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euvend & coffeena 2020 parallel zur Orgatec

Die Koelnmesse sowie der Bundesverband der Deutschen Automatenwirtschaft e.V. (BDV) als ideeller Träger der Messe haben entschieden, die euvend & coffeena ab 2020 alle zwei Jahre als eigenständige Messe parallel zur Orgatec zu veranstalten. In dieser Konstellation soll sie ihren Ausstellern aus den Bereichen Vending und Office Coffee Service (OCS) einen Zugang zur Welt des Office- und des Projektsgeschäfts bieten. Anbieter von Vending- und OCS-Lösungen haben die Chance, von Beginn an in die Projektplanung eingebunden zu werden und erhalten direkten Einblick in das Projektgeschäft. Die euvend & coffeena schärft damit ihre strategische Ausrichtung und wird zukünftig zur internationalen Fachmesse für Vending und Office Coffee Service. Ab 2020 öffnet die Messe vom 29. bis 31. Oktober ihre Tore.

 

„Mit der Kollokation dieser beiden Messen erwarten wir Synergien auf Besucher- und Ausstellerseite. Die Orgatec ermöglicht den Zugang zu neuen attraktiven Besucherzielgruppen in einzigartiger Quantität und Internationalität und schafft damit neue Potenziale im Wachstumsmarkt Office Coffee Service. Wir gehen davon aus, dass mindestens ein Drittel der Orgatec-Besucher auch für die Anbieter der euvend & coffeena relevant sind und wir damit den Ausstellern langfristig zu signifikantem Wachstum verhelfen können. Für die Orgatec bieten sich durch das zusätzliche Angebot an Vending- und Kaffee-Lösungen zudem neue Möglichkeiten im Außer-Haus-Markt“, erklärt Anne Schumacher, Geschäftsbereichsleiterin Ernährung und Ernährungstechnologie bei der Koelnmesse GmbH.“

Dr. Aris Kaschefi vom Bundesverband der Deutschen Vending-Automatenwirtschaft e.V. ergänzt: „Die Vendingbranche hat die passenden Lösungen für eine moderne Verpflegung im Büro, nicht nur mit Kaffee und Wasser, sondern auch mit gesunden, frischen Snacks. Die Automaten bieten Vielfalt. Die Orgatec vereint visionäre Konzepte der Arbeitswelt und ist damit der perfekte Schulterschluss zum Office Coffee Service. Diesen Angebotsbereich sowie die Gestaltung professionell genutzter Räume wird die euvend & coffeena durch die Verzahnung ab 2020 abdecken.“

 

Info: www.koelnmesse.de , www.euvend-coffeena.de

Basilios Triantafillos neuer Global Director Hannover Messe

Basilios Triantafillos (37) verantwortet ab sofort die Druckluft- und Vakuumtechnik sowie die Energiethemen im Geschäftsbereich Industry, Energy & Logistics bei der Deutsche Messe AG. Als Global Director entwickelt er diese Themen sowohl auf der Hannover Messe weiter als auch in diversen Märkten in Asien oder Nord- und Mittelamerika. Der Ausstellungsbereich Global Business & Markets fällt künftig ebenfalls in seinen Verantwortungsbereich.

 

Der Diplom-Ökonom kam nach der Ausbildung und dem Abschluss seines wirtschaftswissenschaftlichen Studiums an der Leibniz Universität Hannover im Jahr 2010 direkt zur Deutsche Messe AG. Dort war Triantafillos zunächst als Projektmanager tätigt, bevor er ab Mai 2016 als International Project Director die Entwicklung internationaler Messeformate übernahm.

Als Global Director Hannover Messe folgt Triantafillos auf Benjamin Low, der das Unternehmen Ende Februar 2019 auf eigenen Wunsch verlassen hatte.

 

Info: www.messe.de

 

Basilios Triantafillos (Foto: Deutsche Messe AG)

Fachmesse opti in ungeraden Jahren in Stuttgart

In den Jahren 2021, 2023 und 2025 findet die opti auf dem Messegelände Stuttgart statt. Der Grund: In diesen ungeraden Jahren kann die Messe München wegen der Weltleitmesse BAU den opti-Ausstellern nur ein enges Zeitfenster für den Aufbau ihrer Messestände einräumen. Da deshalb zudem der Zeitpunkt im Januar in Frage stand, zieht die internationale Messe für Optik & Design in diesen Jahren an einen anderen Standort.

 

„Die opti ist die erste augenoptische Fachmesse des Jahres, die erste Messe für Neuheiten und Produktpremieren im neuen Geschäftsjahr, die Besuchern gleich im Januar alles bietet, was sie für ein erfolgreiches Geschäftsjahr benötigen“, sagt Dieter Dohr, Vorsitzender der Geschäftsführung der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH, Veranstalter der opti. Von nun an bekommen die Aussteller auch in den ungeraden Jahren mehr Zeit, um ihre Stände für die opti zu errichten. Denn in den ungeraden Jahren, in denen im Januar das gesamte Messegelände München durch die Weltleitmesse BAU belegt ist, findet die opti auf dem Messegelände Stuttgart statt. Erstmals im Januar 2021.

„Die opti stand in ungeraden Jahren jedes Mal vor der Herausforderung, dass kurz vorher alle 18 Hallen des Messegeländes belegt sind“, erklärt Dieter Dohr. „Aufgrund dieser Komplettbelegung ergab sich alle zwei Jahre ein enges Zeitfenster, in dem unsere Aussteller ihre Messestände errichten konnten – wie zuletzt im Januar 2019.“ Diese Situation konnte uns als Messeveranstalter mit dem klaren Auftrag, die opti für die und mit der Branche weiterzuentwickeln, nicht zufriedenstellen. Aus diesem Grund sind wir mit unterschiedlichen Messestandorten in intensive Gespräche gegangen, um für die opti und ihre Aussteller auch für die ungeraden Jahre nach einer langfristigen und zukunftsorientierten Lösung zu suchen.“

Von Anfang an klar war, dass der Zeitpunkt im Januar, eine für die Größe der Messestände angemessene Aufbauzeit und die bewährte opti-Laufzeit von Freitag bis Sonntag nicht verhandelbar sind. „Schließlich wollen wir dem Markt auch in Zukunft die bestmögliche opti bieten“, sagt Dohr. „Eine Messe, die den hohen Ansprüchen, die an sie gestellt werden, gerecht wird, die Planungssicherheit bietet, Entwicklungen ermöglicht und die auch künftig das Highlight für die gesamte augenoptische Branche gleich im Januar ist.“

„Wir freuen uns sehr, die renommierte Messe für Augenoptik künftig bei uns in ungeraden Jahren begrüßen zu dürfen. Wir werden der opti ab 2021 nicht nur ein neues Zuhause, sondern auch bestmöglichen Entfaltungsspielraum bieten“, betont Ulrich Kromer, Sprecher der Geschäftsführung der Landesmesse Stuttgart.

Dass die GHM auch in anderen Städten als an ihrem Hauptsitz München Messen organisieren kann, stellt sie als standortunabhängiger Veranstalter zahlreicher Fach- und Publikumsmessen seit über 70 Jahren unter Beweis. So organisiert die GHM beispielsweise alle zwei Jahre die IFH/Intherm in Nürnberg sowie die Dach+Holz International im Wechsel in Köln und in Stuttgart. „Die GHM ist mit den Gegebenheiten vor Ort vertraut und wir freuen uns, gemeinsam mit unseren Ausstellern im Januar 2021 der opti ein neues Zuhause in Stuttgart zu bieten“, sagt Dieter Dohr.

Die opti 2020 findet wie geplant vom 10. bis 12. Januar 2020 auf dem Messegelände München statt, wo sie auch in den Jahren 2022 und 2024 stattfinden wird.

 

Info: www.opti.de

 

Dieter Dohr (Foto: GHM)

 

Sechs von zehn Fachmessebesuchern sind Entscheider

Auf Messen in Deutschland können Aussteller in erheblichem Umfang Besucher mit hoher Entscheidungskompetenz erreichen: 58 Prozent der Fachbesucher von internationalen und nationalen Messen haben ausschlaggebenden oder mitentscheidenden Einfluss auf Einkaufs- oder Beschaffungsentscheidungen ihrer Firmen. Gegenüber den Befragungen des Jahres 2016 ist der Entscheideranteil stabil. Das ergab die Auswertung von knapp 100 Fachbesucherbefragungen des Jahres 2018 auf Messen, die von der FKM – Gesellschaft zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen zertifiziert wurden.

 

Laut Befragungen haben weitere rund 20 Prozent der Fachbesucher zumindest beratenden Einfluss. Diese Personen sind aus Ausstellersicht ebenfalls relevant, denn sie bringen etwa als Anwender eine wichtige Stimme in Gruppenentscheidungen ein.

Alle FKM-zertifizierten Fach- und Privatbesucherbefragungen des Jahres 2018 stehen in der Messedatenbank der FKM zur Verfügung, ebenso schon zahlreiche Ergebnisse aus dem Jahr 2019.

Die Fachbesucherbefragungen geben insbesondere Auskunft über den Aufgabenbereich der Besucher, ihren Wirtschaftszweig und die regionale Herkunft. Privatbesucherbefragungen informieren zum Beispiel über die regionale Herkunft, die berufliche Stellung sowie über die Kauf- und Bestelltätigkeit.

 

Info: www.fkm.de

 

Sechs von zehn Fachmessebesuchern sind Entscheider (Foto: Koelnmesse/Thomas Klerx)

Zeichen & Wunder entwickelt Ausstellungssystem für SAP

In den Leonardo Experience Centern von SAP sollen komplexe digitale Produkte und Services in Anwendungen übersetzt und für Kunden im Rahmen einer durchgängigen Customer Journey erlebbar gemacht werden. Für das räumliche und interaktive Produkt- und Markenerlebnis entwickelte Zeichen & Wunder eine umfangreiche Ausstellungsguideline für den globalen Einsatz. Zu sehen ist das Ergebnis ab Juni 2019 im SAP Experience Center in Walldorf – weitere Openings in Palo Alto, New York und Philadelphia folgen im Laufe des Jahres.

Ziel von SAP ist es, die Abläufe der weltweiten Wirtschaft und das Leben von Menschen zu verbessern. Damit Kunden ihr gesamtes Potenzial entfalten können, müssen sie die Angebote des größten europäischen Software-Herstellers aber erst einmal erleben können. Diesem Anspruch folgend hat Zeichen & Wunder eine umfangreiche Guideline für ein multiplizierbares modulares Ausstellungsystem entwickelt. Es soll komplexe Zusammenhänge erklären und Kunden einen einfachen Zugang zu SAP Lösungen ermöglichen. Außerdem inszeniert es eine Vielzahl unterschiedlicher SAP Showcases. Digitale Anwendungen und haptisch erfahrbare Exponate im Raum, informative Cases und spielerische Elemente kreieren ein eindrucksvolles Gesamterlebnis und ein gelungenes Beispiel für Gamification. Zeichen & Wunder ist bereits seit acht Jahren für das Software-Unternehmen tätig und wurde mehrfach für Projekte im Rahmen der Zusammenarbeit ausgezeichnet.

 

Die erste Umsetzung wird im Juni 2019 das Experience Center im SAP Headquarter in Walldorf. Als intelligente Experience zum Anfassen hat SAP in enger Zusammenarbeit mit Zeichen & Wunder auf Basis der von der SAP entwickelten Experience Center Strategie mit den drei Fokusphasen: Meet – Inspire – Engage auf einer Fläche von rund 200 qm eine Erlebniswelt für digitale und interaktive Showcases erschaffen. Zudem wurden die Design Thinking Area und die kommunikative Bespielung der Besprechungsräume und Verkehrsflächen gemeinsam kreativ inszeniert. Um das Projekt in insgesamt nur sechs Monaten von der ersten Idee bis zur Serienreife umzusetzen, verfolgte das Brand Spaces Team bei Zeichen & Wunder ein konsequentes Arbeiten und einen kollaborativen Abstimmungsprozess mit dem Kunden.

Das Ausstellungssystem besteht aus verschiebbaren Wandmodulen und Tischen und ist sehr flexibel ausgelegt. Sowohl großformatige Touchscreens als auch Leuchtkästen, Grafikflächen und interaktive Exponate lassen sich einfach tauschen und neu integrieren. Somit können Showcases, Kommunikationsflächen und Inhalte ohne viel Aufwand gewechselt und erneuert werden. Um dem weltweiten Roll-out gerecht zu werden, wurde das System in aufwendigen Probeaufbauten getestet, optimiert und dem Kunden als Baukastenlösung und Bestellkatalog zu Verfügung gestellt.

 

Info: www.zeichenundwunder.de

 

Experience Center im SAP Headquarter (Fotos: Zeichen & Wunder)