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Show-Konzept von Elements Entertainment für Velux EHF Final4

Am 3. und 4. Juni ist in der Kölner Lanxess arena die Elite der europäischen Handballmannschaften zum Champions League-Turnier Final4 zusammengekommen. Elements Entertainment zeichnete wieder für die Live-Inszenierung der Opening Shows verantwortlich.

Das von Hans-Christoph Mücke und Volker Hagen entwickelte Showkonzept wurde unter der Leitung von Kreativ-Direktor Mücke inszeniert. Vier verschiedene Live-Shows wurden aufgesetzt, die mit zentralen Motiven des Handballsports spielten und in emotionale Bildwelten übersetzt wurden: Power, Passion, Teamspirit und Action wurden dabei durch Performer von Lichtfaktor, Akrobaten und Tänzern sicht- und erlebbar gemacht.

Mit 24 frei beweglichen LED-Stelen und 50 mobilen LED-Panels wurde die Grundlage für die Inszenierung geschaffen. Die Herausforderung war, die LED-Stelen mit dem Video-Content, produziert von Multimedia-Artist Udo Rabenstein, auf zeitlicher Ebene passgenau so zu positionieren, dass die gewünschten Bilder entstehen. Insgesamt 100 Darsteller sorgten für ein 360°-Erlebnis, das die Fans mit einbezog. Diese wiederum zeigten ihre Begeisterung in Fotoboxen, inszenierten Flash-Lights mit tausenden von Smartphones und patzizipierten an weiteren gemeinsamen Aktionen.

Dabei blieben die großen Herausforderungen im Hintergrund wie gewohnt unsichtbar: der komplexe Aufbau von Rigging, Licht, Ton, Laser und gut 300 qm LED Flächen im Rund in der Hallenmitte war innerhalb von zwölf Stunden erledigt. Und auch auf die erstmalige Übertragung bei Sky Sport und im weltweiten Livestream wurden die Shows abgestimmt. Als technischen Ausstatter beauftragte Elements Entertainment erstmalig PRG XL Video und PRG Projects.

Info: www.elem-ent.com

Velux EHF Final4 (Fotos: Alex Böhle)

Eröffnungsfeier des Internationalen Deutschen Turnfests

Rund 70.000 Besucher sowie zahlreiche Sportler und Musiker haben in Berlin die Eröffnung des Internationalen Deutschen Turnfests erlebt. Die Eröffnungsfeier wurde von Wohlthat Entertainment als ausführende Veranstaltungsagentur konzipiert und realisiert.

Dramaturgisch erzählten die Macher der Eröffnungsfeier zu Beginn eine emotionale Geschichte rund um den Turner und Protagonisten Philipp Boy. Neun Szenen erzählten von den Höhen und Tiefen eines Sportlerlebens. Das Publikum erlebte dabei spektakuläre Akteuere, Sport- und Performancekünstler wie beispielsweise die Kombo Flying Steps, Cosmic Artists oder die fliegenden Trommler von Sanostra, die direkt über dem Brandenburger Tor schwebten. Das Finale des Openings kulminierte in einer interaktiven Color-Mob-Farbexplosion aller Beteiligten Sportler, Musiker und Showgruppen.

Die WE Solutions Crew entwickelte ein innovatives Setting für den Event. Das minimalistisch gehaltene Bühnenbild war Mittelpunkt des Set Designs. Um dieser Konstruktion einen Rahmen zu geben, wurden zu beiden Seiten 30 Meter hohe Kräne positioniert, an denen eine mit Hängepunkte für vertikale Perfomane-Elemente ausgestatte Traversenkonstruktion angebracht wurde. In der Mitte des Bühnenbildes war ein großer Quader mit Fenster platziert, welcher szenisch verwandelt werden konnte. Der Quader war interaktive Kulisse und Projektionsfläche zugleich. „So entstand eine lebendige und variable Bühnensituation am Boden, auf der Kulissenleinwand und in Luftigen Höhen“, erklärt Wohlthat-Geschäftsführer Jens Meinecke. Am Ende wurde die Installation von Street Art Künstlern mit der Berliner Skyline bemalt.

Zuvor gab es bereits einen großen Festumzug, der an der Siegessäule begann und sich dann über die Event-Bühne und durch das Brandenburger schlängelte, um am Pariser Platz zu enden.

Info: www.wohlthat-entertainment.de

Eröffnung Internationales Turnfest (Fotos: Jules Esick)

passepartout beim 28. Deutschen Ingenieurtag des VDI

Die Digitalisierung der Arbeitswelt ist nicht nur das VDI-Jahresthema 2017, sondern ist auch Motto des diesjährigen 28. Deutschen Ingenieurtages (DIT) gewesen. Die Veranstaltung fand am 11. Mai in Düsseldorf statt.

Rund 1.400 Gäste aus der Ingenieurs-Branche, Politik, Wirtschaft, Verbänden und Hochschulen diskutierten gemeinsam über die Zukunft der Arbeit, beziehungsweise dem Thema Arbeit im Rahmen der Digitalen Transformation.

Die Eventagentur passepartout, die den DIT 2017 das erste Mal inszenierte, hatte im vergangenen Jahr den VDI mit einem auf das Thema Digitale Transformation zugeschnittenen Konzept überzeugt und die Ausschreibung um die wichtigste und größte Veranstaltung des VDI gewonnen.

Eine der Herausforderungen, so passepartout Geschäftsführer Thorsten Kalmutzke, sei die Integration bestehender Veranstaltungselemente in ein neues, kreatives  Raum- und Bühnenkonzept gewesen, das das VDI Jahresthema aufgegriffen und erlebbar gemacht habe.

So wie auch in der Transformation lag der Fokus des Bühnenkonzeptes auf dem Thema „Wandel“: Verschieden große Bühnenwände auf mehreren Ebenen, die unterschiedlich bespielt wurden, wurden tänzerisch und künstlerisch durch den Nachmittag und Abend hinweg „verschoben“, so dass ein immer wieder neues Setting entstand. Die dadurch gewonnene Tiefe bot Potentiale, auch die jeweiligen Protagonisten auf der Bühne wandlungsfähig in Szene zu setzen.

Fernsehmoderatorin, Journalistin und Diplom-Physikerin Kristina zur Mühlen führte durch das rund fünfstündige Bühnenprogramm, das neben einer Podiumsdiskussion auch einen Vortrag von Ex-Google Chef Christian Baudis und eine Festrede von EU-Kommissar Günther Oettinger beinhaltete.

Thorsten Kalmutzke: „Das Feedback der Gäste und unseres Kunden war durchweg begeistert. Es ist uns gelungen, die VDI-Themen der Zukunft lebendig, unterhaltsam und informativ zu gestalten und über die Veranstaltung hinaus in den Köpfen der Teilnehmer zu verankern. Auf jeden Fall freuen wir uns, auch den nächsten DIT des VDI planen und  umsetzen zu dürfen.“

Info: www.passepartout-gmbh.de

Deutscher Ingenieurtag (Foto: VDI/Bildschön-Berlin)

Medientechnik-Installationen von AV Active und Burmester auf der Expo

Am 9. Juni hat in der kasachischen Hauptstadt Astana die Expo 2017 mit dem Themenschwerpunkt „Future Energy: Action for Global Sustainability“ ihre Tore geöffnet. Der Pavillon des Gastgeberlandes Kasachstan ist auf dem 3.300 Quadratmeter großen Level 1 von „The Sphere“ – dem zentralen Dreh- und Angelpunkt des Expo-Geländes in Astana – angesiedelt.

The Sphere ist ein insgesamt acht Stockwerke umfassender kugelrunder Glasbau mit einem Durchmesser von 80 Metern; entworfen von Khuan Chew, der Designerin des weltbekannten Burj Al Arab. Im ersten Stock des insgesamt 26.000 Quadratmeter umfassenden Gebäudes werden Besucher durch die Geschichte und Kultur Kasachstans hin zu den im Land eingesetzten Technologien der Zukunft und deren Auswirkungen auf das Leben im Land geführt – mit einer Fülle an aufwändigen medientechnischen Installationen.

Die Berliner Experten für Medientechnik, AV Active GmbH und Burmester Event- & Medientechnik GmbH, verantworteten im Auftrag von BGL Audiovisual und Acciona Production and Design die medientechnische Planung, Realisation und die Gesamtsteuerung des Level 1 der Sphere.

Das gesamte Level 1 ist mit modernster Medientechnik ausgestattet: Neben zahlreichen Nebenflächen beinhaltet das Level vier große medientechnische Hauptinstallationen: Die Canopy-Installation – ein Zelt in organischer Form – ist unter anderem Spielort der „Shifting Landscapes“ getauften Installation, die mit 13 Projektoren bespielt wird. Das Canopy selbst wird ab der Höhe von „Shifting Landscapes“ umlaufend und über den Köpfen der Besucher mit 40 Panasonic Projektoren mit verschiedenen Objektiven bespielt.

Am Ende des Zeltes befindet sich der sogenannte Golden Cup, der die fortlaufende Projektion eines Exponats bildet. Bespielt wird dieser Bereich ebenfalls von vier Panasonic Laser-Phosphor-Projektoren. „Journey to the Horizon“ lautet das Thema der Projektion, die sich in einem großen Dome befindet. Hier kommen weitere neun Projektoren zum Einsatz. Bei der Fusion Projection Wall handelt es sich um eine auf zwei Achsen gebogene Projektionswand, die mit sechs Projektoren bespielt wird.

Als AV Active und Burmester Anfang 2017 in das Projekt einstiegen, waren die Planungen für die Gestaltung der verschiedenen Elemente auf dem Level 1 der Sphere bereits weitestgehend abgeschlossen. Dem Team oblag anschließend die Aufgabe, die verschiedenen Planungen auf Funktionalität und Machbarkeit zu prüfen, Schwierigkeiten zu antizipieren und dafür Lösungsansätze zu bieten sowie der Medienproduktion beratend zur Seite zu stehen. Die Erstellung von Produktionsvorlagen, die Überarbeitung der 3-D Modelle und sogenannte UV Maps waren Voraussetzung für die Medienproduktion. Es galt die Kommunikation mit allen beteiligten Gewerken zu bündeln sowie sämtliche Daten- und Planungsstände miteinander abzugleichen, um ein funktionsfähiges Gesamtkonstrukt zu gewährleisten. AV Active und Burmester zeigten darüber hinaus die Vor- und Nachteile der verschiedenen in Frage kommenden Produktionsabläufe auf und unterstützten bei der Entscheidungsfindung.

„Die Rahmenbedingungen waren von Auftraggeberseite vorgegeben. Wir waren für die Fachplanung, Erstellung der Produktionsvorlagen, die medienserverseitige Einrichtung und Programmierung sowie für das finale Warpen aller Projektionen verantwortlich“, beschreibt Burmester Geschäftsführer Nik Burmester die komplexe Aufgabe. „Trotz der noch laufenden Rohbauarbeiten standen die vier großen Strukturen des Levels – Canopy, Journey to the Horizon, Golden Cup und Fusion Projection Wall – im Fokus unserer Arbeit.“

Darüber hinaus entwickelten die Experten von AV Active und Burmester eine zentrale Steuerung, die insgesamt 59 Projektoren, 72 Samsung-Displays, 52 interaktive PCs, zwölf Pandoras Box Quad Player Pro, einen Pandoras Box Dual Player Pro, zwei Pandoras Box Quad Server Pro, einen Pandoras Box Dual Server Pro, zwei Pandoras Box Compact Player Dual, zwei Pandoras Box Compact Player Single und mehrere Lichtinstallationen kontrolliert und verwaltet. Die Steuerung erlaubt einen Remote-Zugriff sowie beispielsweise das direkte Kontrollieren, Starten und Stoppen einer Installation.

„Um zu diesem Endergebnis zu kommen, sichtete unser Team zunächst alle gelieferten Informationen wie CAD, Kabel- und Gerätepläne und prüfte diese auf Stimmigkeit“, erläutert Nik Burmester das Vorgehen. „Anschließend war es unsere Aufgabe, alle Beteiligten auf den von uns validierten gemeinsamen Planungsstand zu bringen. Danach ging es an die Detailplanung der einzelnen Strukturen von The Sphere. Eine Vorbesichtigung ermöglichte uns den finalen Proof of Concept. Über die gesamte Zeit hinweg, kontrollierten wir das Timing und die Kommunikation aller Gewerke, um Meilensteine in diesem Mammut-Projekt mit so vielen Beteiligten fristgerecht erreichen zu können.“

Info: www.burmester.berlin, www.avactive.de

Sphere, Canopy (Hintergrund), Shifting Landscapes, Power Fusion Wall (Fotos: AV Active / Burmester)

Vagedes & Schmid inszeniert experimentelles Event-Format für Xing

Acht parallel laufende Bühnen, über 80 Top-Speaker der New-Work-Bewegung, 750 Teilnehmer, sieben Live-Streams und über 80 Stunden Programm – die Auftaktveranstaltung der New Work Experience von Xing ist am 30. März im Berliner Westhafen Event & Convention Center (WECC) über die Bühne gegangen. Verantwortlich für den unkonventionellen Auftritt dieses ersten Groß-Events für Neues Arbeiten im deutschsprachigen Raum zeichnete Vagedes & Schmid. Die Agentur für Livekommunikation mit Sitz in Hamburg und Berlin inszenierte ein neuartiges Event-Format, das den Teilnehmern ermöglichen sollte, die Vielfalt des New Work an einem einzigen Tag zu erleben. Zuvor setzten sich die Kommunikationsexperten in einem Pitch um den Etat für die Planung, Konzeption und Umsetzung des Events durch.

Marc-Sven Kopka, Vice President External Affairs, Xing: „Die Resonanz auf die erste New Work Experience war überwältigend, die Begeisterung der Gäste sehr ermutigend. Deshalb planen wir schon heute eine Fortsetzung im nächsten Jahr.“

„Die New Work Experience ist eine Konferenz, die keine ist“, beschreibt Michael Vagedes, Geschäftsführer Vagedes & Schmid, das Format und ergänzt: „Wir haben das Motto `Von Vordenkern lernen. Für New Work leben´ in eine Art Festival verwandelt – mit viel Raum für den direkten Austausch zwischen Speakern und Teilnehmern, spannende, inspirierende Themen und jede Menge Entertainment. Ein Erlebnis, von dem man hofft, dass es nie zu Ende geht.“

Pioniere und Praktiker der New-Work-Bewegung aus allen Bereichen der Szene vermittelten hier erfolgreiche Mechanismen, stellten in Panels und Workshops neue wissenschaftliche Erkenntnisse sowie Praxisbeispiele vor und teilten persönliche Insights mit den Teilnehmern. Mit dabei waren Gründer, Unternehmer und Coaches wie die New Yorker Tech-Entrepreneurin Tiffany Pham, Gründerin und CEO Mogul, Bodo Janssen, Geschäftsführer und Eigentümer der Hotelkette Upstalsboom, Fußball-Experte und Supermarkt-Chef Holger Stanislawski, Dr. Carl Benedikt Frey, New-Work-Forscher und Vordenker, University of Oxford sowie Marion King von Les Enfants Terribles, Schule für neues Arbeiten.

Auch Philosoph Professor Dr. Frithjof Bergmann zählte zu den Sprechern. Sein Beitrag setzte zum Ende der Konferenz ein besonderes Highlight. „Genau diese Themen beschäftigen uns als Arbeitgeber: Junge Menschen zu stärken, sie aufzufordern, einen Job zu finden, der sie erfüllt und zufrieden macht. Denn wer in seiner Arbeit Leidenschaft entdeckt, wird erfolgreich und glücklich sein. Das muss unser Ziel sein und ist für die Arbeit in einer Agentur essentiell“, meint Michael Vagedes.

Das experimentelle Konzept führte verschiedene, mit der Idee der New-Work-Bewegung spielende Elemente zu einem Gesamterlebnis zusammen: Das Tiny-House direkt vor der Location platziert als sogenannter „3. Ort“ für Neues Arbeiten, Vorträge auf der Mainstage, Workshops im Fishbowl- und Town-Hall-Format in den Räumen Dock 1 bis 3 und auf den Schiffen direkt vor dem WECC anliegenden MS New Work und MS Deep Dive, Lounges für entspanntes Networking, nicht zuletzt Kinderbetreuung im einem speziell gestalteten Spielbus. Eine weitere Besonderheit: In Slow-Dates trafen sich die Teilnehmer zu zahlreichen zehnminütigen 1:1-Gesprächen mit den Pionieren der Arbeitswelt von morgen.

Teil der New Work Experience war außerdem die Verleihung des New Work Award, ein Preis, mit dem Xing seit 2013 jährlich die besten Arbeitskonzepte von morgen auszeichnet. Den Abschluss bildete die Business-Punk-Aftershow-Party mit Michi Beck von den Fantastischen Vier.

Info: www.vagedes-schmid.de

New Work Experience (Fotos: Michael Reitz)