Abo bestellen
Newsletter bestellen
Newsletter bestellen

Ausgefeiltes Lüftungskonzept für das Berliner Motorwerk

Ein geringeres Corona-Risiko bei Events verspricht Dr. Michael Gordon. Sein Unternehmen betreibt die renommierte Berliner Event-Location „Motorwerk“. „Um die Gefahr von Corona-Ansteckungen durch Aerosole massiv zu reduzieren, können wir die Luftqualität ohne Geräuschbelästigung massiv erhöhen.“ Gelungen ist dies mit einem ausgefeilten Lüftungskonzept, bei dem Know-how und Produkte des Ventilatorenherstellers Ziehl-Abegg genutzt werden; das globale Unternehmen ist vor mehr als 110 Jahren eben in diesen Hallen groß geworden und ist Namensgeber für diese Event-Location.

Seit Beginn der Corona-Welle fanden im Motorwerk vor allem Streaming-Veranstaltungen statt – allerdings auflagenbedingt stets mit sehr wenigen Teilnehmern. Im August 2020 gab es die erste Veranstaltung mit mehr als 200 Gästen. Normalerweise können im Motorwerk mehr als 1.000 Menschen tagen oder feiern. „Jetzt stehen Abstände, Hygieneregeln und besonders die Luftqualität im Fokus“, erklärt Gordon. „Letztlich waren es 250 Personen, die sich mehrere Stunden im Motorwerk aufhielten. Obwohl die Ventilatoren in unmittelbarer Nähe der Gäste liefen, waren diese nicht zu hören“, so Gordon weiter.

„Im Motorwerk arbeitet jetzt die neueste Generation an bionischen Ventilatoren“ sagt Peter Fenkl, der Vorstandsvorsitzende des Motoren- und Ventilatorenherstellers Ziehl-Abegg. Es sei eine besondere Herausforderung und gleichzeitig auch eine Ehre gewesen, in den aus Firmensicht sehr geschichtsträchtigen Hallen am Lüftungskonzept mitarbeiten zu können. Eingesetzt werden nun Ventilatoren, deren Geräuschentwicklung extrem niedrig gehalten werden kann – „weil wir mit Erfolgskonzepten der Natur, wie etwa dem Flug der Eule, die Ventilatoren auf den akustisch besten Stand optimiert haben“, erklärt Fenkl.

CO2-Sensoren überwachten bei der Veranstaltung die Luftqualität und regelten die Ventilatoren. Deckenventilatoren sorgen für die Vermischung der Luft. Für die gesamte Dauer der Veranstaltung lag der CO2 Wert in der Raumluft bei rund 530 ppm. „Das entspricht fast Außenluftqualität“, meint Gordon und verweist auf eine Studie der TU Berlin, welche geringe CO2 Werte als unbedenklich ansieht. Das gesamte System ist selbstregelnd programmiert, kann aber auch manuell betrieben werden. Die Steuerung und Überwachung erfolgen via App auf Smartphone, Tablet oder PC.

Der gesamte Luftinhalt des großen Gebäudes kann bis zu zwei Mal innerhalb einer Stunde komplett ausgetauscht werden.

Info: www.motorwerk.de

Motorwerk (Foto: Motorwerk)

Virtuell die Filderhalle entdecken

Das Convention & Event Center Filderhalle in Leinfelden-Echterdingen kann von nun an virtuell besichtigt werden. Das Tool wird auf der Webseite der Filderhalle angeboten und gibt einem Betrachter die Möglichkeit, sich frei durch die Räume zu bewegen und selbstständig Ausstattungsvarianten in Echtzeit zu verändern.

In Kooperation mit der easyRaum aus Düsseldorf wurde die gesamte Filderhalle räumlich digitalisiert. Daraufhin sind die Daten auf Allseated, einer cloudbasierten Plattform für die kollaborative Eventplanung, zur Ansicht und weiteren Modifikation bereitgestellt worden. Diese digitalen Raumdaten können von allen Organisatoren genutzt werden, um zukünftige Veranstaltungen in der Filderhalle vorab zu planen und realitätsgetreu zu visualisieren.

Auf der Allseated-Website können Kunden die virtuellen Räume selbst ausstatten, indem sie aus einem umfangreichen Katalog mit Mobiliar, Technik und Ausstattung von der Filderhalle wählen. Zwischen den verschiedene Bestuhlungs- und Ausstattungsvarianten kann anschließend per Knopfdruck gewechselt werden. Die Visualisierung erfolgt in Echtzeit und das fertige Ergebnis kann mittels einer URL an weitere Interessierte verteilt werden. Diese Anwendung ist für Kunden und Agenturen kostenfrei.

Nils Jakoby, Geschäftsführer der Filderhalle Leinfelden-Echterdingen GmbH: „Wir sind dankbar, dass wir mit unserem neuen Angebot der Virtual Site Inspections unseren Kunden die Arbeit wesentlich erleichtern können. Weil jetzt Reisekosten und Zeit gespart werden, sowie Abstimmungsprozesse effizienter sind, kann der Kunde zudem sein Eventbudget schonen.“

Info: filderhalle.de

Screenshot Virtual Site Inspection (Foto: Filderhalle Leinfelden-Echterdingen GmbH)

Nüssli betreut Großprojekt in Nürnberg

Die Stadt Nürnberg erhält eine neue Sport- und Veranstaltungshalle am Tillypark. Die Fertigstellung inklusive zweier Funktionsgebäude und der Außenanlagen auf rund 25.000 qm ist im Winter 2020/21 geplant. Als Generalübernehmer ist Nüssli für die bauliche Umsetzung dieses Großprojektes zuständig. Bis zu 4.000 Gäste soll das Gebäude dann fassen können. Die Halle ist für mehrere Sportarten geeignet, außerdem ist eine kulturelle Nutzung denkbar. 

In den vergangenen Jahren hatte Nüssli bereits mehrere Hallengroßprojekte, wie beispielsweise die Eventhalle Hafen 1 in Wolfsburg oder den Showpalast für Apassionata in München mit großem Termindruck erfolgreich realisieren können und legte auch dieses Mal ein schlüsselfertiges Gesamtkonzept für die Sport-und Veranstaltungshalle am Tillypark vor. Erwähnenswert ist dabei vor allem die moderne Ausstattung. Beispielsweise das Schallschutzsystem trägt dazu bei, dass Lärmemissionen für das umliegende Wohngebiet reduziert werden und die Klimatisierung der Halle gewährt den Zuschauern und Sportlern optimale Temperaturbedingungen.

Info: www.nussli.com

Visualisierung (Grafik: Nüssli)

Hybride Eventlocation Gate 22 in der Region Stuttgart

b&b eventtechnik hat mit Gate 22 eine neue hybriden Eventlocation in der Nähe der Stuttgarter Messe eröffnet. Seit Juni 2020 bietet der Fullservice-Dienstleister aus Filderstadt die etwa 700 Quadratmeter große Eventlocation für Live- und Online-Events an. Geschäftsführer Sebastian Schäffler: „Gate 22 ist das Tor zwischen realer und digitaler Welt, eine hybride Eventlocation. Diese besteht aus einem Studio mit fest eingebauter Bühne und Technik, vier weiteren Räumen sowie einem großen Außenbereich.“

Dieses Projekt war bereits seit 2019 Thema bei der Production Company, doch die wirtschaftlichen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie beschleunigten die Planung und den Bau. Sebastian Schäffler meint: „Corona hat und wird weiterhin die ganze Branche verändern. Unser Ziel muss es sein, die schwere Phase zu meistern und mit angepassten Konzepten am Markt zu bestehen. Stillstand ist für uns keine Option. Wir müssen auch in diesen Zeiten weiter in neue Ideen und Projekte investieren.“

Nachhaltigkeit war dabei eine wichtiges Element in der Projektplanung. „Eine konsequente Ausrichtung von Events, Messen, Tagungen und Kongressen unter ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekten ist heute unabdingbar“, sagt Jonathan Huff, Nachhaltigkeitsbeauftragter bei b&b. Das soll in der Location auch via Hybrid-Formaten erfüllt werden, beispielsweise mit einem Online-Event, bei dem Mitarbeiter oder Gäste weltweit per Live-Stream teilnehmen. Zudem werden weitere Redner virtuell hinzugeschaltet und Gäste aus der Umgebung können zusätzlich das Event live vor Ort erleben.

Die räumliche Nähe zum Firmensitz von b&b bringt Vorteile mit sich. „Der kurze Weg ermöglicht es uns, attraktive Preise anzubieten. Hinter Gate 22 erstrecken sich weitere 1.500 qm Lagerfläche, die mit unserem Mietmobiliar gefüllt sind. So können wir kurzfristig auf die Anforderungen der Kunden reagieren und trotzdem eine große Auswahl anbieten“, erklärt Sebastian Schäffler.

Von Technik über Mobiliar bis hin zu Personal bietet b&b alles aus einer Hand und verschiedenste Angebote. Nutzer können beispielsweise lediglich einen Raum der Location mieten oder ein Rundumsorglos-Paket buchen. Neben den Räumen und dem Studio können über b&b Zusatzleistungen gebucht werden. Diese umfassen beispielsweise Moderation, Regie, Speaker Coaching im Vorfeld, Fotografie, 360° Panoramen oder auch Filmdokumentation sowie Catering.

Die Eventlocation ist mitsamt Team auf die derzeit geltenden Bestimmungen eingestellt.

Info: www.gate22.de

Gate 22 (Fotos: b&b eventtechnik)

 

Maßnahmenpaket für den Veranstaltungsbetrieb im Amberger Congress Centrum

Mit über 2.000 qm Veranstaltungsfläche, aufgeteilt auf drei Foyers, den Großen Saal und zwölf Tagungs- und Breakout-Räume, bietet das Amberger Congress Centrum (ACC) Rahmenbedingungen, um Veranstaltungen mit Abstand und unter Berücksichtigung der geltenden Hygienekonzepte durch zu führen.

Für sämtliche im ACC vorhandenen Räumlichkeiten wurden flexible Bestuhlungspläne für Tagungen sowie auch für Kulturveranstaltungen erstellt. Je nach Verfügbarkeit kann den Nutzern sicherheitsrelevante und somit zusätzliche Kapazität in Form eines größeren Tagungsraumes zur Verfügung gestellt werden. Die Klimatisierung arbeitet mit 100 Prozent Frischluftzufuhr und durch die Fensterfronten in allen Räumen ist ein rascher Luftaustausch möglich.

Ein- und Auslass aus dem Kongresshaus sowie die Laufwege von Tagungsteilnehmern und Besuchern können via Leitsystem gesteuert und so optimiert werden. Die Cateringabläufe des hauseigenen Restaurants wurden entsprechend angepasst und Gastronomie- sowie alle ACC-Mitarbeiter umfassend geschult und angeleitet. Reinigungsintervalle wurden erhöht, insbesondere an stark frequentierten Stellen, und Desinfektionsspender können in allen öffentlichen und sanitären Bereichen zur Verfügung gestellt werden.

Virtuelle Veranstaltungen als Alternative oder Ergänzung zum klassischen Event sind im ACC ebenfalls möglich.  

Info: www.acc-amberg.de

Blick auf das ACC (Foto: ACC)

Das Hygienekonzept „Feel Safe at NH MICE“

Eine sichere Umgebung für Events und Tagungen - die NH Hotel Group will das Veranstaltungsplanern mit dem Hygienekonzept „Feel Safe at NH MICE“ bieten. 

Es basiert auf einem Ansatz, der sowohl Flexibilität hinsichtlich der Meeting-Möglichkeiten als auch maßgeschneiderte Lösungen für Kunden beinhaltet. Feel Safe at NH MICE soll Eventverantwortlichen, Reisenden und Mitarbeitern sichere Veranstaltungen und Gruppenbuchungen ermöglichen.

Maarten Markus, Managing Director Northern Europe, erklärt: „Der MICE-Markt ist ein wichtiges Segment für die NH Hotel Group Northern Europe mit Flagship-Konferenzhotels in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Unser 360-Grad-Ansatz ist in enger Zusammenarbeit mit den Experten von SGS und Diversey entstanden - mit über 700 Anpassungen .Wir desinfizieren Tagungsräume und öffentliche Bereiche nach jedem Meeting, bieten flexible Optionen bei unserem gastronomischen Angebot an und greifen auf digitale Lösungen wie Fastpass, den mobilen Gästeservice oder hybride Veranstaltungen zurück. Ich bin guter Dinge, dass wir mit Feel Safe at NH MICE unseren Gästen und Meetingteilnehmern einen sicheren und exzellenten Service anbieten, für den wir als NH Hotel Group bekannt sind.“

Die An- und Abreise von Gruppen wird im Voraus geplant mit einer maximalen Anzahl an Teilnehmern in den MICE-Lobbybereichen. An jedem der Hauptzugänge zu den Tagungsräumen befinden sich Händedesinfektionsspender. Empfangstische für Veranstaltungsteilnehmer sind mit Plexiglasschirmen geschützt und befinden sich in abgetrennten Bereichen, um Ansammlungen zu vermeiden. Alle Reinigungsverfahren sind für den MICE-Bereich optimiert, von medizinischen Verfahren inspiriert, von SGS zertifiziert sowie mit der Weltgesundheitsorganisation WHO und nationalen Gesundheitsvorschriften abgestimmt. Das angepasste Set-up für Tagungsräume garantiert die Einhaltung der Abstandsregeln zwischen den einzelnen Teilnehmern. Für jede Bestuhlungsform (U-Form, Schule, Kabarett und Theater) ist die maximale Kapazität in allen Veranstaltungsräumen angepasst.

Die NH Hotel Group bietet eine Vielzahl digitaler Lösungen an, die den physischen Kontakt einschränken sowie die Planung und Durchführung von Besprechungen und Veranstaltungen vereinfachen. Dazu zählt auch die virtuelle 360-Grad-Tour, mit der per Desktop oder Smartphone das bevorzugte Hotel inklusive Tagungsraum besichtigt und gebucht werden kann. Zusätzlich zu diesem Tool bietet der virtuelle 3D-Planer alle zusätzlichen Informationen, einschließlich Grundriss, Spezifikationen für jeden Tagungsraum, Details zum Mobiliar und angebotenen technischen Funktionen sowie einen interaktiven 3D-Besprechungsplaner.

Für den Fall, dass nicht alle Teilnehmer physisch an der Besprechung teilnehmen können, besteht auch die Möglichkeit einer hybriden Besprechung.

,,In Deutschland sind wir in der komfortablen Situation, das Know-how des führenden technischen Anbieters KFP bei der Planung und Durchführung von hybriden und traditionellen Meetings nutzen zu können“, merkt Christian Friedrich, Director Business Development Northern Europe, NH Hotel Group, an. Mit dem KFP-Konzept „Meet Safe“ können Kunden verschiedene Optionen auswählen, die dann von einem KFP-Berater in der deutschen Buchungszentrale der NH Hotel Group auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnitten werden.“

Um die Sicherheit von Teilnehmern und Mitarbeitern jederzeit zu gewährleisten, wurden neue Angebote für alle F&B Bedürfnisse mit „Safety First“-Prozessen geschaffen. Das neue gastronomische Angebot bietet individuelle nachhaltige Optionen, betreute Mono-Buffets und Kaffeepausen bis hin zu Take-Away.

Info: www.nh-hotels.de

Umsetzung des Konzepts (Foto: NH Hotels)

Estrel Auditorium soll Anfang 2021 eröffnen

Nach Fertigstellung des Rohbaus soll Anfang 2021 der neue Anbau des Estrel Congress Centers (ECC), eröffnen. Herzstück wird ein Auditorium für rund 800 Personen sein. Der markante Neubau mit besonderen architektonischen Konzept soll dann Veranstaltungen und Kongresse nach modernsten Maßstäben ermöglichen, heißt es dazu. 

Außerdem befinden sich zehn zusätzliche Tagungsräume für bis zu 240 Personen im Gebäude. Diese sind variabel gestaltet und können zusätzlich separiert werden. Die Räumlichkeiten verteilen sich auf zwei Etagen, verbunden durch Rolltreppen und offene Foyers, abgerundet durch ein integriertes Gastronomiekonzept.

Info: www.ecc-berlin.com

Rendering Auditorium (Grafik: Estrel / b-k-i Brandherm + krumrey interior)

Neue Eventlocation entsteht in Aachen

Im November 2020 ist die Eröffnung der Eventlocation „Das Liebig“ in Aachen geplant. Konferenzen, Corporate Events oder auch kulturelle Veranstaltungen sollen dann dort eine neue Heimat finden. 

In den Mauern einer alten Kälbermarkthalle entstehen auf über 1.800 Quadratmetern neue Räumlichkeiten im historischen Ambiente. Mit sechs großen Konferenzräumen, mehreren kleineren Meetingflächen und einem großzügigen Außenbereich wird ein flexibles und wandelbares Raumkonzept realisiert.

Hinter dem Projekt stehen die Investoren Thomas Prefi und Michael Tobias. Zusammen mit dem Team um Susanne Nagel wurde ein Konzept mit Netzwerkcharakter entwickelt. Die Idee von flexiblen Gestaltungsmöglichkeiten für Veranstaltungen ist Leitgedanke der Umsetzung. Tobias: „In Aachen fehlt eine charmante und flexible Alternative, um eine Messe, Tagung oder Unternehmensveranstaltung durchzuführen. Das Konzept der Betreiber ist ein wesentlicher Baustein, um den Aachener Norden weiterzuentwickeln. Wir sehen hier viele spannende Möglichkeiten und freuen uns, dem schönen alten Gebäude mit Fingerspitzengfühl neues Leben zu verleihen.“

Susanne Nagel: „Flexibel einsetzbare Räume im historischen Fabrik-Ambiente sind genau das, was ich mir seit Jahren in Aachen und darüber hinaus gewünscht habe. Ich freue mich auf erfolgreiche Konferenzen, rauschende Feste und auf viele ungewöhnliche Veranstaltungsideen, die hier einen passenden Ort finden werden.“

Info: www.dasliebig.de

Foyer, Raumbeispiel (Grafiken: Das Liebig)

Meetings über den Dächern Kölns

Mit einem hochgelegenen „Kreativ-Loft“ bietet die Eventagentur Menschen*Emotionen*Erlebnisse eine neue Location im Portfolio. In unmittelbarer Nähe zur Universität Köln gelegen, bietet das rund 300 Quadratmeter große Loft Raum für bis zu 70 Personen und eine Außenterrasse mit Panoramablick auf den Dom. Zudem ist das Loft mit einem Bistro und Küche ausgestattet.

Je nach Bestuhlung und Nutzung eignet sich die Location für kleinere Coporate Events, Incentives oder Team-Meetings. Der offen gestaltete Raum kann auch getrennt genutzt werden.

Info: www.ellenkamrad.de

Kreativ-Loft (Fotos: Andreas Dobslaff)

Arbeiten am Carmen Würth Forum fertiggestellt

Der von David Chipperfield Architects entworfene Erweiterungsbau für das Kultur- und Kongresszentrum Carmen Würth Forum im baden-württembergischen Künzelsau ist fertiggestellt. Der neue Gebäudeflügel ergänzt den Kammermusiksaal und den Großen Saal auf 5.500 Quadratmetern Gesamtfläche um einen flexibel nutzbaren Konferenzbereich und ein Kunstmuseum mit Café und Foyer. Das Kunstmuseum, das Museum Würth 2, ist bereits für Besucher geöffnet. Es zeigt Hauptwerke der Moderne und Gegenwart der Sammlung Würth. Die Adolf Würth GmbH & Co. KG investierte rund 39 Millionen Euro in den Anbau.

Mit über fünf Meter hohen Räumen bietet das Museum Würth 2 nun die Umgebung für Stücke der zeitgenössischen und modernen Kunst der Sammlung Würth. Eine Decke mit mattierten Gläsern sorgt für wechselnde Beleuchtungsstimmungen. Über ein verglastes Belvedere ermöglicht das Museum Blicke in die Weite der hohenlohischen Landschaft und in den erweiterten Skulpturengarten rund um das Carmen Würth Forum mit Arbeiten international renommierter Bildhauer von Niki de Saint Phalle bis Tony Cragg. Im Kabinett im Untergeschoss haben kleinere Formate und lichtempfindliche Arbeiten Quartier bezogen.

Ein Innenhof mit viel Grün, um den ein Kunstshop und das Café Atrium gruppiert sind, verbindet Museum und Konferenzbereich. Der neue Tagungsbereich umfasst elf kombinierbare Räume für bis zu 700 Personen. Als ergänzendes Angebot zum Großen Saal für Veranstaltungen mit bis zu 2.500 Personen ermöglichen diese Meetingräume nun auch kleinere Sitzungen oder Großveranstaltungen mit parallel ablaufenden Workshops und Ausschusssitzungen.

Info: www.carmen-wuerth-forum.de

Carmen Würth Forum Vorplatz, Blick in den Konferenzbereich (Fotos: Simon Menges)

m:con macht Congress Center Rosengarten für den Betrieb fit

Die Mitarbeiter der m:con haben in der veranstaltungsfreien Zeit das Congress Center Rosengarten in Mannheim an die aktuellen Vorgaben für die Durchführung von Events angepasst. Gemeinsam mit einem externen Beraterteam wurde an der Erstellung eines Hygienekonzepts für verschiedenste Veranstaltungsformate gearbeitet, um sicherzustellen, dass Veranstaltungen unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygienebestimmungen umgesetzt werden können.

Zusätzlich wurden im Mozart- und Musensaal des Rosengartens ein Strömungstest durchgeführt, bei dem gezielt Nebel freigesetzt wird, um die Belüftungssituation und die Verteilung der Aerosole in den Sälen sichtbar zu machen. Der Test zeigte, dass die Luft geradewegs nach oben abgesaugt wird. Außerdem wurde die Lüftung des Hauses so eingestellt, dass die Säle mit 100 Prozent Frischluft versorgt werden.

Das Studio auf der Ebene 2 des Rosengartens wurde eingerichtet, um Streamings für jegliche Konferenzformate umzusetzen.

„Mit der Erarbeitung des Hygienekonzeptes und alternativer Veranstaltungskonzepte hat die m:con die vergangenen Wochen bestens genutzt, um sich und das Congress Center Rosengarten auf die neuen Anforderungen vorzubereiten und die Positionierung Mannheims als Kongressstandort zu erhalten“, so Bürgermeister und Aufsichtsratsvorsitzender Michael Grötsch.

Die m:con sieht sich gerüstet, was die Umsetzung hybrider oder rein digitaler Veranstaltungen und Großkongresse im Herbst angeht. Mit medizinischen Fachgesellschaften wurden Lösungen erarbeitet, um ursprünglich im Frühjahr oder Herbst geplante Kongresse nun rein virtuell umzusetzen. Aber auch das reguläre Veranstaltungsgeschäft mit Präsenzverbundenheit kehrt nun Stück für Stück zurück. „Wir haben bereits einige Anfragen für analoge Kongresse und weitere Großveranstaltungen im Herbst erhalten. Bisher fehlt uns für die Durchführung dieser Veranstaltungen im Rosengarten leider noch die behördliche Genehmigungen ab September 2020, die für eine vollumfängliche Wiederöffnung unumgänglich ist“, erklärt Benedikt Füssel, Prokurist und Leiter Business Development und Marketing bei der m:con.

Die Umsetzung virtueller Hauptversammlungen ist deswegen bei m:con wichtiges Thema.
„Im Rahmen dieser Veranstaltungen haben wir gute Erfahrungen mit dem Format der rein digitalen Hauptversammlung gemacht und freuen uns, dieses mit weiteren Kunden in den kommenden Wochen fortzuführen“, sagt Geschäftsführer Bastian Fiedler.

Info: www.mcon-mannheim.de

Set-up einer virtuellen Hautversammlung (Foto: m:con)

ASC optimiert Eventbeleuchtung in Hamburger Messehalle

Auf dem Hamburger Messegelände am Fernsehturm finden jedes Jahr zahlreiche Messen und Veranstaltungen statt. Rund 87.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche verteilen sich auf elf Hallen und zusätzliche 10.000 Quadratmeter Außenfläche bieten Platz für sowohl große Veranstaltungen als auch kleine Konzepte. 

Die Messehalle A2 der Hamburg Messe und Congress ist ein 3.700 Quadratmeter großer nüchterner Raum, der für Events eine entsprechende Beleuchtung erhalten sollte. Diese Eventbeleuchtung soll sowohl die Hallendecke als auch die Wände in diversen Farben ausleuchten. Amptown System Company (ASC) führte die Installation und Integration von 104 LED Washlights durch, die den neuesten EU-Energierichtlinien entsprechen. Mehr als 16 Millionen Farben und eine breite Palette reiner, einheitlicher Weißtöne mit variabler linearer Farbtemperatur lassen sich mit den in sich geschlossenen IP65 LED Washlights realisieren. Die Leuchten sind in einem kompakten und leichten Gehäuse untergebracht und bieten eine Reihe von Projektionswinkeln, die schnell ohne Werkzeug änderbar sind.

Die Montage der Strahler erfolgte an den bereits in der Halle befindlichen Kabeltrassen oder im oberen Bereich der Wände, so dass eventuelle Standbauten nicht zu einer Verschattung führen. Zusätzlich wurde ein DMX Netzwerk eingerichtet. Mehrere DMX Steckfelder/Switches erlauben das Einspeisen und Patchen der Anlage an unterschiedlichen Standpunkten der portablen Steuerungslösung im Raum. Dank zusätzlicher Anschlussstellen können je nach Bedarf weitere Scheinwerfer die Kraft der Farben nutzen, um die Messehalle bunt erstrahlen zu lassen. Veranstaltungen jeder Art können so in der Messehalle A2 individuell beleuchtet werden.

Info: www.amptown-system.com

Ausleuchtung der Halle A2 (Fotos: Hamburg Messe und Congress / Romanus Fuhrmann)

Betreiber für den Hamburger Fernsehturm stehen fest

Die Wiedereröffnung des Hamburger Fernsehturms rückt näher. Geplant ist eine Kombination aus Aussichtsplattform, Gastronomie und Veranstaltungsfläche in Hamburgs höchstem Wahrzeichen. Ab 2023 betreiben Online Marketing Rockstars, Home United und Hamburg Messe und Congress den Telemichel.

Anlässlich des 50. Geburtstags des Fernsehturms hatte die Deutsche Funkturm GmbH angekündigt, den seit 2001 für Besucher geschlossenen Telemichel wieder öffentlich zugänglich zu machen. Seitdem hat das Unternehmen die denkmalfachliche Bestandsaufnahme abgeschlossen sowie die Planungstätigkeiten ausgeschrieben und vergeben.

Bruno Jacobfeuerborn, Geschäftsführer DFMG Deutsche Funkturm GmbH: „Der Betrieb des Fernsehturms liegt in hanseatischen Händen. Das Konzept von OMR, Home United und Messe hat uns durch die Kombination aus klassischem Ausflugsziel und innovativen Veranstaltungselementen überzeugt. Gemeinsam werden wir den Turm ab Ende 2023 wieder für Besucher erlebbar machen.“

Die Sanierungsarbeiten werden voraussichtlich 2022 beginnen, so dass der Fernsehturm Ende 2023 seine Türen für Besucher öffnen kann.

Info: www.omr.com, www.hamburg-messe.de, www.homeunited.de

Turm am Planten und Blomen (Foto: Hamburg Messe und Congress GmbH / Home United / OMR -Ramp106 GmbH)

Virtuell durch die Kongressregion Stuttgart

Das Stuttgart Convention Bureau bietet einen neuen Service für Veranstaltungsplaner. Solange Reisen und Besichtigungen von Tagungshäusern und -hotels nicht oder nur begrenzt möglich sind, kann die Kongressregion Stuttgart virtuell entdeckt werden.

Neben der Online-Locationdatenbank gibt es eine Übersicht mit Tagungshäusern, die sich über 360°-Rundgänge erkunden lassen und mit Videos einen Einblick in ihre Räumlichkeiten bieten.

Info: www.congress-stuttgart.de

Virtuelle Locationbesichtigung (Foto: Achim Mende)

Gutenberg-Saal wird zum Plenarsaal

Der rheinland-pfälzische Landtag wird Ende Mai ein zweitägiges Plenum im Gutenberg-Saal der Rheingoldhalle in Mainz ausrichten. Ausschlaggebend waren dabei laut Mitteilung insbesondere das Platzangebot im Mainzer Kongresszentrum.

Der Gutenberg-Saal wird, in Zusammenarbeit mit der städtischen Kongressgesellschaft Mainzplus Citymarketing, entsprechend vorbereitet, damit alle geltenden Abstands-, Hygiene- und Kapazitätsvorgaben Berücksichtigung finden. Das bereits vor einigen Wochen von Mainzplus Citymarketing erstellte Bestuhlungs- und Veranstaltungskonzept gewährleistet, dass die Sitzung des Landtags unter den aktuellen Gegebenheiten und Einschränkungen problemlos durchgeführt werden kann. Um auch die Besuchergruppen, die normalerweise an den Sitzungen teilnehmen dürfen und aufgrund der aktuellen Lage weiterhin ausgeschlossen sind, teilhaben zu lassen, wird für die kommende Plenarsitzung ein öffentlicher Livestream eingerichtet.

Info: www.mainzplus.com

Bestuhlung im Gutenberg-Saal (Foto: mainzplus Citymarketing)