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Neubau- und Sanierungsarbeiten in der Filderhalle

Der Neubau eines multifunktionalen Veranstaltungsraums mit rund 400 qm wird der Filderhalle in Leinfelden-Echterdingen mehr Platz und Kapazitäten für Tagungen und Kongresse verschaffen. Die Fläche kann entweder als Ganzes genutzt oder durch ein mobiles Trennwandsystem in zwei bis drei separate Bereiche unterteilt werden. Diese stehen dann beispielsweise als Breakout-Räume oder Veranstaltungsorte für kleinere wie größere eigenständige Events zur Verfügung. Somit stehen dann in der Filderhalle ab Ende 2018 2.000 qm Raum für Veranstaltungen zur Verfügung.

Auch in den bereits vorhandenen Räumlichkeiten wird unterdessen saniert und modernisiert, um den Anforderungen an eine moderne Eventkultur gerecht zu werden.

Aktuell fertiggestellt wurde beispielsweise das Studio I, das vollständig erneuert wurde. Auf einer Fläche von 120 qm können Tagungen mit bis zu 120 Personen in Reihenbestuhlung durchgeführt werden, zudem steht der Raum zur Nutzung als Breakout-Room bei größeren Kongressen zur Verfügung. Durch eine mobile Trennwand kann das Studio I ganzheitlich in Richtung Foyer geöffnet werden, was eine Erweiterung des Foyers bei größeren Zusammenkünften ermöglicht.

Weiterhin werden hier gleich zwei Beleuchtungskonzepte miteinander vereint, sodass man für jede Art von Veranstaltung bestens gewappnet ist. So kann die Grundausleuchtung des Raumes im Bereich von 2.600 bis 7.000 Kelvin individuell eingestellt werden, wobei sich beispielsweise für Tagungen eine Ausleuchtung der Räumlichkeiten mit 4.000 Kelvin empfiehlt. Als Besonderheit wartet das Studio I nun mit einer zusätzlichen LED-Ambientebeleuchtung auf, mit der individuelle Farblichtwünsche realisiert werden können.

Info: www.filderhalle.de

Studio I (Foto: Markus Schwarz)

RheinMain CongressCenter hat in Wiesbaden eröffnet

Mit dem neuen RheinMain CongressCenter (RMCC) ist eine weitere Location für die deutsche Venue-Landschaft eröffnet worden. Gemeinsam mit Ministerpräsident Volker Bouffier, Oberbürgermeister Sven Gerich und Wirtschaftsdezernent Detlev Bendel feierten rund 900 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur am vergangenen Freitag die Fertigstellung des Großprojektes. Das RMCC setze am Markt Maßstäbe und gelte als eines der innovativsten Kongress- und Veranstaltungszentren, zeigten sich die Politiker überzeugt.

Ein paar Fakten: Im neuen RMCC sind Kapazitäten für insgesamt bis zu 12.500 Personen vorhanden. 45 Veranstaltungsräume sind integriert. Die Halle Nord im Erdgeschoss bietet rund 4.600 qm Fläche, ist in drei Bereiche teilbar und bietet Raum für mehr als 5.000 Gäste einer bestuhlten Veranstaltung oder für 9.000 Teilnehmer eines nicht bestuhlten Events. Hier finden Planer auch ein mobiles Tribünensystem mit rund 3.000 Plätzen vor. Die Halle Süd im Erdgeschoss ist 3.000 qm groß und kann in vier Segmente separiert werden.

Lichtdurchflutete Foyers und Räume, verdunkelbare Fenster, zahlreiche Hängepunkte in den großen Sälen und Hallen, Schalldämmung für mobile Trennwände, hochwertige Materialien für den Bau, große Parkgarage und eine gute Verkehrsanbindung sind weitere Kernelemente des RMCC.

Die rund 194 Millionen Euro Baukosten sind nach Überzeugung des Wiesbadener Wirtschaftsdezernenten eine gut angelegte Investition. Schon jetzt ziehe das RMCC weitere Investoren an – gerade in der Hotellerie: „Noch im Dezember soll das neue Best Western Hotel eröffnen. Im Juni 2019 kündigt sich das Holiday Inn Express an. 2020 folgen dann auch das Intercity Hotel und das geplante Adina Hotel am Kureck.“  Bendel ist überzeugt: „Das RMCC schafft Umsatz und sichert damit wichtige Arbeitsplätze in Wiesbaden."

Nach Überzeugung der Wiesbadener Messe-, Kongress- und Tourismus-Holding „Tri-WiCon“ (die das Kurhaus Wiesbaden, das RMCC und Wiesbaden Marketing vereint) wird das neue CongressCenter wichtiger Wirtschaftsmotor sein. So kehrt der Internisten-Kongress im nächsten Jahr wieder nach Wiesbaden zurück – weitere Kongresse aus der Gesundheitsbranche folgen.

Kuffler Congress Catering (KCC) ist der exklusive Gastronomiepartner im neuen Rhein-Main CongressCenter. Das Unternehmen steht für das gesamte Tagungs-, Kongress- und Messegeschäft zur Verfügung – vom Branchenkongress bis zur Besuchermesse. Spezialitäten aus Hessen oder dem Rheingau sollen zudem für das notwendige Wohlgefühl sorgen. Zusätzlich bewirtet Kuffler im Erdgeschoss des RMCC mit dem „bagutta“ ein öffentlich zugängli-ches Restaurant mit Außenfläche.

Preferred Technik-Partner sind schoko pro und satis&fy.

Info: www.rmcc.de

RMCC (Fotos: Frank Heinen, Thomas Ott, Architekturbüro Ferdinand Heide)

Palatin Kongresshotel wertet Präsentationstechnik auf

Der Tagungsraum Sickingentreff im Kongresshotel Palatin für zehn bis 150 Personen ist technisch optimiert worden. Der Hotelbetreiber setzt an dieser Stelle seit neuestem auf die Mapping-Technik.

In drei Teilen kann der Tagungsraum separiert werden. Die äußeren beiden verfügen über Festinstallationen von 5.000 ANSI-Lumen, zwei Full-HD-Projektoren und 366 cm mal 250 cm große Leinwände. Im mittleren Raum kann eine mobile Projektionslösung oder ein 70-Zoll-Monitor installiert werden.

Vor allem aber befinden sich in den äußeren Raumteilen spezielle Projektoren mit 8.500 ANSI-Lumen. Mit ihnen ist es möglich, effektbasierte Panoramaprojektionen zu initialisieren. Ob kleine Effekte wie umherflatternde Schmetterlinge, wandernde Logos, sich bewegende Figuren oder große Szenerien auf bis zu zehn Meter Breite, die den Raum in eine andere Landschaft versetzen –  das und mehr wird durch den Einsatz der Technologie möglich.

Damit diese Projektionen wirken, wurde der Sickingentreff mit weißen Papiervorhängen ausgestattet, die an traditionelle japanische Raumteiler erinnern und für optische Ruhe im Raum als Spielfläche für die digitalen Effekte sorgen.

Info: www.palatin.de

Mapping im Sickingentreff (Foto: Palatin)

Das CCH – Congress Center Hamburg wird erlebbar

Das CCH – Congress Center Hamburg wird seit Januar 2017 umfassend modernisiert und umgebaut. Mit 12.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche, 12.000 Quadratmeter Foyerfläche und 12.000 Sitzplätzen in bis zu 50 Sälen sollen dann ab 2020 vielfältige Möglichkeiten für Kongresse, Tagungen und Events geboten werden.

„Während der Bauphase setzen wir mit unserer CCHange-Kampagne gezielt auf eine digitale Marketingstrategie, um das neue CCH so erlebbar wie möglich zu machen“, unterstreicht Heike Mahmoud, Chief Operating Officer CCH – Congress Center Hamburg. „Auf der Imex in Frankfurt können sich unsere Kunden auf ein neues technisches Highlight freuen. Wir werden erstmalig eine Anwendung präsentieren, die auf einer Echtzeit Engine basiert und mit einer VR-Brille genutzt wird. Damit bieten wir unseren Kunden eine Erfahrung, die einem echten Rundgang durch das neue CCH gleicht und statische 360-Grad-Ansichten weit übertrifft.“

Da die 3D- beziehungsweise Echtzeit Engine für Computerspiele entwickelt wurde, bestimmt der Nutzer selbst das Geschehen. Er kann sich völlig frei durch Räume und ganze Gebäude bewegen, sie durchlaufen, mit dem Blick erkunden und mit Gegenständen interagieren. Licht und Schatten verändern sich dabei dynamisch, je nach Standpunkt und Lichtquelle.

Info: www.das-neue-cch.de

Visualisierung Eingangshalle (Grafik: Arbeitsgemeinschaft agnLeusmann mit Tim Hupe Architekten)

Auszeichnung für die kING Kultur- und Kongresshalle

Die  kING  Kultur-  und  Kongresshalle  hat  den  InAVation  Award  in  der  Kategorie  „Leisure  & Entertainment Facility“ als international innovativstes Audio/Video-Projekt gewonnen. Auf der jährlich in Amsterdam stattfindenden Messe ISE (Integrated Systems Europe) konnte sich das Haus  mit  dem  Meyer  Sound  Constellation  System  gegen  acht  weitere  Nominierte  aus beispielsweise  Kroatien,  Dänemark  oder  den  USA  durchsetzen. Installiert wurde das System vom Ingenieurbüro Graner + Partner in Kooperation mit der Medientechnikfirma Amptown System Company. Die  InAVation  Awards, organisiert  durch  den  Online-AV-Spezialisten  InAVate  in  Zusammenarbeit  mit  ISE,  belohnen regelmäßig die besten Systemlösungen aus der Audio/Video-Branche.

Auch wenn Meyer Sound Constellation bereits im Hamburger Stage Operettenhouse verbaut ist, wurde es in Ingelheim das erste Mal in Deutschland mit dem Hauptaugenmerk auf der Verlängerung der Nachhallzeit  angelegt.  Hintergrund  dabei  war  der  Anspruch des Bauherren,  eine multifunktionale Kultur- und Kongresshalle mit aktiver Raumakustik zu schaffen, die sich optimal auf verschiedenste Veranstaltungsformate anpassen lässt. Hier sind keine verfahrbaren Wände oder Vorhänge notwendig, um die Raumakustik zu verändern. In der kING wird durch das System „elektroakustisch“ manipuliert. Durch diese Technologie können die akustischen  Gegebenheiten  des  Raumes  innerhalb  von  Sekunden  verändert  und  für  die Anforderungen von Theater, Konzerten, Lesungen oder Sprachbeschallung bei Kongressen angepasst werden. Schnelle Umbauten und eine flexible, genre-übergreifende Nutzung ist so möglich. 

Das System im Großen Saal, dem Herzstück der kING Kultur- und Kongresshalle, ist für den Besucher mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Lediglich 16 filigrane Mikrofone hängen an verfahrbaren Laststangen, so dass diese sich auch der Höhe des Hubpodiums anpassen lassen, welches in der Größe von sechs mal zehn Metern stufenlos bis zu einem Meter Höhe ausgerichtet werden kann. Weitere 16 Mikrofone befinden sich über dem Zuschauerbereich,  die  Lautsprecher  –  insgesamt  181  im  gesamten  Saal – sind  unter Textilbauteilen  in  den  Wänden  versteckt.  Die  Schallereignisse  im  Raum  werden  so  aufgenommen und digital verarbeitet, dies erschafft dann die Akustik.

Beim Bau der Halle, insbesondere des Großen Saals wurde auf eine möglichst trockene, also wenig schallbehangene Akustik geachtet, so dass die Sprachverständlichkeit von Beginn an hoch war. Die Nachhallzeit wird nun durch das Meyer Sound Constellation Acoustic System erzeugt.

Info: www.king-ingelheim.de

Großer Saal (Foto: Heike Rost)