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Vertikom Switzerland gewinnt Pitch für die Juice Plus+ DACH Convention

Vertikom Switzerland hat den Pitch des Nahrungsergänzungsmittelherstellers Juice Plus+ gewonnen und sich damit die Organisation der Firmen-Conventions in der DACH-Region gesichert.

Zur ersten Convention, die im April in Köln/Bonn stattfinden wird, werden bis zu 3.000 Besucher erwartet. Um dem ansteigenden Zuspruch der Gäste gerecht zu werden, ist Vertikom Switzerland nicht nur für die Organisation und Durchführung der Conventions verantwortlich, sondern auch für deren Optimierung. In enger Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber wurde sowohl der Ablauf angepasst als auch das Design der Veranstaltung weiterentwickelt, um den gesamten Kongress teilnehmerfreundlicher zu gestalten.

Die speziell auf die Franchise-Partner ausgerichteten Kongresse dienen gleichermaßen der Motivation und Information der Juice Plus+ Partner und sollen die Markenverbundenheit und den Zusammenhalt fördern.

„Mit der Optimierung der Kongresse ist auch die Standardisierung gewisser Elemente für unseren Kunden ein wichtiger Punkt in der Zusammenarbeit“, so Caroline Duetsch Kubik, Geschäftsführerin von Vertikom Switzerland.

Info: www.vertikom.ch

Kongress- und Eventpark Stadthalle Hagen nach ISO 9001 zertifiziert

Das Qualitätsmanagementsystem in der Kongress- und Eventpark Stadthalle Hagen GmbH, das den hohen Anforderungen der international gültigen ISO 9001 entspricht, ist zertifiziert worden. Der Geltungsbereich, dem diese Auszeichnung zugrunde liegt, lautet: „Beratung, Planung und Durchführung von Veranstaltungen unter Einbeziehung aller relevanten Dienstleistungen der Veranstaltungsbranche.“

Mit zu den besonderen Qualitäts-Maßnahmen im Hagener Veranstaltungshaus zählen die Kundenorientierung sowie die Einbindung aller Mitarbeiter, ohne die das System wirkungslos wäre und deren Motivation ein wesentliches Erfolgskriterium darstellt.

Weiterhin lebt das Qualitätsmanagementsystem von seiner konsequenten Prozessorientierung, die gerade in einem so unterschiedlichen Markt wie dem der Veranstaltungswirtschaft von besonderer Bedeutung ist; darüber hinaus von der ständigen Optimierung und Fortführung des Systems.

Der im Sommer 2015 abgeschlossenen Modernisierungs-Maßnahmen sowie die neue Marktausrichtung folgt nun die erfolgreiche ISO-Zertifizierung der Kongress- und Eventpark Stadthalle Hagen GmbH. „Die Einführung dieses Qualitätsmanagementsystem dokumentiert unsere Leistungsfähigkeit und unsere Absicht zur kontinuierlichen Qualitätsoptimierung, damit wir uns neue Kundenkreise erschließen können“, erklärt Geschäftsführer Jörn Raith diesen nächsten Schritt.

Wesentliche Informationsquellen, um den Grad der Kundenzufriedenheit zu erfassen, sind die Kundenbefragungen während und nach der Veranstaltung anhand eines spezifischen Fragebogens. Dabei liegen die Ergebnisse über alle Fragen hinweg regelmäßig im sehr guten Bereich. „Für mich ist das das wesentliche Qualitätsmerkmal und weist die besonderen Leistungen unseres Teams aus“, fasst Raith die Wichtigkeit des QMS zusammen.

Das Hagener Veranstaltungshaus ist für die erbrachten Dienstleistungen gegenüber dem jeweiligen Veranstalter verantwortlich und lenkt diese über vertragliche Vereinbarungen und Prüfmechanismen.  Dem zugrunde liegt die konsequente Strukturierung aller  Prozesse, die es in jedem Bereich  (Sales-, Event-, Operation- und  Gastro-Management) gibt. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Zusammenspiel der unterschiedlichen Fachbereiche. Einmalig vom Kunden geäußerte Wünsche werden zentral festgehalten und im gesamten Unternehmen aufgegriffen und gelebt.

„In der Qualitätspolitik, den Vorgabedokumenten und in den Interviews mit den Mitarbeitern erlebte ich ein durchgängiges, angemessenes Bewusstsein für die hohe Bedeutung der Kundenorientierung“, hebt Ute Kirsch, die leitende Auditorin des Zertifizierers DQS GmbH, das QM-System der Kongress- und Eventpark Stadthalle Hagen GmbH hervor. 

Info: www.stadthalle-hagen.de

Team Kongress- und Eventpark Stadthalle Hagen (Foto: Kongress- und Eventpark Stadthalle Hagen)

Light Event realisiert IBM BusinessConnect 2015 in Köln

Unter dem Leitmotiv „Seize the Moment – Die Zukunft beginnt mit Ihnen“ fand am 20. Oktober 2015 die IBM BusinessConnect 2015 in der xPOST in Köln statt. In zahlreichen Keynotes, Podiumsdiskussionen und Vorträgen informierten sich mehr als 900 Teilnehmer rund um die Themen Digital Enterprise, Industrie 4.0, Human Resources, NewWaytoWork, Mobile/Social, Analytics, Cloud und Sicherheit. Als technischer Generaldienstleister fungierte Light Event Veranstaltungstechnik GmbH aus Köln im Auftrag der Agentur George P. Johnson GmbH.

Insgesamt errichtete Light Event 14 Bühnen sowie einen Speaker Corner in der 4.000 Quadratmeter großen Veranstaltungshalle des ehemaligen Kölner Postamts. Neben der Hauptbühne für die zentrale Keynote sowie für die Vorträge von Gastrednern wie Jochen Schweizer und Karl-Hein Land verteilten sich die weiteren Bühnen thematisch gegliedert über die komplette Halle sowie auf das integrierte Konferenzzentrum der xPOST. Die Gestaltung, die Bespielung, das entsprechende Management und die Fachplanung in diesem Bereich wurden durch die für IBM weltweit agierende Leitagentur George P. Johnson GmbH umgesetzt.

Für die 12 x 6,5 Meter große Bühnenrückwand mit einer integrierten Leinwand im Format 11 x 3,3 Meter auf der Hauptbühne verwendete Light Event zwei Barco Projektoren mit jeweils 40.000 ANSI-Lumen, deren Bilder mittels Softedge zusammengefügt wurden, um die enorme Leinwandfläche zu bespielen. Das komplette Videoprocessing erfolgte über einen Multi-Screen Seamless Switcher Analog Way. Für die Übertragung der Videobilder kamen Sony Kamerazüge zum Einsatz.

Zusätzlich zur Projektionsfläche der Hauptbühne verteilte Light Event sieben NEC sowie sechs Sharp Displays in den Räumlichkeiten der xPOST, um die Content-Inhalte der Vorträge und Präsentationen sowie allgemeine Informationen für die Teilnehmer der IBM BusinessConnect 2015 in Full-HD- und UHD-Auflösungen zugänglich zu machen.

Um die große Veranstaltungshalle vollständig auszuleuchten, vertraute der Veranstaltungstechnik-Dienstleister auf 200 StudioPAR Halogenleuchten, die an rund 600 Meter Traversen mit 90 Chainmaster Motoren fixiert waren. Für die Beschallung der zentralen Veranstaltungsthemen und der Keynote-Speech von Jochen Schweizer setzte Light Event auf die aktuellen Systeme der Y-Serie und T-Serie von d&b.

Um den Gästen die Entscheidung selbst zu überlassen, welchen der Beiträge auf sieben Bühnen in der Halle sie akustisch folgen wollten, realisierte Light Event ein Beschallungskonzept auf Basis einer Personenführungsanlage von Sennheiser. Die Übertragung der Sprecherbeiträge erfolgte dann mit 52 Funkstrecken auf insgesamt 1.200 In-Ear-Empfänger, mit denen die Gäste ausgestattet waren. Es war so beispielsweise möglich, zwischen den einzelnen Beiträgen zu wechseln.

Info: www.light-event.de

Keynote von Jochen Schweizer (Foto: Light Event)

GCB und EVVC legen erste Ergebnisse zum Projekt „Future Meeting Space“ vor

Das GCB German Convention Bureau e.V und der EVVC Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren e.V. haben gemeinsam die Highlights des Innovationskatalogs präsentiert, der im Rahmen des Forschungsprojekts „Future Meeting Space“ entstanden ist und 120 für Tagungen und Kongresse maßgebliche Innovationen umfasst. Das zu Jahresbeginn 2015 ins Leben gerufene Projekt erforscht Trends, Innovationen und Entwicklungen in der Gesellschaft sowie deren potenziellen Einfluss auf die Veranstaltungsbranche. Auf dieser Basis werden Hinweise auf zukünftige Anforderungen an organisatorische, technologische und räumliche Kongress- und Tagungs-Infrastrukturen erarbeitet.

Der Innovationskatalog bildet bereits eine Reihe von Trends ab: In der neuen Generation von Tagungs- und Kongressteilnehmern gewinnen zum Beispiel Sharing-Konzepte und die Individualisierung des Konsums an Bedeutung. Gleichzeitig wird angesichts eines steigenden Anteils an älteren Menschen in Deutschland der Generationenaustausch immer wichtiger, um das vorhandene Wissen zu erhalten. Bei neuen Formaten zur Wissensvermittlung steht die nutzer- und themenspezifische Gestaltung im Vordergrund.

Von großem Einfluss werden in den nächsten Jahren auch technologische Innovationen sein: Holografie, digitale Dolmetscher oder großformatige und intuitiv bedienbare Kollaborationstools ermöglichen die Kommunikation und Zusammenarbeit auch über weite Distanzen, schaffen virtuelle Räume und erweitern die erlebbare Realität. Sowohl im realen als auch im virtuellen Raum achten Teilnehmer von Veranstaltungen zudem künftig vermehrt auf Sicherheit.

Im Bereich der Mobilität zeigt sich eine Zunahme alternativer Fortbewegungskonzepte und Transportmittel - dafür stehen etwa Carsharing und Mitfahrgelegenheiten, Elektromobilität auch im ÖPNV oder gar Drohnen. Darüber hinaus spielen bei der Infrastruktur von Veranstaltungen nachhaltige Materialien und Konzepte, der Ausbau des globalen Internetzugangs, innovative Zahlungssysteme und Einlasskontrollen künftig eine große Rolle.

Matthias Schultze, Geschäftsführer des GCB: „Um die hervorragende Position Deutschlands im internationalen Wettbewerb um Tagungen und Kongresse auch für die Zukunft zu stärken, ist es unabdingbar, sich ganz konkret mit den Trends und Entwicklungen zu befassen, die unsere Branche betreffen werden.“ „Bereits im ersten Jahr seiner Aktivitäten hat der Innovationsverbund ‚Future Meeting Space‘ umfassendes Material gesammelt, das nun zeitnah den Akteuren der Veranstaltungsbranche zugänglich gemacht wird und ihnen als Anregung für eigene Maßnahmen zur Sicherung ihrer Zukunftsfähigkeit dient“, ergänzt EVVC-Präsident Joachim König.

Am Innovationsverbund beteiligen sich neben den Konsortialführern GCB und EVVC sowie dem Projektbearbeiter Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO auch die Forschungspartner Drees & Sommer AG, KFP Five Star Conference Service GmbH, SevenCenters of Germany, Tourismus NRW e.V. und visitBerlin Berlin Convention Office.

Info: www.future-meeting-space.de

Fünftes Vorarlberger Convention Forum in Feldkirch

Welchen Bedürfnissen müssen Events der Zukunft gerecht werden? Diese und weitere Fragen stellte Convention Partner Vorarlberg in den Mittelpunkt des fünften Vorarlberger Convention Forum im Montforthaus Feldkirch. Jugendforscher Philipp Ikrath und Trendforscher Harry Gatterer zeigten den rund 100 Besuchern aktuelle Erkenntnisse aus ihren Forschungsgebieten auf.

Die Erlebnis- und Wahrnehmungsschemata der Menschen verändern sich rasant. Diese Tatsache hat auch großen Einfluss auf die Arbeit von Veranstaltungsorganisatoren. Convention Partner Vorarlberg widmete sich deshalb beim Vorarlberger Convention Forum diesem Thema. „Nur wenn wir wissen, welche Erwartungen das Kongresspublikum der Zukunft hat, können wir erfolgreich für unsere Kunden und Partner arbeiten“, erklärte Geschäftsführer Urs Treuthardt.

Bereits zum fünften Mal wurden auf Einladung des Vorarlberger Convention Bureaus die Trends der Tagungsindustrie beleuchtet. Als Referenten waren der renommierte Jugendforscher Philipp Ikrath sowie der Geschäftsführer des Zukunftsinstituts und Trendforscher Harry Gatterer zu Gast im Montforthaus in Feldkirch. Rund 100 Besucher aus der Veranstaltungs- und Kommunikationsbranche nutzten die Gelegenheit, sich über die Entwicklungen und deren Auswirkungen auf Veranstaltungen zu informieren.

In seinem Impulsvortrag thematisierte Jugendforscher Philipp Ikrath die Bedürfnisse der früheren und neuen Elite und zog dafür den Vergleich mit Pinguinen und Wachteln: Während Pinguine sesshaft sind und sich perfekt an die Lebensbedingungen angepasst haben, besitzen Wachteln kein Nest, sie sind Zugvögel. Genau wie Wachteln, sind auch die jüngeren Generationen mobil, flexibel und kaum zu greifen. Sie suchen die Abwechslung, auch bei Events.

„Junges Publikum wünscht sich Veranstaltungen, die nicht einem althergebrachten Schema oder Kulturbegriff folgen, sondern die ganz unterschiedlichen Bedürfnissen Rechnung tragen und es dem Besucher ermöglichen, sich ganz vielfältig stimulieren zu lassen“, brachte es Ikrath auf den Punkt. Er verwies auf Festivals, die dieser Anforderung bereits gerecht werden und nicht mehr exklusiv auf Musik, Film oder Literatur ausgerichtet sind, sondern alle möglichen kulturellen Angebote bündeln.

Solche Veranstaltungen erlauben es dem Einzelnen, sich ein ganz eigenes, individuelles Programm zusammenzustellen. Sie sind eklektizistisch. Sie greifen ganz unterschiedliche Stilelemente und Erlebnisangebote auf und führen diese zu einem neuen Ganzen zusammen und sprechen alle Sinne an.

Sinnen und Reizen widmete sich auch der Geschäftsführer des Zukunftsinstituts und Trendforscher Harry Gatterer in seinen Ausführungen unter dem Titel „Denken ohne Lärm“: Die Menschen sind immer mehr überfrachtet von akustischem und visuellem Lärm. Umso größer ist die Sehnsucht nach Ruhe und Ordnung im Kopf. Gatter empfiehlt „Enklaven der Stille zu schaffen, ein Weglassen von Reizen, um sich auf eine Sache einlassen zu können“. So könne man leichter mit der Komplexität umgehen.

Bei Veranstaltungen spielt für Gatterer die viel zu selten gestellte Frage nach dem Warum eine entscheidende Rolle. „Es ist viel essentieller nach dem Sinn zu fragen als nach der Zielgruppe“, ist er überzeugt. Für Events der Zukunft ist allerdings nicht nur das Warum wichtig: Gäste sollten kreativ sein und Glück und Genuss erleben können. Wichtig sind gute Geschichten und auch Nachhaltigkeit. „Ziel jedes Events sollte es sein, Erinnerungen zu schaffen“, fasste Gatterer zusammen.

Und: Events werden zukünftig die Live-Höhepunkte im digitalen Strom sein. „In einer Welt der Individualisierung werden Verbindungen, wie sie auch auf Veranstaltungen passieren, immer wichtiger.“

Info: www.convention.cc

Convention Forum (Foto: Roswitha Natter/Convention Partner Vorarlberg)