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Große Constellation-Installation für die Auditorien-Beschallung

Im Maersk-Gebäude in Kopenhagen sorgt ein Constellation Acoustic System von Meyer Sound für die Beschallung der Auditorien. Drei verschiedene Auditorien wurden mit dem System ausgestattet. Mit mehr als 300 Lautsprechern an diesen drei Veranstaltungsorten verfügt der Maersk-Turm über die weltweit größte bildungsorientierte Constellation-Installation und stellt einen wichtigen Schritt beim Einsatz von anspruchsvoller akustischer Technologie zur Unterstützung moderner Forschung und Lehre dar.

Alle AV-Systeme wurden von Stouenborg ApS aus Kopenhagen unter der Aufsicht von Anders Jørgensen als Projektleiter entworfen, konstruiert und installiert. „Das Engagement der A.P. Møller Stiftung, fortschrittlichste akustische Lösung für die Fakultät für Gesundheit und Medizinwissenschaften zu bieten, war entscheidend für den Erfolg des Projekts“, sagt Jørgensen. „In der Tat waren sich alle an dem Projekt beteiligten Parteien darüber einig, dass Constellation ein Katalysator für tiefere und gemeinschaftlichere Lernerfahrungen sein wird. Durch die Anwendung modernster Audio-Technologie können wir die ultimative Flexibilität für jeden Raum bieten. Verschiedene akustische Einstellungen können der Art der Präsentation angepasst werden, sei es ein Vortrag, eine Fragestunde, eine Diskussionsrunde oder sogar eine musikalische Aufführung. Mit Constellation benötigt man keine Funkmikrofone, die Trennung zwischen Lehrer und Lernenden wird aufgehoben und ermöglicht so eine freie und perfekt verständliche Kommunikation, auch mit einem 504 Sitzplätze fassenden Publikum. Die Möglichkeiten in Bezug auf die Zusammenarbeit und neue Lerndimensionen sind grenzenlos.“

Die Finanzierung für die 225 Millionen US-Dollar teure Ergänzung für das Panum Instituts erfolgte durch eine öffentlich-private Partnerschaft, wobei die A.P. Møller Stiftung eng mit der dänischen Bau- und Immobilienagentur – als Eigentümer des Gebäudes – zusammenarbeitete. Die Einrichtung wird von der Fakultät für Gesundheit und Medizinwissenschaften besetzt und wird sowohl für die Ausbildung als auch für Forschungstätigkeiten genutzt.

„Wir erwarten, dass das Constellation System in Verbindung mit anderen hochmodernen AV-Technologien im Auditorium die höchstmögliche Klangqualität bieten wird“, so Pernille Illum, Projektberaterin der A.P. Møller Stiftung. „Das wird weitere Entwicklungen in Ausbildung und Kommunikation vorantreiben und Studierenden sowie internationalen Konferenzen zugutekommen. Wir erwarten, dass diese Auditorien weithin bekannt und begehrt für diese einzigartigen Qualitäten sein werden.“

In den Auditorien des Maersk-Turms ändern die Constellation Systeme die akustischen Eigenschaften der Räume auf Knopfdruck. Im Präsentationsmodus trägt Constellation die Stimme des Dozenten durch den gesamten Raum ohne den Bedarf eines Podiums oder eines Headset-Mikrofons. Im Q & A-Modus können sowohl Dozent als auch Schüler einander hören, ohne Handheld-Mikrofone herum geben zu müssen. In einem Auditorium mit flexiblen Sitzplätzen (inklusive Tischen bei Bedarf) ermöglicht ein Gruppendiskussionsmodus den Schülern, sich um einen Tisch gegenseitig klar zu hören, während ablenkende Gespräche von angrenzenden Gruppen abgeschwächt werden. Auch für Abende mit Musik oder Theateraufführungen kann die Akustik angepasst werden.

Constellation schafft mit Hilfe mehrerer verteilter Mikrofone, die im gesamten Raum platziert sind und die Signale einer leistungsstarken digitalen D-Mitri Audio Plattform zur Verarbeitung durch die patentierten Vras-Algorithmen zuführen, eine flexible Akustik. Die akustische Signatur des Raumes, bestimmt durch die gewählte Voreinstellung, wird von Dutzenden von kleinen, self-powered Lautsprechern erzeugt, die diskret über Kopf und an den Wänden platziert sind.

Die von Constellation benötigten Systemelemente sind proportional zur Raumgröße. Das größte Auditorium mit Platz für 550 Personen, nutzt insgesamt 89 Mikrofone, 124 Lautsprecher und 19 vernetzte D-Mitri Frames, inklusive zentralem Processing, D-Vras und Input/Output. Die beiden anderen Auditorien mit Platz für 220 und 120 Personen nutzen Systeme mit 32 Mikrofonen und 97 Lautsprechern beziehungsweise 32 Mikrofonen und 88 Lautsprechern. Neben den ultra-compact MM-4XP und MM-4XPD self-powered Lautsprechern gehören auch MM-10XP Subwoofer zu den Systemen. Constellation verfügt über Presets mit erweitertem Nachhall, für eine völlig natürliche akustische Umgebung bei musikalischen Aufführungen – eine mögliche alternative Verwendung der Auditorien zu besonderen Anlässen.

Ein vierter, 120 Sitzplätze fassender Raum, verfügt über zwei CAL 32 self-powered Steerable Column Array Lautsprecher. Weitere 20 Stella 8C Deckenlautsprecher und vier MM-10XPs verteilen sich auf zwei Konferenzsäle und einen Hörsaal auf der obersten Etage im 15. Stock.

Die komplette AV-Infrastruktur des Maersk-Gebäudes erforderte die Installation von mehr als 22 km Kabel, die meisten davon Cat6a, um aktuelle und zukünftige Netzwerkanwendungen zu unterstützen. Sowohl das Meyer Sound D-Mitri System als auch das Biamp System Tesira (für Hilfssysteme und kleinere Räume) teilen sich das AVB (Audio Video Bridging) Netzwerk. Weitere wichtige Bestandteile des von Stouenborg gelieferten Equipments sind Panasonic Video-Bildschirme und Projektoren, ein 4k-fähiges Crestron Digital Media System, Onelan Media Player und Smart Graphics Computer Interfaces.

Info: www.meyersound.de

Meyer Sound-Installationen (Fotos: Laura Starmer, Adam Mork)

Gute Werte für den Kongressstandort Düsseldorf

Der Tagungs- und Kongressmarkt Düsseldorf hat seine positive Entwicklung auch im Jahr 2016 fortgesetzt. Dies bestätigt das Meeting- & EventBarometer Düsseldorf 2016, das zum dritten Mal eine detaillierte Analyse des Marktgeschehens in der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens liefert. Im vergangenen Jahr fanden hier 45.317 Veranstaltungen mit insgesamt 3,81 Millionen Teilnehmern statt. Ein Plus von 1,1 Prozent bei den Veranstaltungen und von sogar 5,9 Prozent bei den Teilnehmern im Vergleich zum Vorjahr. Diese Entwicklung möchte Düsseldorf Convention in den kommenden Jahren weiter verstärken. Als neue Einheit der Düsseldorf Marketing GmbH tritt Düsseldorf Convention nun die Nachfolge des convention bureau Düsseldorf an, um das Kongress-Business zukünftig auszubauen. Düsseldorf Congress Sport & Event (DCSE) bleibt dabei strategischer Partner.

Auch wenn im Jahre 2016 mit 44,2 Prozent die Mehrheit der Veranstalter von Tagungen und Kongressen aus der Region Düsseldorf stammt, zeigt sich ein Trend zur verstärkten Internationalisierung bei den Veranstaltern. Im vergangenen Jahr machte der Anteil ausländischer Veranstalter 9,4 Prozent aus. Dies entspricht einem Plus von 3,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die zunehmende Internationalität der Veranstalter schlägt sich auch in wachsenden Zahlen der ausländischen Teilnehmer nieder. Deren Anteil an den Gesamtteilnehmern betrug 8,9 Prozent – ein Plus von 2,3 Prozent gegenüber 2015. Der international wichtigste Quellmarkt war das Vereinigte Königreich (UK), gefolgt von Frankreich, Spanien und den USA. Eine Parallele zu den Gesamtübernachtungszahlen ausländischer Gäste im Jahr 2016: Auch hier lag das UK mit 203.000 Übernachtungen in Front.  Berücksichtigt man die durchschnittliche Dauer von Veranstaltungen in Düsseldorf, so wird auch deren Bedeutung für die Hotellerie deutlich: 1,6 Tage dauerten die Veranstaltungen im Durchschnitt.

Veranstalter aus der Wirtschaft machten im Düsseldorfer Gesamtmarkt 76,2 Prozent aus. Der Blick auf die unterschiedlichen Branchen zeigt, dass die Banken- und Versicherungsbranche nach wie vor führend ist. Auf Rang zwei folgt erstmalig die IT- und Telekommunikationsbranche vor der Chemie- und Pharma-Branche auf dem dritten Rang. 23,8 Prozent der Veranstaltungen entfallen auf Non-Profit-Organisationen. Verbände sind in diesem Segment die wichtigsten Veranstalter.

Info: www.d-cse.de

CCD Congress Center Düsseldorf (Foto: Düsseldorf Congress Sport & Event)

MICE-Geschäft in Salzburg ist im Aufwind

Salzburg hat sich bei internationalen Veranstaltern von Kongressen, Seminaren und Firmentagungen neben Wien als wichtige Destination in Österreich etabliert. Auch die Bilanz des ersten Halbjahres 2017 kann sich sehen lassen – die Zahl der Anfragen aus aller Welt ist mit einem Plus von rund zehn Prozent weiter steigend. Österreichweit liegt Salzburgs Marktanteil in diesem Segment bereits bei fast 20 Prozent. Dies ist vor allem auch für die regionale Wirtschaft aufgrund der Wertschöpfung durch Tagungsteilnehmer wichtig.

„Besonders wichtig in dieser Hinsicht sind für uns die steigenden Zahlen im Bereich der mehrtägigen Großveranstaltungen mit vielen Teilnehmern”, sagt SCB-Geschäftsführer Gernot Marx. „Wir verzeichneten im Vorjahr mehr als 219.500 Teilnehmer bei Kongressen, Firmentagungen und Seminaren im Bundesland Salzburg, ein Plus von 5,7 Prozent. Das bedeutet auch mehr Nächtigungen kaufkräftiger Gäste aus dem In- und Ausland und damit ein Mehr an ‚Qualitätstourismus’ für Salzburg”, betont Marx.

Die regionale Wertschöpfung für die Gesamtwirtschaft sei in diesem Bereich signifikant höher als im  “konventionellen” Tourismus. Dies ließe sich auch mit einer im Vorjahr erstellten Statistik aus der Bundeshauptstadt belegen. Laut dieser gäben in Wien Tagungsgäste mit durchschnittlich 538 Euro pro Kopf und Tag etwa doppelt so viel aus wie Freizeitgäste mit rund 252 Euro. „Das sind beeindruckende Zahlen, die sich in der Form wohl durchaus auch auf Salzburg umlegen lassen”, so Marx.

2017 stehen neben Kongressen und Seminaren aber auch viele Firmentagungen internationaler Kunden am Programm. Die deutsche Software AG brachte etwa ihre internationale User-Group Konferenz, mit beträchtlichem Teilnehmerzuwachs, in die Stadt Salzburg. Und auch der Suchmaschinen-Riese Google ist mit einem seiner begehrten Firmenevent an die Salzach gekommen. Beide nutzten sowohl die Salzburger Altstadt als auch die alpine Umwelt der Stadt Salzburg.

Info: www.salzburgcb..com

Salzburg Congress (Fotos: Tourismus Salzburg GmbH/Salzburg Congress)

Halbjahresbilanz 2017: Berlin weiterhin Top-Adresse für Kongresse

Berlin ist bei Veranstaltern von Kongressen und Tagungen immer stärker nachgefragt. Im ersten Halbjahr 2017 kamen 4,96 Millionen Kongress- und Fachbesucher zu 64.000 Veranstaltungen. Beide Werte sind damit um 1,8 Prozent beziehungsweise um 1,9 Prozent angestiegen. Die Business-Gäste übernachteten 3,9 Millionen Mal in Berlin – ein Plus von acht Prozent. Damit wurde ein Viertel aller Hotelübernachtungen von Kongressteilnehmern gebucht. Diese Zahlen gehen aus der aktuellen Kongress-Statistik des unabhängigen Marktforschungsunternehmens ghh consult im Auftrag des visitBerlin Berlin Convention Office hervor.

Das Interesse aus dem Ausland nimmt demnach zu, vor allem aus den USA und Kanada. Die Stadt hat sich in der internationalen Spitzengruppe fest etabliert. Von allen Veranstaltungen in der deutschen Hauptstadt sind inzwischen 20 Prozent  international geprägt. Durchschnittlich mehr als 350 Veranstaltungen pro Tag werden abgehalten. Der digitale Meeting Guide Berlin ist hierbei ein wichtiges Merkmal für die Wahl Berlins als Kongress-Standort. Zudem entwickelt das Convention Office ständig neue Formate für die internationalen Kunden: Mit dem nachhaltigen Veranstaltungskonzept Meet+Change und dem Berlin Speakers Pool bietet das Berlin Convention Office von visitBerlin seit diesem Jahr neue Services.

Intensiv wird um Veranstaltungen in den Bereichen Medizin, Pharma, Gesundheitswirtschaft mit positiver Wirkung geworben. In den Monaten Januar bis Juni 2017 machte die Zahl der Veranstaltungen dieser Branchen 20 Prozent aus. Damit positioniert sich die deutsche Hauptstadt weiterhin stark als Standort für Medizinveranstaltungen. Besonders gefragt ist die deutsche Hauptstadt auch als Tagungsort im Bereich Politik und öffentliche Institutionen (14 Prozent) sowie IT und Digitalwirtschaft (13 Prozent).

 Info: www.convention.visitBerlin.de

Konferenzlösung U500 Wireless von LD Systems

Mit den brandneuen vierkanaligen Konferenzsystemen von LD Systems kommt eine neue Generation drahtloser Konferenzlösungen auf den Markt. Die U500 Wireless Conference-Sets sind in drei Versionen mit unterschiedlichen Frequenzbereichen erhältlich.

Den professionellen Anwender im Blick, haben die Ingenieure der Adam Hall Group mit den U500 Wireless Conference-Sets elegante, anwenderfreundliche Konferenzsysteme entwickelt, die effektive Kommunikation, gute Sprachqualität und hohe Betriebssicherheit mit moderner Technologie kombinieren.

Die LD Systems U500 Wireless Conference-Sets arbeiten als True-Diversity-Systeme im UHF-Band. Automatische Kanalsuche, automatische Frequenzsuche, Infrarot-Frequenz-Synchronisation von Empfänger und Mikrofon-Einheit sowie Pilotton und Priority-Schaltung sind die professionellen Ausstattungsmerkmale um Tagungen, Sitzungen und Diskussionen zu begleiten. Weiterhin bieten die U500 Wireless Conference-Sets Sicherheitssperren und RS-232-Schnittstellen zum Einbinden in externe Steuersysteme. Der Audio-Übertragungsbereich reicht von 60 Hz bis 16 kHz.

Die U500-Sprechstellen verfügen über ein Schwanenhals-Kondensatormikrofon mit Hypernieren-Charakteristik und Leuchtring zur Statusanzeige. Kontrastreiche OLED-Displays in den stabilen Tischfüßen informieren den Anwender über die zahlreichen Einstellmöglichkeiten. Durch zuschaltbaren 130 Hz Hochpassfiltern lassen sich Nahbesprechungseffekte und Körperschall für glasklare Verständigung wirksam reduzieren.

Der vierkanalige U500-Receiver bietet mit dem kontraststarken OLED-Display ebenfalls eine vollständige Übersicht aller Funktionen und Einstellungen wie Stärke von Audio- und Funksignal oder Priorität und Batteriestand der Sprechstellen. Zur Unterdrückung von Übersprechen, Rückkopplung und Kammfiltereffekten lässt sich die Anzahl gleichzeitig freigeschalteter Mikrofone im Empfänger festlegen. Eine wahlweise automatische oder manuelle Gate-Einstellung und der Pilotton sorgen für gute Klangqualität und Störsicherheit.

Zur Systemerweiterung lassen sich bis zu fünf U500-Receiver kaskadieren und im Master-Slave-Modus betreiben. Damit stehen abhängig von der Verfügbarkeit der Frequenzbereiche in den jeweiligen Ländern maximal 20 Sprechstellen zur Verfügung.

Info: www.ld-systems.com

U500 (Foto: LD Systems)