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Koelnmesse erhält Bundesförderung für die Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme

Zum Aufbau eines digitalen kommunalen Verkehrs- und Parkleitsystems wurde der Koelnmesse am 15. Juni, im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Berlin ein Förderbescheid überreicht. Mit der Förderung im Rahmen des „Sofortprogramms Saubere Luft 2017-2020“ baut die Koelnmesse das Verkehrsmanagementsystem rund um das Messegelände weiter aus, um die Verkehrs- und Umweltbelastung im rechtsrheinischen Raum zu reduzieren.

Eine der geplanten Maßnahmen ist eine dynamische LED-Beschilderung im Messeumfeld. Mit ihrer Hilfe kann der gesamte Logistik-, Aussteller- und Besucherverkehr der jeweiligen Verkehrssituation entsprechend gesteuert werden, um so das Verkehrsaufkommen so gering wie möglich zu halten. „Mit unserem Vorhaben wollen wir den Verkehr rund um das Messegelände entlasten und damit auch die Schadstoffbelastung langfristig reduzieren. Dies gelingt uns zum Beispiel durch eine stärkere Steuerung des Logistik- und Besucherverkehrs“, so Koelnmesse-Chef Gerald Böse.

Die Koelnmesse plant weiterhin ein elektronisches LKW-Registrierungssystem, das es ermöglicht, die Logistik-Fahrzeuge bei der Anfahrt an einem zentralen Punkt zu sammeln, um sie dann gemeinsam zum Messegelände zu führen. Die Beschickungs- und Entleerungsgeschwindigkeit des gesamten Park- und Logistikraumes rund um das Messegelände wird dadurch deutlich erhöht.

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 3,4 Millionen Euro. Rund 1,7 Millionen Euro Fördermittel erhält die Koelnmesse vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Die restlichen 50 Prozent der Kosten finanziert die Koelnmesse aus eigenen Mitteln.

Bei der Durchführung der Maßnahmen und der Einbettung in das kommunale Verkehrssystem arbeitet die Koelnmesse eng mit der Stadt Köln zusammen.

 

Info: www.koelnmesse.de

 

Aero South Africa startet in 2019

Die Internationale Luftfahrtmesse Aero, die seit über 40 Jahren erfolgreich am Bodensee stattfindet, landet in einer engen Partnerschaft zwischen der Messe Friedrichshafen und der Messe Frankfurt jetzt auch in Südafrika. Von 4. bis 6. Juli 2019 veranstaltet die Messe Frankfurt South Africa erstmals auf dem Flughafen „Woonderboom Airfield“ in Pretoria die Aero South Africa in Kooperation mit der Messe Friedrichshafen.

„Die Zusammenarbeit mit der Messe Frankfurt South Africa unterstreicht die hohe Bedeutung, die die Aero Friedrichshafen weltweit genießt. Die Messe Frankfurt ist im Markt in Südafrika sehr gut präsent, um die Marke AERO auch dort gut platzieren zu können“, stellte Klaus Wellmann, Geschäftsführer der Messe Friedrichshafen fest.

Für Aero-Bereichsleiter Roland Bosch ist die Messe Frankfurt South Africa der ideale Partner in Südafrika, da die südafrikanische Tochtergesellschaft mit Sitz in Johannesburg durch acht Eigenveranstaltungen bereits wichtiges lokales Know-how besitze und zudem über operative Ressourcen verfüge. Konstantin von Vieregge, CEO Messe Frankfurt South Africa, ergänzt: „Die Aero South Africa rundet unser südafrikanisches Portfolio perfekt ab, da wir bereits die größte Automobilmesse und Bootsmesse im Land anbieten und mit der neuen Luftfahrtmesse nun alle drei Elemente abdecken können. Wir freuen uns auf eine enge Zusammenarbeit mit dem Team der Messe Friedrichshafen.“

Einen weiteren internationalen Aero-Auftritt der Messe Friedrichshafen werde es in absehbarer Zeit auch in China geben, kündigte die Friedrichshafener Messeleitung ebenfalls weitere globale Geschäftsaktivitäten an. Die 27. Aero Friedrichshafen findet vom 10. bis 13. April 2019 statt.

 

Info: www.messefrankfurt.com

Bosch-Foyer: Milla & Partner erschafft vernetzte Wissenslandschaft

Bosch eröffnete Ende 2017 den neugebauten IT Campus in Stuttgart – die zentrale Anlaufstelle für alle Bosch-Geschäftsbereiche, um die Potenziale der Digitalisierung zu erschließen. Das Schlüsselmotiv des Foyers ist die digitale Vernetzung: Die gegenseitige Durchdringung und Überlagerung wird in den dreidimensionalen Raum übertragen und weiter dynamisiert. Mehrere sich überlagernde, ineinandergreifende Quader verteilen sich als begehbare Skulptur und entfalten sich zu einer interaktiv bespielten Wissenslandschaft, die sich in der Gestaltung und Bespielung der fließenden Bewegung und Form der Gebäudearchitektur anpasst. „Dadurch entsteht im Herzen des IT Campus ein Ort mit hoher Aufenthaltsqualität, der zeigt: Wir sind die vernetzte Zukunft“, erzählt Tobias Kollmann, Kreativdirektor bei Milla & Partner.

128 installierte leuchtende Displays informieren in kleinen Messenger-Konversationen über die Projekte am IT Campus. Sie sind reduziert auf kurze Texte, einfache Zeichnungen und Emoticons. Die Mini-Computer, sogenannte Bots, sind miteinander vernetzt und geben über Lichtimpulse den Besuchern an, welcher Bot den nächsten Teil der Geschichte erzählt. Die internen und externen Gäste können sich von den verschiedenen Themen treiben lassen und entdecken innovative, digitale Lösungen aus den Geschäftsbereichen an den einzelnen Wissensinseln. Ein beständiges Klicken erfüllt den Raum und simuliert die Datenverarbeitung – eine raumgreifende Klanginstallation entsteht.

Die große Flip Dot Wall begrüßt die Besucher auf einfache und gleichzeitig sehr überraschende Weise. Das computergesteuerte Panel zeigt in den Corporate Colours Mitarbeiterporträts, informiert in einer plakativen Darstellung über die Aufgaben der Bosch-IT und stellt mit aktuellen Zahlen und Fakten den Standort vor. Diese bunten, kurzweiligen Botschaften bilden einen sympathischen Auftakt und tragen zur Attraktivität der Wartelounge des öffentlich zugänglichen Foyers bei.

Die kreisrunde Wandinstallation ist ein Meinungsbarometer für die Mitarbeiter am Campus. Das Abstimmungstool veranschaulicht das Meinungsbild zu verschiedensten Themen, von fachlichen und strategischen Fragestellungen bis hin zum Lieblingsgericht in der Kantine. Die Fragen werden jede Woche aktualisiert und auf einem Display angezeigt. In dem wandgroßen Opinion Circle erfolgt die Visualisierung der Antworten, die in einen Farbcode übersetzt das Tool in verschiedenen Farben zum Leuchten bringt.

 

Info: www.milla.de

 

Bosch-Foyer: Milla & Partner erschaffen vernetzte Wissenslandschaft (Foto: Milla & Partner)

Tochterunternehmen der Messe Berlin veranstaltet Fanmeile

Auf der Straße des 17. Juni werden zur Weltmeisterschaft bei jedem Spiel bis zu 250.000 Fans erwartet, wenn die deutsche Nationalmannschaft antritt. Damit zählt die Fanmeile in Berlin zu den größten Public-Viewing-Veranstaltungen weltweit. Gastgeber des Großevents ist auch in diesem Jahr die Messe Berlin mit ihrem Tochterunternehmen K.I.T. Group. Das Unternehmen ist seit der ersten Fanmeile, die 2006 stattfand, für den Event zu allen Europa- und Weltmeisterschaften verantwortlich. Auch in diesem Jahr erwartet die K.I.T. Group mehr als zwei Millionen Besucher am Brandenburger Tor.

 

Info: www.messe-berlin.de

 

Palexbo veröffentlicht Jahresbericht für 2017

Mit einem Umsatz von 99,6 Millionen Franken und einem Reingewinn von 979.856 Franken verzeichnete das Genfer Ausstellungs- und Kongresszentrum Palexpo in 2017 ein Rekordjahr. Der direkte und indirekte Nutzen für den Kanton beziffert sich auf 628 Millionen Franken, was einem Zuwachs von 16 Millionen Franken entspricht. Die ordentliche Generalversammlung der Aktionäre hat den Tätigkeitsbericht für 2017 jetzt gebilligt. Der Bericht ist ab sofort auf der Website palexpo.ch verfügbar.

 

Durch einen Umsatz von 99.628.877 Franken beweist Palexpo dieses Jahr erneut die Robustheit seiner geschäftlichen Aktivitäten. 2017 fanden nicht weniger als hundert Veranstaltungen im Westschweizer Ausstellungszentrum statt, die 1.350.468 Besucher aus allen Teilen der Welt anzogen. Es kamen 6.988 Aussteller ins Palexpo, die eine Ausstellungsfläche von insgesamt 1,2 Millionen Bruttoquadratmetern anmieteten. Die Belegungsquote der Hallen erreichte somit 53 Prozent gegenüber 46 Prozent im Jahr 2016. Der Catering Service von Palexpo hat 400.000 Gäste an 188 Verkaufsorten bewirtet.

Der Nutzen für die regionale Wirtschaft, der sich aus der Tätigkeit von Palexpo ergab, bezifferte sich im vergangenen Jahr auf 386 Millionen Franken bei den direkten und 242 Millionen Franken bei den indirekten Einnahmen.

„Unser Wille zur Spitzenleistung und unsere Fähigkeit, die Bedürfnisse aller Publikumsgruppen zu erkennen, ermöglichen es uns, unser Ziel stets klarer zu verfolgen und leichter zu erreichen: als engagierter und unverzichtbarer Akteur auf wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Ebene des Kantons präsent zu sein, indem wir Einkünfte von 628 Millionen Franken erzeugen, was einen Zuwachs von 16 Millionen Franken gegenüber dem Geschäftsjahr 2016 bedeutet. Zudem ermöglicht es uns unser Schweizer Know-how, die Landesgrenzen zu überschreiten und Genf in der Welt bekannt zu machen, stets mit dem Willen, Menschen zusammenzubringen“, sagt Robert Hensler, Präsident von Palexpo SA.

 

Info: www.palexpo.ch

 

Robert Hensler (Foto: Palexpo SA)