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Messe München bilanziert positives Jahr 2018

Die Messe München hat das Jahr 2018 mit einem Rekordumsatz abgeschlossen. Neue Bestmarken in München und im Ausland markieren auch im ersten Halbjahr 2019 den seit Jahren ungebrochenen Wachstumskurs. Dank der guten Ertragslage kann sie Zukunftsinvestitionen vornehmen: „Unser starkes Portfolio werden wir auch künftig weiter ausbauen und unser Wachstum im Ausland sowie unsere Digitalisierungsstrategie vorantreiben“, so Messechef Klaus Dittrich.

 

Das Unternehmen hat 2018 einen Konzernumsatz von 417,9 Mio. Euro erwirtschaftet. Das Ebitda – liegt bei 114,2 Mio. Euro. Damit wurde der höchste Umsatz erwirtschaftet, der je in einem Jahr ohne bauma erzielt wurde. „2018 war ein Jahr der Superlative. Es zeigte, dass unser Mut zur Veränderung, sei es bei der Erschließung neuer Märkte oder der Entwicklung innovativer Formate, Erfolg bringt. Die Messe München ist ein Innovationstreiber: Deswegen ist sie wirtschaftlich so erfolgreich“, so Klaus Dittrich.

Insbesondere das Auslandsgeschäft sorgt 2018 für Wachstum. Der Auslandsanteil am Konzernumsatz betrug 2018 30 Prozent. Von insgesamt 42 Eigenveranstaltungen fanden 14 in München und 28 im Ausland statt. Insgesamt wuchsen die Auslandsmessen der Messe München gegenüber den jeweiligen Vorveranstaltungen um acht Prozent bei den Ausstellern und elf Prozent bei den Besuchern.

Bei der bauma China, der mit Abstand größten Auslandsveranstaltung der Messe München, nahm die Zahl der Aussteller sogar um 20 Prozent und die der Besucher um 26 Prozent zu. Die electronica China und die productronica China verzeichneten einen Zuwachs bei den Ausstellern um zwölf Prozent und bei den Besuchern um 14 Prozent. Die analytica China wuchs um zwölf Prozent bei den Ausstellern und um 26 Prozent bei den Besuchern. Die IE expo China erreichte bei der Besucherzahl ein Plus von 21 Prozent und bei der Netto-Ausstellungsfläche von 24 Prozent. Die electronica India und die productronica India wuchsen sogar um 31 Prozent bei den Ausstellern und 34 Prozent bei den Besuchern.

Auf insgesamt 202 Veranstaltungen begrüßte das Unternehmen im vergangenen Jahr weltweit rund 54.500 Aussteller und 2,86 Millionen Besucher.

Ein Meilenstein für das Unternehmen war die Ablösung der Gesellschafterdarlehen für den Neubau des Messegeländes Anfang 2019 in Höhe von rund 520 Millionen Euro. „Das zeigt die Wirtschaftskraft der Messe München, die sich jetzt als eigenständiges Unternehmen im globalen Wettbewerb behaupten wird. Dass wir 2018 den 5. Platz der weltweit umsatzstärksten Messegesellschaften erreicht haben, stimmt uns sehr zuversichtlich“, so Dittrich.

Das ICM – Internationale Congress Center München erzielte 2018 mit 12,5 Millionen Umsatz das beste Ergebnis seiner 20-jährigen Geschichte. Das MOC Veranstaltungscenter München schloss mit 11,3 Millionen Euro Umsatz. Der Bereich Gastveranstaltungen erwirtschaftete 49,2 Millionen Euro Umsatz. Die Tochtergesellschaft Meplan erzielte 2018 mit 31,3 Mio. Euro den höchsten Umsatz der Firmengeschichte.

 

Info: www.messe-muenchen.de

 

Klaus Dittrich (Foto: Messe München)

Fira de Barcelona rüstet Gran Via Messezentrum mit Sigfox-Sensoren aus

Sigfox gibt bekannt, dass Fira de Barcelona alle seine Hallen der Gran Via mit Sigfox angebundenen Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren aufgerüstet hat. Die über 100 Sensoren überwachen die Hallen in Echtzeit, um den Komfort für Aussteller und Besucher zu optimieren.

 

Das Echtzeit-Konnektivitätssystem für die mehr als 100 Sensoren in den acht Messehallen sowie allen Besprechungsräumen und Auditorien der Gran Via wurde von Sigfox-Operator Cellnex Telecom installiert. Es nutzt das 0G-Netz von Sigfox zur Übertragung der Sensordaten an die neue Internet-of-Things-Plattform von Fira de Barcelona.

Damit kann die Fira de Barcelona die Luftqualität und Temperatur überall kontinuierlich überwachen und fernsteuern. Die Plattform hilft auch den Energieverbrauch der Klimatisierung zu optimieren. Diese Maßnahme ist Teil der Bemühungen der Fira de Barcelona, Gebäude mit Smart-Building-Konzepten aufzurüsten, um sie effizienter zu machen, qualitativ hochwertige Informationen zu erhalten und Kunden letztlich bessere Services bieten zu können. Die Gran Via bietet eine Bruttoausstellungsfläche von 240.000 m².

 

Info: www.sigfox.com

Messe Eurobike wird neu positioniert

Die Veranstalter der Eurobike richten ihr Flaggschiff neu aus. Um größtmöglichen Nutzen für die Branche und deren Teilnehmer zu generieren, schaffen die Organisatoren der weltweiten Nummer 1 unter den Fahrrad-Leitmessen uneingeschränkten Zugang zur Eurobike und all ihren Submarken. Die exklusive Bindung an ein Stand-Engagement in Friedrichshafen im bisherigen Sinn wird damit zukünftig aufgehoben. „Wir wollen Treiber der gesamten Branche sein. Dazu brechen wir auch mit Tabus im internationalen Messegeschäft“, kündigt Messe-Geschäftsführer Klaus Wellmann an. Die volle Umsetzung erfährt der Strukturwandel ab dem Jahr 2020.

 

Bislang waren industrieseitige Teilnahmen, beispielsweise bei den Eurobike Media Days, in der Demo Area auf der Messe oder aber am Eurobike Festival Day, zwingend an eine durchgehende Standpräsenz auf der Leitmesse am Bodensee gebunden. Künftig richtet die Messe Friedrichshafen die Leitmesse noch stärker auf die Transformation der Branche aus und will so eine vielschichtige Plattformstrategie mit unterschiedlichsten Beteiligungs-Modellen für die Zukunft schaffen. Eurobike-Bereichsleiter Stefan Reisinger erklärt: „Die Fahrrad-Branche ist mitten in einem fundamentalen Veränderungsprozess. Die künftigen Herausforderungen und Chancen sind riesig und die Aktionsfelder divers. Als logische Konsequenz werden wir bestehende Barrieren aus dem Weg räumen. Unsere verschiedenen Events richten wir ganzjährig sehr viel stärker hinsichtlich unterschiedlichster Beteiligungs-Möglichkeiten der Akteure aus. Aus der ursprünglichen Eurobike hat sich in der Vergangenheit ein globales Kompetenzzentrum mit ganz unterschiedlichen Formaten, Nutzwerten und Realisierungszeitpunkten entwickelt. Dieser Dynamik werden wir in Zukunft noch stärker Rechnung tragen.“

Auch die Konzeption der Eurobike selbst wird neugestaltet. „Bei jeder Veranstaltung bestätigt sich aufs Neue, dass die Branche eine zentrale Leitmesse benötigt. Denn jeder, der in der Fahrradbranche sein Business betreibt, kommt zum Austausch an den Bodensee – als Aussteller oder als Fachbesucher. In Zukunft können sich Marken ganz offiziell und auch ohne aufwendige Standgestaltung in Friedrichshafen engagieren. Dazu schaffen wir neue analoge und digitale Gestaltungsmöglichkeiten, die mit unterschiedlichen Preismodellen möglich sind“, sagt Projektleiter Dirk Heidrich und verweist darauf, dass ein Großteil der Messekosten bislang in den Posten Standbau fließt. „Hier können sich große Entlastungen ergeben. Statt als reine Messedienstleister für Aussteller definieren wir uns künftig als Verkäufer von Business Solutions für multiple Kundenpartner.“

Als globale Leitmesse richtet sich die Eurobike 2019 an den drei Werktagen, 4. bis 6. September, an das Fachpublikum und mit dem Eurobike Festival Day am Samstag, den 7. September 2019, an alle Bikefans.

 

Info: www.eurobike-show.de

 

Messe Eurobike wird neu positioniert (Foto: Messe Friedrichshafen)

DMPW auf Videotechnik fokussiert

Die Firma Digital Media Productions Witten, kurz DMPW, ist seit vielen Jahren als Dry-Hire-Vermieter auf dem Markt. Für den Einsatz bei Event, Messe und Touring bietet DMPW sein Videoequipment medientechnischen Dienstleistungs-Unternehmen an. Dabei orientiert sich das Portfolio an den Bedürfnissen der Kunden. Von Kameratechnik, Zuspielern und Medienservern über Scaler/Bildmischer bis hin zu Signalübertragungstechnik und Intercom-Systemen steht ein breites Angebot zur Verfügung. Ergänzt werden die verschiedenen Mietprodukte um ausgewähltes Zubehör in allen Kategorien.

 

„All unsere Vermiet-Produkte entsprechen dem jeweiligen aktuellen Marktstandard, beispielsweise mit Kameratechnik von Panasonic, mit Medienservern und Software wie Wings Platinum, Pandoras Box und Watchout. Bei den Scaler- und Bildmischerprodukten bieten wir Barco bis hin zur Event Master Serie (e2), sowie verschiedene Panasonic-Bildmischer. Im Bereich Signalmanagement setzen wir schwerpunktmäßig auf Lightware“, so Geschäftsführer Tobias Weber. DMPW steht nicht nur als Technikvermieter, sondern auch als Dienstleister für Planung und Durchführung in Full-Service oder für Teilaufgaben zur Verfügung. So plant DMPW Regien und entwickelt kundenspezifische Lösungen, etwa mit vorkonfigurierten Racks für kürzeste Rüstzeiten vor Ort.

 

Info: www.dmpw.de

 

gamescom startet 2020 neuen Asien-Ableger in Singapur

Die gamescom wird ihr Asien-Debüt vom 15. bis 18. Oktober 2020 in Singapur geben. Die neue gamescom asia soll Spiele-Entwicklern aus Südostasien als Plattform helfen, weltweit neue Partner zu finden, und internationale Publisher dabei unterstützen, vielversprechende Games zu entdecken. Neuveröffentlichungen und weitere Angebote rund um das Gaming werden Teil des Programms sein. Mit getrennten Bereichen für Business und Entertainment sowie einer eigenen Branchenkonferenz deckt die gamescom asia die gesamte Bandbreite ab. Das Event besteht aus einer zweitägigen Branchenkonferenz sowie einer jeweils dreitägigen Fach- und Publikumsausstellung, inklusive eSports-Veranstaltungen, Präsentationen neuer Games-Technologien, Gaming-Workshops, Meet-and-Greet-Veranstaltungen, Cosplay-Aufführungen und vielem mehr.

„Die gamescom asia ist eine Auftaktveranstaltung, der wir alle mit großer Spannung und Vorfreude entgegensehen. Als gamescom aber auch als Koelnmesse sind wir auf Wachstumskurs – und genau das ermöglicht uns Investitionen in neue hochkarätige Veranstaltungen wie die gamescom asia“, sagt Gerald Böse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Koelnmesse. „Dank unseren starken Partnerschaften mit der GameStart, der Regierung von Singapur und dem Gaming-Ökosystem in der Region gehen wir von über 30.000 Fans und Branchenprofis aus, die die Auftaktveranstaltung der gamescom besuchen werden“, so Böse.

Felix Falk, Geschäftsführer des Branchenverbands game: „gamescom ist eine Marke, die weltweit bekannt ist und sowohl für Computer- und Videospiele als das größte Unterhaltungsmedium unserer Zeit sowie für hervorragende Geschäftschancen steht. Mit der gamescom asia 2020 schaffen wir im kommenden Jahr eine Veranstaltung für die Games-Branche und für die Gamer in einer der am schnellsten wachsenden Regionen der Welt. Als Mitveranstalter der gamescom und Markeninhaber freuen wir uns schon sehr auf die Auftaktveranstaltung in Asien im kommenden Jahr und sind unseren Partnern dort sehr dankbar.“

 

Info: www.gamescom.asia