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Dokumentation zum Praxis-Workshop „Die Messebeteiligung von morgen“ veröffentlicht

Die Bedeutung von Effizienz und Emotionen auf Messen war Thema eines gemeinsamen Workshops von Auma und bvik am 19. Februar 2020 in Berlin. Zu diesem Workshop hat der Auma jetzt eine Dokumentation erstellt, die unter dem Titel „Praxis-Workshop - Die Messebeteiligung von morgen“ veröffentlicht wurde.

Die Dokumentation enthält zunächst die Zusammenfassungen der Impulsvorträge: „Ein Fossil auf dem Weg in die Zukunft“ von Harald Kötter (Auma) und „Was nutzt eine Messebeteiligung?“ von Hendrik Hochheim (Auma). In der Tablesession 1 tauschten sich die Teilnehmer aus zu ihren Wünschen für künftige Messen. Die Kernergebnisse aus der Perspektive der Dienstleister, Aussteller, Messeveranstalter und Besucher sind zusammengefasst von Lars Lockemann (fairconcept), Thomas Starke (Concept and Sales), Hans-Jörg Klecha (it´s fair agentur) und Anna-Katharina Esche (fairconcept). Ebenfalls als Zusammenfassungen liegen die Vorträge von Auma-Referenten vor, die in der Tablesession 2 „Wie kann der Auma die Messeakteure unterstützen?“ über die Themen Messen als Exportplattform, Messeplanung mit fundierten Daten, Förderprogramme und Praxistipps für Aussteller sprachen.

 

Info: www.auma.de

 

Didacta digital: Conrad setzt auf virtuellen Showroom

Wie viele andere Messen und Veranstaltungen wurde die Stuttgarter Bildungsmesse Didacta, aufgrund der aktuellen Corona-Krise vorerst abgesagt. Der Elektronikhändler Conrad stellt dennoch aus – und zwar virtuell, mit Unterstützung des Regensburger Start-ups Vuframe. Mit Hilfe eines virtuellen Showrooms der Conrad Messestand ganz einfach über den Browser in 3D oder in einer App in Augmented Reality oder Virtual Reality begangen werden. Über mehrere Info-Points kann sich der Nutzer über die Angebote und Produkte von Conrad informieren und sich interaktiv über den Messestand bewegen. Für die Umsetzung des Projektes waren lediglich die bestehenden 3D-Daten des Messestandes nötig. Da mittlerweile viele Messebauer, wie in diesem Fall die Meplan GmbH, in 3D konzipieren und planen, konnte das Projekt innerhalb weniger Tage umgesetzt werden.

Wie bei einem klassischen Messestand steht aber auch im virtuellen Showroom die Interaktion und Kommunikation mit den Interessenten an erster Stelle. Neben den Info-Points ist es außerdem möglich den Showroom mit einer integrierten Chat-Funktion, Videos oder Online-Meetings auszustatten. Der Nutzer kann sich dadurch fast wie bei einem echten Messestand mühelos austauschen und informieren.

 

Info: www.vuframe.com

 

Virtueller Conrad-Messestand (Foto: Vuframe)

Fama initiiert Schlichtungsstelle für Messebranche

Der Fama Fachverband Messen und Ausstellungen hat eine rechtliche Schlichtungsstelle eingeführt. Damit will der Verband außergerichtliche Lösungen bei Konflikten im Bereich des Veranstaltungsrechts ermöglichen. Das Angebot richtet sich zudem auch an Unternehmen, die nicht Fama-Mitglieder sind. Fama-Mitgliedern wird für das Verfahren ein Rabatt auf die regulären Stundensätze eingeräumt. Sofern nur einer der Beteiligten Fama-Mitglied ist, soll der vergünstigte Preis für alle Beteiligten gelten.

Auslöser sind die notwendigen Absagen und zeitlichen Verlegungen von Messen und Ausstellungen. Das führt bei vielen Veranstaltern, Ausstellern, Messebaubetrieben und sämtlichen Dienstleistern rund um die Messen zu teils dramatischen Einnahmeverlusten. Neben diesen wirtschaftlichen Folgen rechnet der Fama mit einer Vielzahl von rechtlichen Konflikten.

Dazu sagt der Fama-Vorsitzende Hans-Joachim Erbel: „Die Coronakrise stellt uns alle vor eine große Herausforderung – auch juristisch. Denn vieles ist unklar und mit einem hohen rechtlichen Risiko behaftet. Deshalb wollen wir mit unserer Schlichtungsstelle ein freiwilliges und konstruktives Verfahren zur Beilegung von Streitigkeiten bieten.“

Ob Aussteller, Geländebetreiber oder Servicepartner: Vor dem Hintergrund der aktuell großen Folgen für die gesamte Messebranche stellt der Fama ein erhöhtes Bedürfnis fest, außergerichtlich Regelungen zu finden. Die Schlichtungsstelle dient dem Ziel, gemeinsam Lösungen zu finden. Zumal: Abschließende Lösungen in einem Gerichtsverfahren sind nicht nur teurer und dauern lange, sie führen auch in aller Regel dazu, dass zumindest eine der Parteien mit der Entscheidung unzufrieden ist.

Für die außergerichtliche Beilegung von Streitigkeiten setzt der Fama auf zwei bewährte Verfahren: Mediation und Schiedsgericht. Den Parteien steht die Wahl des Verfahrens frei. Bei einer Mediation wird die Lösung von den Konfliktparteien gemeinsam erarbeitet. Dieser Prozess wird von einem erfahrenen Mediator unterstützt und mündet in einen Vertrag. Eine Auseinandersetzung vor einem Schiedsgericht endet dagegen mit einem rechtlich fundierten Schiedsspruch und gleicht einem gerichtlichen Verfahren. Die Parteien vereinbaren im Vorfeld, sich an das "Urteil" des "privaten Gerichts" zu halten. Bei beiden möglichen Verfahrensarten steht mit Rechtsanwalt Frank Keller von der Kanzlei Glöckner Keller Rechtsanwälte (Nürnberg) ein erfahrener Wirtschaftsmediator bereit.

Wichtig: Beide Verfahren sind ohne persönliche Vor-Ort-Termine möglich. Sie können auch online laufen. Reise- und Wartezeiten fallen also weg.

 

Info: www.fama.de

 

Trolley für Displays von LG

Im Rahmen einer LG-Hausmesse ist der neue DS-LEDCLAAF-3X3 Trolley von Peerless-AV vorgestellt worden. Der Trolley ist speziell für die LG 130” All-in-One LED Info-Screens (LAA015F) entwickelt worden, um sowohl die funktionellen als auch ästhetischen Anforderungen des LED-Großbildschirms zu erfüllen.

Der DS-LEDCLAAF-3X3 ist einfach zu montieren. Integratoren können die große LED-Anzeigekonfiguration als feste oder mobile Lösung montieren, je nachdem, ob sie von Raum zu Raum transportiert werden muss. Aufgrund des schlanken Designs wird nur minimale Bodenfläche benötigt. Ein integriertes Kabelmanagement sorgt für ein sauberes Erscheinungsbild. Das Produkt wird von Peerless-AV nach dem UL2442-Standard getestet, um ein zuverlässiges Maß an Sicherheit zu gewährleisten. Mit seinem Seamless LED-Videowand-Integrationsprogramm bietet Peerless-AV zudem eine umfassende Designberatung für Installateure.

 

Info: www.peerless-av.com

 

Trolley DS-LEDCLAAF-3X3 (Foto: Peerless-AV)

bkp kreiert neue Arbeitswelt für Gothaer

Das Düsseldorfer Büro für Architektur und Innenarchitektur, bkp, hat für die Gothaer ein neues Raumkonzept entworfen, das den Weg für ein agiles Arbeiten ebnen soll. In der neuen multifunktionalen Arbeitswelt, die auf einer 2.000 Quadratmeter großen Pilotfläche entstanden ist, stehen die Mitarbeiter im Fokus. Gemeinsam mit ihnen hat bkp im Rahmen von verschiedenen Workshops ein neues Corporate Design entwickelt, das die Bedürfnisse der Mitarbeiter aufgreift und ihnen mehr Kommunikation sowie agiles Arbeiten ermöglichen soll.

 Die neue offene Raumstruktur bietet neben Einzel- und Gruppenarbeitsplätzen für Desk-Sharing auch mehrere „aktive Ecken“ für den kommunikativen Austausch im Team. Diese von der Natur inspirierten Bereiche machen gemeinsame Projektarbeit zwischen sattgrünen Wiesen und Hügeln oder in luftiger Höhe über den Wolken möglich. Für ungestörte Besprechungen lassen sich diese Bereiche durch die ebenfalls mit Naturmotiven bedruckten Vorhänge optisch und akustisch abtrennen.

 

Für eine größtmögliche Flexibilität und individuelle Raumnutzung hat bkp die Arbeitsbereiche durch mobile Trennelemente zoniert. Diese multifunktionalen Wände sind beschreibbar und zugleich akustisch wirksam. Sie können als Sichtschutz, Whiteboard und Raumteiler vielfältig genutzt werden und sind integraler Bestandteil des Akustikkonzeptes. Für eine angenehme Raumakustik im neuen Gothaer Multispace hat bkp zudem weitere Akustikelemente über den Arbeitsbereichen an der Decke sowie an den Schreibtischen integriert. Diese fügen sich sowohl optisch als auch funktional harmonisch in das Gesamtkonzept ein.

 

Mit einem Coffeepoint im Design der typisch Kölner Büdchen-Kultur holt bkp die gesellige Mentalität der Stadt direkt in die Hauptverwaltung der Versicherung. Die Trinkhalle als neuer Pausentreffpunkt für die Gothaer Mitarbeiter lädt mit bunten Bonbon-Leuchten, Graffiti-Wand, Neon-Leuchtschrift und Sesseln zu Gesprächen bei einem Kaffee ein. Eine gestreifte Markise, farbige Fliesen und Mitarbeiter-Garderoben in der Optik von Getränkekühlschränken unterstreichen zusätzlich die Kioskatmosphäre. Bunte Süßigkeitenboxen an der Wand bieten Platz für Snacks, die an der langen Theke stilecht auf Barhockern verzehrt werden können.

 

Info: www.b-k-p.net

 

bkp kreiert neue Arbeitswelt für Gothaer (Fotos: bkp/Ralph Richter)