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Convention Bureaus in Wien und Barcelona akquirieren Großkongress

Schon seit über 20 Jahren treten die Convention Bureaus von Wien und Barcelona fallweise bei der Akquisition von Veranstaltungen gemeinsam auf. Oft sprächen strategische Gründe für eine Bewerbung nach dem Motto „Kooperation statt Konkurrenz“ – kurz „Co-opetition“, heißt es zu den Gründen. Aktuell punkteten sie damit im Wettbewerb um den Jahreskongress der European Society for Radiotherapy and Oncology (Estro). Dieser wird 2017 und 2020 im Messe Wien Exhibition & Congress Center stattfinden, 2018 und 2021 im Centro de Convenciones Internacionales von Barcelona (für 2019 wird eine andere Stadt gewählt). Zu den viertägigen Estro-Kongressen reisen jeweils rund 6.000 Teilnehmer an.

Estro-Geschäftsführer Alessandro Cortese: „Unsere Zusammenarbeit mit Wien und Barcelona ist strategisch begründet: Zusammen sind wir effizienter darin, für unsere Klientel einen Kongress auf höchstem wissenschaftlichem Niveau auszurichten, der die Position der Radioonkologie in Europa und unseren Partnerstädten stärkt.“

Info: www.vienna.convention.at/

Messe Wien Exhibition & Congress Center (Foto: Reed Messe Wien GmbH / Intercolor)

Kontrapunkt inszeniert die Digital Media Conference 2016

Am 11. Februar haben auf der Digital Media Conference (DMC) Vertreter großer Medienhäuser und der E-Businessbranche die Chancen und Herausforderungen der digitalen Transformation thematisiert. Die Quintessenz daraus: Der mobile digitale Wandel sei allgegenwärtig und fordere in vielen Bereichen Bereitschaft für Veränderungen. Kontrapunkt inszenierte die Konferenz mit anschließender Abendveranstaltung für rund 130 Teilnehmer im früheren Hauptzollamt im Hamburger Hafen.

Bei der DMC ging es vor allem um den Erfahrungsaustausch unter den verschiedenen Playern, darunter der Bevollmächtigte des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg für Medien, Dr. Carsten Brosda, der Vizepräsident des Bundesverbands Digitale Wirtschaft BVDW e.V., Thorben Fasching, sowie Vertreter von Axel Springer, DuMont, Google oder dem Playboy.

Auch abseits der Bühne fand das Konferenzthema eine entsprechende Plattform: Kontrapunkt entwickelte eine Messe- und Networking-Area, welche die Teilnehmer einlud, den digitalen Wandel auf spielerische Art zu erleben und in virtuelle Realitäten abzutauchen. Gastgeber der Digital Media Conference, die zum dritten Mal in Hamburg stattfand, ist die Firma Cassini Consulting.

Info: www.kontrapunkt.de

Digital Media Conference 2016 (Foto: Kontrapunkt)

Nächster medizinischer Großkongress im Berliner CityCube

Die Zahl der Großkongresse im CityCube Berlin wächst weiter. Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) wird ihren jährlichen Kongress ab 2020 in der Location ausrichten. Das haben die Messe Berlin und die medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft in einer gemeinsamen Erklärung mitgeteilt.

Bisher wechselte der Kongress mit seinen 6.000 Teilnehmern jedes Jahr zwischen verschiedenen Städten in Deutschland. „Die Kombination aus der Wissenschaftsmetropole Berlin, dem modernen CityCube als Kongresszentrum und dem erfahrenen Team von Messe Berlin Guest Events bedeutet für die DGN als Veranstalter ein perfekt geschnürtes und zukunftsfähiges Paket“, sagt Geschäftsführer Dr. Thomas Thiekötter.

Der CityCube hat sich bereits kurz nach Eröffnung in 2014 als Location für Großkongresse der Medizin etabliert. 32. Deutscher Krebskongress Ende Februar, der Apothekerkongress Interpharm im März mit rund 3.500 Teilnehmern, der Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie mit circa  5.000 Gästen,  der Hauptstadtkongress für Medizin und Gesundheit im Juni mit rund 8.000 Besuchern sowie der 20th International Congress of Parkinson ́s Disease and Movement Disorders und der Deutsche Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie mit etwa 12.000 Teilnehmern sind die Highlights im Veranstaltungsprogramm des CityCube in diesem Jahr.

Info: www.citycube-berlin.de

CityCube (Foto: Messe Berlin)

Axica ist neuer Partner in Berliner Business Netzwerk

Die Axica ist seit Beginn des Jahres Mitglied des Business Netzwerkes „Partner für Berlin“. Dem Team der exklusiven Eventlocation direkt am Brandenburger Tor ist es ein Bedürfnis, an der Entwicklung der Stadt Berlin mitzuwirken und die Veranstaltungsflächen für unterschiedlichste Podiumsdiskussionen, Innovationskongresse oder Hauptstadt-Empfänge zur Verfügung zu stellen. Mit ihrer Lage direkt im Zentrum von Parlament, Regierung und Vertretungen zahlreicher Spitzenverbände der Wirtschaft und Wissenschaft bietet gute Rahmenbedingungen für die Berlin Partner.

Neben den Marketing-Bereichen Tourismus und Kongresse wird vor allem in den neuen Unternehmen, die nach Berlin kommen oder sich hier gründen,  eine große Chance gesehen, Kontakte zu knüpfen. Darüber hinaus bieten die Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft mit ihren Erfahrungen und Kenntnissen eine starke Plattform für Wissenstransfer und Zusammenarbeit.

Info: www.axica.de

Blick in die Axica (Foto: Thomas Rafalzyk)

visitBerlin initiiert ersten „Tag der Kongresswirtschaft“

Am 28. Januar hat in Berlin der MICE Summit, der erste „Tag der Kongresswirtschaft“, stattgefunden. Mehr als 200 Organisatoren von Meetings, Incentives, Conventions und Events sowie Vertreter der Hotellerie, der Berliner Politik und des Kulturbereichs sind dabei auf Einladung von visitBerlin zusammen gekommen. Die Zukunftspotentiale Berlins und welche Ideen den Tagungs- und Kongressmarkt der Hauptstadt weiter voranbringen, waren dabei die zentralen Aspekte der Veranstaltung. Mit einem Gesamtumsatz von 2,2 Milliarden Euro pro Jahr zählt dieses Marktsegment zu den wichtigsten Wirtschaftsimpulsen Berlins.

Dr. Hans Reckers, Staatssekretär der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung: „Dieses erste Gipfeltreffen spiegelt die enorme Wichtigkeit des Kongressmarktes für den Standort Berlin wie auch für ganz Deutschland wider. Mit der Bereitstellung von rund zwei Millionen Euro unterstützt die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung die Kongressbranche in Berlin für die weiter positive Entwicklung dieses Marktes in der deutschen Hauptstadt."

Jeder Gast, der als Kongress-Teilnehmer in der deutschen Hauptstadt übernachtet, gibt pro Tag 232 Euro aus. Insgesamt erzielte der Tagungs- und Kongressmarkt 2014 rund 2,2 Milliarden Euro Umsatz. 7 Millionen Übernachtungen – und damit etwa ein Viertel aller Hotelübernachtungen in Berlin – wurden 2014 durch die Teilnehmer von Tagungen und Kongressen generiert.

Info: www.BerlinMiceSummit.visitBerlin.de

Podium beim MICE Summit (Foto: visitBerlin/Uwe Steinert)

Vertikom Switzerland gewinnt Pitch für die Juice Plus+ DACH Convention

Vertikom Switzerland hat den Pitch des Nahrungsergänzungsmittelherstellers Juice Plus+ gewonnen und sich damit die Organisation der Firmen-Conventions in der DACH-Region gesichert.

Zur ersten Convention, die im April in Köln/Bonn stattfinden wird, werden bis zu 3.000 Besucher erwartet. Um dem ansteigenden Zuspruch der Gäste gerecht zu werden, ist Vertikom Switzerland nicht nur für die Organisation und Durchführung der Conventions verantwortlich, sondern auch für deren Optimierung. In enger Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber wurde sowohl der Ablauf angepasst als auch das Design der Veranstaltung weiterentwickelt, um den gesamten Kongress teilnehmerfreundlicher zu gestalten.

Die speziell auf die Franchise-Partner ausgerichteten Kongresse dienen gleichermaßen der Motivation und Information der Juice Plus+ Partner und sollen die Markenverbundenheit und den Zusammenhalt fördern.

„Mit der Optimierung der Kongresse ist auch die Standardisierung gewisser Elemente für unseren Kunden ein wichtiger Punkt in der Zusammenarbeit“, so Caroline Duetsch Kubik, Geschäftsführerin von Vertikom Switzerland.

Info: www.vertikom.ch

Kongress- und Eventpark Stadthalle Hagen nach ISO 9001 zertifiziert

Das Qualitätsmanagementsystem in der Kongress- und Eventpark Stadthalle Hagen GmbH, das den hohen Anforderungen der international gültigen ISO 9001 entspricht, ist zertifiziert worden. Der Geltungsbereich, dem diese Auszeichnung zugrunde liegt, lautet: „Beratung, Planung und Durchführung von Veranstaltungen unter Einbeziehung aller relevanten Dienstleistungen der Veranstaltungsbranche.“

Mit zu den besonderen Qualitäts-Maßnahmen im Hagener Veranstaltungshaus zählen die Kundenorientierung sowie die Einbindung aller Mitarbeiter, ohne die das System wirkungslos wäre und deren Motivation ein wesentliches Erfolgskriterium darstellt.

Weiterhin lebt das Qualitätsmanagementsystem von seiner konsequenten Prozessorientierung, die gerade in einem so unterschiedlichen Markt wie dem der Veranstaltungswirtschaft von besonderer Bedeutung ist; darüber hinaus von der ständigen Optimierung und Fortführung des Systems.

Der im Sommer 2015 abgeschlossenen Modernisierungs-Maßnahmen sowie die neue Marktausrichtung folgt nun die erfolgreiche ISO-Zertifizierung der Kongress- und Eventpark Stadthalle Hagen GmbH. „Die Einführung dieses Qualitätsmanagementsystem dokumentiert unsere Leistungsfähigkeit und unsere Absicht zur kontinuierlichen Qualitätsoptimierung, damit wir uns neue Kundenkreise erschließen können“, erklärt Geschäftsführer Jörn Raith diesen nächsten Schritt.

Wesentliche Informationsquellen, um den Grad der Kundenzufriedenheit zu erfassen, sind die Kundenbefragungen während und nach der Veranstaltung anhand eines spezifischen Fragebogens. Dabei liegen die Ergebnisse über alle Fragen hinweg regelmäßig im sehr guten Bereich. „Für mich ist das das wesentliche Qualitätsmerkmal und weist die besonderen Leistungen unseres Teams aus“, fasst Raith die Wichtigkeit des QMS zusammen.

Das Hagener Veranstaltungshaus ist für die erbrachten Dienstleistungen gegenüber dem jeweiligen Veranstalter verantwortlich und lenkt diese über vertragliche Vereinbarungen und Prüfmechanismen.  Dem zugrunde liegt die konsequente Strukturierung aller  Prozesse, die es in jedem Bereich  (Sales-, Event-, Operation- und  Gastro-Management) gibt. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Zusammenspiel der unterschiedlichen Fachbereiche. Einmalig vom Kunden geäußerte Wünsche werden zentral festgehalten und im gesamten Unternehmen aufgegriffen und gelebt.

„In der Qualitätspolitik, den Vorgabedokumenten und in den Interviews mit den Mitarbeitern erlebte ich ein durchgängiges, angemessenes Bewusstsein für die hohe Bedeutung der Kundenorientierung“, hebt Ute Kirsch, die leitende Auditorin des Zertifizierers DQS GmbH, das QM-System der Kongress- und Eventpark Stadthalle Hagen GmbH hervor. 

Info: www.stadthalle-hagen.de

Team Kongress- und Eventpark Stadthalle Hagen (Foto: Kongress- und Eventpark Stadthalle Hagen)

GCB und EVVC legen erste Ergebnisse zum Projekt „Future Meeting Space“ vor

Das GCB German Convention Bureau e.V und der EVVC Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren e.V. haben gemeinsam die Highlights des Innovationskatalogs präsentiert, der im Rahmen des Forschungsprojekts „Future Meeting Space“ entstanden ist und 120 für Tagungen und Kongresse maßgebliche Innovationen umfasst. Das zu Jahresbeginn 2015 ins Leben gerufene Projekt erforscht Trends, Innovationen und Entwicklungen in der Gesellschaft sowie deren potenziellen Einfluss auf die Veranstaltungsbranche. Auf dieser Basis werden Hinweise auf zukünftige Anforderungen an organisatorische, technologische und räumliche Kongress- und Tagungs-Infrastrukturen erarbeitet.

Der Innovationskatalog bildet bereits eine Reihe von Trends ab: In der neuen Generation von Tagungs- und Kongressteilnehmern gewinnen zum Beispiel Sharing-Konzepte und die Individualisierung des Konsums an Bedeutung. Gleichzeitig wird angesichts eines steigenden Anteils an älteren Menschen in Deutschland der Generationenaustausch immer wichtiger, um das vorhandene Wissen zu erhalten. Bei neuen Formaten zur Wissensvermittlung steht die nutzer- und themenspezifische Gestaltung im Vordergrund.

Von großem Einfluss werden in den nächsten Jahren auch technologische Innovationen sein: Holografie, digitale Dolmetscher oder großformatige und intuitiv bedienbare Kollaborationstools ermöglichen die Kommunikation und Zusammenarbeit auch über weite Distanzen, schaffen virtuelle Räume und erweitern die erlebbare Realität. Sowohl im realen als auch im virtuellen Raum achten Teilnehmer von Veranstaltungen zudem künftig vermehrt auf Sicherheit.

Im Bereich der Mobilität zeigt sich eine Zunahme alternativer Fortbewegungskonzepte und Transportmittel - dafür stehen etwa Carsharing und Mitfahrgelegenheiten, Elektromobilität auch im ÖPNV oder gar Drohnen. Darüber hinaus spielen bei der Infrastruktur von Veranstaltungen nachhaltige Materialien und Konzepte, der Ausbau des globalen Internetzugangs, innovative Zahlungssysteme und Einlasskontrollen künftig eine große Rolle.

Matthias Schultze, Geschäftsführer des GCB: „Um die hervorragende Position Deutschlands im internationalen Wettbewerb um Tagungen und Kongresse auch für die Zukunft zu stärken, ist es unabdingbar, sich ganz konkret mit den Trends und Entwicklungen zu befassen, die unsere Branche betreffen werden.“ „Bereits im ersten Jahr seiner Aktivitäten hat der Innovationsverbund ‚Future Meeting Space‘ umfassendes Material gesammelt, das nun zeitnah den Akteuren der Veranstaltungsbranche zugänglich gemacht wird und ihnen als Anregung für eigene Maßnahmen zur Sicherung ihrer Zukunftsfähigkeit dient“, ergänzt EVVC-Präsident Joachim König.

Am Innovationsverbund beteiligen sich neben den Konsortialführern GCB und EVVC sowie dem Projektbearbeiter Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO auch die Forschungspartner Drees & Sommer AG, KFP Five Star Conference Service GmbH, SevenCenters of Germany, Tourismus NRW e.V. und visitBerlin Berlin Convention Office.

Info: www.future-meeting-space.de

Fünftes Vorarlberger Convention Forum in Feldkirch

Welchen Bedürfnissen müssen Events der Zukunft gerecht werden? Diese und weitere Fragen stellte Convention Partner Vorarlberg in den Mittelpunkt des fünften Vorarlberger Convention Forum im Montforthaus Feldkirch. Jugendforscher Philipp Ikrath und Trendforscher Harry Gatterer zeigten den rund 100 Besuchern aktuelle Erkenntnisse aus ihren Forschungsgebieten auf.

Die Erlebnis- und Wahrnehmungsschemata der Menschen verändern sich rasant. Diese Tatsache hat auch großen Einfluss auf die Arbeit von Veranstaltungsorganisatoren. Convention Partner Vorarlberg widmete sich deshalb beim Vorarlberger Convention Forum diesem Thema. „Nur wenn wir wissen, welche Erwartungen das Kongresspublikum der Zukunft hat, können wir erfolgreich für unsere Kunden und Partner arbeiten“, erklärte Geschäftsführer Urs Treuthardt.

Bereits zum fünften Mal wurden auf Einladung des Vorarlberger Convention Bureaus die Trends der Tagungsindustrie beleuchtet. Als Referenten waren der renommierte Jugendforscher Philipp Ikrath sowie der Geschäftsführer des Zukunftsinstituts und Trendforscher Harry Gatterer zu Gast im Montforthaus in Feldkirch. Rund 100 Besucher aus der Veranstaltungs- und Kommunikationsbranche nutzten die Gelegenheit, sich über die Entwicklungen und deren Auswirkungen auf Veranstaltungen zu informieren.

In seinem Impulsvortrag thematisierte Jugendforscher Philipp Ikrath die Bedürfnisse der früheren und neuen Elite und zog dafür den Vergleich mit Pinguinen und Wachteln: Während Pinguine sesshaft sind und sich perfekt an die Lebensbedingungen angepasst haben, besitzen Wachteln kein Nest, sie sind Zugvögel. Genau wie Wachteln, sind auch die jüngeren Generationen mobil, flexibel und kaum zu greifen. Sie suchen die Abwechslung, auch bei Events.

„Junges Publikum wünscht sich Veranstaltungen, die nicht einem althergebrachten Schema oder Kulturbegriff folgen, sondern die ganz unterschiedlichen Bedürfnissen Rechnung tragen und es dem Besucher ermöglichen, sich ganz vielfältig stimulieren zu lassen“, brachte es Ikrath auf den Punkt. Er verwies auf Festivals, die dieser Anforderung bereits gerecht werden und nicht mehr exklusiv auf Musik, Film oder Literatur ausgerichtet sind, sondern alle möglichen kulturellen Angebote bündeln.

Solche Veranstaltungen erlauben es dem Einzelnen, sich ein ganz eigenes, individuelles Programm zusammenzustellen. Sie sind eklektizistisch. Sie greifen ganz unterschiedliche Stilelemente und Erlebnisangebote auf und führen diese zu einem neuen Ganzen zusammen und sprechen alle Sinne an.

Sinnen und Reizen widmete sich auch der Geschäftsführer des Zukunftsinstituts und Trendforscher Harry Gatterer in seinen Ausführungen unter dem Titel „Denken ohne Lärm“: Die Menschen sind immer mehr überfrachtet von akustischem und visuellem Lärm. Umso größer ist die Sehnsucht nach Ruhe und Ordnung im Kopf. Gatter empfiehlt „Enklaven der Stille zu schaffen, ein Weglassen von Reizen, um sich auf eine Sache einlassen zu können“. So könne man leichter mit der Komplexität umgehen.

Bei Veranstaltungen spielt für Gatterer die viel zu selten gestellte Frage nach dem Warum eine entscheidende Rolle. „Es ist viel essentieller nach dem Sinn zu fragen als nach der Zielgruppe“, ist er überzeugt. Für Events der Zukunft ist allerdings nicht nur das Warum wichtig: Gäste sollten kreativ sein und Glück und Genuss erleben können. Wichtig sind gute Geschichten und auch Nachhaltigkeit. „Ziel jedes Events sollte es sein, Erinnerungen zu schaffen“, fasste Gatterer zusammen.

Und: Events werden zukünftig die Live-Höhepunkte im digitalen Strom sein. „In einer Welt der Individualisierung werden Verbindungen, wie sie auch auf Veranstaltungen passieren, immer wichtiger.“

Info: www.convention.cc

Convention Forum (Foto: Roswitha Natter/Convention Partner Vorarlberg)

Berliner Kongress- und Messewirtschaft als Konjunkturtreiber

Die Kongresse und Messen Berlin sind wichtige Konjunkturtreiber der Hauptstadt. Das ist das Fazit einer neuen Studie zur wirtschaftlichen Gesamtbedeutung des Veranstaltungsgeschäfts am Standort Berlin. In einem Simulationsmodell haben die Experten der Investitionsbank Berlin (IBB) die Auswirkungen von großen Fachveranstaltungen und Messen auch auf die umliegende Wirtschaft berechnet. Laut Studie löst ein Euro Messe- und Veranstaltungsumsatz 5,10 Euro zusätzliche Kaufkraft in Berlin aus. Allein an Steuereinnahmen generieren die Gäste von der Grünen Woche bis Ärztekongressen rund 65 Millionen Euro im Jahr.

Berlin liegt laut aktueller Statistik der „International Congress and Convention Association“ (ICCA) als Kongress-Destination weltweit auf Platz vier der gefragtesten Veranstaltungsorte und ist einer der führenden Messe- und Kongressstandorte Deutschlands. Die Studie der IBB zeigt am Beispiel der Messe Berlin auf, wie nicht nur die Ausstellerbranche, sondern Wirtschaft und Bevölkerung insgesamt, Tourismus und Einzelhandel insbesondere, vom Messe- und Kongressgeschäft profitieren.

„Die Zahlen dokumentieren, dass Messen und Kongresse als kraftvoller wirtschaftlicher Katalysator wirken und ein Vielfaches an Umsätzen und Bruttowertschöpfung in Berlin auslösen. Diese zusätzlichen Umsatzeffekte machen sich in den verschiedensten Bereichen der Berliner Wirtschaft positiv bemerkbar", sagt Cornelia Yzer, Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung des Landes Berlin. So wird das Messegeschäft der landeseigenen Messe Berlin aus dem Jahr 2014 der Hauptstadt in den nächsten Jahren laut Studie ein zusätzliches Bruttoinlandsprodukt in Höhe von 2,1 Milliarden Euro bescheren.

Es ist die erste Studie, die von der IBB zu dem Thema verfasst worden ist. „Besonders der hohe Anteil zusätzlicher Kaufkraft, der über die vielen in- und ausländischen Messebesucher und Aussteller in die Stadt geholt wird, ist für mich bei diesem Thema interessant“, betonte Dr. Jürgen Allerkamp, Vorstandsvorsitzender der IBB. Doch bei allen Zahlen dürfe man auch  den hohen Imageeffekt nicht vergessen, den die großen internationalen Fachveranstaltungen für den Standort Berlin bedeuten.

Die IBB hat die Berechnungen auf Grundlage der Aktivitäten der Messe Berlin durchgeführt und daraus volkswirtschaftliche Schlüsse gezogen. So konstatieren die Autoren, dass jeder Euro Kaufkraft eines Messe- oder Kongressbesuchers schon im Jahr der Veranstaltung über die Umsätze in angrenzenden Branchen letztlich zu einer Bruttowertschöpfung von 1,20 Euro führt. Weitere Schlussfolgerung: Allein in 2014 wurden durch das Veranstaltungsgeschäft der Messe Berlin 6.500 Arbeitsplätze in Berlin neu geschaffen oder gesichert.

Dazu Dr. Christian Göke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin GmbH: „Auch diese Studie belegt den immensen volkswirtschaftlichen Nutzen des Veranstaltungsgeschäfts der Messe Berlin. Die Ergebnisse zeigen nicht nur die spürbaren Effekte für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt der Stadt auf, sondern dokumentieren erstmals auch die erheblichen Steuereinnahmen, die dem Landeshaushalt durch ein florierendes Messe- und Kongressgeschäft zugutekommen.“

Info: www.ibb.de

Networking und Weiterbildung auf dem Qualitätskongress

Zum zweiten Mal hat degefest am 20. November zusammen mit der Stadt Leinfelden-Echterdingen und dem Kongress- und Tagungszentrum Filderhalle den zwölften Qualitätskongress veranstaltet. Unter dem Motto „Veranstaltungswirtschaft im Fokus“ war Ziel der Veranstaltung, sowohl Fachbesuchern als auch Studenten und Schülern eine Möglichkeit zum  Networking und zur Branchenorientierung  zu geben. Rund 170 Teilnehmer waren dazu erschienen.

Der Kongress wurde von Prof. Stefan Luppold, Studiengangsleiter der DHBW Ravensburg und Autor,   mit einem Impulsvortrag eröffnet. Begleitend zu sieben Workshops hatten sich im Foyer außerdem Unternehmen der Branche präsentiert. In den Workshops wurde eine breite Themenvielfalt angeboten. Marie-Nadine Wagner, zuständige Projektleiterin der Filderhalle: „Es war uns besonders wichtig, den Teilnehmern aktuelle und zukunftsweisende Themen anzubieten. Neben Marketing, Nachhaltigkeit und Veranstaltungsmanagement beschäftigte sich  in diesem Jahr auch erstmals ein Workshop mit dem wichtigen Thema Catering.“ 

Anhand einer interaktiven App  wurden die Teilnehmer angeregt, sich über Live-Chats und Umfragen, die von Moderatoren durchgeführt wurden, aktiv am Geschehen zu beteiligen. Durch Live-Polls konnten sich die Referenten die Meinung des Publikums einholen. „Die App ist eine gute Ergänzung die Themen zu transportieren und zu bewerten. Sie erleichtert es Meinungen der Teilnehmer einzuholen und ist zudem unkompliziert in der Bedienung und besser für die Umwelt, da keine Feedbackbögen benötigt werden“, so Nils Jakoby, Geschäftsführer der Filderhalle und Vorstandsmitglied der degefest.

Der nächste Qualitätskongress findet am 18. November 2016 zum dritten Mal im Kongress- und Tagungszentrum Filderhalle statt. „Schon jetzt arbeiten wir an dem Konzept für das kommende Jahr. Verstärkt werden soll im kommenden Jahr zusätzlich  der Fokus auf Fachbesucher und Ausbildungsunternehmen. Außerdem werden zusätzlich Workshops zum Thema Veranstaltungstechnik angeboten. Wir bedanken uns bei allen Sponsoren, Ausstellern und Referenten des Qualitätskongresses 2015 und freuen uns auf den Kongress 2016“, erklärt Jakoby abschließend.

Info: www.filderhalle.de, www.qualitaetskongress.de

Nils Jakoby bei der Begrüßung zum Qualitätskongress 2015 (Foto: calimedia.de)

Walbert-Schmitz gestaltet in München das Fujitsu Forum

Mit über 10.000 Fachbesuchern, mehr als 100 Expertenvorträgen und Breakout Sessions, sechs exklusiven Keynotes und einer großen Abschlussfeier ist das Fujitsu Forum der größte Event des Unternehmens in Europa. Für Leiter und Administratoren von IT-Systemen ist die Veranstaltung im ICM (International Congress Center München) ein Muss. Das Kongresszentrum, das zu den modernsten der Welt zählt, bot 6.000 Sitzplätze, flexibel gestaltete Räumlichkeiten für bis zu 3.032 Teilnehmer und circa 8.000 qm Ausstellungsfläche.

Auch in diesem Jahr zeichnete Walbert-Schmitz Konzept und Umsetzung für das prestigeträchtige Unternehmens-Event liefern. Unter dem Motto „Human Centric Innovation in Action“ wurde eine spannende Brand Experience geschaffen, die die Besucher ganz klar in den Vordergrund der Markenkommunikation setzt. Sechs Schlüsselindustrien wurden dabei grafisch hervorgehoben: Automotive, Banking, Factory, Government, Health Care und Retail. Abstrahiert und als transparente Kulisse, bildete die Architektur bewusst den Hintergrund. Denn im Fokus der Veranstaltung standen die Menschen.

Entstanden ist dieses Markenerlebnis mit Hilfe von weichen Materialien. Semitransparenter Stoff formt die zwischen 4,5 und 10 Meter hohen Säulen und der helle Boden dient der Wegeführung durch das Forum. Durch warmes Licht und ein strahlendes Fujitsu-Rot entsteht so eine interessante Atmosphäre, die die Besucher an Fujitsu‘s Zukunft teilhaben lässt.

Info: www.walbert-schmitz.de

Fujitsu Forum (Foto: Walbert-Schmitz)

Berlin liegt bei der Durchführung von Digital-Kongressen im Trend

Berlin ist ein gefragter Standort für Digital-Kongresse: In diesem Jahr fanden in der Hauptstadt mehr als 50 Veranstaltungen statt, die das Thema Digitalisierung in den Mittelpunkt rückten.

Zu der wichtigsten Veranstaltung im November zählt die Konferenz „Data Natives“. Am 19. und 20. November sprechen internationale IT-Experten zu Themen wie „Big Data“ und das „Internet der Dinge“: intelligente Kleidung und Accessoires wie mit dem Internet verbundene Uhren, auch „Wearables“ genannt. Teilnehmer und Sprecher auf der „Data Natives“ sind unter anderem Vertreter von Google und SAP.

Allein die Berlin Web Week im Mai dieses Jahres bündelte mehr als 20 Konferenzen zu Trendthemen der digitalen Gesellschaft wie die Verarbeitung riesiger Datenmengen, die heute über Nutzer von vernetzten Geräten wie Smartphones gesammelt werden. Herzstück der Web Week ist die „re:publica“ mit 7.000 Teilnehmern, die Konferenz rund um Web 2.0 und soziale Medien.

Mehr als ein Drittel der Veranstaltungen kommen auch 2016 wieder nach Berlin. Neben der zehnten Ausgabe der „re:publica“ im Mai ist der Programmierwettbewerb „Nexthacker“ am 26. und 27. Februar eines der größten Events zu diesem Thema im kommenden Jahr. Rund 3.000 Teilnehmer werden dazu in Berlin erwartet.

Info:  www.convention.visitBerlin.de

Qatar Tourism Authority stellt neue Business Marke vor

Nach der internationalen Einführung der Destinationsmarke Qatar am 2. November 2015 auf dem Travel Market in London, hat die Qatar Tourism Authority (QTA) mit „Qatar Business Events“ die erste Sub-Marke auf der IBTM in Barcelona vorgestellt.

Die „Qatar Business Events“ Marke soll die Bild- und Werbemaßnahmen von Katar Interessensgruppen im Business-Events Sektor konsolidieren und wird von Illustrationen unterstützt, welche die Geschäfts-Möglichkeiten in Katar hervorheben.

In Qatar, einem Land, das stark vom Erdgas-Reichtum abhängt, spielt der Tourismus eine zentrale Rolle bei der Diversifizierung der Wirtschaft des Landes, auch im Hinblick auf die Ölpreisschwankungen. Qatars Tourismusstrategie zufolge soll die Anzahl der Business-Event Touristen bis zum Jahr 2030 verdreifacht und zumindest die Hälfte der Einnahmen des Landes aus dem Tourismus gewonnen werden.

Info: www.qatartourism.gov.qa

German Design Award für VIP Lounge im Frankfurter Congress Center

Das Gestaltungs- und Lichtkonzept der modernisierten VIP-Lounge im Congress Center Messe Frankfurt ist mit dem German Design Award „Special Mention 2016“ ausgezeichnet worden.

Zentrales Element in der neuen Raumgestaltung der VIP Lounge, konzipiert von LS Architecture & Interiors, ist das besondere Beleuchtungskonzept zum Ausgleich des fehlenden Tageslichtes. Eine Leuchten-Wand und große runde Lichtfelder an der Decke vermitteln nach dem Umbau natürliche Helligkeit. Die Leuchten-Wand ist mit aufgesetzten, wie zufällig angeordneten Leuchtkörpern bestückt und sorgt mit Hilfe von indirektem Licht für einen künstlerisch anmutenden Effekt. Alle eingesetzten Materialien sind auf die moderne Architektur des Gebäudes abgestimmt. Fünf Sitzgruppen mit prägnanten Möbeln und Tischen bilden die Einrichtung für diesen individuellen Rückzugsort. Eine Buffettheke im hinteren Bereich der Lounge rundet das Konzept ab.

Die Revitalisierung der VIP Lounge, die den Kunden im Rahmen ihrer Veranstaltung im Congress Center zur Verfügung steht, war Teil einer Reihe von Modernisierungsarbeiten in diesem Sommer.

Weitere Highlights der Neuerungen im Congress Center sind die aus großer Höhe herabhängenden ellipsenförmigen Pendelleuchten im Eingangsfoyer und der Austausch der kompletten Steuerung inklusive Software für das Herzstück des Congress Centers, den Saal Harmonie. Damit ist der vielfältig stuf- und teilbare Saal, der ein Plenum von bis zu 2.200 Personen fasst, technisch auf dem neuesten Stand.

Info: www.congressfrankfurt.messefrankfurt.com

VIP Lounge (Foto: Messe Frankfurt)