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Personelle Veränderungen bei der Leipziger Messe

Zum Jahresbeginn 2020 startet die Leipziger Messe Unternehmensgruppe mit personellen Veränderungen auf Bereichsleiterebene. Nach 23 Jahren wurde Dr. Deliane Träber in den Ruhestand verabschiedet. Als Bereichsleiterin und Prokuristin prägte sie maßgeblich das Portfolio der Fach- und Industriemessen. Diesen Bereich verantwortet ab März Gerhard Ohmacht. Silvana Kürschner, Bereichsleiterin Geschäftsentwicklung/Messe, wurde mit Wirkung zum 1. Januar zur Prokuristin bei der Leipziger Messe Unternehmensgruppe ernannt. Dr. Andreas Knaut übernimmt ab Februar die Funktion des Bereichsleiters Kommunikation und des Unternehmenssprechers.

 

1996 begann Dr. Deliane Träbers Karriere als Projektleiterin bei der Leipziger Messe, im Jahr 2001 übernahm sie den Bereich der Fach- und Industriemessen. Dabei gelang es ihr, Fachmessen wie die Intec als Internationale Fachmesse für Werkzeugmaschinen, Fertigungs- und Automatisierungstechnik weiterzuentwickeln und zu etablieren. 2008 erteilte ihr die Leipziger Messe Prokura. Dr. Träber schied zum 31. Dezember 2019 aus ihrer aktiven Tätigkeit als Bereichsleiterin für die Leipziger Messe aus, steht dem Unternehmen aber weiterhin beratend zur Seite.

 

Ihr Nachfolger Gerhard Ohmacht ist ein Diplom-Wirtschaftsingenieur mit Schwerpunkt technischer Vertrieb und Vertriebskommunikation. Er sammelte langjährige Führungserfahrung in der Industrie und im B2B-Umfeld, welche er ab März bei der Leipziger Messe Unternehmensgruppe einbringt. Gerhard Ohmacht verantwortet das Portfolio mit den Messen: Intec, Z, new mobility, Iss Gut!, Designers‘ Open, denkmal, Mutec, efa, Hivoltec, Cosmetic Business und Cosmetic Business Poland.

 

Zum 1. Januar erweitert sich der Verantwortungsbereich von Silvana Kürschner um die Fachmessen Gefahrgut & Gefahrstoff, expo PetroTrans und protekt. Zudem wird sie zur Prokuristin der Leipziger Messe berufen. Silvana Kürschner absolvierte ein Studium der Politikwissenschaft in Leipzig und Argentinien, das sie 1997 mit dem Diplom abschloss. Im Juni desselben Jahres trat sie ihre erste Position bei der Leipziger Messe als Projektreferentin an. Nach verschiedenen Stationen übernahm sie 2011 die Bereichsleitung für die Geschäftsentwicklung mit den Abteilungen Strategische Akquisition/Neuprodukteentwicklung, Marktforschung, Customer Relationship Management/Customer Communication Center sowie die beiden Veranstaltungen DreamHack Leipzig und musicpark.

 

Dr. Andreas Knaut tritt ab Februar die Nachfolge von Steffen Jantz als Bereichsleiter Kommunikation und Unternehmenssprecher an. Nach seinem Studium der Geschichte und der Kommunikationswissenschaften promovierte er an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Dr. Andreas Knaut konnte langjährige Führungserfahrung als Leiter der Corporate Communication in inhabergeführten und börsennotierten Unternehmen aus den Bereichen Medien, Food, Finanzmanagement sowie Stahl gewinnen und war zuletzt Senior Vice President Corporate Communications bei der Bertelsmann Stiftung in Gütersloh.

 

Info: www.leipziger-messe.de

 

Dr. Deliane Träber, Gerhard Ohmacht, Silvana Kürschner, Dr. Andreas Knaut (Fotos: Leipziger Messe)

Teufel kündigt neue Stores in Leipzig und Wien an

Der Lautsprecherhersteller Teufel hat 2018 in Essen sein erstes Ladengeschäft außerhalb von Berlin, 2019 folgten mit Stuttgart und Köln zwei weitere Locations. 2020 plant Teufel, vier weitere Stores zu eröffnen. Den Anfang machen Leipzig und Wien. „Für uns funktionieren eigene Ladengeschäfte ausgesprochen gut“, fasst Teufel-Geschäftsführer Sascha Mallah die bisherigen Ergebnisse der Retail-Strategie zusammen.

Teufel hatte mit dem Umzug des Firmensitzes ins Büro- und Einkaufszentrum Bikini Berlin 2014 das erste eigene Ladengeschäft eröffnet. „Geplant war der Store im Bikini als Show-Room – Kunden sollten sich die Produkte ansehen und vor allem anhören können. Dass die dann auch so eifrig kaufen, hat uns selber positiv überrascht“, erzählt Teufel-Geschäftsführer Sascha Mallah. Speziell geschulte Mitarbeiter nehmen sich viel Zeit für die Beratung und demonstrieren Produkte in den speziellen Vorführräumen. Mittlerweile unterhält Lautsprecher Teufel in Essen (seit 2018), Stuttgart und Köln (beide seit 2019) eigene Ladengeschäfte sowie Flächen – sogenannte Shop-in-Shops – im KaDeWe Berlin (seit 2017) und im EMI Store Wien (seit 2018).

 

Im der Grimmaischen Straße 1-7 entsteht das Teufel Sound-Quartier in Leipzig. Gemessen an der Verkaufsfläche soll der Teufel Store Leipzig nach dem Original in Berlin das größte Ladengeschäft werden. Auch in Wien fand das Retail-Team in der Mariahilfer Straße 119 eine Adresse für einen eigenen Store. Vor der Eröffnung wird die Verkaufsfläche im EMI the Music Store in der Kärntner Straße schließen.

Ausführliche Beratungen und Vorführräume gibt es in allen Teufel-Stores. Zudem bietet die Teufel-Website die Möglichkeit, individuelle Beratungstermine in allen Stores zu buchen. Hier geben Kunden schon vor ihrem Besuch an, welche Lautsprecher oder Systeme sie im Vergleich hören möchten.

Die neuen Store-Locations in Leipzig und Wien sollen noch im ersten Halbjahr 2020 eröffnet werden. Weitere Geschäfte sollen im zweiten Halbjahr folgen.

 

Info: www.teufel.de

 

Teufel Flagshipstore in Berlin (Fotos: Teufel)

Neuer geschäftsführender Gesellschafter beim Messebauer Hoffmann

Der langjährige Geschäftsführer Andree Hoffmann übergibt die Verantwortung über die Hoffmann Dienstleistungen für die werbende Wirtschaft GmbH an einen Nachfolger. Der Unternehmer Tim-Alexander Karußeit übernimmt den Staffelstab bei dem Messebauunternehmen aus Sehnde bei Hannover. Mit seiner Kompetenz im Management komplexer Projekte sowie in der Digitalisierung soll der 42-jährige Geschäftsführer die Hoffmann GmbH in die Zukunft führen.

„Mit einem soliden Kundenstamm und hoher finanzieller Stabilität ist das Geschäft der Hoffmann GmbH sehr gut für die Zukunft aufgestellt und ich übergebe das Unternehmen in einer Position der Stärke“, so der bisherige Geschäftsführer Andree Hoffmann. Er hat das im Jahr 1983 gegründete Messebauunternehmen vor zwölf Jahren von seinen Eltern übernommen und führt seit 2008 die Geschäfte. „Mit Tim-Alexander Karußeit habe ich einen leidenschaftlichen Unternehmer und erfahrenen Geschäftsführer als Nachfolger gefunden. Mit seinen Erfahrungen im Projekt- und Prozessmanagement, seiner Digitalisierungskompetenz und seinem Finanz-Know-how ist Tim-Alexander Karußeit bestens geeignet, die Hoffmann GmbH mit viel Elan und frischen Ideen in die Zukunft zu führen.“

Karußeit bringt elf Jahre Erfahrung als Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von zwei Unternehmen mit, darunter ein digitales Start-up im Handwerk. Sein Schwerpunkt liegt auf der Beratung, dem Projektmanagement und der Digitalisierung komplexer Prozesse. „Ich freue mich sehr darauf, die Hoffmann Dienstleistungen für die werbende Wirtschaft GmbH weiterzuentwickeln und die Position des Unternehmens im Messe- und Veranstaltungsgeschäft auszubauen“, so Tim-Alexander Karußeit. Der Nachfolger wurde dem Team am Standort Hannover am 8. Januar 2020 vorgestellt. „In den kommenden Wochen liegt meine Priorität darauf, die Kunden des Unternehmens kennenzulernen und mich intensiv mit den Mitarbeitern auszutauschen, um das Wachstum des Unternehmens auch in Zukunft fortzuführen.“

Tim-Alexander Karußeit betont: „Der Firmenname wird auch nach dem Ausscheiden von Andree Hoffmann dauerhaft weitergeführt. Das Unternehmen bleibt am gleichen Standort unverändert mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bestehen. Die Ansprechpartner für Kunden und Lieferanten ändern sich nicht. Diese stehen Ihnen auch weiterhin mit gleichen Kompetenzen zuverlässig zur Verfügung“. Andree Hoffmann wird dem neuen Geschäftsführer zudem in den kommenden 15 Monaten als Berater zur Seite stehen. „Unsere Potenziale liegen vor allem in der organischen und anorganischen Weiterentwicklung des Messegeschäfts, dem Ausbau der Vermietung des hauseigenen Messesystems Speed und dem weiteren Aufbau des Geschäftszweigs Veranstaltungen und Events“, so Karußeit.

 

Info: www.messebau-hannover.de

 

Andree Hoffmann, Tim-Alexander Karußeit (von links, Foto: Hoffmann GmbH)

 

Interactive Scape stellt Scape X und Scape X Tags vor

Nach zwei Jahren Forschung präsentiert Interactive Scape mit Scape X eine auf künstlicher Intelligenz basierende Datenverarbeitungs- und Erkennungstechnologie. Die Technologie ist smart und selbstlernend und ab sofort in allen Multitouch-Displays und Multitouch-Tischen von Interactive Scape integriert. Wie bei Smartphones bekannt, erkennt die neue KI-gesteuerte Erkennungstechnologie ganze Handbewegungen und Gesten sowie unterschiedliche Gegenstände und Objekte mit leitenden Komponenten. Zum Vergleich: Vor dem Innovationssprung konnten lediglich einzelne, durch Finger ausgelöste Signale von den Sensoren im Sinne eines binären an/aus erkannt werden.

Mit der professionellen 3M Sensorik und dem integrierten KI-gesteuerten Erkennungsmodul von Interactive Scape verfügen alle Multitouch-Displays und Multitouch-Tische über eine eigene Intelligenz. Diese soll es erlauben, Signale viel detaillierter auszuwerten, indem erkannt wird, wo der Nutzer steht, wie sein Drehwinkel ist, ob mehrere Nutzer interagieren und was genau am Tisch passiert.

Zusätzlich zu den Scape X Multitouch-Displays und Multitouch-Tischen bringt Interactive Scape mit den neuen Scape X Tags eine weitere Innovation auf den Markt, welche die Erkennung von Gegenständen nahezu unsichtbar machen soll. Als sensorischer Kommunikationsträger dienen künftig in der Kommunikation mit den Scape X Multitouch-Displays und Multitouch-Tischen lediglich schmale, transparente Folien, die wie ein Sticker auf den zu erkennenden Gegenständen aufgebracht werden. Die transparenten Tags können nahezu auf jede Art von Produkt oder Gegenstand aufgebracht werden.

 

Info: www.interactive-scape.com

 

Scape X Tags im Einsatz (Foto: Interactive Scape)

MCH Group trennt sich von Messehalle 3 und Musical Theater

Die Messehalle 3 und das Musical Theater befanden sich bisher im Eigentum der MCH Messe Schweiz (Basel) AG. Die Einwohnergemeinde der Stadt Basel als Baurechtsgeberin und die MCH Messe Schweiz haben sich rückwirkend per 1. Januar 2020 auf den Erwerb der beiden Liegenschaften Messehalle 3 und Musical Theater geeinigt. Die Messehalle 3 soll bis Ende 2025 weiterhin von der MCH Messe Schweiz betrieben werden.

 

Im Rahmen ihrer strategischen Überprüfung hat die MCH Group entschieden, sich von den beiden Liegenschaften Messehalle 3 und Musical Theater zu trennen. In der Folge hatte die MCH Group Verhandlungen mit der Einwohnergemeinde der Stadt Basel als Baurechtsgeberin aufgenommen. Die beiden Parteien haben sich darauf geeinigt, dass die beiden Liegenschaften rückwirkend per 1. Januar 2020 ins Eigentum der Einwohnergemeinde der Stadt Basel übergehen. Der Kaufpreis für die beiden Liegenschaften (Baurecht) beruht auf einer gemeinsam veranlassten externen Schätzung und bewegt sich laut Mitteilung im tieferen einstelligen Millionenbereich.

Für das Musical Theater übernimmt die Einwohnergemeinde der Stadt Basel im Finanzvermögen den bestehenden Miet- und Betreibervertrag mit der Rent-a-Theater AG, Zürich. Die Messehalle 3 wird von der MCH Messe Schweiz zurückgemietet und bis Ende 2025 noch weiterhin für Messezwecke genutzt. Die Parzelle befindet sich in der Zone 6. Die Einwohnergemeinde der Stadt Basel wird bis dahin die Planung für eine Neubebauung der Parzelle im Finanzvermögen vorantreiben.

 

Info: www.mch-group.com

 

Musical Theater (Foto: MCH Group)