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K.I.T. Group führt Qualitätsmanagementsystem ein

Der Kongress- und Eventveranstalter K.I.T. Group, ein Tochterunternehmen der Messe Berlin, hat erfolgreich sein Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001:2015 zertifizieren lassen. Nach Abschluss des Audits überreichte die TÜV Süd Management Service GmbH am 9. August die Zertifikate am Unternehmenssitz in Berlin-Charlottenburg.

Willy Kausch, CEO von K.I.T. Group: „Bester Service auf zuverlässig hohem Niveau – das ist Erfolgsfaktor Nummer eins im modernen Kongress- und Eventmanagement. Mit der Zertifizierung des Qualitätsmanagementsystems kann K.I.T. Group seinen Kunden einen klaren Qualitätsnachweis liefern.“

K.I.T. Group plant und organisiert jährlich rund 50 Großkongresse und Events rund um den Globus. Neben der Fanmeile in Berlin zählen vor allem Großkongresse wie der Bibliothekartag, die Konferenz der European Cystic Fibrosis Society, der IFLA World Library and Information Congress, der Kongress der European Academy of Allergy and Clinical Immunology, der FBN International Summit, der ESICM Jahreskongress und der Kongress der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin zum Projekt-Portfolio des Teams um Willy Kausch.

 

Info: www.messe-berlin.de

 

Patrick Schnabel, Susanne Scholten, Dennis Wartenberg (von links, Foto: Messe Berlin GmbH/K.I.T. Group GmbH)

IAdea stellt neue Digital-Signage-Konferenzraumlösung vor

IAdea Deutschland präsentiert mit dem XDS-2288 ein Smart-Signboard für Konferenzraumlösungen mit einer Displaygröße von 21,5-Zoll. Damit weist das XDS-2288 die doppelte Bildschirmgröße auf, als das bisher für Konferenzraumlösungen präferierte Smart-Signboard XDS-1078. Das XDS-2288, welches zudem über erweiterte Funktionen wie Kamera- oder Lautsprecherintegration verfügt, lässt sich mit der eigenen simplen Konferenzraumdisplaysteuerung einsetzen oder mit den professionellen Lösungen von Iadea-Partnern. Sämtliche smarten Signboards der XDS-Serie wurden zudem erst kürzlich mit neuen Funktionen ergänzt.

Die Auflösung des XDS-2288 liegt bei 1.920 mal 1.080 Pixeln, die Luminanz bei 300 nits. Eingebaute Lautsprecher, 2-Megapixel-Frontkamera, Anschlüsse für WiFi und Ethernet, USB, Micro-USB, SD-Karten oder Sensoren gehören zu den weiteren Features. „Unser neues 21,5-Zoll-Smart-Signboard kombiniert HD-Medienwiedergabe, robustes Design und gewerbliche Funktionalität in Stand-Alone-Public-Display- und Einbau-Varianten für Mobiliar oder in Rahmen mit der individuellen Corporate-Identity“, erklärt Björn Christiansen, geschäftsführender Gesellschafter von IAdea Deutschland.

Dank neuester Weitwinkel-Technologie können Konferenzteilnehmer gezeigte Texte, Bilder oder Videos sowohl im Hoch- als auch Querformat aus nahezu jedem Winkel einsehen. Das Gehäuse ist aus Stahl gefertigt und die Display-Oberfläche besteht aus kratzfestem gehärtetem Glas. Die Displays der XDS-Serie sind überdies als interaktive, kapazitive 10-Finger-Multi-Touch-Systeme erhältlich mit optionaler Helligkeit bis 700 cd.

Auf Robustheit ist ebenfalls die interne Hardware und Software ausgelegt, durch Maßnahmen wie Notstrombatterie, Failover, gehärtetes Android-Betriebssystem oder Security-Schutz vor Missbrauch und Korrumpierung. So nutzt beispielsweise der Systemspeicher des lüfterlosen XDS-2288 8 GByte dedizierten, erschütterungsresistenten Halbleiterspeicher für einen unterbrechungsfreien 24/7-Betrieb. Eine zeitgesteuerte Hardwareüberwachung gewährleistet ferner, im Fall von selten Ausfallereignissen, wie beispielsweise Blitzschlag, die automatische Wiederherstellung ohne menschliches Zutun.

 

Info: www.digitalsignage.de

 

XDS-2288 , Björn Christiansen (Fotos: IAdea)

Mehr als eine Million internationale Kongress-Besucher in Berlin

Die Berliner Kongresswirtschaft schließt das erste Halbjahr 2018 positiv ab: 5,08 Millionen Teilnehmer (+2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) kamen in den ersten sechs Monaten zu 65.790 Veranstaltungen (+2,8 Prozent) nach Berlin. Dabei reisten erstmals mehr als eine Million internationale Gäste zu Tagungen und Kongressen in die deutsche Hauptstadt, ein Anstieg von zehn Prozent. Das geht aus der aktuellen Kongress-Statistik von visitBerlin hervor.

Zu den wichtigsten Auslandsmärkten zählen Großbritannien sowie die USA. Durch die Tagungs- und Kongressreisenden wurden in Berlin 3,98 Millionen Übernachtungen generiert. Das ist eine Steigerung um zwei Prozent im Vorjahresvergleich.

Die wichtigste Branche im Berliner Kongressmarkt ist der Bereich Medizin, Pharma und Gesundheitswirtschaft mit einem Anteil von 20 Prozent. Platz zwei belegen Kongresse der Politik und öffentlichen Institutionen mit 14 Prozent, gefolgt von der IT und Digitalwirtschaft (13 Prozent). Die größten Medizin-Kongresse im vergangenen Halbjahr waren der Deutsche Krebskongress mit mehr als 11.000 Teilnehmern sowie das Jahrestreffen der Federation of European Neuroscience, bei dem 8.000 Mediziner in Berlin tagten. Zur re:publica im Mai sowie zum TOA Tech Open Air Festival einen Monat später kamen 8.000 beziehungsweise 20.000 IT-Experten.

Im zweiten Halbjahr 2018 erwartet Berlin den größten Kongress des Jahres: Rund 18.000 Diabetologen der EASD-Gesellschaft kommen zum Jahrestreffen in die deutsche Hauptstadt (1. bis 5. Oktober, CityCube Berlin). Ein Jubiläum steht Mitte Oktober bevor: Der World Health Summit findet zum zehnten Mal in Berlin statt. Rund 2.000 Ärzte, Wissenschaftler, NGOs, Industrievertreter und Politiker diskutieren dann die großen globalen Gesundheitsthemen (14. bis 16. Oktober, Kosmos). Zum Jahresende tagen 9.000 Ärzte und Wissenschaftler für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde beim DGPPN-Kongress in Berlin (28. November bis 1. Dezember, CityCube Berlin). Die internationale Kochelite trifft sich beim Foodsymposium Chefdays (3.000 Teilnehmer, 1. bis 2. Oktober, Arena Berlin).

 Info: www.visitberlin.de

Das Lichtkonzept im Marina Forum Regensburg

Über hundert Jahre lang ist der Alte Schlachthof in Regensburg genutzt und immer wieder erweitert erworden. Als Großviehmarkthalle war er damals von enormer Bedeutung für die ostbayerische Wirtschaft. Nach der Schließung in den 1990er-Jahren wurde heute aus dem denkmalgeschützten Gebäude nun nicht nur ein architektonisches Juwel, sondern ein topmodernes Tagungs- und Kongresszentrum.

Die Zollingerhalle, das Hauptgebäude des Alten Schlachthofs, die nach dem Architekten Friedrich Zollinger benannt wurde, zeichnet sich durch viele bauliche Highlights aus. Herausragend ist seine architektonisch wertvolle Deckenkonstruktion in Zollinger-Lamellenbauweise.

Unter eben jener Zollingerdecke wird zukünftig der Betrieb des Tagungszentrums stattfinden. Moderne und helle Räumlichkeiten mit einem Hauch Geschichte, den man spüren kann – so lässt sich das Ambiente des Marina Forums Regensburg gut beschreiben. Das große und kleine Forum, Workshopräume und die offene Galerie bieten viel Raum für Veranstaltungen unterschiedlicher Größenordnungen. Das Marinaforum ist in Zusammenarbeit mit Fachgremien, unter anderem dem Beirat für Menschen mit Behinderung der Stadt Regensburg, nicht nur barrierefrei, sondern auch attraktiv gestaltet worden.

Das Nutzungskonzept sieht den Tagungs- und Kongressbetrieb als Schwerpunkt mit circa 75 Prozent sowie anderweitige Nutzung für Kabarett, Konzerte, Theater und Tanzveranstaltungen mit circa 25 Prozent vor. Die Bühnenbeleuchtung sollte alle geplanten Nutzungen der Halle bestmöglich unterstützen. Besonderer Wert wurde auf kurze Einrichtzeiten, einfache Bedienung und flexible Nutzung gelegt. Die Beleuchtung muss für Video-Mitschnitte auch kameratauglich ausgelegt sein. Sie ermöglicht eine Ausleuchtung der Bühne wahlweise mit Farb- oder Weißlicht sowie Effektbeleuchtung.

Mit dem Label „Green Meetings“ setzt das Marina Forum auf Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Umweltschutz. Dies wurde auch bei der Planung der Bühnenbeleuchtung konsequent umgesetzt. Der allergrößte Teil der Scheinwerfer nutzt effiziente moderne LED-Technik. Dadurch werden Energieverbrauch und Wartungsaufwand im Betrieb vermindert. Zusätzlich verkürzen sich durch die LED-Farbmischung die Aufbauzeiten für Veranstaltungen bei gleichzeitiger Erweiterung der kreativen Möglichkeiten. Die wesentlich geringere Wärmeentwicklung der Scheinwerfer macht sich angenehm auf der Bühne und bei der Klimatechnik bemerkbar.

Gerade im Tagungsbereich ist mit längeren Laufzeiten der Scheinwerfer im Vergleich zur rein szenischen Theaterbeleuchtung zu rechnen. Die um rund 80 bis 90 Prozent geringere Leistungsaufnahme gegenüber den Halogenscheinwerfern schlägt sich dabei deutlich in der Stromrechnung mit erheblich weniger Betriebskosten nieder.

Die LED-Scheinwerfer haben gegenüber konventionellen Scheinwerfern bereits bei der Installation den Vorteil, dass sie direkt über den DMX-Bus gesteuert und am Netz betrieben werden. Dadurch entfallen Dimmeranlagen, aufwändige Verdrahtung und größer dimensionierte Kabelschächte sowie Versorgungsleitungen. Auch hier werden bereits Ressourcen und Budget geschont.

Die Auswahl der Scheinwerfer im Marina Forum setzt das Nutzungs- und Beleuchtungskonzept anwenderfreundlich um. Die Planung der Beleuchtung erfolgte durch die Veranstaltungstechniker der Regensburg Tourismus GmbH als Nutzer mit Unterstützung durch Feiner Lichttechnik.

Mit den klar begrenzbaren Profilscheinwerfern wurde die Bühne frontseitig möglichst streulichtfrei ausgeleuchtet. Unerwünschte Reflektionen in den Zuschauerbereich und Beeinträchtigung der Videoprojektionen wurden dadurch vermieden.

Mit den Weißlicht-Flutern wird helles flächiges Oberlicht für Tagungen, aber auch Leselicht für Orchester erzeugt. Zusätzlich können die Fluter als Proben- und Arbeitslicht dienen.

Mit asymmetrisch abstrahlenden Farbflutern ist die homogene Ausleuchtung der Operafolie und anderer Bühnenhintergründe möglich. Zusätzlich dienen kleine bewegliche Washlights gleichzeitig als Vorhang- und Effektbeleuchtung sowie Gegenlicht. Dunkler und nicht nur bei Video-Übertragung unschöner schwarzer Bühnenhintergrund wird somit vermieden.

PC- und Fresnel-Linsenscheinwerfer sorgen für qualitativ hochwertige szenische Beleuchtung und die Akzentuierung von Flächen für Tagungen. Durch entsprechende Akzentbeleuchtung können die Kontraste auf der Bühne erhöht werden, was im Konferenzbereich die Aufmerksamkeit der Besucher stärken und auch lenken kann. Alle schlechter zugänglichen Scheinwerfer wurden stangenbedienbar ausgelegt. Dadurch sind sie schnell und einfach vom Boden aus und ohne Leiter einzuleuchten.

Durch die Verwendung von komplett fernsteuerbaren RGBW-LED-Washlights mit praktisch geräuschlosen Lüftern und breitem Zoom-Bereich kann sehr flexibel auf alle Anforderungen des Hallenbetriebs reagiert werden. Scheinwerfer-Positionen werden schnell auf Knopfdruck am Lichtstellpult gewechselt. Eine Einstellung des Scheinwerfers per Hand auf der Leiter ist nicht nötig.

Mit diesen Spot Moving-Lights können Firmenlogos projiziert oder die Hallendecke dekorativ ausgeleuchtet werden. Zusätzlich dienen sie als Effektlicht für Bälle und andere Tanzveranstaltungen.

Info: www.marinaforum.de, www.feiner-lichttechnik.de

Marina Forum (Fotos: Hans Bauer, Sascha Kletzsch, Regensburg Tourismus)

 

3.000 Petrochemiker kommen im Oktober nach Wien

Die „European Petrochemical Association“ (EPCA) hält von 7. bis 10. Oktober 2018 ihre Jahrestagung in mehreren Tophotels rund um den Wiener Stadtpark ab.

Bei ihrer 52. Jahresversammlung von 7. bis 10. Oktober in Wien setzt sich die EPCA, die 700 Petrochemie-Firmen aus 54 Ländern vertritt, mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinander. Rund 3.000 Spezialisten werden der Frage nachgehen, welchen Beitrag die Petrochemie-Branche zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft leisten und inwiefern sie zukunftsweisende Konzepte wie „Smart Cities“ und „Smart Mobility“ unterstützen kann. Ein Highlight des diesjährigen Treffens ist ein europäischer Jugend-Debatten-Wettbewerb, organisiert von der EPCA in Kooperation mit PlasticsEurope, dem europäischen Verband der Kunststofferzeuger. Junge Menschen zwischen 16 und 19 Jahren sind eingeladen, über das Thema „Living, learning, working and moving in smart cities of the future: with or without plastics and petrochemicals?“ zu debattieren. Aus nationalen Vorrunden in neun europäischen Ländern gehen je drei Gewinner hervor, die sich im Oktober im Rahmen der EPCA-Jahresversammlung in Wien auf EU-Ebene messen werden.

„Wien ist eine führende Smart City und eignet sich daher thematisch perfekt als Host City für unsere diesjährige Jahrestagung“, so Nathalie Debuyst, Kommunikations- und Bildungsverantwortliche der EPCA. Christian Mutschlechner, Leiter des Vienna Convention Bureau im WienTourismus: „Das EPCA-Meeting findet in allen 5-Sterne-Hotels rund um den Wiener Stadtpark statt und wird Wien bis zu 15.000 Nächtigungen bringen.“

Die Jahresversammlung der „European Petrochemical Association“ wird jeweils in einer anderen europäischen Stadt veranstaltet, 2018 bereits zum insgesamt neunten Mal in Wien.

Info: www.vienna.convention.at