Abo bestellen
Newsletter bestellen
Newsletter bestellen

BenQ stellt neue Drahtlos-Präsentationslösung für Meetingräume vor

BenQ erweitert sein Portfolio um InstaShow WDC20. Die neue Variante seiner drahtlosen Präsentationslösung für interaktive Meetingräume arbeitet vollkommen plattformunabhängig und ohne vorherige Treiberinstallation. Als Plug & Play-Lösung soll BenQ InstaShow WDC20 dabei eine schnelle und intuitive Übertragung von Bild- und Videoinhalten unterschiedlichster Quellen ermöglichen. Das neue System umfasst einen Empfänger und zwei Sender-Einheiten in einer Aufbewahrungsbox und ist ab sofort erhältlich. Zur Erweiterung gibt es ein zusätzliches Kit bestehend aus zwei Sendern und einer Aufbewahrungsbox.

Bis zu 32 Meeting-Teilnehmer können ihre Bildschirminhalte via BenQ InstaShow WDC20 per simplem Knopfdruck über ein Display oder einen Projektor teilen. Einzige Voraussetzung sind ein USB- und HDMI-Anschluss an der Quelle und ein HDMI-Eingang am Display. Mit einem Abstand von bis zu 15 Metern von der Sendeeinheit am Endgerät bis zum Empfänger am Display-Gerät können Präsentationen übertragen werden. Darüber hinaus wird das Streaming von iOS- und Android-Inhalten auf Mobilgeräten mittels der InstaShare App unterstützt. Außerdem ist InstaShow WDC20 mit Apple Airplay kompatibel.

Neue Optionen in der Zusammenarbeit eröffnet die Split-Screen-Funktion mit bis zu vier Bildbereichen. Hier können bis zu vier Vortragende von verschiedenen Geräten aus gleichzeitig präsentieren oder ihre Inhalte teilen. Ebenfalls neu ist auch die Touch-Back-Funktion: Direkt über den gemeinsam genutzten Touchscreen können die Anwendungen auf dem Quellgerät gesteuert werden. Der aktuelle Referent kann beispielsweise auf dem Touchscreen zwischen PowerPoint-Charts und Videos wechseln, ohne sich vom Präsentationsdisplay zu entfernen.

 

Info: www.benq.de

 

InstaShow WDC20 (Foto: BenQ)

beyerdynamic Unite im Konferenzeinsatz

Auf dem Vibrant Gujarat Global Summit im indischen Gandhinagar ist für die Übertragung von acht Sprachen das digitale drahtlose Kommunikationssystem Unite von beyerdynamic eingesetzt worden. In der 6.000 qm großen Kongresshalle ersetzte Unite das bisherige Infrarotsystem mit deutlich geringerem Installationsaufwand. Zwei Access Points Unite AP4 waren nötig, um die 30 Infrarotstrahler des alten Systems zu ersetzen.

Auf dem Event für Investoren und Unternehmer kamen internationale Teilnehmer aus verschiedenen Teilen der Welt zusammen. Um die Kommunikation so einfach wie möglich zu gestalten, wurden 1.000 Unite Empfänger von beyerdynamic an die Besucher ausgegeben, die Dolmetscher-Unterstützung benötigten. Unite ist als Dolmetschersystem schnell und einfach installiert und eignet sich dank der Access Points Unite AP4 ideal zur Festinstallation aber auch für temporäre Veranstaltungen.

In der Kongresshalle leitete Ajay Parwaney von Pyramid Technologies die Installation der Access Points Unite AP4 von beyerdynamic. Die Access Points mussten nach der erfolgreichen Installation lediglich synchronisiert und im Anschluss mit dem Dante-Audionetzwerk verbunden werden. Ein Access Point kann bis zu vier Sprachen managen. „Für die Fläche von 6.000 qm hätte auch ein Unite AP4 vollkommen ausgereicht“, wie Parwaney erklärt. „Der zweite Access Point wurde nur benötigt, da acht Sprachen übertragen werden sollten.“ Das System verwendet den anmelde- und gebührenfreien DECT-Standard und ist durch die AES-256-Bit-Verschlüsselung gegen Abhörversuche gesichert. Außerdem ist das Unite System störungssicher gegen WLAN, UHF und LED-Screens. Das intelligente Frequenzmanagement von Unite könnte bis zu acht Access Points und damit 32 simultane Kanäle verwalten. Für die Anwendung im Mahatma Mandir Convention & Exhibition Center reichen aber zwei Unite AP4 Access Points, mit denen die Besucher zwischen acht verschiedenen Sprachen wählen können.

Info: www.beyerdynmic.de

Kongresszentrum, Konferenz, Unite (Fotos: Raghay Pasrichs, beyerdynamic)

 

Sennheiser Drahtlostechnik im Bonner Plenarsaal

Im Jahr 2018 ist die medientechnische Ausstattung im ehemaligen Plenarsaal des Deutschen Bundestages, der heute als Teil des World Conference Center Bonn für Veranstaltungen zur Verfügung steht, unter Berücksichtigung umfangreicher Denkmalschutzauflagen auf den neuesten Stand gebracht worden. Wichtiger Bestandteil der hochwertigen Audioausstattung sind in Bonn seither 24 Sendestrecken aus der Sennheiser Digital 6000 Serie: Zwölf Doppelempfänger des Typs EM 6000 sowie 24 Handsender und 24 Taschensender inklusive passender Akkuladetechnik stehen für Veranstaltungen bereit.

Die Möglichkeit zu einer AES-verschlüsselten drahtlosen Signalübertragung ist bei den Sennheiser Digital 6000 Systemen gegeben, wird in Bonn jedoch nicht genutzt – die speziell beschichteten Glasscheiben des Plenarsaals sorgen ohnehin für weitgehende Abhörsicherheit. Störungen durch DVB-T oder LTE treten aufgrund der bereits zu Bundestagszeiten implementierten Schirmung nicht auf: „Sofern keine Fenster oder Balkontüren geöffnet werden, hat man im Gebäude keinen Empfang“, weiß Simon Meidl, der als Projektleiter im Auftrag von Kuchem Konferenz Technik mit dem Betrieb der Medientechnik befasst ist.

Die Sennheiser Sendestrecken werden in Bonn im Frequenzsegment A5 bis A8 (550 - 638 MHz) betrieben. Die einzelnen Übertragungsfrequenzen sind fest eingestellt und werden nicht geändert – gelegentlich bei Veranstaltungen „dazwischenfunkende“ EB-Teams sind angehalten, ihre Setups entsprechend anzupassen. Für die vollständige Funkabdeckung des Saals sowie Teile des angrenzenden Foyers sorgen drei aktive Sennheiser AD 3700 Breitband-Richtantennen mit integrierten AB 3700 Antennen-Verstärkern.

Dass sich bei der digitalen Signalübertragung mehr Funkstrecken innerhalb eines gegebenen Frequenzfensters unterbringen lassen als bei analogen Drahtlossystemen, ist im Plenarsaal insbesondere dann von Vorteil, wenn bei großen Veranstaltungen in den umgebenden Räumlichkeiten Breakout-Sessions oder Workshops anberaumt sind: Es bleibt ausreichend Platz für alle Aktivitäten, welche den Einsatz von Wireless-Technik erfordern.

Als Fernüberwachung und -steuerung der Sendestrecken dient den Technikern die Sennheiser WSM-Software. Der Wireless System Manager wird nicht zuletzt herangezogen, um die HF-Pegel sowie die Ladezustände der Akkupacks komfortabel im an den Plenarsaal grenzenden Regieraum zu kontrollieren. Tonspezialist Oliver von Klösterlein, der zahllose Veranstaltungen im Saal erfolgreich betreut hat, berichtet über eine komfortable Handhabung der Sennheiser Akkus und nennt eine typische Betriebsdauer von rund sechs Stunden. Die Akkus können bei Events, die sich über den ganzen Tag erstrecken, während der Mittagspause gegen frisch geladene Energieträger ausgetauscht werden.

Die Sennheiser EM 6000 Doppelempfänger befinden sich abgesetzt vom Regieraum in einer Technikzentrale im Untergeschoss des Gebäudes und sind aus Gründen der Betriebssicherheit redundant, sowohl über ihre AES/EBU-Schnittstellen als auch via Dante an das hausintern zum Einsatz kommende AV-Netzwerk angebunden. Im digitalen Systemverbund werden die EM 6000 Receiver über Dante geclockt.

Seit der medientechnischen Neuausstattung haben sich die Sennheiser Digital 6000 Systeme im Bonner Plenarsaal als außerordentlich zuverlässig erwiesen. Oliver von Klösterlein berichtet besonders zufrieden über ihre „sehr stabile“ Funktion. Der Einsatz von Hand- und Taschensendern hält sich in Bonn die Waage und ist von individuellen Präferenzen der Vortragenden abhängig. Die Handsender werden auch genutzt, um beispielsweise bei Q&A-Sessions Stimmen aus dem Publikum einzufangen. Die Zahl der parallel zum Einsatz kommenden Sender variiert je nach Veranstaltung – bis zu 16 zeitgleich genutzte Strecken sind keine Seltenheit.

Zu Zeiten der „Bonner Republik“ diente das nach Plänen der Architekten Behnisch & Partner in Bonn errichtete Plenargebäude dem deutschen Parlament zwischen 1992 und 1999 als Tagungsort. Der Plenarsaal verfügt über 734 Sitzplätze im Saal sowie weitere 496 Sitzplätze auf einer Tribüne. An das Plenum grenzt eine weitläufige Lobby. Das geschichtsträchtige Ensemble befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Rhein und gilt als eines der weltweit schönsten Parlamentsgebäude. Blickfänger im von Tageslicht durchfluteten Plenarsaal ist die hoch über dem Geschehen schwebende Aluminiumskulptur eines Bundesadlers. Seit 1999 wird das Plenargebäude als Kongresszentrum genutzt. Gemeinsam mit dem 2015 fertiggestellten Hauptgebäude bildet es das World Conference Center Bonn (WCCB), das Platz für Veranstaltungen aller Art mit bis zu 7.000 Teilnehmern bietet.

Info: www.sennheiser.com

Plenarsaal, Wireless System Manager, Sennheiser SKM 6000  (Fotos: Sennheiser)

N&M eröffnet Remote-Hub für Simultandolmetschen

N&M hat den ersten permanenten Hub für „Remote Simultaneous Interpreting“ (RSI) im baden-württembergischen Neuhausen auf den Fildern (bei Stuttgart) errichtet. Der Remote-Hub ist eine Art Studio, von dem aus internationale Konferenzen und mehrsprachige Events versorgt werden. Die Simultandolmetscher erhalten in den derzeit vier fest eingerichteten Kabinen die Ton- und Bildübertragung und dolmetschen von hier aus das Geschehen. Es wird an den Veranstaltungsort zurück übertragen und kann dann von den Besuchern über konventionelle Empfänger oder eigene mobile Endgeräte gehört werden.

Der Remote-Hub ist Teil des RSI-Dienstleistungspakets von N&M, das die technische Basis für das ortsungebundene „Dolmetschen 4.0“ bei mehrsprachigen Kongressen darstellt – insbesondere, wenn sie in verschiedenen Ländern gleichzeitig über die Bühne gehen, oder als Festival, hybrid und virtuell konzipiert sind sowie als Streaming-Angebot „on demand“ zur Verfügung gestellt werden sollen. „Veranstalter vermeiden zum einen die üblichen Platzprobleme, die Technik und Kabinen für das Simultandolmetschen am Konferenzort mit sich bringen“, so Marcel Scharmann, der den Bereich Konferenztechnik verantwortet und RSI für N&M konzipierte. „Zum anderen verringern Kongressplaner den personellen und logistischen Aufwand für das Simultandolmetschen, wie wir es seit Jahrzehnten kennen – vielmehr steigern sie durch den Einsatz sowie die Skalierbarkeit von RSI ihre Flexibilität.“

Über leistungsstarke IT-Netzwerke sind Dolmetscher im Remote-Hub räumlich unabhängig vom eigentlichen Konferenzort tätig. Die Verbindung zum „gesprochenen Wort“ ist eine spezielle IT-Übertragungstechnik und Infrastruktur zwischen Dolmetscher-Hub, Veranstaltungsort und Rednermikrofon.

Der Remote-Hub in Neuhausen bietet beste Arbeitsbedingungen für professionelle Konferenzdolmetscher durch großzügige, ergonomisch eingerichtete Kabinen und die Ausstattung mit neuester Simultantechnik nach DIN/ISO-Normen. Parallel dazu sorgen die Techniker des Unternehmens für die Bereitstellung und Installation des nötigen Equipments, integrieren aber auch kundenseitige Lösungen für rein virtuelle Meetings. Denn RSI von N&M arbeitet plattformunabhängig: Für die Übertragung gibt es eine eigene, hochprofessionelle Lösung mit „End-to-End“-kontrollierter, dedizierter Serverstruktur. Der Empfang ist über UHF oder Infrarot möglich, ebenso Cloud-Anbindungen für eigene Mobilgeräte („bring your own device“, BYOD). Die RSI-Lösung ist redundant aufgebaut und schafft Daten- sowie Cybersicherheit.

Info: www.neumannmueller.com

Hub (Foto: Bam Images)

Düsseldorf Convention startet Meeting Guide

Vor der Teilnahme an der Imex Frankfurt im Mai präsentiert Düsseldorf Convention die neue Website für die Vermarktung des Standortes in der MICE-Branche. Insbesondere die Zielgruppe der professionellen Veranstaltungsplaner sollen www.duesseldorf-convention.de nun schneller alle relevanten Informationen, die für eine Veranstaltung am Meeting- und Kongressstandort Düsseldorf sprechen finden können. Das neue Web-Angebot ist ein Ergebnis des im vergangenen Jahr initiierten Partnerprogramms, dem sich bis heute schon fast 90 Partner angeschlossen haben. Darunter allen voran das Gründungsmitglied Düsseldorf Congress, aber auch die Messe Düsseldorf, D.Live sowie die großen Tagungshotels der Landeshauptstadt.

„Der Relaunch der Website ist für uns ein Meilenstein auf dem Weg zu einer noch besseren Vermarktung von Düsseldorf als Standort von Kongressen, Messen und Events aller Art. Für die neue Struktur haben wir komplett die Perspektive von professionellen Event-Planern eingenommen. Diese Zielgruppe ist entscheidend, wenn man große Veranstaltungen in die Stadt holen möchte. Besonders unser neuer Meeting Guide ermöglicht es, die Interessen und Wünsche dieser Eventprofis optimal zu bedienen. Ob Location-Auswahl, Hotelsuche oder Rahmenprogramm – Düsseldorf Convention bietet für sie die Komplettlösung aus einer Hand“, sagt Düsseldorf Convention Director Christian Ortlepp.

Der Meeting Guide ist wichtiges Planungs-Tool des Angebots. Damit können mit nur wenigen Angaben zu einer geplanten Veranstaltung Angebote generiert werden. Als Kategorien kann hier nach Tagungshotels, Hotels, Eventlocations, Eventdienstleistern und Rahmenprogrammen recherchiert werden. Per Maus-Click besitzen Planer die Option, einzelne Angebote in einer Merkliste zu speichern, so dass automatisch ein Konzept für die Veranstaltung mit unterschiedlichen Optionen entsteht. Diese Übersicht kann als fertiges Dokument mit allen Informationen heruntergeladen werden.

Alle Unternehmen, auf die Düsseldorf Convention im Meeting Guide aktiv mit kurzen aussagekräftigen Übersichten hinweist, sind in den vergangenen Monaten offizielle Partner von Düsseldorf Convention geworden und beteiligen sich mit einem Jahresbeitrag auch finanziell an den Marketing-Maßnahmen. Die Höhe des Partnerbeitrages ist bei Locations nach deren Größe oder bei Hotels nach der Anzahl der Zimmer transparent gestaffelt.

„Unser Ziel ist es, erstmals wirklich die Kräfte der Düsseldorfer Branchen-Player zu bündeln, um noch schlagkräftiger im Markt aufzutreten. Das Partner-Programm versetzt uns genau dazu in die Lage. Unsere Partner erhalten von uns unter anderem ein Gütesiegel von Düsseldorf Convention, das für ihre Qualität und Kompetenz spricht. Wir unterstützen sie darüber hinaus umfangreich in der Vermarktung und auch der Optimierung des eigenen Angebots“, so Ortlepp.

Info: www.duesseldorf-convention.de

Screenshot (Foto: Düsseldorf Convention)