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Sony ergänzt TEOS-Lösungen für AV-Unternehmensnetzwerke

Sony hat neue Produkte im Rahmen des TEOS-Lösungsangebots angekündigt. Durch die erweiterte Funktionalität verfügen Unternehmen über intelligente Arbeitsumgebungen, in denen Kunden AV-Geräte über ihre eigenen Smartphones steuern, per Tablet Konferenzräume buchen und eine virtuelle Rezeption nutzen können. Dieses Konzept wird mit der Einführung von TEOS Connect erweitert.

Sony Professional Solutions Europe hat die neuen Lösungen für Unternehmensumgebungen im Austausch mit Kunden und Partnern entwickelt. Mit TEOS Manage und TEOS Connect können Arbeitsumgebungen für Mitarbeiter und Besucher so verändert werden, dass Arbeitsabläufe einfacher umgesetzt und die Zusammenarbeit sowie die Verwaltung optimiert werden.

Die neue Reihe der TEOS-Produktfamilie wird als Teil eines Lösungspakets für die gesamte Unternehmenskommunikation erhältlich sein. TEOS Connect ermöglicht eine schnelle, nahtlose Bildschirmspiegelung von Laptops auf Bravia Professional Displays, sodass sich Mitarbeiter voll und ganz auf das Meeting konzentrieren können. Für TEOS Connect wird kein Hardware-Empfänger benötigt. Die Lösung ist separat von TEOS Manage erhältlich und bietet die Möglichkeit, Inhalte sowohl in großen Konferenzräumen als auch in Räumlichkeiten mit begrenztem Platzangebot ganz einfach auszutauschen und so eine intuitive, intelligente Arbeitsumgebung zu schaffen.

TEOS Book ist Teil der umfassenderen Produktreihe TEOS Manage und trägt dazu bei, Doppelbelegungen zu vermeiden und die Raumnutzung effizienter zu verwalten. Über ein 7“- oder 10“-Tablet können sich Mitarbeiter einfach anmelden, den Raum für Meetings buchen oder Meetings verlängern. Die Integration erfolgt über ein Android-Tablet der B2B-Reihe von Sony. Die Raumbuchungslösung ist vollständig mit Office 365, Microsoft Exchange und Google Agenda kompatibel.

Mit TEOS Reception kann eine virtuelle Rezeption für Büros und Unternehmensumgebungen erstellt werden. Hiermit können Besucher begrüßt und informiert werden, während der Veranstalter über das Eintreffen benachrichtigt wird.

Via TEOS Remote können Mitarbeiter verbundene Geräte im Raum über ihr Smartphone oder ein Tablet steuern. Sie bietet außerdem umfassende Anpassungsmöglichkeiten. Sobald ein NFC-Code eingelesen wurde, kann es direkt losgehen.

„Die Dynamik innerhalb der Unternehmen ändert sich ständig. Sony möchte hier Unterstützung bieten und Effizienz sowie Produktivität der einzelnen Mitarbeiter mit unseren TEOS-Produkten verbessern. Wir sorgen in Konferenzräumen, öffentlichen Bereichen und Rezeptionen für intuitivere und benutzerfreundlichere Umgebungen“, so Thomas Issa, Product Manager bei Sony Professional Solutions Europe. „Häufig können nicht alle Teilnehmer im selben Gebäude zur gleichen Zeit an einem Meeting teilnehmen. Ohne passende Lösung ist der Ablauf eines solchen Meetings oft komplizierter und zeitaufwendiger als gedacht. Mit der TEOS-Produktfamilie sollen die verschiedenen Teile eines Meetings wie auch die Unternehmenskommunikation, bei der viele verschiedene Personen involviert sind, in einem einfachen, optimierten Prozess zusammengeführt werden, den alle Beteiligten jederzeit steuern können.“

 

Info: www.sony.de

 

TEOS Connect (Foto: Sony)

Wirtschaftliche Effekte der Wiener Tagungsindutrie

2017 hat die Wiener Tagungsindustrie ihr bislang bestes Ergebnis erreicht. Bei einer konstant hohen Anzahl an Veranstaltungen sind neue Bestwerte bei Teilnehmern, Übernachtungen und Wertschöpfung durch Kongresse, Firmenveranstaltungen und Incentives zu vermelden. Das wurde im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt gegeben.

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Große Medizin- und Technologiekongresse in 2018 in Berlin

Berlin zieht zunehmend digitale Veranstaltungen und große Medizinkongresse an. Der Kongresskalender des Berlin Convention Office von visitBerlin ist gut gefüllt und deutet auf eine positive Entwicklung hin.

„Berlin erwartet ein starkes Kongressjahr. Immer mehr internationale Veranstalter und Vordenker ziehen Berlin als Kongressmetropole in Betracht. Neben der Fokussierung auf Medizin- und Wissenschaftskongressen beobachten wir den Trend, dass zahlreiche Themen rund um Digitalisierung hier in Berlin besprochen werden“, sagt Iris Lanz, Director Conventions des visitBerlin Berlin Convention Office. Gründe seien die aktive Start-up-Szene der Stadt und die hervorragenden Möglichkeiten, Innovationskraft und Kreativität miteinander zu verbinden.

Berlins digitaler Konferenz-Sommer startet im Mai mit der Internetkonferenz re:publica, die unter dem Motto „Pop“ steht. (2. bis 4. Mai, 7.000 Teilnehmer, Station Berlin). Um kommerzielle Still- und Bewegtbilder geht’s beim Cepic-Kongress, der weltweit größten Veranstaltung in diesem Bereich (Cepic = Center of the Picture Industry, 30. Mai bis 1. Jun., Maritim proArte Hotel). Auch der dritte SingularityU Germany Summit tagt in Berlin. Themen sind unter anderem Cybersicherheit, -kriminalität und exponentielle Technologien in Berlin (4. bis 5. Juni, bcc Berlin Congress Center).

Die Noah Konferenz bringt 4.000 führende Köpfe der europäischen Internet- und Digitalwirtschaft zusammen (6. bis 7. Juni, Tempodrom). Rund 20.000 Teilnehmer der internationalen Tech-und Kreativ-Szene werden einige Tage später zum TOA Tech Open Air Festival erwartet (19. bis 22. Juni, Funkhaus Berlin).

Die von visitBerlin organsierte Berlin-Konferenz Q Berlin Questions mit internationalen Speakern findet im Herbst zum zweiten Mal statt. Themen sind Digitalisierung und weitere innovative und drängende Gesellschaftsfragen unserer Zeit (November). Eine Premiere für Berlin ist der OpenStack Summit, der erstmals nach Deutschland kommt und 8.000 internationale Experten aus dem Bereich Cloud-Computing empfängt (13. bis 15. November, CityCube Berlin).

Zum Diabetes Kongress 2018 – das erste Mal in Berlin – werden über 6.000 Teilnehmer erwartet (9.-12. Mai, CityCube). Nach zehn Jahren kehrt die Federation of European Neurosciences zurück nach Berlin. Zum größten internationalen neurowissenschaftlichen Treffen, kommen 8.000 Teilnehmer (7. bis 11. Juli, Messe Berlin).

Der World Health Summit findet zum zehnten Mal in der Hauptstadt statt. Das internationale Diskussionsforum für die großen globalen Gesundheitsthemen zieht rund 2.000 Ärzte, Wissenschaftler, NGOs, Politiker und Industrievertreter aus 90 Ländern nach Berlin (14. bis 16. Oktober, Kosmos).

Die Gesellschaft der EASD kommt erstmals nach Berlin. Zu diesem Jahrestreffen werden rund 18.000 Diabetologen erwartet – es ist damit für Berlin der größte Kongress des Jahres (1. bis 5. Oktober, CityCube Berlin). 7.500 Multiple-Sklerose-Mediziner treffen sich zum ECTRIMS-Kongress (10. bis 12. Oktober).

Innerhalb der Neurowoche 2018 gibt es drei Kongresse in fünf Tagen: Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie in Berlin veranstaltet den größten deutschsprachigen Medizinkongress; er zählt zu den drei besucherstärksten neurologischen Kongresse weltweit. Auch die Gesellschaft für Neuropädiatrie, die sich mit Krankheiten genetischen Ursprungs beschäftigt, und die Deutsche Gesellschaft für Neuropathologie und Neuroanatomie halten ihre Jahrestagungen in Berlin ab (30. Oktober bis 3. November, Messe Berlin). Der CPmed18, ein Gipfel der Präzisionsmedizin, findet im November statt (19. bis 21. November, Ameron Hotel Abion Spreebogen). Zum Jahresende kommen 9.000 Ärzte und Wissenschaftler für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde zum DGPPN-Kongress nach Berlin (28. November bis 1. Dezember, CityCube).

 Bereits 2017 waren die führenden Branchen im Berliner Kongressmarkt Medizin und Gesundheitswirtschaft (26 Prozent) sowie IT und Digitalwirtschaft (elf Prozent), gleichauf mit Konferenzen von Politik und öffentlichen Institutionen. Das geht aus der Kongressstatistik des Berlin Convention Office von visitBerlin hervor.

Info: convention.visitberlin.de

Q Berlin Questions (Foto: visitBerlin/Sebastian Gabsch)

Meetings und Kongresse als Wirtschaftsfaktor für Köln

Welche wirtschaftliche Bedeutung haben Meetings und Kongresse für die Stadt Köln? Eine Studie im Auftrag des Cologne Convention Bureau (CCB) beantwortet diese Frage und schlüsselt die wirtschaftlichen Effekte für die Stadt erstmalig umfassend auf. Die neue Art der Berechnung betrachtet nicht nur die Ausgaben der Teilnehmer, sondern bezieht die Ausgaben der Veranstalter und der Aussteller mit ein sowie zum ersten Mal auch Investitionen von Locations vor Ort.

Die Analyse entwickelte Ralf Kunze im Rahmen seiner Dissertation an der Leuphana Universität Lüneburg. Kunze begleitet die Destination Köln bereits seit Gründung des CCB mit seiner Tätigkeit beim Europäischen Institut für TagungsWirtschaft (EITW). Die Berechnung der wirtschaftlichen Effekte erfolgte über eine regionale Input-Output Analyse, mit der sich detaillierte Kennzahlen wie Wertschöpfung, Einkommen und Beschäftigte für den Kölner Markt ermitteln lassen. Kunze entwickelte das Verfahren auf Basis der weltweiten Tourismus- und Meeting-Forschung und passte dieses speziell an den deutschen Markt an.

In Köln finden pro Jahr rund 35.000 Meetings und Kongresse mit zwei Millionen Teilnehmern in über 170 Veranstaltungsstätten statt. Der Gesamtumsatz (Konsum) des Kölner Meetingmarktes liegt den Berechnungen zufolge jährlich bei 1,3 Milliarden Euro im Bundesgebiet. Rund 45 Prozent davon (720,1 Millionen Euro) verbleiben in Köln. Da es sich um eine klassische Querschnittsbranche handelt, fließen viele Ausgaben in Hotellerie, Gastronomie, Veranstaltungsstätten und in Bereiche wie Transport, Einzelhandel oder Kultur.

Die Ausgaben der Teilnehmer von Meetings und Kongressen in Köln liegen jährlich bei 557,3 Millionen Euro und bilden damit den größten Ausgabenanteil bei allen Akteuren. 64,5 Prozent der Teilnehmer sind Tagesgäste und 35,5 Prozent Übernachtungsgäste. Durchschnittlich geben die Kongressteilnehmer, als Besucher der Stadt, 289,70 Euro in Köln aus. Der zweithöchste Anteil ist mit 479,5 Millionen Euro pro Jahr auf die Aussteller zurückzuführen. Diese tätigen Ausgaben für kongress- oder tagungsbegleitende Ausstellungen. Als Initiatoren der Meetings folgen an dritter Stelle die Veranstalter mit Ausgaben in Höhe von 263,6 Millionen Euro – unter anderem für Catering, Raummiete, Technik und Personal.

Mit 37 Prozent nimmt der Großteil der Teilnehmer an Meetings in Tagungshotels teil, gefolgt von 33 Prozent in Veranstaltungszentren und 30 Prozent in Eventlocations. Die Verteilung des Umsatzes lehnt sich an die Aufteilung der Teilnehmerzahlen an: Tagungshotels generieren mit 236 Millionen Euro (42 Prozent) den meisten Umsatz, gefolgt von 169 Millionen Euro (30 Prozent) in Eventlocations und 153 Millionen Euro (28 Prozent) in Veranstaltungszentren.

Die Studie berücksichtigt auch die Ausgaben für Investitionen von Unternehmen vor Ort und lässt damit eine ganzheitliche Betrachtung zu. Denn die Veranstaltungsstätten setzen teils erhebliche Mittel ein, um ihre Leistungen erhalten oder optimieren zu können, wie zum Beispiel bauliche Maßnahmen oder Modernisierungen. Die innerhalb der Studie ermittelte Investitionssumme von Locations beträgt jährlich 14,9 Millionen Euro.

534,6 Millionen Euro beträgt die erbrachte Wertschöpfung des Kölner Meetingmarktes, der zudem deutschlandweit 8.056 Arbeitsplätze schafft. Knapp 50 Prozent des Beschäftigungsaufkommens entfallen mit 3.786 Erwerbstätigen direkt auf Köln: davon 30 Prozent auf Locations, Beherbergungsbetriebe und Gastronomie sowie 38 Prozent auf den Bereich Eventdienstleistungen. Der Rest teilt sich auf die Bereiche Transport, Baugewerbe sowie Einzelhandel auf. Deutschlandweit sind außerdem 88,3 Millionen Euro Steuereinnahmen dem Kölner Meetingmarkt zuzuordnen.

Geschäftlich motivierte Veranstaltungen mit dem Ziel des Austauschs und der Wissensvermittlung profitieren von einer starken lokalen Wirtschaft und Wissenschaft. Gleichzeitig repräsentieren Meetings und Kongresse die Kompetenzen einer Stadt und wirken auf das Image von Köln. Das CCB konzentriert sich neben der Bewerbung der vorhandenen Ausstattung des Standortes wie Locations, Hotels und Infrastruktur, insbesondere auf die in Köln vorhandenen Kompetenzen in Wissenschaft und Wirtschaft – anknüpfend an die Strategie des German Convention Bureau (GCB).

location.koelntourismus.de

Illustration (Grafik: KölnTourismus/Susanne Ferrari)

Kuchem Konferenz Technik setzt Telekom-Tagung technisch in Szene

Kuchem Konferenz Technik ist als Leistungspartner des World Conference Center Bonn mit der gesamten technischen Durchführung der TMTM 2018 beauftragt gewesen. Bei der TMTM kommen die Führungskräfte der Deutschen Telekom AG aus der ganzen Welt zusammen.

Für die Darstellung der Inhalte im Hauptplenum wurden drei Bildflächen mit rund 140 qm LED-Material installiert. Quellenseitig kamen verschiedenste Zuspielsysteme zum Einsatz, um die native Bespieglung aller LED-Flächen zu realisieren. Für das umfangreiche Bildmanagement wurden vier Barco E2 Prozessoren eingesetzt. Weiterhin kamen 40 neue Movinglights des Typs MegaPointe von Robe zum Einsatz. Auch die Sessions-Räume wurden durch Kuchem Konferenz Technik betreut.

Info: www.kuchem.com

TMTM 2018 (Fotos: Deutsche Telekom AG)