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Messe München: Hubert Aiwanger ist neuer Aufsichtsratsvorsitzender

Hubert Aiwanger, bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, ist neuer Aufsichtsrats- vorsitzender der Messe München. Er übernimmt den Vorsitz für die Wahlperiode 2020 bis 2022 und löst im turnusgemäßen Wechsel den bisherigen Vorsitzenden, Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter, ab. Reiter übernimmt die Rolle des Ersten Stellvertreters. Weitere Stellvertretende Vorsitzende sind Franz Xaver Peteranderl, Präsident der Handwerkskammer für München und Oberbayern, sowie Betriebsratsvorsitzende Ulrike Bauer.

„Die Messe München spielt eine zentrale Rolle für den Wirtschaftsstandort Bayern. Die in den letzten Jahren sehr positiven Geschäftszahlen belegen die hervorragende strategische Ausrichtung. Gerade im Bereich der Internationalisierung und Digitalisierung ist die Messe München einer der Vorreiter ihrer Branche. Ich freue mich sehr auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung.“

Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München, führt aus: „Ich freue mich sehr, mit Hubert Aiwanger einen zuverlässigen sowie kompetenten Partner in allen Fragen rund um den Ausbau der bayerischen Wirtschaftsbeziehungen an der Spitze unseres Aufsichtsrats sehen zu können. Gemeinsam werden wir die Rolle der Messe München als wichtigen Motor für die bayerische Wirtschaft weiter stärken. Gleichzeitig möchte ich Dieter Reiter für die gute Zusammenarbeit danken. Er hat mit dafür gesorgt, dass die Messe München heute hervorragend positioniert ist.“ In die Amtszeit von Reiter fällt unter anderem die Eröffnung der neuen Hallen C5/C6 und damit die Fertigstellung des gesamten Messegeländes in Riem sowie die des Conference Center Nord. Außerdem ermöglichte Reiter die Beteiligung an der Gründerkonferenz Bits & Pretzels sowie die fortschreitende Internationalisierung der Messe München durch die Langzeitkooperation mit dem brasilianischen Verband Sobratema zur Durchführung der M&T Expo in Brasilien.

Der Vorsitz des Aufsichtsgremiums wechselt turnusmäßig alle drei Jahre zwischen den beiden Hauptgesellschaftern der Messe München, dem Freistaat Bayern und der Landeshauptstadt München. Beide stellen je fünf Mitglieder. Vervollständigt wird der 18-köpfige Aufsichtsrat durch Peteranderl und Dr. Manfred Gößl, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern sowie sechs Arbeitnehmervertreter der Messe München.

 

Info: www.messe-muenchen.de

 

Hubert Aiwanger (Foto: Messe München)

HDE zeichnet Stores of the Year 2020 aus

Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat die Zott Genusswelt & Outlet, Vaund, Frey Modeerlebnis, Möbel Rieger, den Douglas Berlin Flagship Store sowie den Bonprix fashion connect Store als Stores of the Year 2020 ausgezeichnet. Die Preise wurden am Abend des 29. Januar im Rahmen des Deutschen Handelsimmobilienkongresses in Berlin verliehen.

 

Der Preis in der Kategorie Food ging an Zott Genusswelt & Outlet. Neben der herausragenden Architektur und der sehr ansprechenden Produktpräsentation spielte bei dieser Entscheidung der Jury die hohe Aufenthaltsqualität eine entscheidende Rolle.

Vaund ist der Sieger in der Kategorie Concept Store. Der Gewinnerladen entwickelt das Konzept des Multibrand-Stores weiter. Im Geschäft sind hochwertige Waren von Markenherstellern ausgestellt, die die Kunden begeistern sollen. Die Hersteller profitieren vom direkten Feedback der Verbraucher.

Frey Modeerlebnis entschied die Kategorie Fashion für sich. Das Modehaus zeigt, wie mit exzellenter Beratung und der bewussten Fokussierung auf den Wohlfühlfaktor auf 8.000qm Kundenbindung weit über die Grenzen der 18.000 Einwohnerstadt Marktredwitz gelingt.

Der Sieger in der Kategorie Home Living heißt Möbel Rieger. Der Möbelhändler punktet mit einem Baukörper wie eine Skulptur. So inszeniert sich das CO2-neutrale Haus in direkter Nachbarschaft zum Neckar. Dabei stehen die Haptik und das Erleben im Mittelpunkt.

Als bester Händler im Bereich Out of Line wurde der Douglas Flagship-Store Unter den Linden in Berlin ausgezeichnet. Douglas macht deutlich, wie aus der Digitalisierung ein echter Mehrwert für die Kunden werden kann – von Virtual Reality Anwendungen bis zur Douglas Beauty School mit namhaften Make-Up Artists und Influencern.

Über einen Sonderpreis kann sich der Bonprix fashion connect Store in Hamburg freuen. Er erfindet das Kundenerlebnis neu und vereinigt digitale Einkaufsgewohnheiten mit den Vorteilen des stationären Einkaufs.

Der HDE zeichnet mit den Stores of the Year herausragende und innovative Händler aus, deren Umbau oder Neugestaltung nicht länger als ein Jahr zurück liegen darf. Die Sieger kürte eine Jury von Experten aus Handelsunternehmen und -institutionen. Beworben hatten sich für dieses Jahr insgesamt rund 50 Einzelhandelsunternehmen.

 

Info: www.einzelhandel.de

IAA ab 2021 in Berlin, Hamburg oder München

Nachdem am 23. und 24. Januar 2020 die Städte Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, München und Stuttgart dem VDA und VDA-Mitgliedsunternehmen ihr jeweiliges Konzept für die Ausrichtung der IAA ab 2021 vorgestellt haben, wurden diese Präsentationen nun umfassend ausgewertet.

In seiner Sitzung am 29. Januar hat der VDA-Vorstand die Entscheidung getroffen, dass mit den Städten Berlin, Hamburg und München weitere Gespräche geführt und zudem konkrete Vertragsverhandlungen aufgenommen werden. Eine Entscheidung über die Stadt, in der die IAA ab 2021 stattfinden wird, soll in den nächsten Wochen fallen. Die Bilanz des VDA zu den Präsentationen fällt durchweg positiv aus. In einer Mitteilung des Verbandes heißt es: „Die Ideen jeder einzelnen Stadt sind sehr kreativ und durchweg anspruchsvoll. Sie unterstreichen, dass jede der sieben Städte über ein eigenes Profil und eigene Stärken verfügt. Es ist ein sehr enges Rennen, die Performance durchweg hoch.“

Auch die Ideen und Konzepte der Stadt Frankfurt am Main seien sehr eindrucksvoll gewesen. Doch nach Auswertung aller relevanten Kriterien werde die IAA 2021 nicht mehr am Messestandort Frankfurt am Main stattfinden. Fast 70 Jahre lang war die Main-Metropole die Stadt der IAA, international wurde dies am häufig verwendeten Begriff ‚Frankfurt Motor Show‘ deutlich. Der VDA dankt der Stadt Frankfurt und der Messe Frankfurt für diese lange, sehr gute und vertrauensvolle Partnerschaft.

 

Info: www.iaa.de

 

Impression von der IAA (Foto: VDA)

Spielwarenmesse verlängert Zusammenarbeit mit Aditus

Kurz vor dem Beginn der diesjährigen Spielwarenmesse am 29. Januar 2020 haben Veranstalter Spielwarenmesse eG und Aditus bekanntgegeben, dass ihre Zusammenarbeit um drei Jahre verlängert wird. Seit 2018 setzt die Messe auf die Einlass-Systeme von Aditus. Zum Einsatz kommt das Terminal Speedy, dessen Lesegerät diverse Ticketvarianten verarbeitet – ganz gleich, ob sie auf Papier oder auf per Smartphone präsentiert werden.

 

Info: www.aditus.de

 

Spielwarenmesse verlängert Zusammenarbeit mit Aditus (Foto: Spielwarenmesse eG/Alex Schelbert)

 

Messe Frankfurt startet den Neubau der Halle 5

Auf dem Frankfurter Messegelände hat der Abriss der Halle 5 begonnen. Der Rückbau der Halle, die in den Jahren 1971 und 1972 nach den Plänen des Architekten Martin Schoenmakers errichtet wurde, soll bis Ende März 2020 abgeschlossen sein. Der Baubeginn der neuen Halle ist für April 2020 geplant. Die Inbetriebnahme des neuen Gebäudes, das nach Entwürfen des Frankfurter Büros Gruber + Kleine-Kraneburg Architekten entsteht, ist für 2023 vorgesehen.

 

Aufgrund der Komplexität des Abrisses des in die Geländestruktur eng eingebundenen Gebäudes, das unmittelbar an das Congress Center, die Halle 6 und an die Via Mobile grenzt, war eine gründliche Planung und Abstimmung der Bauabteilung der Messe Frankfurt, mit den Architekten, Planern und verschiedenen Gutachtern notwendig. „Da wir nicht auf einer Freifläche bauen, wie zum Beispiel bei der Halle 12, ist maximale Planungsgenauigkeit zwingend erforderlich“, sagt Uwe Behm, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. „Deshalb sind die Rahmenbedingungen für die neue Messehalle 5 bis auf wenige Teilaspekte exakt definiert. Zum Beispiel wird das Gebäude sowohl den gleichen Grundriss wie auch die Zweistöckigkeit der bisherigen Halle aufnehmen.“

Eine markante Verbesserung verspricht sich die Messe Frankfurt von der stützenfreien Ausbildung der ersten Ausstellungsebene, die wie bislang direkt an den großen Saal im Congress Center anschließt. Insgesamt ist der gestalterische Spielraum bei der neuen Messehalle 5 kleiner als bei anderen Gebäuden des Messegeländes wie den Messehallen 3, 11 oder 12, die eine stärkere visuelle Wirkung in Richtung der angrenzenden Stadtteile haben.

Um größtmögliche Terminsicherheit zu erzielen, so die Messe Frankfurt, werde die Konstruktion in erster Linie aus Betonfertigteilen zusammengesetzt, die andernorts industriell vorgefertigt werden und dann per Schwertransport auf den Tag genau angeliefert werden können. Aus diesem Grund spiele bei dem Gesamtprojekt auch die Baulogistik eine besondere Rolle. Da die Via Mobile und die Freifläche Agora inmitten des östlichen Messegeländes während der Abriss- und der Neubauphase weiterhin für Veranstaltungen genutzt werden sollen, erfolge die Andienung der Baustelle vorwiegend über die nördliche Seite des Messegeländes, über die Theodor-Heuss-Allee.

 

Info: www.messefrankfurt.com

 

Neue Halle 5 (Rendering: Messe Frankfurt)