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TÜV Rheinland-Fachsymposium „Veranstaltungen in Zeiten erhöhter Terrorgefahr“

Die Ausgangslage laut TÜV-Rheinland: Der Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz habe weitreichende Wirkung hinterlassen. Plötzlich sei aus einem latenten Gefahrenszenario Realität geworden. Seitdem würden Veranstaltungen deutschlandweit noch massiver geschützt als zuvor, was von den Veranstaltern weit mehr erfordere als nur das subjektive Gefühl der potenziellen Terrorgefahr zu besänftigen. Der Anschlag von Berlin habe erhebliche Auswirkungen auf die Planung und Durchführung von Veranstaltungen, da sämtliche Sicherheitsvorkehrungen verstärkt und gravierende Notfallszenarien berücksichtigt werden müssten. Die Organisation von Events sei im Zusammenwirken der daran beteiligten Veranstalter, Sicherheitsdienste, Polizei und Notfallrettung deutlich komplexer geworden. Mit diesen neuen Gegebenheiten und entsprechenden Szenarien befasst sich am 29. Juni 2017 in Hamburg das TÜV Rheinland-Fachsymposium „Veranstaltungen in Zeiten erhöhter Terrorgefahr“.

Aber zu welchen speziellen Schutzmaßnahmen ist ein Veranstalter überhaupt verpflichtet? Die eigenen Mittel und rechtlichen Möglichkeiten etwas Erfolgversprechendes zur Verbesserung der Sicherheit zu unternehmen, sind jedenfalls beschränkt. Sollte der Organisator deshalb nicht besser gleich alle Maßnahmen der Polizei überlassen? Und was kommt im Falle eines Anschlags auf die beteiligten Institutionen und Dienstleister zu? Wie müssen Räumungs- und Fluchtkonzepte aussehen? Wie sollte idealerweise die Zusammenarbeit mit der Polizei organisiert sein? Diese und zahlreiche weiteren Fragen werden bei dem Symposium thematisiert.

Das Fachsymposium richtet sich an Betreiber und Veranstalter, aber auch an Fach- und Führungskräfte der Bereiche Veranstaltungstechnik, Sicherheits- und Gebäudemanagement, an die technische Aufsicht sowie die für Arbeits- und Brandschutz Zuständigen. Verantwortliche Leiter im Rettungswesen, bei der Unfallkasse oder der Polizei sollen durch die Inhalte der Tagung ebenfalls angesprochen werden wie kommunale Vertreter der Ordnungs-, Bauordnungs-, Kultur- und Sportämter.

Die Tagung der TÜV Rheinland Akademie findet am 29. Juni 2017 im Renaissance Hotel Hamburg statt. An Beispielen wie „Rock am Ring“, „Kölner Lichter“ oder der „Eishockey-WM 2017“ zeigen und erklären Experten aus der öffentlichen Verwaltung, der Polizei und von privaten Sicherheitsunternehmen wie sich die terroristische Bedrohung auf die gesamte Organisation und Durchführung von Veranstaltungen auswirkt.

Info: www.tuv.com