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passepartout beim 28. Deutschen Ingenieurtag des VDI

Die Digitalisierung der Arbeitswelt ist nicht nur das VDI-Jahresthema 2017, sondern ist auch Motto des diesjährigen 28. Deutschen Ingenieurtages (DIT) gewesen. Die Veranstaltung fand am 11. Mai in Düsseldorf statt.

Rund 1.400 Gäste aus der Ingenieurs-Branche, Politik, Wirtschaft, Verbänden und Hochschulen diskutierten gemeinsam über die Zukunft der Arbeit, beziehungsweise dem Thema Arbeit im Rahmen der Digitalen Transformation.

Die Eventagentur passepartout, die den DIT 2017 das erste Mal inszenierte, hatte im vergangenen Jahr den VDI mit einem auf das Thema Digitale Transformation zugeschnittenen Konzept überzeugt und die Ausschreibung um die wichtigste und größte Veranstaltung des VDI gewonnen.

Eine der Herausforderungen, so passepartout Geschäftsführer Thorsten Kalmutzke, sei die Integration bestehender Veranstaltungselemente in ein neues, kreatives  Raum- und Bühnenkonzept gewesen, das das VDI Jahresthema aufgegriffen und erlebbar gemacht habe.

So wie auch in der Transformation lag der Fokus des Bühnenkonzeptes auf dem Thema „Wandel“: Verschieden große Bühnenwände auf mehreren Ebenen, die unterschiedlich bespielt wurden, wurden tänzerisch und künstlerisch durch den Nachmittag und Abend hinweg „verschoben“, so dass ein immer wieder neues Setting entstand. Die dadurch gewonnene Tiefe bot Potentiale, auch die jeweiligen Protagonisten auf der Bühne wandlungsfähig in Szene zu setzen.

Fernsehmoderatorin, Journalistin und Diplom-Physikerin Kristina zur Mühlen führte durch das rund fünfstündige Bühnenprogramm, das neben einer Podiumsdiskussion auch einen Vortrag von Ex-Google Chef Christian Baudis und eine Festrede von EU-Kommissar Günther Oettinger beinhaltete.

Thorsten Kalmutzke: „Das Feedback der Gäste und unseres Kunden war durchweg begeistert. Es ist uns gelungen, die VDI-Themen der Zukunft lebendig, unterhaltsam und informativ zu gestalten und über die Veranstaltung hinaus in den Köpfen der Teilnehmer zu verankern. Auf jeden Fall freuen wir uns, auch den nächsten DIT des VDI planen und  umsetzen zu dürfen.“

Info: www.passepartout-gmbh.de

Deutscher Ingenieurtag (Foto: VDI/Bildschön-Berlin)

Vagedes & Schmid inszeniert experimentelles Event-Format für Xing

Acht parallel laufende Bühnen, über 80 Top-Speaker der New-Work-Bewegung, 750 Teilnehmer, sieben Live-Streams und über 80 Stunden Programm – die Auftaktveranstaltung der New Work Experience von Xing ist am 30. März im Berliner Westhafen Event & Convention Center (WECC) über die Bühne gegangen. Verantwortlich für den unkonventionellen Auftritt dieses ersten Groß-Events für Neues Arbeiten im deutschsprachigen Raum zeichnete Vagedes & Schmid. Die Agentur für Livekommunikation mit Sitz in Hamburg und Berlin inszenierte ein neuartiges Event-Format, das den Teilnehmern ermöglichen sollte, die Vielfalt des New Work an einem einzigen Tag zu erleben. Zuvor setzten sich die Kommunikationsexperten in einem Pitch um den Etat für die Planung, Konzeption und Umsetzung des Events durch.

Marc-Sven Kopka, Vice President External Affairs, Xing: „Die Resonanz auf die erste New Work Experience war überwältigend, die Begeisterung der Gäste sehr ermutigend. Deshalb planen wir schon heute eine Fortsetzung im nächsten Jahr.“

„Die New Work Experience ist eine Konferenz, die keine ist“, beschreibt Michael Vagedes, Geschäftsführer Vagedes & Schmid, das Format und ergänzt: „Wir haben das Motto `Von Vordenkern lernen. Für New Work leben´ in eine Art Festival verwandelt – mit viel Raum für den direkten Austausch zwischen Speakern und Teilnehmern, spannende, inspirierende Themen und jede Menge Entertainment. Ein Erlebnis, von dem man hofft, dass es nie zu Ende geht.“

Pioniere und Praktiker der New-Work-Bewegung aus allen Bereichen der Szene vermittelten hier erfolgreiche Mechanismen, stellten in Panels und Workshops neue wissenschaftliche Erkenntnisse sowie Praxisbeispiele vor und teilten persönliche Insights mit den Teilnehmern. Mit dabei waren Gründer, Unternehmer und Coaches wie die New Yorker Tech-Entrepreneurin Tiffany Pham, Gründerin und CEO Mogul, Bodo Janssen, Geschäftsführer und Eigentümer der Hotelkette Upstalsboom, Fußball-Experte und Supermarkt-Chef Holger Stanislawski, Dr. Carl Benedikt Frey, New-Work-Forscher und Vordenker, University of Oxford sowie Marion King von Les Enfants Terribles, Schule für neues Arbeiten.

Auch Philosoph Professor Dr. Frithjof Bergmann zählte zu den Sprechern. Sein Beitrag setzte zum Ende der Konferenz ein besonderes Highlight. „Genau diese Themen beschäftigen uns als Arbeitgeber: Junge Menschen zu stärken, sie aufzufordern, einen Job zu finden, der sie erfüllt und zufrieden macht. Denn wer in seiner Arbeit Leidenschaft entdeckt, wird erfolgreich und glücklich sein. Das muss unser Ziel sein und ist für die Arbeit in einer Agentur essentiell“, meint Michael Vagedes.

Das experimentelle Konzept führte verschiedene, mit der Idee der New-Work-Bewegung spielende Elemente zu einem Gesamterlebnis zusammen: Das Tiny-House direkt vor der Location platziert als sogenannter „3. Ort“ für Neues Arbeiten, Vorträge auf der Mainstage, Workshops im Fishbowl- und Town-Hall-Format in den Räumen Dock 1 bis 3 und auf den Schiffen direkt vor dem WECC anliegenden MS New Work und MS Deep Dive, Lounges für entspanntes Networking, nicht zuletzt Kinderbetreuung im einem speziell gestalteten Spielbus. Eine weitere Besonderheit: In Slow-Dates trafen sich die Teilnehmer zu zahlreichen zehnminütigen 1:1-Gesprächen mit den Pionieren der Arbeitswelt von morgen.

Teil der New Work Experience war außerdem die Verleihung des New Work Award, ein Preis, mit dem Xing seit 2013 jährlich die besten Arbeitskonzepte von morgen auszeichnet. Den Abschluss bildete die Business-Punk-Aftershow-Party mit Michi Beck von den Fantastischen Vier.

Info: www.vagedes-schmid.de

New Work Experience (Fotos: Michael Reitz)

battleRoyal bei der Eröffnungsfeier der Europäischen Kulturhauptstadt 2017

Am 21. Januar 2017 ist die Eröffnungsfeier für Aarhus’ Jahr als Europäische Kulturhauptstadt über die Bühne gegangen. Während sich der Groß-Event Event mit der Geschichte Dänemarks befasste und damit auch dessen wikingischen Wurzeln rezitierte, setzte die Veranstaltung auch moderne Akzente und richtete den Fokus auf die Zukunft.

Ein wichtiges Element für das Event-Konzept war eine im Vorfeld großangelegte Befragung tausender Teilnehmer: „Welche Dinge sind dir am wichtigsten, so dass du sie mit in die Zukunft nehmen möchtest?”, war die zentrale Frage. Die Antworten wurden dann zum roten Faden für Inhalt, Dramaturgie und Narration der Eröffnungsfeier und stellten das Leitmotiv „Rethink” in den Mittelpunkt. .

5.000 Teilnehmerinnen aus ganz Dänemark unterstützten die Zeremonie und trugen in einer 500 Meter langen Parade sechs lebensgroße erleuchtete Wikinger Schiffe und 4.000 individuell bemalte Laternen durch die Stadt. Der Umzug wurde von 50 Chören begleitet, welche im Ergebnis mehr als 1.000 Sänger zusammenbrachten. Zahlreiche Musiker wie einzelne Künstler bis hin zu gesamten Orchestern waren auch mit dabei.

Die Lichterparade gipfelte in einer aufwendigen Show mit gigantischen Projektionen auf den großen Industriegebäuden des Hafenareals in Aarhus. Inhaltlich ermutigte auch dieser Epilog die Bürger, ihre Zukunft zu überdenken und vielleicht neu zu erdenken.

Brendan Shelper, CEO von battleRoyal in Berlin und Artistic Associate der Eröffnungsfeier: „Bei großen Projekten wie Olympischen Zeremonien, Stadt-Jubiläen oder großen Sport- und Kulturereignissen, sehen wir oft die größte Herausforderung darin, die vielen freiwilligen Helfer und Teilnehmer davon zu überzeugen, dass wir etwas wirklich Wichtiges kreieren. Kultur zu feiern und in dem Kontext Menschen in einem Entwicklungsprozess und gemeinsamer Arbeit zusammenzubringen, hat das Potenzial, enorme Mengen an positiver Energie hervorzubringen. Mit dieser Energie wird im nächsten Schritt die erfolgreiche Umsetzung eines solchen Monsterprojektes möglich.”

Brendan Shelper und sein Team von battleRoyal haben im Rahmen der Konzeption und Durchführung für die Feier in Aarhus an der Seite von Regisseur Nigel Jamieson gearbeitet. Nigel Jamieson und Brendan Shelper hatten bereits in der Vergangenheit kooperiert, unter anderem an der Eröffnungsfeier für die Olympia 2000 in Sydney. Nigel Jamieson ist Regisseur bei Theater- und Großveranstaltungen und hat bereits an Großproduktionen wie der Abschlussfeier der Manchester Commonwealth Games und der Eröffnungsfeier für Liverpool’s Jahr als Europäische Kulturhauptstadt 2008 gearbeitet.

Info: www.battleroyal.berlin

Eröffnungsfeier in Aarhus (Fotos: Paul Gärtner)

marbet inszeniert „Hot Trends Xhibition 2017“ für Maybelline New York

Im Berliner Motorwerk hat die Marke Maybelline New York vor über 850 Gästen die Hot Trends 2017 im Rahmen der Berliner Fashionweek präsentiert. Als Lead-Agentur des Events betreute marbet unter anderem die gesamte Show, Ausstellung und Pressekonferenz. Von Konzeption bis zur Umsetzung lag das Projekt in den Händen des Düsseldorfer Teams.

In einem multimedialen Gesamtkontext wurden die Looks für das Publikum erlebbar. Über 300 qm bespielte Projektionsflächen sorgten für eine audiovisuelle Inszenierung der Show und ließen die Gäste in die Welt von Maybelline New York eintauchen. Das Publikum konnte sich im Anschluss die einzelnen Looks noch einmal detailliert in der Hot Trends Xhibition 2017 anschauen.  Gastgeber Stefan Heidrich, General Manager Maybelline New York in Deutschland: „Maybelline New York hat in den letzten Monaten einen noch größeren Fokus auf Trends gelegt: Mit über 230 Neuheiten bringen wir ein Feuerwerk an Innovationen für unsere Kundinnen in den Markt und zeigen auf unserer Show, wie diese Trends im Alltag tragbar gemacht werden.“

Vier Wettbewerber hatte marbet im vorausgegangenen Pitch ausgestochen. Ingo Schwerdtfeger, marbet Geschäftsführer: „Wir freuen uns insbesondere, dass wir im Pitch mit unseren Ideen gegen hochkarätige Agenturen aus der Fashion- und Beautybranche überzeugen konnten. Obwohl es für uns eine neue Branche war, konnten wir unsere Kompetenzen von der Konzeption bis zur Umsetzung beweisen.“

Info: www.marbet.com

Show der „Hot Trends Xhibition2017“ (Foto: marbet/Rüdiger Glatz)

Musik-Visualisierung beim Opening der Elbphilharmonie

Das Grand Opening der Hamburger Elbphilharmonie wird durch das Visualisierungsprojekt „Musik in Sicht“ veredelt. Eine rund zweistündige, klangreaktive Echtzeit-Visualisierung des Eröffnungskonzertes auf der Fassade des Gebäudes ist für das Konzept kreiert worden. 28 Hochleistungsprojektoren mit mehr als 800.00 ANSI Lumen Lichtleistung bespielen dabei den Kaispeicher der Elbphilharmonie. Über 800 Scheinwerfer transportieren die Visuals zusätzlich in die dritte Dimension.

Ein speziell entwickelter Algorithmus wird parallel mit bis zu 64 Live-Audio-Tonspuren des Konzerts gespeist und generiert auf zwölf synchronisierten Hochleistungs-PC maßgeschneiderte Bilder in Echtzeit für jeder der aufgeführten Stücke. Beispielsweise Licht- und Schattenspiele, Netzstrukturen oder 3D-Mapping-Effekte wandern dabei über die Fassade und verbinden Architektur und Musik.

„Musik in Sicht“ ist Teil der Elbphilharmonie-Gesamtkampagne und stammt von Jung von Matt und gestalt communications. Für die Umsetzung durch gestalt communications wurden als Partner noch Beacon, madhat, Jerry P. Appelt Lichtdesign, Entertainment Technology Concepts, Laserfabrik, kölnton und PRG XL Video ins Boot geholt.

Info: www.gestalt.agency

„Musik in Sicht“ (Fotos: Elbphilharmonie Hamburg)