Die Arbeitssituation von Kulturmanagern ist zunehmend durch Trends wie Globalisierung, Liberalisierung und Individualisierung sowie die Auflösung traditioneller Grenzen zwischen Sparten, Fächern und gesellschaftlichen Teilsystemen gekennzeichnet. Diese Entwicklungen bilden den Hintergrund für das Curriculum des Masterstudiengangs Kulturmanagement. Neben den traditionellen Kulturinstitutionen und deren Wandel erhalten die neuen Netzwerke, in denen Kulturakteure unternehmerisch tätig werden, deshalb große Aufmerksamkeit. Der professionelle Umgang mit dem Handwerkszeug des Managers – wie Strategieentwicklung, Projektsteuerung, Finanzierung, Öffentlichkeitsarbeit und Controlling – bleibt dabei unersetzlich. Das Thema „Führung“ und die Vermittlung von Führungskompetenzen haben besonderes Gewicht.
Der Masterstudiengang Kulturmanagement an der Hochschule Bremen vermittelt seinen Studierenden in einer wissenschaftlichen Weiterbildung berufsbefähigende Kompetenzen. Zum Wintersemester 2013/2014 startet der Studiengang Kulturmanagement erneut. Damit Interessierte sich ausführlich über das Studienangebot und die Zulassungskriterien beraten lassen können, veranstaltet die Hochschule Bremen eine Informationsveranstaltung. Diese findet am Samstag, 25. Mai 2013 um 11 Uhr im International Graduate Center der Hochschule Bremen, Süderstraße / Ecke Westerstraße, 28199 Bremen statt.
GCB-Seminare auf der IMEX 2013 zum Thema Compliance
Montag, den 22. April 2013 um 16:05 Uhr
Das Thema Compliance – die Einhaltung externer und interner Regeln in Unternehmen – wird derzeit in der Veranstaltungsbranche intensiv diskutiert. Auch das GCB German Convention Bureau e.V. befasst sich mit dem Thema und widmet ihm den ersten seiner drei Seminartage während der IMEX – incorporating Meetings made in Germany, die vom 21. bis zum 23. Mai 2013 in Halle 8 der Messe Frankfurt stattfindet. Dem „Compliance Day“ am Dienstag, 21. Mai folgt der „Social Media Mice Day“ am 22. Mai. Das Thema „Persönlichkeit & Erfolg“ beleuchten die GCB-Seminare am dritten Messetag.
Keynote-Speaker Dr. David Barst gibt um 9.00 Uhr den Startschuss für den GCB-Seminartag am IMEX „Compliance Day“. In seinem Vortrag mit dem Titel „Incentive-Reisen: Ein Compliance-Risiko?“ referiert er zu aktuellen Anforderungen und Fallstricken der „Compliance-Regeln“ in Unternehmen. Den Vorteilen von Einladungen und Zuwendungen – persönlicher Dialog mit Geschäftspartnern und Vertretern der Öffentlichkeit, Reputation und Kundenbindung – steht demnach die Angst vor medienwirksamen Korruptions-Skandalen gegenüber. Dr. Barst, renommierter Wirtschaftsanwalt sowie Gründungspartner der auf Compliance und Corporate Governance-Beratung spezialisierten Pohlmann & Company LLP, gibt in seinem Vortrag klare Leitlinien und eingängige Regeln hinsichtlich Form und Umfang von rechtlich zulässigen sowie ethisch unproblematischen Einladungen und Zuwendungen.
Gleich zweimal, um 12.30 Uhr und um 14.00 Uhr, haben IMEX-Besucher die Gelegenheit, den „inszenierten Dialog“ von Walter Schlegel und Dominik Deubner im Rahmen der GCB-Seminartage zu erleben. Unter dem Titel „Compliance als Chance – Agenturvision versus Auditorwirklichkeit“ loten Walter Schlegel, als TÜV Cert Compliance Auditor ein Mann der Praxis und Dominik Deubner, Inhaber von Domset Live-Kommunikation und Initiator des neuen Branchenformates MICE Club, neue Chancen des Machbaren und das Erreichen einer größtmöglichen Schnittmenge von Spaß und Ernsthaftigkeit in der Eventpraxis von Unternehmen aus. Nach dem Gespräch der beiden Fachleute können sich bei dem anschließenden „Campfire“ die Teilnehmer mit ihren Erfahrungen und ihrer Alltagswirklichkeit einbringen.
Weiterer Baustein des GCB-Seminartages am ersten Messetag ist die „Compliance Clinic“, durchgeführt vom Kooperationspartner Veranstaltungsplaner.de. Fachleute werden den Veranstaltungsplanern einen kurzen Überblick über die rechtlichen Aspekte geben und im Anschluss den Besuchern Rede und Antwort stehen.
Das Studieninstitut für Kommunikation bietet Veranstaltungsprofis mit dem Tagesseminar Eventrecht eine Qualifikation zu rechtlichem und versicherungsspezifischen Wissen an. Fortgeschrittene, aber auch Event-Einsteiger erlernen Grundlagen des Eventrechts und vor allem aktuelle Neuregelungen. Zu den Inhalten der Weiterbildung zählen Kernthemen wie die Gestaltung von Verträgen, Vertragsarten, Verordnungen und Genehmigungen, Foto- und Bildrechte sowie Versicherungsfragen.
Ein Kernthema führt in die Grundlagen der Vertragsgestaltung wie Inhalte, Bindungswirksamkeit oder mögliche Fallstricke bei den AGBs ein. Das zweite fokussiert Vertragsarten für die Bereiche Event, Location und Entertainment sowie eventspezifische Rahmenbedingungen. Im dritten Kernthema werden Sicherheitsansprüche der Behörden bis hin zu wichtigen Neuerungen der Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte, kurz GEMA, erläutert. Fachwissen zu aktuellen Foto- und Bildrechten ist der vierte Kernbereich. Im Fokus stehen ferner Aspekte möglicher Risikenverminderung sowie der wichtige Bereich der Versicherungen wie Ausfall-, Haftpflicht- und Equipment-Versicherungen.
Die Thematik wird im Rahmen eines Tagesseminars am 21. Juni 2013 in Düsseldorf abgehandelt.
Um den Führungskräftenachwuchs, der für die Sportlerinnen und Sportler die organisatorischen Fäden im Hintergrund zieht, zu sichern, bietet die Friedrich-Schiller-Universität Jena den berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengang MBA Sportmanagement an. Zukünftige Führungskräfte im Sportbusiness werden von der Jenaer Universität und dem Fachmagazin „Sponsors“ in besonderer Weise unterstützt: Für den MBA-Studiengang „Sportmanagement“ vergibt „Sponsors“ nunmehr zum fünften Mal ein Vollstipendium in Höhe von 13.000 Euro. Interessierte können sich für das Stipendium im kommenden Studienjahrgang, der im Oktober 2013 startet, ab sofort bewerben. Die Bewerbungsfrist läuft bis einschließlich 15. Juni 2013.
Bewerben können sich alle Interessierten, die über einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss sowie mindestens zwei Jahre Berufserfahrung verfügen. In einem mehrstufigen Auswahlverfahren wird eine hochkarätig besetzte Jury unter den eingehenden Bewerbungen den Empfänger oder die Empfängerin des Stipendiums auswählen. Neben Dozenten des MBA-Studiengangs und der Chefredaktion von „Sponsors“ gehören der Jury auch Vertreter aus der Praxis an.
„Im MBA-Studiengang Sportmanagement treffen Studierende aus unterschiedlichen Branchen mit verschiedensten Hintergründen aufeinander“, sagt Prof. Dr. Frank Daumann, wissenschaftlicher Leiter des Studiengangs. Dies ermögliche einen vielseitigen Austausch und interdisziplinäres Lernen, so der Jenaer Lehrstuhlinhaber für Sportökonomie und Gesundheitsökonomie. Sichtbar wird dies an den aktuellen Studierenden: Darunter befinden sich unter anderem Vertreter von führenden Sportartikelherstellern, Sportverbänden, internationalen Sportstätten, Werbeagenturen sowie aus DAX- und Medienunternehmen.
Unter Mitarbeit des IBIT aus Bonn ist ein internationaler Verband zur Standardisierung einer speziell auf die Arbeit bei Veranstaltungen abgestimmten Ausbildung der Kräfte des privaten Sicherheits- & Ordnungsdienstes entstanden. Ursprünglich als ein Zusammenschluss von Ausbildungsanbietern für den Veranstaltungsbereich gestartet, hat sich die ISTA (International Safety Training Association) nun zu einem spezialisierten Verband entwickelt. Unterstützt durch einige der führenden internationalen Anbieter von Sicherheits- & Ordnungsdienstleistungen im Veranstaltungsbereich wurde beim letzten Treffen der ISTA-Mitglieder im Februar 2013 in Kopenhagen ein Vorschlag für einen internationalen Ausbildungsstandard für die im Veranstaltungsbereich arbeitenden Ordnungskräfte entwickelt und beschlossen. Das durch das IBIT entwickelte Ausbildungssystem ist nahezu unverändert von allen anderen ISTA Mitgliedern verabschiedet und übernommen wurde.
Noch vor dem Start der Sommersaison werden in sieben verschiedenen Ländern (Norwegen, Schweden, Finnland, Dänemark, Österreich, Schweiz, Deutschland) Mitarbeiter der Unternehmen auf Basis des abgestimmten Ausbildungssystems geschult. Das ISTA Ausbildungssystem basiert praxisorientiert auf unterschiedlichen Abstufungen, die an die jeweiligen Verantwortlichkeiten und Aufgabenbereiche der Ordner sowie der Managementstrukturen im Sicherheitsbereich angepasst sind. Ergänzt werden die Ausbildungseinheiten durch themenspezifische Zusatzmodule. Auch auf personeller Ebene konnte sich das IBIT gut im internationalen Verband positionieren. Gesellschafter des Unternehmens sind in führenden Positionen vertreten.
Der Kompaktkurs Eventmanagement Basics (komm) bietet Interessenten nützliche und im Arbeitsalltag direkt einsetzbare Instrumente, um etwa Geschäftsmeetings und Firmenveranstaltungen zu planen und vor allem optimal umzusetzen. Außerdem erhalten Einsteiger mit dem Berufswunsch Eventmanager Grundlagenwissen und einen ersten Einblick in die Branche. Das Seminar richtet sich beispielsweise an Assistenten der Geschäftsführung oder an Mitarbeiter im Vertrieb oder Marketing, die bereits Events für Kunden oder Messeauftritte ihres Unternehmens organisieren, sich aber mehr hilfreiche Tipps für ihre Praxis wünschen. Wer also Veranstaltungen unterschiedlicher Größe und Zielsetzung professionell durchführen will, ist bei diesem Kurs richtig. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Die Veranstaltung findet am 22. März 2013 in München statt.
Was die Veranstaltungsbranche von Top-Athleten und Sportorganisatoren lernen kann, ist Thema des Forums impulse am 23. April 2013 im Intersport redblue Heilbronn. Beim Event-Triathlon trifft in den Bereichen Vorbereitung – Durchführung – Nachbereitung Hochleistungssport auf Hochleistungsevent: Andreas Niedrig, deutscher Triathlet, gibt als Hauptredner und Motivator entscheidende Impulse. George Appiah, Personaltrainer und Vovinam-Meister 5. Dan, sorgt für das Fitnessprogramm. Über das Event hinter dem Sport berichtet Dirk Thärichen, Strategieberater für Unternehmensführung und Marketing. Als Zielgruppe sind Marketing- und Eventverantwortliche namhafter Unternehmen anvisiert.
„Der Event-Triathlon umfasst mit Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung die drei wesentlichen Disziplinen, die für einen erfolgreichen Wettkampf genauso maßgeblich sind wie für den Erfolg einer Veranstaltung. Wir möchten über den Tellerrand schauen und die vielen Überschneidungen zwischen Sport- und Eventbranche deutlich machen“, so Klaus Scherer, Organisator und Geschäftsführer der Scherer Werbung GmbH aus Stuttgart.
Triathlet Andreas Niedrig wird in drei Impulsvorträgen zeigen, wie ein Sportler auf den Punkt trainiert und mentale Hürden meistert. Wie eine Olympiabewerbung zum Event wird, verrät Strategieberater Dirk Thärichen, Direktor des FIFA Fan Festes 2006 in Leipzig sowie ehemaliger Geschäftsführer der Leipziger Olympiabewerbungsgesellschaften. Erkenntnisse aus der Kampfkunst bringt George Appiah, Vovinam-Meister 5. Dan, in den Businessalltag – zum Beispiel mit Übungen zum Aufwärmen, für Konzentration und die Balance von Körper und Geist. Vovinam ist eine vietnamesische Kampfkunst und basiert auf der asiatischen Philosophie des Yin und Yang.
Die Marketing-, Medien- und Eventfachleute im Publikum spielen als Teil des Teams von Beginn an aktiv mit. Angeregt durch die Impulsvorträge von Andreas Niedrig sowie Dirk Thärichen und körperlich-geistig aufgelockert durch die Trainingsübungen mit Vovinam-Meister Appiah, entwickeln sie zielorientiert Ideen in den drei Event-Triathlon-Disziplinen – moderiert von Jürgen Rixgens, Geschäftsführer der Münchner Rixcom Akademie für Angewandte Rhetorik GmbH. Referenten und Gäste arbeiten gemeinsam heraus, was Eventprofis von den Sportprofis für die tägliche Arbeit lernen können – um Herausforderungen im Team erfolgreich zu meistern und „Hochleistungsevents“ zu realisieren. Das Ergebnis wird allen Teilnehmern als Arbeitspapier zur Verfügung gestellt.
Das Public Relations Seminar des Studieninstituts für Kommunikation bietet kompaktes Wissen für künftige PR-Experten. Interessant ist der Kurs für PR-Einsteiger wie auch für Mitarbeiter aus Unternehmen und Agenturen mit Vorwissen. Da sich die Nutzerzahlen im Web in den letzten fünf Jahren verdoppelt haben und bis 2020 gut 95 Prozent der deutschen Bevölkerung im Internet aktiv surfen, wird PR im Web zur zielgruppengerechten Verbreitung von Botschaften immer wichtiger. Daher wurde das Seminar um Online-PR und Social Media erweitert. Vorteile des berufsbegleitenden Kurses sind ferner die einzelnen Text-, Konzeptions- und Präsentationsworkshops. Experten aus der Praxis vermitteln hier in drei Monaten Wissenswertes zu PR-Strategie und Konzeption, Texterstellung für Presse, Print und Web und geben darüber hinaus einen vertiefenden Einblick zum Einsatz relevanter PR-Instrumente und Kommunikationskanäle. Der Kompaktkurs startet am 15. Februar 2013 am Studieninstitut für Kommunikation in Düsseldorf.