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Lifeplus-Großveranstaltung in der Messe Stuttgart

Für das zentrale Deutschland-Jahrestreffen des Herstellers von Gesundheitsprodukten Lifeplus mit Sitz in Cambridge/Großbritannien ist das L-Bank Forum, größte Halle der Messe Stuttgart mit einer Grundfläche von 20.000 Quadratmetern plus einer Galerie mit weiteren 5.000 Quadrametern, zum Plenum umgestaltet worden. Dieses wurde mit einer zentralen Großbühne, acht von der Decke herabhängenden Großleinwänden und 13.000 Stühlen ausgestattet.

Übersetzt wurde in sechs Sprachen, die Veranstaltung wurde weltweit per Livestream übertragen und über Instagram und Twitter begleitet. Europaweit wurden per Videokonferenz Parallelveranstaltungen direkt live ins Plenum dazu geschaltet. Für das technische Setting zeichnete Dienstleister Neumann&Müller verantwortlich, mit dem die Messe Stuttgart seit dem Umzug auf das neue Messegelände vor neun Jahren zusammenarbeitet. „Wir haben 168 Tonnen Veranstaltungstechnik verbaut, die Bühnentechnik nicht mitgerechnet. Im Einsatz waren 32 Sattelzüge“, erläutert Philip Belz, Projektleiter Medientechnik bei Neumann & Müller. „Unter anderem haben wir rund 580 LED-Spots, 360 Scheinwerfer, 310 Lautsprecher, 33 Kilometer Kabel und zusätzlich noch 10 Kilometer LWL-Netzwerkkabel installiert und verlegt.“

Während die Vorträge in der zentralen Veranstaltungshalle gehalten wurden, fanden in der Standardhalle 3, die über 10.000 Quadratmeter verfügt, verschiedene Dinner-Events mit zunächst 890 und tags darauf 4.300 Personen statt. Dazu wurden die 10.000 Quadratmeter der Halle am ersten Veranstaltungstag in der Mitte abgeteilt, mit einer Bühne am Hallenrand. Über Nacht erfolgte ein Umbau, die Bühne wurde zur Centerstage erweitert und bot so einen Rundumblick auf das Showgeschehen für alle 4.300 Gäste. Eine Ausstellung im ICS Internationales Congresscenter Stuttgart bot auf 5.000 Quadratmetern ergänzende Informationen für die Teilnehmer.

„Wir haben mit unserem flexiblen Raumkonzept viele Trümpfe in der Hand, die wir je nach Kundenwunsch spielen können. Kleine aber feine Events lassen sich genauso leicht umsetzen wie Großveranstaltungen“, umreißt Stefan Lohnert, Bereichsleiter Gastveranstaltungen der Messe Stuttgart, die Vorzüge von Europas modernstem Messegelände. Für jedes Produkt und jede Veranstaltung lässt sich ganz nach Kundenwunsch der gewünschte Rahmen schaffen.

Info: www.messe-stuttgart.de

L-Bank-Forum, Medientechnik, umgebaute Halle 3 (Fotos: Lifeplus)

Royal5 wird für das Wirtschaftsministerium NRW tätig

Royal5 aus Essen setzt am 25. November im Auftrag des Wirtschaftsministeriums Nordrhein-Westfalens den DWNRW-Summit um. Bei der Veranstaltung im Weltkulturerbe Zollverein kommt die Digital-Wirtschaft des Bundeslandes zusammen. Der ganztägige Event mit namhaften Rednern bietet den Teilnehmern aus den Bereichen Startup, Mittelstand, Industrie und Venture Capital ein informatives und abwechslungsreiches Programm: Digitale Gründer stellen Kapitalgebern ihre Konzepte in Kurzpräsentationen vor und messen sich beim „Pitch-Battle“. Beim Matchmaking erhalten sie Feedback aus dem Markt und knüpfen neue Kontakte. Branchenprofis gewähren im Rahmen von Sessions zu aktuellen Digitalthemen Einblicke in ihre Erfolgsstrategien. Highlight ist die Verleihung des „DWNRW-Award“ in Anwesenheit von Wirtschaftsminister Garrelt Duin.

Die Auszeichnung wird seit 2014 jährlich an herausragende Unternehmen der Digitalen Wirtschaft Nordrhein-Westfalens vergeben.

Info: www.royal-5.de, www.digitalewirtschaft.nrw.de

Kongresswirtschaft als Wachstumsmotor für Berlin

Die Meeting-Branche in Berlin wächst nachhaltig. Die Zahl der Teilnehmer an Tagungen und Kongressen hat sich in den vergangenen 15 Jahren fast verdreifacht: Kamen 2001 noch 4,2 Millionen Teilnehmer nach Berlin, waren es 2015 rund 11,37 Millionen (+ 170,7 Prozent). Die dadurch generierten Hotelübernachtungen verdreifachten sich ebenfalls: Sie stiegen von 2,25 Millionen auf 7,5 Millionen Übernachtungen. Die Kongressbranche in Berlin erzeugte 2015 einen Gesamtumsatz von 2,31 Milliarden Euro (2001: 0,92 Milliarden, + 151,1 Prozent).

Zu dieser Erfolgsbilanz trägt das Berlin Convention Office (BCO) von visitBerlin seit 2001 bei. Seitdem hat das BCO rund 1.050 Veranstaltungen, wie Europa- und Weltkongresse internationaler Verbände, für Berlin gewonnen. Der größte Erfolg: Platz eins im aktuellen weltweiten Ranking der „International Congress and Convention Association”, kurz ICCA. Mit 195 Verbandskongressen lag Berlin 2015 vor Paris und Barcelona.

Info: www.visitberlin.de

Weltforum zum Internet der Dinge im Oktober in Berlin

Das vierte Weltforum zum Internet der Dinge (IoT) findet vom 18. bis 20. Oktober 2016 im CityCube Berlin statt. Eine entsprechende Vereinbarung haben die Messe Berlin und Cisco Systems unterzeichnet. Die ersten drei Weltforen hatte der US-amerikanische Netzausrüster in Barcelona, Chicago und Dubai ausgerichtet.

„Bei diesem Weltforum geht es um eines der wichtigsten und spannendsten Themen unserer Zeit“, sagt Dr. Ralf Kleinhenz, der für den Bereich Guest Events zuständige Vice President der Messe Berlin. „Deshalb freut es uns ganz besonders, dass sich Cisco Systems für Berlin und den CityCube entschieden hat. Dieses Treffen internationaler Experten ist eine hochkarätige Abrundung der diesjährigen Corporate und IT-Events bei der Messe Berlin.“

Auf dem dreitägigen Forum geht es nach Angaben des Veranstalters um globale Auswirkungen des Themas Internet der Dinge sowie um Effekte für Unternehmen und Individuen. Ein spezieller Fokus liege auf Kollaboration bei IoT in der Industrie, auf Sicherheit, neue IoT-Serviceplattformen, die Monetarisierung von IoT-Technologie im Unternehmen und um die Präsentation von konkreten Anwendungsfällen. Zum vierten IoT World Forum 2016 werden rund 2.000 Experten aus aller Welt erwartet.

Die Reihe hochkarätiger IT-Events bei der Messe Berlin war im Februar mit der Cisco Live 2016 eröffnet worden. Für den größten Europa-Event des US-amerikanischen Netzausrüsters wurden neben dem CityCube auch angrenzende Messehallen genutzt. Cisco Live 2017 soll im April kommenden Jahres wieder in Berlin durchgeführt werden.

Nach dem IoT World Forum im Oktober folgt im November mit der NetApp Insight 2016 ein weiterer Höhepunkt in der Veranstaltungsserie der Corporate und IT-Events. Dieses internationale Treffen von Experten für Storage und Data Management findet bereits zum dritten Mal bei der Messe Berlin statt. Die NetApp Insight ist die einzige technische Konferenz ihrer Art außerhalb den USA, wo sie in Las Vegas stattfindet

Info: www.messe-berlin.de

CityCube (Foto: Messe Berlin)

Bildungsplattform micelab:bodensee ist gestartet

Seit drei Jahren erforschen die Netzwerke Bodensee Meeting und „der kongress tanzt“ innovative Kongressformate. Dieser Pool an Erfahrungen soll nun ab Oktober der gesamten Veranstaltungsbranche im deutschsprachigen Raum als Bildungsplattform micelab:bodensee verfügbar gemacht werden.

Kongresse und Events sollten lebendig sein und ein kreatives Feld für freudvolles Lernen und regen Austausch bieten – so der Ansatz der Initiative. Um dieses Ziel zu erreichen, setzen sich die Mitglieder des Netzwerks Bodensee Meeting seit 2013 im „mice lab“ damit intensiv auseinander – gemeinsam mit Experten aus der Veranstaltungsbranche und anderen Disziplinen wie Architektur, Theater, Soziologie oder Kommunikation. Unterstützt wird der Prozess vom Netzwerk „der kongress tanzt“ um die Veranstaltungsdramaturgin Tina Gadow und den Journalisten Michael Gleich.

Aus den Erkenntnissen entwickelten die Initiatoren nun die erste Bildungsplattform für Veranstalter im deutschsprachigen Raum: „micelab:bodensee“ umfasst drei Module mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Beim Modul „explorer“ liegt der Fokus auf der Forschung. „experts“ und „experience“ richten sich an Mitarbeiter von Veranstaltungshäusern, Eventagenturen oder Kulturinstitutionen. Start des EU-geförderten Interreg V-Projekts ist Anfang Oktober.

„Der Bodenseeraum hat sich in den letzten Jahren zum Impulszentrum für innovative Kongresse entwickelt. Mit dem micelab:bodensee wollen wir auch in der Weiterbildung eine Vorreiterrolle einnehmen. Letztlich kommt das Forschungs- und Lernfeld jedem Einzelnen zugute – Veranstaltern, Mitarbeitern und Teilnehmern einer Veranstaltung“, unterstreicht der Sprecher des Netzwerks Bodensee Meeting und Geschäftsführer der Kongresskultur Bregenz, Gerhard Stübe.

Jedes Jahr widmen sich die Teilnehmer des micelab:bodensee einem anderen Leitthema. „Dabei geht es nicht um Rahmenbedingungen wie zum Beispiel um Raum- oder Menüauswahl, sondern wie man an die Konzeption einer Veranstaltung herangeht. Der emotionale Zugang, die Metaebene, ist entscheidend“, erklärt Kuratorin Tina Gadow. Das erste Schwerpunktthema lautet Angst und  Vertrauen – wie Gefühle integriert werden. „Wir erforschen, wie uns die Angst dazwischen grätscht, etwas nicht oder anders zu machen als bisher, und was Vertrauen bewirkt. Wir hinterfragen die Devise ‚immer schön sachlich bleiben‘“, verdeutlicht Gadow.

Das Format „explorer“ wird als Ideenschmiede genutzt und wird jährlich durchgeführt, erstmals Anfang Oktober. In diesem dreitägigen Forschungsmodul sind jeweils fünf Experten von Veranstaltungshäusern und fünf aus anderen Disziplinen aktiv. „Wir holen jedes Mal andere Forscher ins Boot. Sie generieren Inputs zum Leitthema, die in den anderen micelab-Modulen auf Praxistauglichkeit getestet werden. explorer ist unser Wissensgenerator – unsere Forschungs- und Entwicklungsabteilung“, fasst Tina Gadow zusammen.

Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Veranstaltungshäusern ist das Modul „experts“ konzipiert. Es findet erstmals Ende November in Bregenz statt, danach halbjährlich. Im dreitägigen Trainingsprogramm durchlaufen die dreißig Teilnehmer einen kompletten Kongress, das heißt sie konzipieren und erleben ihn in einem. Vorgedacht ist nur die Dramaturgie. Einzelne Workshops gestalten die Teilnehmer selbst, die sie danach reflektieren. Alle, vom Techniker, Caterer bis zum Veranstaltungsmanager sollen in den Prozess eingebunden sein, denn „jeder ist für seinen Bereich Experte und wichtig für einen gelungenen Kongress“, so Gerhard Stübe.

Als „Hausaufgabe“ integrieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Gelernte dann im eigenen Betrieb. Beispielsweise teilen sie ihr Wissen mit Kollegen in internen Workshops. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die Multiplikatoren, sozusagen die Motoren, die den Betrieb von innen bewegen“ hofft Reinhold Maier, Projektpartner von der Stadthalle Singen. „experts“ steht beim ersten Mal Mitgliedern des Netzwerks Bodensee Meeting offen, danach der gesamten Branche.

Die dritte Stufe ist micelab:bodensee „experience“ – ein großer Kongress zum Thema Kongress. Eine Spielwiese, wo Geübtes ausprobiert, Erfahrungen ausgetauscht und Quintessenzen vorgestellt werden. Der Kongress richtet sich an die gesamte Branche. Stattfinden wird er voraussichtlich erstmals im Januar 2018.

„Das micelab:bodensee soll die Menschen für gute Veranstaltungen und eine entsprechende innere Haltung sensibilisieren. Veranstaltungen sind kreative Pools, lebendige Formate, die den Zeitgeist widerspiegeln. Wird dieser Spirit verinnerlicht, bleiben wir in Bewegung und tappen nicht in die Routine-Falle“, spricht die Kuratorin aus Erfahrung.

Info: www.bodenseemeeting.com

Diskussionsformat „Fishbowl“ des micelab:bodensee (Foto: micelab:bodensee/Lucas Breuer)

Deutsche Kongressbranche trifft sich 2017 in Osnabrück

Das German Convention Bureau e.V. (GCB) veranstaltet seine Mitgliederversammlung 2017 in Osnabrück. Erwartet werden bis zu 200 Mitglieder, die rund 450 führende Anbieter der Tagungsbranche und städtische Marketingorganisationen Deutschlands repräsentieren.

Auf der diesjährigen Versammlung, die im Rahmen der Mexcon in Berlin stattfand, verkündete Matthias Schultze, Geschäftsführer des GCB, die Entscheidung für Osnabrück. Die OsnabrückHalle und die OMT hatten mit einem schlüssigen Konzept für den Standort geworben. Oberbürgermeister Wolfgang Griesert bekräftigte die Bewerbung mit einem persönlichen Einladungsschreiben und auch Markus Große Ophoff, der als Leiter des DBU Zentrums für Umweltkommunikation und Hochschulprofessor für Veranstaltungsmanagement in der Branche gut vernetzt ist, sagte seine Unterstützung zu. Das überzeugte, auch in Kombination mit der frisch sanierten Halle als Tagungsort und einem Rahmenprogramm, das sowohl einen Altstadtabend mit den Kollegen als auch Exkursionen in die regionale Wirtschaft vorsieht.

„Mit der GCB Mitgliederversammlung kommen hochkarätige Branchenvertreter nach Osnabrück. Eine tolle Gelegenheit, diese wichtigen Multiplikatoren von unserem Standort zu überzeugen“, begründet Petra Rosenbach als Geschäftsführerin der OMT die gemeinsame Bewerbung. Jan Jansen, Geschäftsführer der OsnabrückHalle, erläutert: „Das ist eine ganz wichtige Veranstaltung für uns, die uns einige große Kongressveranstalter in die Stadt bringt und zudem von der gesamten Fachpresse begleitet wird.“

Die jährliche Mitgliederversammlung findet 2017 am 21. und 22. Juni in Osnabrück statt.

Info: www.osnabrueckhalle.de

Blick in den Europa-Saal der OsnabrückHalle (Foto: DBU Archiv/P. Himsel)

Deutscher Ärztetag 2018 in der Messe Erfurt

Der Top-Event der deutschen Mediziner kommt nach Erfurt. Der 119. Deutsche Ärztetag bestimmte jetzt in Hamburg die thüringische Landeshauptstadt Erfurt als Austragungsort für  den 121. Deutschen Ärztetag vom 8. bis 11. Mai 2018. Rund 1.000 Ärzte und andere Gesundheitsexperten werden dann im Congress Center und in der Halle 1des Erfurter Messegeländes sowie im Multifunktionsgebäude der Arena Erfurt aktuelle gesundheits- und sozialpolitische Themen diskutieren.

Erfurts Messechef Wieland Kniffka freut sich über den Zuschlag: „Wir haben uns mittlerweile eine große Expertise für medizinische Veranstaltungen erarbeitet. In den vergangenen  zwei Jahren hatten wir schon Spitzentreffen von Dermatologen, Zahnärzten, Heilpraktikern und Kinderärzten zu Gast. Im Mai 2017 begrüßen wir die 88. Jahresversammlung der  Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf-und Hals-Chirurgie e.V. Ein Pluspunkt für uns war sicher auch, dass wir mit der Arena Erfurt einen weiteren attraktiven Veranstaltungsort ins Spiel bringen konnten.“

Info: www.messe-erfurt.de

Messe Erfurt (Foto: Messe Erfurt GmbH)

ICAA Ranking belegt Topposition Deutschlands im Kongressgeschäft

Deutschland steht im weltweiten Ranking der International Congress & Convention Association (ICCA), das die Anzahl internationaler Verbandskongresse in verschiedenen Ländern vergleicht, bereits zum zwölften Mal in Folge auf Platz eins in Europa und weltweit auf Platz zwei nach den USA. Die Zahl der für die ICCA-Statistik erfassten internationalen Verbandskongresse in Deutschland lag im Jahr 2015 bei 667. Die USA verteidigen mit 925 Kongressen ihren weltweit führenden Platz. Großbritannien hat mit 582 Verbandskongressen Spanien vom dritten Platz verdrängt. Es folgen Frankreich und Italien sowie auf den Plätzen sieben und acht wie im Vorjahr Japan und China. Damit liegt auch Europa im Vergleich der Kontinente wieder mit Abstand auf Platz eins: Rund 54 Prozent der internationalen Verbandskongresse finden hier statt.

Einen Sprung an die Spitze des weltweiten ICCA-Städtevergleichs schafft Berlin: Im dichten Bewerberfeld der europäischen Metropolen konnte die deutsche Hauptstadt 195 Verbandskongresse gewinnen und kam damit vom vierten auf den ersten Platz, vor Paris, Barcelona, Wien, London und Madrid. Neben Berlin finden sich auch München und Hamburg unter den Top 100 der weltweiten Städte-Rankings. Bezogen auf Europa liegen auch Dresden, Düsseldorf, Köln, Leipzig und Frankfurt unter den 100 beliebtesten urbanen Zielen für internationale Verbandskongresse – insgesamt ist Deutschland hier mit acht Städten vertreten.

„Neben dem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis und der hervorragenden Infrastruktur, die zum Beispiel mit dem Neubau sowie der Renovierung von Hotels und Kongresszentren kontinuierlich erweitert wird, stellen vor allem die Kompetenzen deutscher Städte und Regionen in wichtigen Branchen aus Wissenschaft und Wirtschaft einen wichtigen Faktor bei der Standortentscheidung internationaler Veranstaltungsplaner dar“, so Matthias Schultze, Geschäftsführer des GCB German Convention Bureau e.V.

Info: www.gcb.de, www.iccaworld.com

Einfluss moderner Technologien auf die Veranstaltungsbranche

Für die deutsche Veranstaltungsbranche hat der verstärkte Einsatz moderner Technologien eine Top Priorität. Das bestätigen 89,7 Prozent der internationalen Veranstalter und 83,9 Prozent der Anbieter in Deutschland. Weitere wichtige Ziele sind die Generierung eines Erlebniswertes sowie die Nachhaltigkeit von Veranstaltungen, wie aus dem Meeting & EventBarometers 2016 hervorgeht. „Der Einsatz moderner Technologien ist kein Selbstzweck: Computersimulationen, Bewegtbild sowie interaktive Elemente erleichtern den Wissenstransfer und erhöhen den Erlebniswert einer Veranstaltung. Auch die Nachhaltigkeit einer Veranstaltung kann durch moderne Technik verbessert werden“, betont Matthias Schultze vom GCB bei der Präsentation der Studie. So gehen zum Beispiel rund 70 Prozent der Veranstalter (68,8 Prozent) und der Anbieter (66,8 Prozent) davon aus, dass sich in Zukunft „papierlose” Veranstaltungen durchsetzen werden, die Inhalte und Informationen nur noch digital zur Verfügung stellen – und damit deutlich ressourcenschonender arbeiten.

Dass moderne Kommunikationstechnologien reale Veranstaltungen verdrängen werden, halten alle Befragten fast einstimmig für (eher) unwahrscheinlich. Allerdings sehen jeweils mehr als die Hälfte der  Anbieter und Veranstalter Handlungsbedarf bei der Errichtung virtueller Plattformen, die als Ergänzungen zu realen Veranstaltungen angesehen werden.

Info: www.gcb.de

Technologischer Einfluss auf Veranstaltungen (Grafik: GCB/EITW)

Deutscher Veranstaltungsmarkt auf Wachstumskurs

Insgesamt 393 Millionen Teilnehmer zählten die Veranstaltungsstätten 2015, das sind 2,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Besonders im Ausland wächst die Bedeutung von Veranstaltungen in Deutschland: Die Zahl der internationalen Besucher stieg im letzten Jahr überproportional um 8,3 Prozent auf 27,7 Millionen. In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl ausländischer Veranstaltungsteilnehmer damit fast verdoppelt (2006: 14,3 Millionen).

Das sind zentrale Ergebnisse des Meeting & EventBarometers 2016. Die jährlich durchgeführte Studie untersucht als einzige in Deutschland sowohl den Kongress- als auch den Eventbereich. Initiatoren sind der Europäische Verband der Veranstaltungs-Centren e.V. (EVVC), das GCB German Convention Bureau e.V. und die Deutsche Zentrale für Tourismus e.V. (DZT).

„Die Bedeutung internationaler Messen und Kongresse steigt stetig an. Als wichtigstes Tagungs- und Kongressziel in Europa und weltweit bedeutendstes Messeziel ist Deutschland für diese Entwicklung bestens aufgestellt. 2015 sind allein die europäischen Reisen zu Tagungen und Kongressen in Deutschland erneut um acht Prozent gestiegen – eine deutliche Bestätigung für das hochwertige Angebot der deutschen Veranstaltungsbranche“, ordnet Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der DZT, die Ergebnisse der Studie ein.

Um die Internationalisierung des deutschen MICE-Marktes weiter voranzutreiben, hat das GCB in Kooperation mit der DZT im letzten Jahr zusätzlich zu seiner Vertretung in New York eine Repräsentanz in Peking eröffnet. „Mit seiner neuen Vertretung in China trägt das GCB der zunehmenden Globalisierung in der Tagungs- und Kongressbranche Rechnung. So stellen wir sicher, dass die Mitglieder weiterhin maßgeschneiderte Unterstützung bei der Marktbearbeitung der wichtigsten Quellmärkte erhalten“, erläutert Matthias Schultze, Geschäftsführer des GCB.

Nach den Ergebnissen des Meeting- & EventBarometers ist China erstmals unter den Top 10 der bevorzugten Tagungsdestinationen weltweit. Die enge wirtschaftliche Verflechtung Deutschlands und Chinas erhöht die Bedeutung des Landes als wichtiger Potenzialmarkt für die deutsche MICE-Branche. Neben einzeln buchbaren Leistungen für seine Mitglieder bietet das GCB in China Beteiligungspakete mit mehrjähriger Laufzeit an.

Das deutsche Angebot ist trotz steigender Nachfrage aus dem In- und Ausland im letzten Jahr relativ stabil geblieben: 7.208 Veranstaltungszentren, Tagungshotels und Eventlocations mit jeweils mindestens 100 Sitzplätzen im größten Saal bedeuten einen moderaten Anstieg von 0,8 Prozent gegenüber 2014. Die Zahl der Veranstaltungen blieb mit 3,06 Millionen ebenfalls relativ konstant (plus 0,7 Prozent).

Mit Abstand wichtigste Veranstaltungsart in den deutschen Veranstaltungsstätten waren Kongresse, Tagungen und Seminare, die mit 52,1 Prozent einen Zuwachs von 2,5 Prozentpunkten aufweisen. Insgesamt ist die durchschnittliche Teilnehmerzahl deutscher Veranstaltungen leicht gestiegen.

46,9 Prozent der befragten Anbieter und 60 Prozent der Veranstalter schätzen die zukünftige Entwicklung des Veranstaltungsmarktes positiv ein. Fast alle (91,3 Prozent der Anbieter und 89,6 Prozent der Veranstalter) gehen davon aus, dass die Entwicklung im eigenen Unternehmen gleich bleibt oder besser wird. „Trotz der guten Zahlen dürfen wir nicht vergessen, dass wir abhängig sind von den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Deutschland und weltweit. Hier herrscht derzeit eine eher gedämpfte Stimmung, die auch Auswirkungen auf unsere Branche haben kann“, resümiert Joachim König, Präsident des EVVC.

Info: www.gcb.de

Entwicklung Veranstaltungen, Internationale Teilnehmer (Grafiken: GCB)

Comeo gestaltet Großkongress für SAP Hybris

Mitte Februar hat die Comeo Event GmbH den Global Summit 2016 für SAP Hybris in München umgesetzt. Gemeinsam konnten sich die Gäste an vier Tagen in zahlreichen Sessions und fünf Abend-Events über die neuesten Produkte von SAP Hybris informieren.

Ein Großkongress, wie die Rahmendaten nahelegen: 18.000 qm Fläche, zusätzliche Zeltlösung für Catering und Ausstellung, fünf unterschiedlich zu bespielende Venues, über 9.600 Gäste, insgesamt mehr als 750 Helfer und Planer, zentrale Konferenz mit bis zu 2.600 Teilnehmern pro Tag, mehr als 100 Sessions, mehrere Bühnen, fünf Abendveranstaltungen, umfangreiche Medieninstallationen  sowie diverse Entertainment-Angebote.  

Info: www.comeo.de

Global Summit (Fotos: Comeo)

Association and Conference Forum 2017 in Frankfurt am Main

Nach Barcelona 2015 und Kopenhagen 2016 ist Frankfurt am Main Veranstaltungsort der Jahrestagung des AC Forums vom 19. bis 21. Januar 2017. Das AC Forum ist Europas einziger Zusammenschluss für wissenschaftliche Verbände, die ihre regelmäßigen Kongresse selbst organisieren.

Die rund 100 Teilnehmer des AC Forum 2017 veranstalten jährlich an die 100 Kongresse mit über 250.000 Teilnehmern. Zum größten Teil handelt es sich dabei um medizinische Kongresse, wobei die Mitgliedschaft auch anderen Fachverbänden offen steht. Das jährliche Treffen ermöglicht den Mitgliedern, vorrangig Geschäftsführern und Konferenzmanagern, den offenen Erfahrungs- und Informationsaustausch.

Das Frankfurt Convention Bureau und Congress Frankfurt, die Abteilung der Messe Frankfurt, die das Messegelände für Tagungen und Kongresse vermarktet, haben die Veranstaltung gemeinsam akquiriert. Dabei war die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den Partnern für den Erfolg der Bewerbung ausschlaggebend. „Für Frankfurt eine wunderbare Gelegenheit, die Kongress-Entscheider hautnah die Vorteile unserer Destination erleben zu lassen, sagt Jutta Heinrich, Leiterin des Frankfurt Convention Bureau. Und Claudia Delius-Fisher, Leiterin von Congress Frankfurt, fügt hinzu: „Die additiven Möglichkeiten für Kongresse auf dem Gelände der Messe Frankfurt, mit dem Congress Center, der Festhalle und den Messehallen, bieten den großen Verbandskongressen eine ideale Spielwiese für ihre komplexen Anforderungen.“

Info: www.congressfrankfurt.de

Skyline Frankfurt (Foto: Tourismus Congress GmbH Frankfurt am Main/Holger Ullmann)

2015 als Rekordjahr für die Tagungsdestination Wien

Wiens Tagungsindustrie hat 2015 mehr Veranstaltungen und Übernachtungen als denn je verzeichnet. Die dadurch bewirkte Wertschöpfung überschritt erstmals die Grenze von 1 Milliarde Euro. „Die Tagungsdestination Wien hat 2015 Rekordwerte bei allen Kennzahlen erreicht“, berichtet Norbert Kettner, Direktor des WienTourismus. Wien beherbergte 2015 insgesamt 3.685 Kongresse, Firmentagungen und Incentives. Die dadurch ausgelösten Übernachtungen beliefen sich auf 1,7 Millionen, was einer Steigerung zum Vorjahr von 13 Prozent entspricht. „Besonders bemerkenswert ist der Beitrag von Wiens Tagungsindustrie zur österreichweiten Wertschöpfung, die sich gegenüber 2014 um 16 Prozent auf 1,04 Milliarden Euro erhöht und somit erstmals die markante Grenze von einer Milliarde überschritten hat“, so Kettner. 81 Prozent der Wertschöpfung sind auf internationale Kongresse zurückzuführen, die 2015 die Hälfte aller Tagungsteilnehmer und 76 Prozent der Übernachtungen brachten. Österreichweit sicherten Tagungen, Kongresse und Incentives in Wien mehr als 19.000 Ganzjahresarbeitsplätze. Insgesamt wurden in Österreichs Hauptstadt 2015 14,3 Millionen Nächtigungen gezählt, 12 Prozent davon sind der Tagungsindustrie zuzuschreiben.

Die International Congress and Convention Association (ICCA) reiht Wien seit Jahren unter die Top-3 Kongressmetropolen weltweit. „Wien punktet als zentraleuropäischer Hub mit guter Erreichbarkeit, bester Unterstützung durch städtische und wissenschaftliche Einrichtungen, einem vielseitigen Hotelangebot und Top-Tagungslocations“, erklärt Kettner. „Kongress-Teilnehmer geben pro Tag durchschnittlich 534 Euro in Wien aus und knapp die Hälfte von ihnen plant einen privaten Wiederbesuch.“

Info: www.vienna.convention.at

Blick auf Wien (Foto: Wien Tourismus/Christian Stemper)

marbet gestaltet als Leadagentur Kongress für ATR

 Im Januar 2016 hat marbet den zentralen Werkstatt-Partner Kongress der ATR Service GmbH im Berliner Estrel Hotel realisiert. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Anpfiff 2016 – gemeinsam in Führung bleiben“.

Die ATR Service GmbH, eine der weltweit größten Handelskooperationen führender Großhändler im freien Kfz-Ersatzteilemarkt, lud über 1.700 Gäste in die Hauptstadt. Sie erlebten unter dem Leitthema „Fußball“ einen Kongress mit aktuellen Inhalten für das Jahr 2016 und eine familiäre Abendveranstaltung im Fan-Fest-Stil mit Entertainmentprogramm. In beiden Veranstaltungsteilen war das Thema Fußball der rote Faden: vom Infotainment mit Keynote-Speaker und Weltschiedsrichter Dr. Markus Merk über die Dekoration mit Riesenfußbällen und Spielfeldtischdecken bis zum Spielerpass als Namensschild und dem Fan-Schal als Give-away. Street-Food Festival und Cocktail-Lounge sorgten für kulinarische Erlebnisse. Als Entertainment-Highlights servierte marbet unter anderem das ATR Freestyle-Fußballartistenteam, Lichtkünstler und eine Showband.

Info: www.marbet.com

ATR Kongress (Foto: marbet)

Neue Partner für den Tagungsguide der Kongressinitiative Münster

Gastronomen, Betreiber von Locations und Anbieter von Rahmenprogrammen – ein halbes Dutzend neue Partner verstärken den Tagungsguide der Kongressinitiative Münster. Das Online-Arbeitshandbuch für alle, die einen Kongress in Münster veranstalten möchten, hat sich seit 2014 als Marketinginstrument für den Standort etabliert, in dem über 80 Tagungsorte, Gastronomiebetriebe, Tagungshotels, Begleitprogramme und Informationen zum Kongressstandort gelistet sind.

2016 stehen zahlreiche große Tagungen und Kongresse auf dem Programm, die vom Kongressbüro bei Münster Marketing mitbetreut werden. Zu den fünf größten gehören das „60th Annual Meeting of the Society of Thrombosis and Haemostasis Research (GTH)“ mit 1.300 Teilnehmern, der „Congresso de la AIH 2016 (Asociación Internacional de Hispanistas)“ mit 1.000 Teilnehmern, die „16th Annual Conference of the European Society of Criminology“ mit 700 Teilnehmern und die Bundesdelegiertenkonferenz von Bündnis 90/Die Grünen mit 1.500 Teilnehmern.

Besonders freut sich Bernadette Spinnen darüber, dass es im engen Schulterschluss mit der Wirtschaftsförderung, dem Messe- und Congress-Centrum Halle Münsterland und der Allianz für Wissenschaft gelungen ist, die NRW-Nano-Konferenz im Dezember nach Münster zu holen. „Unsere Stadt wird künftig im Wechsel mit Dortmund Tagungsort für diese renommierte Veranstaltung sein."

Werden die laut DWIF-Studie durchschnittlichen Ausgaben von 166 Euro pro Übernachtungsgast zugrunde gelegt, können allein durch diese fünf großen Kongresse mit ihren rund 15.000 Teilnehmern 2016 in Münster Umsätze von rund 2,5 Millionen Euro generiert werden.

Info: www.kongresse-muenster.de

Netzwerktreffen der Kongressinitiative (Foto: Presseamt Münster)