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Umfangreiche Videofunk-Installationen für den SemperOpernball

„Magisches Dresden – der Ball bringt Glück" –  so das Motto des diesjährigen SemperOpernballs. 2.500 Gäste in der Oper und mehrere Tausend Besucher auf dem Theaterplatz wohnten diesem gesellschaftlichen Ereignis am 26. Januar 2018 bei. Der MDR übertrug den Ball mit seinem abendfüllenden Programm live im Fernsehen. Mit dabei war ein mehrköpfiges Team der Firma HDwireless im Auftrag des MDR mit einer umfangreichen Drahtloskamera-Übertragung.

Nach intensiver Vorplanung der HF-Übertragung in engem Schulterschluss mit dem Auftraggeber realisierten die Techniker eine End-to-End-Lösung mit Anbindung an mehrere Ü-Wägen für den MDR. Einige HDwireless GV Incam-G-Handkameras und eine Steadicam-Lösung basierend auf HDwireless GV Incam-G Compact sendeten Livebilder von der Bühne, dem Parkett und den Rängen an verschiedene Antennenstandorte im Saal. Weitere Drahtloskameras übertrugen vom roten Teppich und den Feierlichkeiten vor der Oper für die Live-Übertragung in den Ballsaal, die MDR-Sendung und die Versorgung einer großen Videowand auf dem Theaterplatz. Auch im Außenbereich hatte HDwireless HF-Sende- und Empfangstechnik stationiert. Eine weitere Funkkamera zeigte Totalen vom Outdoor-Event und einer großen Feuerwerks-Inszenierung über der Oper. Mittels spezieller Richtfunktanbindung vom südlich gelegenen Hausmannsturm zeigte diese Drahtloskamera die Veranstaltung aus der Vogelperspektive.

www.hdwireless.tv

Equipment von HDwireless beim Opernball (Fotos: HDwireless)

LK AG gründet „Digitales Kompetenzzentrum Ruhr“ in Essen

Die LK Aktiengesellschaft, Full-Service-Agentur für Livekommunikation mit Sitz in Essen, ist weiter auf Wachstumskurs. Zum 1. Mai 2018 wird die bisher inhouse geführte Business Unit LK Interactive ausgegründet. Außerdem firmiert die Bergisch Media GmbH, an der LK seit 2013 eine strategische Beteiligung hält, dann in LK Digital um. Die Tochtergesellschaften beziehen gemeinsam neue Räumlichkeiten in Essen, um dort ab Juni 2018 mit einem Team von knapp 40 Mitarbeitern ein „Digitales Kompetenzzentrum Ruhr“ zu betreiben.

Zielsetzung der Neugründung „Digitales Kompetenzzentrums Ruhr“ ist es, den Kunden der LK Unternehmensgruppe ganzheitliche Lösungen für Digitalisierungsprojekte im Bereich der Unternehmenskommunikation zur Verfügung zu stellen.

Dazu LK Marketingvorstand Tom Koperek: „Unsere Tätigkeitsfelder haben sich in den Jahren seit unserer Gründung 2003 stark erweitert. Ursprünglich als klassischer Veranstaltungsdienstleister etabliert, haben wir unser Leistungsspektrum in den vergangenen Jahren sukzessive erweitert und erbringen heute ein breites Spektrum von spezialisierten Agentur- und Beratungsleistungen im Bereich der Live- und Markenkommunikation. Unser Ziel ist es, so fokussiert und spezialisiert wie möglich auf die Wünsche unserer Kunden eingehen zu können und dem jeweiligen Kundensegment explizit die Leistungen anbieten zu können, die es benötigt. Die Gründung des ‚Digitalen Kompetenzzentrums Ruhr’ ist demnach ein konsequenter Schritt für uns.“

LK Innovations-Vorstand Holger Steffentorweihen: „Die Online- und Live-Kommunikationswelten verzahnen sich zunehmend. Durch die Bündelung der Kompetenzen beider Unternehmensbereiche können wir nun zukünftig Lösungen anbieten, die sowohl die digitale Transformation als auch die Live- und Markenkommunikation positiv und nachhaltig unterstützen. Zukünftig bieten wir unseren Kunden global vernetzte Marketinglösungen: von der Konzeption und Erstellung von multisensorischen Kommunikationslösungen, der Herstellung und Programmierung von interaktivem Echtzeit-3D-Content, Multitouch-Anwendungen, VR- und AR-Anwendungen bis hin zu Corporate Global Webseiten – ein enormer Mehrwert für unsere Kunden.“

Info: www.lk-ag.com

Tom Koperek (Foto: LK AG)

Einlasskontrolle auf Veranstaltungen via Gesichtserkennung

Die Münchener doo GmbH hat in Kooperation mit der Fastlane GmbH ein System zur automatischen Gesichtserkennung entwickelt. Damit sollen beispielsweise Ticketkontrollen beim Einlass auf Veranstaltungen obsolet werden.  „Die Gesichtserkennung ist gerade für hochkarätige B2B- oder auch VIP-Events passend. Führungskräfte wollen nicht im Handy nach ihrem QR-Code wühlen, sondern einfach nur reingehen“, so Dr. Michael Liebmann, Geschäftsführer der doo GmbH.

Bei der Anmeldung zur Veranstaltung lädt der Teilnehmer ein Foto von sich im Registrierungsbereich hoch. Es können auch Bilder von Linkedin oder Xing eingesetzt werden. Am Eingang zum Event erkennt das Gesichtserkennungssystem den Teilnehmer in Echtzeit – mit Hilfe eines biometrischen Algorithmus erfasst diese Technologie die Person sofort, weil sie die Eigenheiten des jeweiligen Gesichts erlernt hat. Teilnehmer müssen dafür weder stehenbleiben noch andere aktive Verifikationsnachweise präsentieren. An die Kamera kann ein Badge-Drucker beziehungsweise Kiosk angeschlossen werden, so dass der Teilnehmer umgehend seinen personalisierten Badge erhält und eintreten kann. „Gerade, wenn bis zu tausend Personen gleichzeitig Einlass zu einer Veranstaltung haben sollen, ist diese Technologie unschlagbar. Momentan gibt es kein schnelleres Einlass-System am Markt. Außerdem ist die Gesichtserkennung günstiger, weil weniger Personal und Einlasskioske benötigt werden. Zugleich ist der Einlass genau auf die Person bezogen, die sich angemeldet hat. Die exakte Teilnehmeridentifikation spielt gerade bei Sicherheitskonferenzen eine große Rolle“, erklärt Liebmann weiter.

Noch steht die Anwendung dieser Technologie am Anfang, aber Liebmann sieht große Chancen: Die Teilnehmerreise (Attendee Journey) einzelner Personen vom Einlass über den Besuch von Workshops und Podiumsdiskussionen bis zum Verlassen des Events lasse sich über die Gesichtserkennung deutlich einfacher erfassen. Damit würden Session-Scans und lästiges Badge-Vorhalten bei Ein- und Ausgängen überflüssig. Die Technologie biete dem Veranstalter außerdem eine exakte Analysebasis, um sein Event personalisierter und erfolgreicher zu machen.

In der bisherigen Anwendung machte doo nach eigenen Angaben positive Erfahrungen. „Die Teilnehmer empfinden die Gesichtserkennung als angenehm, viele wollen sie ausprobieren. Wir machen ihnen immer genau klar, was mit ihren Daten passiert. Falls die Gesichtserkennung kein Muss für eine Veranstaltung ist, zum Beispiel wegen Sicherheitsbestimmungen, bieten wir auch immer parallel den klassischen Einlass an”, erklärt Liebmann.

Info: https://doo.net/

Illustration eines biometrischen Algorithmus zur Gesichtserkennung (Foto: Bits and Splits/stock.adobe.com)

N&M nach Branchenstandards wieder zertifiziert

Neumann&Müller Veranstaltungstechnik ist von der unabhängigen Zertifizierungsstelle DPVT rezertifiziert worden. Mit dem DPVT-Siegel wird dem Unternehmen bescheinigt, dass Planung, Organisation, Sicherheit und technische Leistungen für die Durchführung von Veranstaltungen den Qualitätsstandards der Branche entsprechen. Vorausgegangen waren Audits und Prüfungen, die auf die besonderen Bedürfnisse der Branche eingehen und eine objektive Qualitätsbewertung ermöglichen.

Die Auditoren der DPVT betrachteten dabei erneut die allgemeinen Betriebsprozesse von N&M: dazu gehörten Akquise, Angebots- und Auftragserstellung, das Projektmanagement und die Projektplanung ebenso wie die Abläufe der Materialdisposition und Logistik. Die Planung und Umsetzung von Qualifizierungsmaßnahmen im Unternehmen wurden dabei ebenso unter die Lupe genommen, wie der Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz. Wichtiger Bestandteil des Zertifizierungsprozesses waren die Produktionsaudits, die im Rahmen von Besuchen während der Aufbauphase von Produktionen in Hamburg und Leipzig stattfanden. Dabei wurden sowohl die Umsetzung und Konformität mit geltenden Richtlinien und Normen als auch die Weiterführung der bereits auditierten Prozesse bewertet. Nicht zuletzt sind die angewendeten kaufmännischen Managementsysteme von N&M in Bezug auf Finanzplanung und Controlling Teil eines weiteren Audits gewesen.

 Das DPVT-Siegel für Dienstleistungsunternehmen der Veranstaltungstechnik wurde von Fachleuten aus der Branche entwickelt. Auch N&M hat sich bereits von Anfang an hier eingebracht und bei der Entwicklung der Standards im Beirat wesentlich mitgewirkt. Schließlich gehörte N&M dann auch zu den ersten Unternehmen, die nach den neu geschaffenen Kriterien zertifiziert wurden.

Für Kunden bietet die Zertifizierung durch den DPVT eine erhöhte Sicherheit: denn Auftraggeber sind dazu verpflichtet, sich vor Vergabe über die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der ausgewählten Unternehmen zu informieren. Denn wenn es bei Veranstaltungen zu Sach- oder sogar Personenschäden kommt, kann der Kunde juristisch zur Verantwortung gezogen werden (Auswahlverantwortung). Mit der Beauftragung eines zertifizierten Unternehmens wie N&M hat der Kunde im Schadensfall gute Argumente in der Hand.

Mit der Zertifizierung nimmt N&M Kunden die Sorgen um diese Auswahlverantwortung und präsentiert sich als sicherer Partner. Zugleich dienen die Audits der fortlaufenden Optimierung der unternehmensinternen Prozesse. Im Rahmen der Zertifizierung werden die eigenen Ziele und Strukturen überprüft sowie deren Umsetzung bewertet – und somit auch eine Risikominimierung im eigenen Interesse ermöglicht.

Info: www.neumannmueller.com

N&M-Geschäftsführer Eberhard Müller bekommt das Siegel ausgehändigt (Foto: Michael Ebert für N&M)

ADAC Supercross mit Equipment von Innlights

ADAC Supercross ist eine alljährliche Motorrad-Veranstaltung in der Dortmunder Westfalenhalle. Ab dem 12. Januar erfolgten an drei Tagen internationale Qualifikations- und Finalläufe in den Motocross-Klassen SX1 bis SX4. Neben der aufgeschütteten und spektakulären Geländestrecke im Innenraum, zeigte sich über den Besuchern in der zeitweilig ausverkauften Halle ein großer und abgehängter Video-Würfel.

Jede seiner vier Seiten präsentierte Livebilder von den Shows, den Rennen sowie grafische Animationen und Sponsoren-Logos. Die Gesamtgröße der vier Bildflächen mit jeweils 6 x 4 Metern lag bei rund 100 Quadratmetern. Jede Seite des Video-Würfels bestand somit aus nur 12 x 4 LED-Panels. Die LED-Displays lieferte und installierte Innlights Displaysolutions. Das Wuppertaler Unternehmen ist Anbieter professioneller LED-Technik für Vermietung und Verkauf. Zum Einsatz kam das LED-Produkt InnScreen R5, das für große, derartige Indoor-Anwendungen geeignet ist. Thomas Klem, Geschäftsführer von Innlights Displaysolutions fasst den Einsatz seines Teams und der verwendeten Technik zusammen: „Wir statten das ADAC Supercross-Event jetzt zum vierten Mal in Folge aus. In diesem Jahr realisierten wir auch erstmalig die grafische Bespielung des LED-Würfels für das Intro und die Sponsorenwerbung. Wir sind nicht nur Dry Hire-Vermieter für LED-Technik, sondern bieten unseren Kunden auf Wunsch Serviceleistungen und pixelgenaue Bildproduktionen für LED-Displays jeder Dimension”.

Info: www.innlights.de

ADAC Supercross (Foto: Innlights)