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Bosch-Foyer: Milla & Partner erschafft vernetzte Wissenslandschaft

Bosch eröffnete Ende 2017 den neugebauten IT Campus in Stuttgart – die zentrale Anlaufstelle für alle Bosch-Geschäftsbereiche, um die Potenziale der Digitalisierung zu erschließen. Das Schlüsselmotiv des Foyers ist die digitale Vernetzung: Die gegenseitige Durchdringung und Überlagerung wird in den dreidimensionalen Raum übertragen und weiter dynamisiert. Mehrere sich überlagernde, ineinandergreifende Quader verteilen sich als begehbare Skulptur und entfalten sich zu einer interaktiv bespielten Wissenslandschaft, die sich in der Gestaltung und Bespielung der fließenden Bewegung und Form der Gebäudearchitektur anpasst. „Dadurch entsteht im Herzen des IT Campus ein Ort mit hoher Aufenthaltsqualität, der zeigt: Wir sind die vernetzte Zukunft“, erzählt Tobias Kollmann, Kreativdirektor bei Milla & Partner.

128 installierte leuchtende Displays informieren in kleinen Messenger-Konversationen über die Projekte am IT Campus. Sie sind reduziert auf kurze Texte, einfache Zeichnungen und Emoticons. Die Mini-Computer, sogenannte Bots, sind miteinander vernetzt und geben über Lichtimpulse den Besuchern an, welcher Bot den nächsten Teil der Geschichte erzählt. Die internen und externen Gäste können sich von den verschiedenen Themen treiben lassen und entdecken innovative, digitale Lösungen aus den Geschäftsbereichen an den einzelnen Wissensinseln. Ein beständiges Klicken erfüllt den Raum und simuliert die Datenverarbeitung – eine raumgreifende Klanginstallation entsteht.

Die große Flip Dot Wall begrüßt die Besucher auf einfache und gleichzeitig sehr überraschende Weise. Das computergesteuerte Panel zeigt in den Corporate Colours Mitarbeiterporträts, informiert in einer plakativen Darstellung über die Aufgaben der Bosch-IT und stellt mit aktuellen Zahlen und Fakten den Standort vor. Diese bunten, kurzweiligen Botschaften bilden einen sympathischen Auftakt und tragen zur Attraktivität der Wartelounge des öffentlich zugänglichen Foyers bei.

Die kreisrunde Wandinstallation ist ein Meinungsbarometer für die Mitarbeiter am Campus. Das Abstimmungstool veranschaulicht das Meinungsbild zu verschiedensten Themen, von fachlichen und strategischen Fragestellungen bis hin zum Lieblingsgericht in der Kantine. Die Fragen werden jede Woche aktualisiert und auf einem Display angezeigt. In dem wandgroßen Opinion Circle erfolgt die Visualisierung der Antworten, die in einen Farbcode übersetzt das Tool in verschiedenen Farben zum Leuchten bringt.

 

Info: www.milla.de

 

Bosch-Foyer: Milla & Partner erschaffen vernetzte Wissenslandschaft (Foto: Milla & Partner)

ET Global inszeniert die Fraunhofer-Gesellschaft bei der Cebit

Die Fraunhofer-Gesellschaft präsentierte sich in diesem Jahr auf der Cebit. Für die Realisierung des Auftritts zeichnete ET Global verantwortlich. Eine Aufgabe, die von den strategischen Beratern und Kreativen von ET verlangte, die Wichtigkeit der Beziehung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ganz aktuell zu unterstreichen. So formuliert es auch Stefan Trieb, Chief Customer Officer bei den Messe-Experten: „Die Auseinandersetzung mit Themen und Technologien der Digitalisierung ist für Unternehmen heute keine Kann-Entscheidung. Wir müssen während des Beratens und im Design übersetzen, wie direkt sich neue Technologien in Geschäftsmodelle der Unternehmen einsetzen lassen – denn genau diese Schnittstelle bietet die Fraunhofer-Gesellschaft.“

Dafür hat ET Global ein im wörtlichen Sinne zündendes Motto für den Messeauftritt des 464 qm großen Hauptstandes und der Nebenstände entwickelt, welches den Nutzen der unterschiedlichen Forschungsrichtungen aus den Bereichen Data, Life und Health einprägsam bündeln sollte: „Sparking your future“. Das Fraunhofer-Kreativteam hat zusätzlich zu dem zentralen Thema der künstlichen Intelligenz Keyvisuals konzipiert, die den mathematischen Hintergrund dieses Themas kreativ interpretiert. Sogenannte Voronoi-Strukturen erzeugen in der kreativen Gestaltung faszinierende visuelle Kraft und spiegeln neue, verbindende Möglichkeiten wider.

Die Formensprache dieser großen Visuals wird auf dem Messestand auch in den Konturen von Bodenflächen und Deckenbannern aufgenommen. „Aus Sicht des Designs war es das Ziel, Dynamik und Progressivität spürbar zu machen“, kommentiert der verantwortliche Designer Matthias Becker. Eine Haltung, die auch im neu geschaffenen zentralen Forum umgesetzt wird: Monitore an den Wänden können flexibel für Diskussionen und Präsentationen genutzt werden – das Mobiliar kann frei konfiguriert werden.

 

Info: www.etglobal.com

 

Fraunhofer-Gesellschaft bei der Cebit (Fotos: ET Global)

Schendel & Pawlaczyk realisiert Anuga FoodTec Messestand für Weber Maschinenbau

Für Weber Maschinenbau, Systemanbieter für Aufschnittanwendungen, ist die Kölner Anuga FoodTec einer der wichtigsten Termine im Messekalender. Das Konzept und die Realisierung des Messestandes stammt aus Händen des Münsteraner Messebauers Schendel & Pawlaczyk, der bereits seit 2010 für die Messeauftritte der Weber Gruppe verantwortlich ist.

Durch die langjährige Zusammenarbeit weiß jeder der beiden Partner was der andere von ihm erwartet. Auch wenn das grundlegende Design der Weber-Messestände anlässlich des Standes auf der internationalen Leitmesse für die Fleischwirtschaft IFFA vor zwei Jahren neu festgelegt und konzipiert wurde, ist doch jeder Messestand anders und bietet immer neue Herausforderungen.

 

Bei der Entwicklung des neuen Standdesigns wurde von Anfang an Wert darauf gelegt, dass der Messestand auf verschiedenste Standgrößen skalierbar sein soll, um auf diversen Messen in unterschiedlichen Größen eingesetzt werden zu können. So wurde ein Messestand geschaffen, der durch verschiedene konstante Gestaltungselemente in Verbindung mit neuen Komponenten an den jeweiligen Messeauftritt und die verschiedenen Messeschwerpunkte angepasst werden kann.

Diese Konstanten spiegeln sich auch auf dem Anuga FoodTec-Stand von Weber wider. Das Motto „Slicing. Packaging. Weber.“ soll das neue Leistungsversprechen an die Kunden ausdrücken und zieht sich wie ein roter Faden durch den Messeauftritt – von den Messewänden bis zur Produktverpackung. Der umlaufende abgeschrägte Baldachin bildet mit den aufgebrachten 3D-Logos den Rahmen über einem schieferartigen Fußboden. Auf dem optisch zweigeteilten Messestand wird der Mittelgang rechts und links von den zwei neuen kompletten Produktionslinien mit Slicer und Verpackungsmaschine flankiert, die so auf dem Stand genügend Raum erhalten um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Außen herum wurden weitere Produkte, der neu geschaffene Bereich Weber Refurbished und die zukunftsweisenden Weber Guardian-Angebote in Szene gesetzt. Das zweistöckige Gebäude verfügt über eine trichterartige seitliche Vertiefung, in der LED-Medienwände oder Glaselemente angeordnet werden können. Im zweiten Geschoss befinden sich Räume für den persönlichen Austausch. Einseitig verspiegeltes Glas bietet Schutz vor Blicken und zugleich gab es den Blick auf die Messe-Highlights frei. Die Echt-Holzplatten aus naturbelassener Eiche, mit denen das Gebäude verkleidet wurde, schafften einen bewussten Kontrast zu dem Edelstahl der ausgestellten Produkte.

 

Info: www.schendel-pawlaczyk.de

 

Weber Maschinenbau auf der AnugaFoodTec (Fotos: Schendel & Pawlaczyk)

Designagentur didid gestaltet neuen Shop für One Million Glasses

Aktuell gestaltet die Hamburger Designagentur didid einen neuen Store für die Optikerkette One Million Glasses im Hamburger Stadtteil Ottensen, der noch im Juni 2018 eröffnet werden soll. Dabei entscheidet nicht das übergeordnete Corporate Design über die ästhetische Ausrichtung, sondern der Standort und dessen Publikum sind ausschlaggebend für das Gestaltungskonzept des Ladens.

In der Vergangenheit haben die kreativen Köpfe von didid für die Augenoptiker-Brüder Hauke und Marc-Oliver Peters schon einige untypische, jeweils sehr unterschiedliche Shops konzipiert, die nicht wirklich zum klassischen Bild eines Optiker-Geschäfts passen. Als Inspirationsquelle und Designansatz dienten immer verschiedene modische Epochen, beispielsweise die 60er oder 80er Jahre. Das Design des neuen Ladens spielt mit einer Interpretation der 70er Jahre und verbindet warme Farben mit natürlichen Materialien und originellen Tapeten. „Der Point-of-Sale muss über die reine Verkaufsabwicklung hinaus einen Mehrwert bieten, er muss zum Point-of-Excellence werden“, erklärt Kjeld Meyer, Chefdesigner bei didid. „Der lokale Einzelhandel kann nur dann seine Stärken ausspielen, wenn er sich auf seine originären Wurzeln besinnt: Beratung, Individualität, Erreichbarkeit, Treffpunktcharakter und nicht zuletzt Verführungskunst.“

 

Info: www.didid.de

 

Neuer Shop von One Million Glasses (Grafik: didid)

Penny in Georgsmarienhütte gewinnt goldenen Popai Award

Der Penny-Markt „Im Steinbruch“ in Georgsmarienhütte wurde am 14. Juni vom Popai Verband im Rahmen einer festlichen Gala in Frankfurt am Main mit dem goldenen Popai D-A-CH Award (in der Kategorie „Visual Mechandising, Retail Design, Ladenbau, Shop in Shop Systeme, Flagship Stores“) ausgezeichnet. Der rund 900 Quadratmeter große Markt wurde im Juni vergangenen Jahres eröffnet und befindet sich im Zentrum von Georgsmarienhütte (südlich von Osnabrück). Die Stadt Georgsmarienhütte blickt auf eine jahrzehntelange Stahlindustrietradition zurück. Dieses Kolorit greift der Penny-Markt auf.

„Bereits seit über 50 Jahren setzt Popai sich für die Verwendung und Erforschung von POS-Technologien und POS-Marketing ein. Mit dem Popai D-A-CH Award zeichnen wir in diesem Sinne jedes Jahr verschiedenste Unternehmen und Dienstleister aus, deren POS-Maßnahmen unsere Fachjury durch Innovation und hohe Qualität überzeugen“, so Karin Wunderlich, Executive Vice President Popai D-A-CH.

Knapp über ein Jahr dauerte der Umbau des Stores. „Mit viel Herzblut, Kreativität und Einsatzbereitschaft ist in Georgsmarienhütte ein Markt entstanden, der den lokalen Besonderheiten der Region huldigt und diese in seinem innovativen Design optimal aufgreift. Ich bin sehr dankbar und stolz, dass wir mit dem Konzept überzeugen und uns gegen die starke Konkurrenz durchsetzen konnten“, sagt Claus-Dieter Ziemann, Penny Regionsleiter Nord.

Eine Förderlore als Dekoelement, Verwendung von Original Gleisbettsteinen, Wandgemälde auf der Steinbruchstützmauer, Stahlrohre – viele Details geben dem Markt vom Parkplatz bis in den Mitarbeiter-Aufenthaltsraum seine außergewöhnliche Optik im Industriedesign.

 

Info: www.penny.de