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International Festival of Brand Experience ab 2019 in Dortmund

Im Forum am Schlosspark in Ludwigsburg wurde am 23. November Branchengeschichte geschrieben. Am Abend der Preisverleihung öffnet sich ein letztes Mal der Vorhang für die Gewinner des traditionsreichen Famab Award, der internationale Benchmarks in der Begegnungskommunikation sowie in der temporären und permanenten Architektur prämiert. In seiner 21-jährigen Geschichte wurden mit den 39 Famab Awards der aktuellen Wettbewerbsrunde insgesamt stolze 639 Exemplare der begehrten Trophäe verliehen. Die Veranstaltung entwickelte sich darüber hinaus zur exklusiven Networking-Plattform für eine ganze Branche und zog über viele Jahre Kommunikationsschaffende aus den Bereichen Messe, Architektur und Live-Kommunikation in die verschiedensten Teile der Republik.

Mit dem International Festival of Brand Experience, rufen die Initiatoren BlachReport, BOE, Famab und Studieninstitut für Kommunikation nun gemeinsam ein neues Format ins Leben. Dabei wird Dortmund zukünftig zentraler Anziehungspunkt für die Branche und Heimat des Festivals.

Die erste Ausgabe des International Festival of Brand Experience findet am 8. Januar 2019 statt. Den Auftakt der Veranstaltung wird ein Kongress am Vortag der BOE bilden, der mit verschiedenen Formaten interaktiver Ausrichtung wie beispielsweise Foren, Workshops, Bar-Camps, World-Cafés u.v.m., relevante Branchenthemen und Trends beleuchten wird. Am Abend werden dann mit dem Brand Experience Award die besten Arbeiten der Branche ausgezeichnet, die bei der anschließenden Party gebührend gefeiert werden können. Abgerundet wird das Festival durch die BOE, die führende Fachmesse für Erlebnismarketing, die gleich im Anschluss stattfindet.

Beim neuen Brand Experience Award fließen die bekannten Award-Formate der Initiatoren (BEA Award, Famab Award, Famab New Talent Award und INA Award) zusammen. Ab Anfang 2018 werden interdisziplinäre Projektgruppen die Details der Umsetzung, wie bspw. die Bildung eines Kuratoriums für den Kongress und die Definition der Award-Kategorien, weiter vorantreiben.

„Unser gemeinsames Ziel ist es, mit dem International Festival of Brand Experience eine moderne Plattform für die Branche zu kreieren, die stark auf Interaktion und inhaltliche Mehrwerte für die Besucher fokussiert ist. Dabei war uns von Anfang an auch die internationale Ausrichtung wichtig. Durch die Bündelung der Kräfte wird neues Potenzial freigesetzt, das die Wahrnehmung unserer Branche auch außerhalb unserer Landesgrenzen noch verstärken wird“, so Jan Kalbfleisch, Geschäftsführer des Famab.

„Ich bin überzeugt, dass unsere Branchen-Events eine feste Heimat brauchen. Einen Ort, wo sich alle Akteure treffen und ihre Anliegen und Ideen diskutieren. Und ich wünsche mir, dass dieser Ort Dortmund ist. Dort hat die BOE als führende Fachmesse für Erlebnismarketing bereits Maßstäbe im Hinblick auf ein Branchen-Forum gesetzt“, sagt Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin Westfalenhallen Dortmund GmbH.

„Wir glauben, dass unsere Branche endlich eine regelmäßige weitgreifende und spannende inhaltliche Auseinandersetzung mit sich und anderen braucht. Eine international relevante Veranstaltung mit unterschiedlichsten Formaten unter einem Dach ist dafür der Königsweg“, erklärt Peter Blach, Chefredakteur BlachReport

Das International Festival of Brand Experience ist ganz klar auf Wachstum ausgerichtet. Für die Zukunft können sich weitere Formate unter dem Dach der Veranstaltung bilden, sogar eine Ausweitung auf zwei Tage ist vorstellbar. Die Initiatoren laden alle interessierten Akteure der Branche ein, ihre Ideen und Impulse einzubringen und aktiv an der Entwicklung des Festivals mitzuwirken.

 

Info: www.famab.de , www.boe-messe.de , www.blachreport.de

Famab Awards 2017

Im Forum am Schlosspark in Ludwigsburg wurde am Donnerstag, den 23. November die Famab Awards 2017 vergeben. Nachfolgend die Gewinner:

 

Event

 

Best Corporate Event

Bronze: YouTube Festival 2016 / Einreicher: insglück Gesellschaft für Markeninszenierung mbH / Kunde, Auftraggeber: Google Germany GmbH

Bronze: Markteinführung Mercedes-Benz Tourismo / Einreicher: Change Communication GmbH / Kunde, Auftraggeber: EvoBus GmbH

 

Best Ambient-, Guerilla- & Buzz-Event

Silber: 3M Earworm Billboards / Einreicher: Cheil Germany GmbH / Kunde, Auftraggeber: 3M

Bronze: Demo Orange . Featured Editions . Initiative Textile Räume (ITR) / Einreicher: raumkontor Innenarchitektur / Kunde, Auftraggeber: Initiative Textile Räume (ITR)

 

Best Employee Event

Silber: Global Training Experience smart electric drive 2017 / Einreicher: Stagg & Friends GmbH / Kunde, Auftraggeber: Daimler AG

Bronze: Sledge Trophy 2017 / Einreicher: Gruber & Ianeselli GmbH / Kunde, Auftraggeber: aus dem Banking-Sektor

Bronze: Was? Das Geht? Land / Einreicher: Full Moon Event GmbH / Kunde, Auftraggeber: Unitymedia GmbH

Bronze: European Commercial Meeting / Einreicher: trendhouse event marketing GmbH / onliveline GmbH – Büro für Konzeption & Inszenierung / Kunde, Auftraggeber: aus dem Pharmazie-Bereich

 

Best Public, Consumer Event

Gold: Expo 2017 Deutscher Pavillon / Einreicher: insglück Gesellschaft für Markeninszenierung mbH / Kunde, Auftraggeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Silber: smart electric symphony / Einreicher: BBDO Berlin GmbH / Kunde, Auftraggeber: Daimler AG – smart

Bronze: Jägermeister JägerCampus / Einreicher: Mast-Jägermeister SE in Kooperation mit 0711 Livecom GmbH / Kunde, Auftraggeber: Mast-Jägermeister SEBest Celebration

Bronze: Sacre del Gottardo, Eröffnung Gotthard Basistunnel / Einreicher: Winkler Livecom AG / Kunde, Auftraggeber: Ausschuss “Gottardo 2016”
(Bundesamt für Verkehr, Alptransit, SBB)

Bronze: Das Goldene Lenkrad 2016 / Einreicher: Pace Events / Kunde, Auftraggeber: Bild am Sonntag, Axel Springer Auto Verlag GmbH

 

Cross

 

Best Integrated Brand Campaign

Silber: Berlinale 2017 / Einreicher: PlanWerkstatt GmbH / Kunde: Audi AG

Bronze: Fraunhofer Jahrestagung 2017 extended / Einreicher: onliveline GmbH - Büro für Konzeption & Inszenierung / Kunde: TFraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V.

 

Best Interactive Installation

Silber: Expo 2017 Deutscher Pavillon / Einreicher: insglück Gesellschaft für Markeninszenierung mbH / Kunde: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Bronze: Digital Forest / Einreicher: Live Lab AG mit Projektil Medialabel / Kunde: Tata Consultancy Services

 

Best Live PR

Silber: Maybelline New York Hot Trends Xhibition 2017 / Einreicher: marbet Marion & Bettina Würth GmbH & Co. KG / Kunde: L'Oréal Deutschland GmbH

  

Architecture

 

Best Stand S

Gold: atelier damböck - EuroShop 2017 / Einreicher: Atelier Damböck Messebau / Kunde, Aussteller: Atelier Damböck Messebau

Silber: ppm Euroshop 2017 / Einreicher: ppm gmbh / Kunde, Aussteller: ppm gmbh

Bronze: Experience Co-Evolution / Einreicher: Mutabor Management GmbH / Kunde, Aussteller: EOS Health Honorarmanagement AG

 

Best Stand M

Gold: Trevira City – the place to be. Messestand Trevira / Einreicher: raumkontor Innenarchitektur / Kunde, Aussteller: Trevira GmbH

Silber: Fassade an Europaletten-Stapel / Einreicher: Miks GmbH / Kunde, Aussteller: Firmengruppe DAW SE mit ihren Marken Caparol, Alsecco, Disbon und Lithodecor

Silber: Lights off – Spots on! / Einreicher: Studio Bachmannkern GmbH / Kunde, Aussteller: Osram Opto Semiconductors GmbH

Bronze: impress Interzum 2017 / Einreicher: impress surfaces GmbH / Kunde, Aussteller: impress surfaces GmbH

 

Best Stand L

Gold: Opel Paris Motor Show 2016 / Einreicher: Vitamin E - Gesellschaft für Kommunikation mbH / Kunde, Aussteller: Adam Opel AG

Silber: Audi Digitization / Einreicher: Schmidhuber / Mutabor / Kunde, Aussteller: Audi AG

Bronze: Urban Loft - Siemens auf der IFA 2016 / Einreicher: Schmidhuber / Blackspace / Kunde, Aussteller: BSH Hausgeräte GmbH

Bronze: Schüco, BAU 2017 / Einreicher: D'art Design Gruppe GmbH / Kunde, Aussteller: Schüco International KG

 

Best Store Concept

Silber: Würth Family Store / Einreicher: D'art Design Gruppe GmbH / Kunde, Aussteller: Würth

  

Best Brand Architecture

Gold: Kärcher Experience Center / Einreicher: Milla & Partner / Kunde, Aussteller: Alfred Kärcher GmbH & Co. KG

Silber: Galaxy Studio / Einreicher: Cheil Germany GmbH / Kunde, Aussteller: Samsung Electronics

Bronze: Axor Markenwelt / Einreicher: Atelier Türke Messedesign GmbH / Kunde, Aussteller: Hansgrohe Aquademie

 

Best Thematic Exhibition

Gold: Expo 2017 Deutscher Pavillon / Einreicher: insglück Gesellschaft für Markeninszenierung mbH / Kunde, Aussteller: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Silber: Erste Financial Life Park – »FLiP« / Einreicher: jangled nerves GmbH / Kunde, Aussteller: Erste Group Bank AG

Bronze: Gottardo 2016. Partnerauftritt ABB. / Einreicher: standing ovation GmbH / Kunde, Aussteller: ABB Asea Brown Boveri Ltd. und ABB Schweiz AG

Bronze: Airbus Showroom / Einreicher: VRPE Team GmbH / Kunde, Aussteller: Airbus

 

Crafts

 

Best Construction

Weiß: Edy - der Gigant / Einreicher: Aroma Productions AG / Kunde, Aussteller: FIS Alpine World Ski Championships St. Moritz 2017

 

Best Technics/Media

Weiß: Light Strings / Einreicher: Blackspace / Kunde, Aussteller: Audi AG

 

Info: www.famab.de

 

Deutscher Forschungspreis für Live Communication vergeben

Anlässlich der 9. Wissenschaftlichen Konferenz Eventforschung an der TU Chemnitz wurde zum dritten Mal der Deutsche Forschungspreis für Live Communication verliehen. Er wird vom Famab gestiftet und zeichnet talentierte Nachwuchsforscher aus, die mit ihrer Bachelor- oder Masterarbeit eine sowohl wissenschaftlich interessante als auch praktisch relevante Aufgabenstellung aus dem Bereich der Livekommunikation herausragend bearbeitet haben.

Prämiert wurden eine Bachelorarbeit und zwei Masterarbeiten. Die drei Preisträgerinnen erhielten als Anerkennung Eintrittskarten für die Verleihung des Famab Award inklusive Anreise und Übernachtung für sich und eine Begleitperson.

Einen Preis für die beste Masterarbeit 2017 erhielt Julia Hachenthal, Absolventin des Fachbereichs Touristik/Verkehrswesen der Hochschule Worms, für ihre Thesis „Entwicklung eines Instruments zum Controlling von Veranstaltungen mit dem Ziel der Stärkung des Commitments von Mitarbeitern am Beispiel der Team-Kick Offs eines Chemie Konzerns (BASF SE)“. Ziel der Arbeit war die Entwicklung eines Messmodells, welches sich, mit geringfügigen Anpassungen, für jedes Unternehmen zum Controlling von Mitarbeiterveranstaltungen mit dem Ziel der Stärkung des Commitments, eignet. Betreut wurde die Arbeit von Prof. Dr. Jan Drengner. Die Auszeichnung belegt, dass Worms inzwischen zur Spitzengruppe der Hochschulen im Veranstaltungs- bzw. Event-Management in Deutschland zählt. Dass die Arbeit in Kooperation mit der BASF SE entstand, dokumentiert zudem die produktive Zusammenarbeit zwischen regionalen Unternehmen und der Hochschule Worms.

Prof. Drengner äußerte zur Arbeit: „Die Thesis bietet nicht nur die Basis für weitere wissenschaftliche Studien zur Analyse der Wirkungen von Mitarbeiterveranstaltungen, sondern bietet auch Ansatzpunkte zur methodischen Verbesserung des Event-Controllings in der Praxis.“

Der Jury gehörten Wissenschaftler mehrerer Hochschulen an: Prof. Dr. Cornelia Zanger (TU Chemnitz), Prof. Dr. Ulrich Winnen (Hochschule für Medien Kommunikation und Wirtschaft Köln) sowie als Praxisexperten Jan Kalbfleisch und Peter Blach. Selbstverständlich enthielten sich die Jury-Mitglieder bei der Beurteilung von Arbeiten der eigenen Hochschule jeweils der Stimme.

 

Info: www.hs-worms.de

 

Jan Kalbfleisch, Prof. Dr. Cornelia Zanger, Prof. Dr. Lothar Winnen, Julia Hachenthal, Prof. Dr. Gerd Strohmeier (Rektor TU Chemnitz) (von links, Foto: Thomas am Ende)

 

Positive Bilanz für 1. Deutsche Sicherheits-Konferenz

Zum ersten Mal fand am 13. November die 1. Deutsche Sicherheits-Konferenz mit über 100 Teilnehmern im Kongresszentrum Westfalenhallen Dortmund statt. Eine Fachkonferenz, die erstmalig Führungskräfte für Veranstaltungsorganisation zum Thema Sicherheit zusammenbringen wollte. Im Fokus: Sicherheitskonzepte und ihre Durchführung sowie Vorbereitungen für den Ernstfall. Initiatoren und Förderer der Veranstaltung waren die Studieninstitut für Kommunikation GmbH, Unternehmensberatung Jastrob, AktivMedia, Kongresszentrum Westfalenhallen, Chips at Work GmbH und doo GmbH.

Die Vorträge kompetenter Kenner der Materie thematisierten sowohl praktische Details als auch den theoretischen Unterbau. Das komplexe Thema „Sicherheit für Events“ wurde von allen Seiten umfassend in Augenschein genommen. Sympathisch moderiert wurde die Veranstaltung von Lukas Gajewski.

Aus wissenschaftlicher Sicht präsentierte Prof. Dr. Cornelia Zanger (Marketing und Handelsbetriebslehre, TU Chemnitz) die Ergebnisse ihrer aktuellen Trendstudie zum Thema Veranstaltungssicherheit. Die Ergebnisse können unter www.rifel-institut.de eingesehen werden.

Pia Reinhardt (Agentur Occaseo, Leipzig) erklärte die Erkenntnisse ihrer Masterarbeit „Sicherheitsbewusstsein in der Eventbranche – Warum Veranstaltungsmanager Sicherheitsvorschriften ignorieren oder Risikomanagement unzureichend durchführen“. Sie hatte dafür viele Projektleiter und Eventmanager befragt. Die Ergebnisse stellten das unzureichende Bewusstsein in Sicherheitsfragen heraus. Lücken in der Ausbildung und fehlendes Fachwissen führten zu faulen Kompromissen in Sicherheitsfragen, seien aber gängige Praxis. Es sei dringend notwendig, endlich das Berufsbild der Eventmanager dahingehend abzusichern, so Reinhardt.

Mit seinen 26 Berufsjahren in der Sicherheitsbranche richtete Mitinitiator Olaf Jastrob das Augenmerk auf Veranstaltungen mit 20 bis 2000 Teilnehmern. Ob im privaten oder öffentlichen Bereich gäbe es hier oft kein ausreichendes Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Besuchern und zum Teil haarsträubende Sicherheitsmängel. „Ein großer Teil dieser Veranstaltungen sind als unsicher bis rechtswidrig einzustufen, denn sie verfügen oft über keine Genehmigung“, so Jastrob. „Auch eine Fachkunde in Bezug auf die Sicherheit von Personen ist häufig nicht vorhanden bzw. zu gering“. In Sachen Brandschutz, Räumung, Erste Hilfe und Arbeitsrecht sah der Fachmann gravierende Wissens- und Handlungsdefizite. Denn gesetzliche Vorschriften und Richtlinien seien zwar vorhanden, aber der Holschuld der Veranstalter, der Betreiber und der Arbeitgeber (auch Vereine und Institutionen) unterworfen.

„Weihnachten in einer Wagenburg aus Beton oder Terror als Teil des allgemeinen Lebensrisikos – Sicherheitskonzepte im Zeichen der allgemeinen Sicherheitslage“ hieß der folgende Vortrag. Veranstaltungsleiter und Sicherheits-Ingenieur Jens Groskopf bezog sich sowohl auf den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin als auch auf aktuelle Praxisbeiträge von der Berlinale und dem Deutschen Turnfest. So kam er mit seiner Ausgangsfrage, inwieweit Terrorabwehr überhaupt möglich und umsetzbar sei, auf konträre Antworten. Denn schließlich gebe es einen Bewusstseinskonflikt zwischen Veranstaltern, der Gesellschaft und den Medien, die jeweils ihre eigenen Interessen durchsetzen wollten.

Unit Director Sonja Peger von der Agentur TAS aus Essen präsentierte einen „Weg zur sicheren und erfolgreichen Location“, in dem sie drei Praxisbeispiele ihrer Eventagentur vorstellte. Besonders beeindruckend und in Sicherheitsfragen einmalig war das Event „Still-Leben Ruhrschnellweg“ in 2010, für das 60 Kilometer Autobahn im Ruhrgebiet gesperrt und 3 Millionen Besucher geleitet werden mussten. Als Kommunikationstool diente lediglich eine Website und diverse Leitstellen. Ein einmaliges Megaevent, so Peger, das in dieser Form sicher nie wieder zu realisieren sei, zumal vier Wochen später der tragische Wendepunkt in Sicherheitsfragen eintrat: die Love-parade 2010 in Duisburg.

Werner Schiffer vom Unternehmen Chips at Work referierte über „Intelligentes Teilnehmermanagement als Basis erfolgreicher Sicherheitskonzepte“. Inhaltlich ging es dabei u. a. um die Erfassung, Kontrolle und Information von Veranstaltungsteilnehmern in Echtzeit inklusive der Analyse und Auswertung von Bewegungen. Dazu zählen die Positionsbestimmungen einzelner Personen in real time.

Das bislang deutschlandweit einmalige selbstorganisierte Krisenmanagement-Programm der visitBerlin Convention Partner stellten Bernd Wiedemann/PCMA und Valeria Ereth/TSE AG vor. Hierbei handelt es sich um eine Art Versicherungsprojekt, in der sich Netzwerkmitglieder im Krisenfall gegenseitig unterstützen und helfen. Eingebunden in den Krisenplan der Bundeshauptstadt könnte dieses Programm Vorbild für ähnliche Krisenmanagement-Modelle in ganz Deutschland sein.

Was technisch heute alles möglich ist, präsentierte Simon Ackermann, Verwaltungsratspräsident und CEO der Habegger Group aus der Schweiz. Er zeigte neue Technologien für die Prävention, Überwachung und Analyse von Events. Dazu zählen u. a. die Simulation von Besucherströmen, die Zählung von Besucherbewegungen, hochauflösende Kameraüberwachungen, Luftüberwachung und Drohnenabwehr, Messung von Besucherströmen via Geo-Tagging, das Management von Einsatzkräften und mobile Signaletik.

Die Veranstalter Michael Hosang, Olaf Jastrob und Peter Blach zeigten sich äußerst zufrieden mit dem Interesse der Teilnehmer und dem Ablauf des Kongresses und kündigten den nächsten Sicherheits-Kongress für 2018 an.

 

 

Info: www.eventsicherheit.org

 

VExCon 2017: Erste virtuelle Messe von XING Events

XING Events veranstaltet am 5. Dezember 2017 seine erste virtuelle Messe. Unter dem Namen VExCon ― Virtuelle Expo & Conference, präsentiert das Münchener Unternehmen die aktuellen Trends und Lösungen für Eventtechnologie und Eventvermarktung. Online mit dabei sind zehn Partner, so dass die komplette Bandbreite der digitalen Eventorganisation und –vermarktung vertreten sein wird. 

Der Besuch der Messe ist den ganzen Tag über völlig ortsunabhängig möglich. Die VExCon bietet, wie jede reale Messe auch, Stände der einzelnen Aussteller mit Informationen zum Download, Videos und Produktdemos. Für den persönlichen Austausch stehen an jedem Stand per Chat Ansprechpartner zur Verfügung. Zudem wird den ganzen Tag über ein abwechslungsreiches Vortragsprogramm geboten. Die Referenten präsentieren ihre Themen im Live-Stream und stehen auch im Anschluss für Fragen zur Verfügung.

„Wir sprechen nicht nur von Digitalisierung, wir leben sie auch“, erklärt dazu Prof. Dr. Cai-Nicolas Ziegler. Die Bereitschaft und das Interesse sind sowohl auf Veranstalterseite als auch im Teilnehmerbereich enorm hoch. „Unsere Partner waren begeistert, als wir Ihnen die Beteiligung als Aussteller angeboten haben“, ergänzt Ziegler. Bisher haben sich bereits über 700 Besucher registriert. Komfortables Registrieren und sicheres Einloggen zur virtuellen Messeplattform Für die technische Umsetzung hat XING Events mit msConsult [EXPO IP], für die komplette Plattform, sowie GoToWebinar, für die Vorträge, ausgewiesene Experten an Bord geholt. Beide Dienstleister sorgen für eine komfortable und vor allem sichere Durchführung der Messe. 

Die kostenlose Registrierung erfolgt über die Eventseite und den Ticketshop auf XING unter vexcon.xing-events.com. Dort sind auch sämtliche Details der Veranstaltung inklusive Agenda und Informationen zu den Sprechern einsehbar. Die registrierten Besucher erhalten rechtzeitig vor der Messe ihre Log-in-Daten sowie weitere Informationen zum Besuch der virtuellen Messeplattform.

 

Info: www.xing-events.com

4. Eventtag: Netzwerkveranstaltung in München

Bereits zum vierten Mal präsentiert das Münchner Event-Netzwerk aus 15 exklusiven Partnerunternehmen seine Vielfalt und Kompetenzen als Forum für Tagungs- und Veranstaltungsplaner im hbw ConferenceCenter. Neben zwei Fachvorträgen und einem Gewinnspiel beraten die Dienstleister in der Ausstellung zu allen Themen rund um Veranstaltungen. 

Der 4. Eventtag – Netzwerkveranstaltung für Eventplaner und -entscheider findet am 2. März 2018 im hbw ConferenceCenter in München statt.

 

Info: www.eventtag-muenchen.de

 

IMEX Group Managing Director Paul Flackett verstorben

Nach mehreren Jahren schwerer Krankheit ist der IMEX-Mitbegründer Paul Flackett verstorben. Paul Flackett war mehr als 30 Jahre lang Teil der internationalen MICE-Branche. Gemeinsam mit Ray Bloom hatte er 1988 die erste EIBTM in Genf realisiert. 2003 folgte dann der Start der IMEX in Frankfurt, ebenfalls von Bloom und Flackett gemeinsam organisiert.

 

Info: www.imexexhibitions.com

 

Paul Flackett (Foto: IMEX Group)

Gehalt.de veröffentlicht Agenturen-Gehaltsstudie

Wie viel verdienen Beschäftigte in Werbeagenturen? Die Antwort darauf liefert die neue Gehaltsstudie für die Werbebranche, die jetzt veröffentlicht wurde. Gemeinsam mit der Personalberatung „Designerdock“ und dem Fachmagazin „Werben und Verkaufen“ hat die Vergleichsplattform „Gehalt.de“ insgesamt 4.605 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus Werbeagenturen zu ihren Gehältern befragt. Zum Vergleich wurden weitere 91.771 Gehaltsinformationen aus Industrieunternehmen hinzugezogen. Das Ergebnis: Mitarbeiter in Agenturen sind jung, dynamisch und verdienen deutlich weniger als ihre Kolleginnen und Kollegen in Unternehmen. Darüber hinaus weisen die Gehälter in der Werbebranche höhere Entgeltlücken auf als in anderen Sektoren.

Ein Vorurteil gegenüber Agenturen bestätigt sich in der Studie: Viele Berufe weisen ein niedriges Gehaltsniveau auf. So verdienen Designer in Agenturen 32.843 Euro, in Industrieunternehmen 40.983 Euro. Ein anderes Beispiel: Das Gehalt eines PR Managers liegt in der Industrie bei 53.781 Euro, in Agenturen dagegen bei 37.886 Euro. „Beim Vergleich zwischen Agenturen und Unternehmen muss berücksichtigt werden, dass an der Studie vorwiegend junge Leute teilgenommen haben, die zudem größtenteils aus kleineren Unternehmen stammen. Deswegen wirken die Gehälter zum Teil sehr gering. Dennoch ist das Gehaltsniveau in Industrieunternehmen im Schnitt höher als in Agenturen“, sagt Philip Bierbach, Geschäftsführer von Gehalt.de.

Auch wurden die Gehaltsdaten in der Agenturlandschaft mit anderen Branchen verglichen. Dabei waren ausschließlich Gehaltsdaten von Berufen relevant, die in allen untersuchten Bereichen vorhanden sind – beispielsweise Personalleiter oder Geschäftsführer. Im Branchenvergleich liegt die Werbe- und PR-Industrie 0,07 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Auf dem ersten Platz befindet sich die Maschinenbaubranche mit einem Plus von 25 Prozent.

Der Blick auf die Entgeltlücke zwischen Männern und Frauen in der Werbeindustrie zeigt, dass die Gehälter sehr weit auseinandergehen. In der Gehaltsgruppe mit einem Jahreseinkommen zwischen 30.000 Euro und 35.000 Euro (zum Beispiel Sekretariat, Grafikdesign) beträgt der Unterschied 3,9 Prozent. In höher vergüteten Berufen der Gehaltsklassen 55.000 Euro bis 66.000 Euro (zum Beispiel Business Development, Key Account Management) ist die Lücke mit rund 13 Prozent im Branchenvergleich am größten.

Die in der Studie erhobenen Gehälter für weibliche Fachkräfte betragen 33.777 Euro (Median), die der Männer 37.500 Euro – ein Unterschied von 3.723 Euro. Bei Führungskräften geht die Spanne noch weiter auseinander: Hier verdienen die Frauen im Median 66.595 Euro, die Männer 84.932 Euro und damit 18.337 Euro mehr. „Die Berechnung der Entgeltlücke ist nicht einfach und in diesem Fall unbereinigt. Wir haben die Datengrundlage nach Frauen und Männern sortiert und die jeweiligen Gesamtwerte miteinander verglichen. Faktoren wie Berufserfahrung, Region oder Alter blieben unberücksichtigt“, so Bierbach.

 

Info: www.gehalt.de

Nominierte für den 24. Internationalen Sponsoring Award stehen fest

Der Fachverband für Sponsoring (Faspo) hat die Nominierten für den 24. Internationalen Sponsoring Award (ISA) bekanntgegeben. Gekürt werden die besten Sponsoring-Projekte des Jahres 2016 in den Kategorien Sport, Kultur, Medien, Public und Innovation. Zudem werden auch in diesem Jahr wieder die unternehmensspezifischen Kategorien „Agentur/ Dienstleister des Jahres" und „Newcomer des Jahres" ausgezeichnet. Eine unabhängige Expertenjury hat die zahlreichen Projekteinreichungen und Unternehmensvorstellungen gesichtet, bewertet und folgende Nominierte ermittelt:

 

Projektspezifische Awards:

 

Sportsponsoring:

 

· SAP SE / brand spiders GmbH: Vertriebserfolg im Content Marketing Case von SAP und TSG 1899 Hoffenheim

· Deutsche Kreditbank AG: „We have a stream“ – Der DKB-Livestream zur Handball-WM 2017

· UBS AG / Weltklasse Zürich: UBS Kids Cup

· Coca-Cola GmbH / W-com GmbH: Kampagne zur UEFA EURO 2016™

 

 

Kultursponsoring:

 

· Reckhaus AG: Fliegen retten in Deppendorf

· Fraport AG / 2bp communications: Dorian Gray 2.0 – Sponsoring des BigCityBeats World Club Dome 2016

 

 

Mediensponsoring:

 

· Daimler AG / LOCAVI GmbH: Project CARS 2 X Mercedes-Benz

 

 

Publicsponsoring:

 

· Helsana Versicherungen AG / FCB Zürich: Stiftung Theodora Kinderlachen

· Helsana Versicherungen AG / FCB Zürich: Avatar Kids

· Mercedes-Benz/Daimler AG / brands and emotions GmbH / brand spiders GmbH: #SneakersforGood

 

 

Innovation:

 

· Wüstenrot Bausparkasse AG / FUSE – Omnicom Media Group Germany GmbH: Wüstenrot ESL-Sponsoring

· BMW Group / Millhaus GmbH: MINI x Channel Islands Brand Partnership

 

 

 

 

 

Unternehmensspezifische Awards:

 

Agentur/Dienstleister des Jahres:

 

· Causales - Gesellschaft für Kulturmarketing und Kultursponsoring mbH

· brands and emotions GmbH

 

 

Newcomer des Jahres:

 

· Sidelines Agency

· brand spiders GmbH

 

 

Die Verleihung des 24. Internationalen Sponsoring Awards findet am Abend des 28. November im Journalisten-Club der Axel-Springer SE in Berlin statt.

 

Info: www.faspo.de

Promethean und Medium beschließen Zusammenarbeit

Promethean und Medium haben ein Distributionsabkommen unterzeichnet und die Zusammenarbeit zum 1. November 2017 gestartet. Die Medium GmbH wurde 1975 gegründet und ist ein AV-Distributor für Präsentations- und Konferenztechnik. „Die Produkte von Promethean ergänzen unser Portfolio hervorragend. Wir freuen uns über den Neuzugang des leistungsstarken und renommierten Anbieters Promethean, und darauf im klassischen AV-Segment weiter zu wachsen sowie gemeinsam neue Märkte zu adressieren “, sagt Andreas Ruhland, Geschäftsführer der Medium GmbH.

Hartmut Becker, Head of Central Europe bei Promethean: „Mit Medium hat Promethean Zugriff auf hohe AV- und vor allem IT-Fachkompetenz. Zudem ergeben sich mit Medium als ALSO Tochterunternehmen hervorragende Synergien für die Zusammenarbeit, da Promethean neue Märkte, wie den Corporate Markt, fokussierter erschließen will. Die Medium ist auch hierfür ein exzellenter Partner, da sie über ein starkes Fachhandels-Netzwerk verfügt.“

 

Info: www.promethianworld.com , www.medium.de

 

IST organisiert das „Forum Event“ bei der BOE

Die IST-Hochschule richtet gemeinsam mit dem Verband degefest auf der Best of Events (BOE) im Januar 2018 erstmals den Nachwuchskongress „Forum Event“ aus. Der „Qualitätskongress“ des degefest war jahrelang eine Plattform für Auszubildende aus der Eventbranche, die sich weiterbilden und Kontakte knüpfen wollten. Den Qualitätskongress gibt es so nicht mehr. Allerdings führt das IST mit dem „Forum Event“ den Kongress unter neuem Namen und in abgewandelter Form weiter.

„Denn die Idee, jungen Menschen aufzuzeigen, wie die Branche tickt, welche Karrierewege man hier gehen kann und wie wichtig gerade das Netzwerken ist, darf nicht verloren gehen“, erläutert Dorothee Schulte vom IST.

Das Forum soll aber nicht nur ein Treffpunkt für Nachwuchskräfte, sondern auch von Nachwuchskräften sein. So arbeiten Bachelor-Studierende im Rahmen ihres Studiengangs „Kommunikation & Eventmanagement“ an der Konzeption des „Forum Event“ und werden auch bei der Umsetzung und Betreuung mit dabei sein. „Auf unserer Facebook-Seite werden wir unsere Interessenten auf dem Laufenden halten“, erklärt Schulte. Hier gibt es alle Programm-Details, Abläufe werden erklärt und Neuigkeiten bekanntgegeben.

 

Info: www.degefest.de , www.ist-hochschule.de

Konferenz „She Means Business“ auf der IMEX in Frankfurt

Austausch, Netzwerken und Lernen stehen ganz oben auf der Agenda bei einem neuen Veranstaltungsformat, das auf der IMEX in Frankfurt im nächsten Jahr an den Start geht. Die „She Means Business“ ist eine halbtägige Konferenz im Rahmen des „EduMonday“ am Montag, den 14. Mai 2018 am Vortag der IMEX.

Sowohl Frauen und Männer sind dazu eingeladen, die Rolle der Frauen in der Veranstaltungsbranche zu diskutieren, ihre Erfahrungen zu teilen, Vorträge zu erleben und von Mentoren und Mentorinnen zu lernen. „Wollen wir als Branche erfolgreich sein, so müssen wir alle uns diesen Herausforderungen stellen, wir müssen diese Themen diskutieren, Fragen stellen und auch Einstellungen hinterfragen. Nur wenn wir uns in unserer Branche zum Austausch treffen und zusammenarbeiten, werden wir Veränderungen herbeiführen können“, so Carina Bauer, CEO der IMEX Group.

 

Info: www.imex-frankfurt.com

 

Trendstudie Veranstaltungssicherheit

Das Thema Veranstaltungssicherheit ist allgegenwärtig und beschäftigt viele Menschen. Doch wie gut ist die Branche Integrated Brand Experiences für den Ernstfall vorbereitet? Das untersucht die Technische Universität Chemnitz im Auftrag des Research Institute for Exhibition and Live-Communication R.I.F.E.L. e.V. im nun vorliegenden Trendbericht Veranstaltungssicherheit. Mit der Veröffentlichung der Studie stellt das Institut den aktuellen Stand der Diskussion dar und zeigt die Herausforderungen auf, welchen die Branche sich im Bereich Veranstaltungssicherheit stellen muss.

Die Grundlage der Studie bilden eine umfassende Sekundäranalyse sowie leitfadengestützte Tiefeninterviews mit wichtigen Experten der Veranstaltungssicherheit aus ganz unterschiedlichen Fachbereichen, beispielsweise von Agenturseite, Instituten sowie technischen und rechtlichen Experten. 

Zehn zentrale Trends können im Ergebnis der Studie zusammenfassend formuliert werden:

Das Sicherheitsbedürfnis von Veranstaltungsbesuchern hat vor allem auf Großveranstaltungen wie großen Public Events und Messen hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Vor dem Hintergrund der erhöhten Sensibilität der Besucher wächst auch deren Verständnis für Sicherheitsvorkehrungen und -kontrollen

Die Themenfelder der Veranstaltungssicherheit sind vielfältig und komplex. Neben externen Bedrohungen (z.B. Naturereignisse, Gewalt und Terrorismus) gelangen zunehmend auch grundlegende interne Bedrohungen (z.B. Veranstaltungstechnik, bauliche Sicherheit, Gesundheits- und Brandschutz) in das Bewusstsein

Sicherheitskonzepte und Risikoabschätzungen werden zu einem zunehmend wichtigeren Bestandteil von Veranstaltungskonzepten für Events und Messen werden

Ein zuverlässiges Risikomanagement muss zukünftig noch stärker in den Fokus rücken

Durch technische Entwicklungen entstehen bisher nicht bekannte Bedrohungen

Spezifische Technologien, aber auch die fortschreitende Digitalisierung bieten jedoch ebenso neue Möglichkeiten zur Sicherheitsplanung, Gefahrenverhütung und effektiven Reaktion im Ernstfall

Das richtige Verhalten im Ernstfall erfordert definierte Verantwortlichkeiten und eindeutige Kommunikationsstrukturen. Das betrifft alle zentralen Beteiligten wie Veranstalter, Agenturen, Dienstleister, Sicherheitskräfte, Behörden und Polizei sowie medizinische Einsatzkräfte

Regelmäßige Weiterbildungen und Schulungen zum Thema Veranstaltungssicherheit sind essentiell. Hier sehen die Experten sowohl bei den Veranstaltern als auch den Agenturen einen deutlichen Nachholbedarf

Eine Vielzahl von Richtlinien und Verordnungen verursachen Intransparenz und Unsicherheit

Veranstaltungssicherheit wird sich als zentrales Branchenthema in der Zukunft weiter verfestigen

Die Trendstudie steht unter www.rifel-institut.de zum Download zur Verfügung.

Weitere Veröffentlichungen stehen kurz bevor. Im Rahmen der BOE 2018 wird eine Trendstudie zum Thema Catering vorgestellt. Darüber hinaus beleuchtet das Institut aktuell im Rahmen einer Masterarbeit den Bereich „Influencer Marketing – Brand-Building in der Live-Kommunikation“. Die Fertigstellung der Abschlussarbeit von Nina Reverchon, Studentin an der FOM Hochschule für Ökonomie und Management, ist für April 2018 geplant.

 

Info: www.rifel-institut.de

 

Weiterentwicklung des Erasmus Projektes zur Integration von Geflüchteten in der Event-Branche

Vom 23. bis 25. Oktober folgte EVVC-Büroleiterin Linda Residovic der Einladung des israelischen Ministry of Labor and Social Affairs und des Deutschen Bundesministeriums für Bildung und Forschung zum jährlichen Seminar „Vocational Education and Training and social integration of refugees and migrants in Germany and Israel“. Residovic vertrat in Israel das Erasmus Projekt „Employment and integration of foreign workers, migrants and refugees in the events sector“ der europäischen Partner VPLT, ÖSB Consulting, Global Partners online Communication Services Trust, IT University Copenhagen und EVVC. 

Ziel des Projektes, das unter der Federführung von VPLT und EVVC derzeit vorbereitet wird, ist die Integration von Geflüchteten und Migranten in die Veranstaltungsbranche, um zum einen dem immer akuter werdenden Fachkräftemangel in den Bereichen Technik, Logistik und Catering vorzubeugen, zum anderen aber auch, um den Zuwanderern eine realistische Chance zu geben, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

Geplant ist hierfür, die entsprechenden Kandidaten sechs bis neun Monate auf ihrem Weg in die Berufswelt zu begleiten. Am Anfang wird eine mehrwöchige Schulung stehen zu den Themen Sprache, Interkulturelles, Arbeits- und Gesundheitsschutz, fachliche Grundlagen sowie Rechte und Pflichten. Im Anschluss werden die Personen in Praxisbetriebe wechseln, die ebenso wie die Arbeitnehmer selber, durch das Erasmus+ Projekt betreut werden. Unterstützt werden alle Phasen durch technologische Trainingsunterstützung (Apps), die sich derzeit in der Entwicklungsphase befinden. Am Ende der Maßnahme sollen die Teilnehmer das Kompetenzniveau EQF2 erreicht haben, d.h. unter Anleitung mit einem gewissen Maß an Selbständigkeit arbeiten zu können.

Durch ihre Teilnahme beim Seminar in Tel Aviv gewann Linda Residovic Eindrücke, wie insbesondere in Israel die Integration von Geflüchteten und Migranten durch positive Begleitung durch den Staat und seine Institutionen gelingen kann. „In Israel geht man aktive auf die Einwanderer zu und erarbeitet ein individuelles Programm für jeden einzelnen, wie dieser sich optimal im Land und auf dem Arbeitsmarkt integrieren kann. Dabei gibt es spezielle Maßnahmen z.B. für Frauen und für Start-Ups“, so Residovic. „Insbesondere auf die Kooperation mit Universitäten wird hier viel Wert gelegt und ich denke, das sollten wir auch für unser Erasmus+ Projekt bedenken. An Universitäten werden sicherlich junge Menschen finden, die Interesse an einer Tandempartnerschaft mit engagierten Migranten haben – ein Projekt von dem beide Seiten enorm profitieren können.“

Das Seminar „Vocational Education and Training and social integration of refugees and migrants in Germany and Israel“ fand im Rahmen des Deutsch-Israelischen Berufsbildungsprogramms statt, in dem sich Vertreter von Ministerien, Kammern, Arbeitgebern und Bildungseinrichtungen regelmäßig zum Erfahrungsaustausch, zu Studyvisits und Praktika treffen.

 

Info: www.evvc.org

 

Mitarbeiter schätzen gute Work-Life-Balance bei Agenturen

Die Mehrheit der Mitarbeiter in Kommunikationsagenturen ist mit ihrem aktuellen Job zufrieden. Fast 70 Prozent beurteilen ihre Work-Life-Balance als sehr gut bis befriedigend. Das sind einige Ergebnisse der aktuellen Human Resources Management Studie des Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA. 

Die Studie wurde bereits zum dritten Mal auferlegt. Insgesamt 421 Mitarbeiter aus GWA-Agenturen nahmen an der Online-Umfrage teil.  

Wenngleich sich der Anteil der Männer leicht auf 40 Prozent erhöhte, ist der Großteil der Mitarbeiterschaft weiterhin weiblich. Der Altersdurchschnitt liegt bei 35,8 Jahren. Der Anteil von Frauen in Führungspositionen ist im Vergleich zur letzten Untersuchung 2014 auf 8,5 Prozent gesunken. Zwar waren auch weniger der befragten Männer in Führungspositionen, jedoch liegt deren Anteil mit 23,1 Prozent deutlich höher.

Der Ausbildungshintergrund der Agenturmitarbeiter ist weiter gestiegen. Über 78 Prozent haben eine akademische Vorbildung an einer Universität oder Fachhochschule genossen oder absolvierten ein berufsbegleitendes Studium. Über 70 Prozent der Befragten verfügen über einen akademischen Abschluss.

Das Klischee schlechter Arbeitsbedingungen in Agenturen wurde mit dieser Untersuchung widerlegt. 85 Prozent der Agenturmitarbeiter beurteilen ihre derzeitige Tätigkeit sehr gut bis befriedigend, 60 Prozent als sehr gut oder gut. Vor allem bei Trainees, Praktikanten und Azubis ist die Zufriedenheit im Job im Vergleich zu 2014 deutlich gestiegen. Auch die Work-Life-Balance wird von den meisten Agenturmitarbeitern geschätzt und ist auf den unteren Hierarchieebenen am besten. Über 70 Prozent der Trainees, Praktikanten, Azubis sowie Mitarbeiter ohne Personalverantwortung beurteilen ihr Verhältnis von Arbeit und Freizeit als sehr gut bis befriedigend.

 

Info: www.gwa.de