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Maximale Freiheit für Besucher mit Sprach- und Hörschäden

Alle drei Jahre findet der Deutsche Fürsorgetag an wechselnden Orten statt und machte vom 15. bis 17. Mai 2018 Station im ICS Internationales Congresscenter der Messe Stuttgart Station. Rund 1.800 Konferenzteilnehmer und 50 Aussteller beschäftigten sich mit Fragen nach modernen und zukunftsfähigen sozialen Sicherungssystemen, des sozialen Zusammenhaltes, dem Umgang mit Vielfalt und mit Solidarität. Beleuchtet wurden diese Themen in einem Ausstellungsteil, in Symposien und Fachforen. Nahezu alle Räumlichkeiten waren dort belegt und mit Konferenztechnik ausgestattet. Der Servicepartner Neumann & Müller konnte die Wünsche des Veranstalters, der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V., vollumfänglich umsetzen.

 „Um eine möglichst hohe Barrierefreiheit zu ermöglichen, wurden unter anderem Gebärdendolmetscher auf einer großen Leinwand synchron zum Redner als Picture-in-Picture gezeigt“, erklärt Avni Memaj, Projektleiter bei Neumann & Müller.

„Zusätzlich wurden in allen 14 gebuchten Konferenzräumen Infrarotanlagen betrieben, die via Induktionsschlingen das Tonsignal für gehörgeschädigte Besucher in deren Hörgerät verstärkt haben. Dies sorgte für maximalen Komfort und Bewegungsfreiheit, weil die Besucher dadurch von Raum zu Raum gehen konnten, ohne am Hörgerät oder einem externen Kopfhörer etwas umstellen zu müssen“, so Memaj weiter.

Am zweiten Veranstaltungstag wurde auf Einladung der Stadt Stuttgart der „Abend der Begegnung“ ausgerichtet. Aufgeführt wurde in diesem Rahmen auch ein Theaterstück des Inklusionstheaters „Inclusio“. Auch hierbei waren besondere Maßnahmen nötig, die die Sicherheit der Theaterdarsteller betrafen. „Wir müssen bei der Bühnenausstattung immer auf Sicherheit achten, aber bei Menschen mit Einschränkungen, greifen die Standardmaßnahmen nicht. Deshalb hatten wir den Stagemanager, der unter anderem für die Beleuchtung und allgemeine Wegeführung zuständig ist, direkt am Zu- und Abgang zur Bühne platziert. Dort konnte er persönlich für die Sicherheit des Theaterensembles sorgen und darauf achten, dass niemand stolpert oder zu Fall kommt“, erläutert Memaj die ergriffenen Maßnahmen.

Info: www.messe-stuttgart.de

Gebärdendolmetscher auf einer großen Leinwand synchron zum Redner als Picture-in-Picture gezeigt (Foto: Neumann & Müller)

Valentum Kommunikation beim Deutschen Nahverkehrstag

Zum zweiten Mal hat die Regensburger Eventagentur Valentum Kommunikation im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz den Kongress zum öffentlichen Personennahverkehr begleitet.

„Viele Teile – doch kein Ganzes?“: Dieser Frage gingen die rund 800 Besucher des 12. Deutschen Nahverkehrstags in Koblenz während des dreitägigen Kongresses in der Rhein-Mosel-Halle nach. Über 40 Aussteller waren bei der angegliederten Fachmesse vor Ort. Thematisch ging es beispielsweise von der Digitalisierung im ÖPNV über optimierte Fahrgastbetreuung bis hin zur Zukunft der Mobilität. Strategien zu Problemlösungen wurden dabei auch in Diskussionsrunden mit Spitzenkräften der Nahverkehrsbranche als auch in Präsentationen des akademischen Nachwuchses behandelt. Thematischen Schwerpunkt bildete in diesem Jahr die Auseinandersetzung über die Zukunft der Branche, mit Vorträgen und Diskussionen über Elektromobilität, On-Demand Ridepooling und Autonomes Fahren.

Nach 2016 organisierte und begleitete die Regensburger Eventagentur den Deutschen Nahverkehrstag bereits zum zweiten Mal und stellte dabei ihr breites Leistungsspektrum unter Beweis. Das Aussteller-, Referenten- und Teilnehmermanagement im Vorfeld der Veranstaltung und vor Ort sowie der reibungslose Ablauf der Veranstaltung lagen in der Verantwortung von Valentum Kommunikation. So kümmerte sich die Agentur in Koblenz um die Koordination der Messestände, die zeitliche Organisation der Fachvorträge und die Betreuung der Messebesucher in der Rhein-Mosel-Halle. Um den Teilnehmenden eine umfassende Übersicht zum Kongress zu bieten, wurde außerdem die Homepage des Nahverkehrstages nebst zugehöriger App von der Full-Service-Agentur konzipiert und gestaltet.

Für Abwechslung während der dreitägigen Veranstaltung sorgten ein Netzwerkabend und eine Abendveranstaltung im Kurfürstlichen Schloss Koblenz mit Dinner.

Info: www.valentum-kommunikation.de

Wirtschaftliche Effekte der Wiener Tagungsindutrie

2017 hat die Wiener Tagungsindustrie ihr bislang bestes Ergebnis erreicht. Bei einer konstant hohen Anzahl an Veranstaltungen sind neue Bestwerte bei Teilnehmern, Übernachtungen und Wertschöpfung durch Kongresse, Firmenveranstaltungen und Incentives zu vermelden. Das wurde im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt gegeben.

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Sony ergänzt TEOS-Lösungen für AV-Unternehmensnetzwerke

Sony hat neue Produkte im Rahmen des TEOS-Lösungsangebots angekündigt. Durch die erweiterte Funktionalität verfügen Unternehmen über intelligente Arbeitsumgebungen, in denen Kunden AV-Geräte über ihre eigenen Smartphones steuern, per Tablet Konferenzräume buchen und eine virtuelle Rezeption nutzen können. Dieses Konzept wird mit der Einführung von TEOS Connect erweitert.

Sony Professional Solutions Europe hat die neuen Lösungen für Unternehmensumgebungen im Austausch mit Kunden und Partnern entwickelt. Mit TEOS Manage und TEOS Connect können Arbeitsumgebungen für Mitarbeiter und Besucher so verändert werden, dass Arbeitsabläufe einfacher umgesetzt und die Zusammenarbeit sowie die Verwaltung optimiert werden.

Die neue Reihe der TEOS-Produktfamilie wird als Teil eines Lösungspakets für die gesamte Unternehmenskommunikation erhältlich sein. TEOS Connect ermöglicht eine schnelle, nahtlose Bildschirmspiegelung von Laptops auf Bravia Professional Displays, sodass sich Mitarbeiter voll und ganz auf das Meeting konzentrieren können. Für TEOS Connect wird kein Hardware-Empfänger benötigt. Die Lösung ist separat von TEOS Manage erhältlich und bietet die Möglichkeit, Inhalte sowohl in großen Konferenzräumen als auch in Räumlichkeiten mit begrenztem Platzangebot ganz einfach auszutauschen und so eine intuitive, intelligente Arbeitsumgebung zu schaffen.

TEOS Book ist Teil der umfassenderen Produktreihe TEOS Manage und trägt dazu bei, Doppelbelegungen zu vermeiden und die Raumnutzung effizienter zu verwalten. Über ein 7“- oder 10“-Tablet können sich Mitarbeiter einfach anmelden, den Raum für Meetings buchen oder Meetings verlängern. Die Integration erfolgt über ein Android-Tablet der B2B-Reihe von Sony. Die Raumbuchungslösung ist vollständig mit Office 365, Microsoft Exchange und Google Agenda kompatibel.

Mit TEOS Reception kann eine virtuelle Rezeption für Büros und Unternehmensumgebungen erstellt werden. Hiermit können Besucher begrüßt und informiert werden, während der Veranstalter über das Eintreffen benachrichtigt wird.

Via TEOS Remote können Mitarbeiter verbundene Geräte im Raum über ihr Smartphone oder ein Tablet steuern. Sie bietet außerdem umfassende Anpassungsmöglichkeiten. Sobald ein NFC-Code eingelesen wurde, kann es direkt losgehen.

„Die Dynamik innerhalb der Unternehmen ändert sich ständig. Sony möchte hier Unterstützung bieten und Effizienz sowie Produktivität der einzelnen Mitarbeiter mit unseren TEOS-Produkten verbessern. Wir sorgen in Konferenzräumen, öffentlichen Bereichen und Rezeptionen für intuitivere und benutzerfreundlichere Umgebungen“, so Thomas Issa, Product Manager bei Sony Professional Solutions Europe. „Häufig können nicht alle Teilnehmer im selben Gebäude zur gleichen Zeit an einem Meeting teilnehmen. Ohne passende Lösung ist der Ablauf eines solchen Meetings oft komplizierter und zeitaufwendiger als gedacht. Mit der TEOS-Produktfamilie sollen die verschiedenen Teile eines Meetings wie auch die Unternehmenskommunikation, bei der viele verschiedene Personen involviert sind, in einem einfachen, optimierten Prozess zusammengeführt werden, den alle Beteiligten jederzeit steuern können.“

 

Info: www.sony.de

 

TEOS Connect (Foto: Sony)

Meetings und Kongresse als Wirtschaftsfaktor für Köln

Welche wirtschaftliche Bedeutung haben Meetings und Kongresse für die Stadt Köln? Eine Studie im Auftrag des Cologne Convention Bureau (CCB) beantwortet diese Frage und schlüsselt die wirtschaftlichen Effekte für die Stadt erstmalig umfassend auf. Die neue Art der Berechnung betrachtet nicht nur die Ausgaben der Teilnehmer, sondern bezieht die Ausgaben der Veranstalter und der Aussteller mit ein sowie zum ersten Mal auch Investitionen von Locations vor Ort.

Die Analyse entwickelte Ralf Kunze im Rahmen seiner Dissertation an der Leuphana Universität Lüneburg. Kunze begleitet die Destination Köln bereits seit Gründung des CCB mit seiner Tätigkeit beim Europäischen Institut für TagungsWirtschaft (EITW). Die Berechnung der wirtschaftlichen Effekte erfolgte über eine regionale Input-Output Analyse, mit der sich detaillierte Kennzahlen wie Wertschöpfung, Einkommen und Beschäftigte für den Kölner Markt ermitteln lassen. Kunze entwickelte das Verfahren auf Basis der weltweiten Tourismus- und Meeting-Forschung und passte dieses speziell an den deutschen Markt an.

In Köln finden pro Jahr rund 35.000 Meetings und Kongresse mit zwei Millionen Teilnehmern in über 170 Veranstaltungsstätten statt. Der Gesamtumsatz (Konsum) des Kölner Meetingmarktes liegt den Berechnungen zufolge jährlich bei 1,3 Milliarden Euro im Bundesgebiet. Rund 45 Prozent davon (720,1 Millionen Euro) verbleiben in Köln. Da es sich um eine klassische Querschnittsbranche handelt, fließen viele Ausgaben in Hotellerie, Gastronomie, Veranstaltungsstätten und in Bereiche wie Transport, Einzelhandel oder Kultur.

Die Ausgaben der Teilnehmer von Meetings und Kongressen in Köln liegen jährlich bei 557,3 Millionen Euro und bilden damit den größten Ausgabenanteil bei allen Akteuren. 64,5 Prozent der Teilnehmer sind Tagesgäste und 35,5 Prozent Übernachtungsgäste. Durchschnittlich geben die Kongressteilnehmer, als Besucher der Stadt, 289,70 Euro in Köln aus. Der zweithöchste Anteil ist mit 479,5 Millionen Euro pro Jahr auf die Aussteller zurückzuführen. Diese tätigen Ausgaben für kongress- oder tagungsbegleitende Ausstellungen. Als Initiatoren der Meetings folgen an dritter Stelle die Veranstalter mit Ausgaben in Höhe von 263,6 Millionen Euro – unter anderem für Catering, Raummiete, Technik und Personal.

Mit 37 Prozent nimmt der Großteil der Teilnehmer an Meetings in Tagungshotels teil, gefolgt von 33 Prozent in Veranstaltungszentren und 30 Prozent in Eventlocations. Die Verteilung des Umsatzes lehnt sich an die Aufteilung der Teilnehmerzahlen an: Tagungshotels generieren mit 236 Millionen Euro (42 Prozent) den meisten Umsatz, gefolgt von 169 Millionen Euro (30 Prozent) in Eventlocations und 153 Millionen Euro (28 Prozent) in Veranstaltungszentren.

Die Studie berücksichtigt auch die Ausgaben für Investitionen von Unternehmen vor Ort und lässt damit eine ganzheitliche Betrachtung zu. Denn die Veranstaltungsstätten setzen teils erhebliche Mittel ein, um ihre Leistungen erhalten oder optimieren zu können, wie zum Beispiel bauliche Maßnahmen oder Modernisierungen. Die innerhalb der Studie ermittelte Investitionssumme von Locations beträgt jährlich 14,9 Millionen Euro.

534,6 Millionen Euro beträgt die erbrachte Wertschöpfung des Kölner Meetingmarktes, der zudem deutschlandweit 8.056 Arbeitsplätze schafft. Knapp 50 Prozent des Beschäftigungsaufkommens entfallen mit 3.786 Erwerbstätigen direkt auf Köln: davon 30 Prozent auf Locations, Beherbergungsbetriebe und Gastronomie sowie 38 Prozent auf den Bereich Eventdienstleistungen. Der Rest teilt sich auf die Bereiche Transport, Baugewerbe sowie Einzelhandel auf. Deutschlandweit sind außerdem 88,3 Millionen Euro Steuereinnahmen dem Kölner Meetingmarkt zuzuordnen.

Geschäftlich motivierte Veranstaltungen mit dem Ziel des Austauschs und der Wissensvermittlung profitieren von einer starken lokalen Wirtschaft und Wissenschaft. Gleichzeitig repräsentieren Meetings und Kongresse die Kompetenzen einer Stadt und wirken auf das Image von Köln. Das CCB konzentriert sich neben der Bewerbung der vorhandenen Ausstattung des Standortes wie Locations, Hotels und Infrastruktur, insbesondere auf die in Köln vorhandenen Kompetenzen in Wissenschaft und Wirtschaft – anknüpfend an die Strategie des German Convention Bureau (GCB).

location.koelntourismus.de

Illustration (Grafik: KölnTourismus/Susanne Ferrari)