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Neue Konftel-Produktlinie für Videokonferenzen

Konftel, Hersteller von Konferenztechnik, bringt neue Kollaborationslösungen auf den Markt. Die neue Produktlinie heißt Konftel Collaboration. Sie umfasst die Paketlösungen Small, Medium und Large. Die Lösungen sind auf Konferenzen mit bis zu sechs, zwölf oder 20 Personen im Raum zugeschnitten. Die Pakete werden Konferenztelefone, Kameras und Hubs umfassen sowie den Anschluss an PC oder Mac mit nur einem Kabel ermöglichen.

Die Kollaborationspakete von Konftel werden zunächst zwei verschiedene Hochleistungskonferenzkameras bieten. Die Konftel Cam20 nimmt Videos in Ultra HD 4k-Auflösung auf. Mit einem Sichtfeld von 120° ist sie für kleine Besprechungsräume und Huddle Rooms geeignet. Die Konftel Cam40 ist eine schwenk- und neigbare PTZ-Kamera, die zwölffachen optischen Zoom bietet und 1080p/60fps HD Videos liefert.

Das Lösungspaket Konftel Collaboration Small wird die Konftel Cam20 und das mit dem Red-Dot-Designpreis ausgezeichnete Konftel Ego Freisprechgerät beinhalten. Die Pakete Konftel Collaboration Medium und Large werden jeweils eine Konftel Cam40 und ein hybrides Konferenztelefon der Konftel 300-Serie umfassen. Zudem lassen sich Erweiterungsmikrofone für große Meetings mit bis zu 20 Personen hinzufügen. Mit Hilfe einer optionalen PA-Box sind im Raum fest installierte Audiosysteme anschließbar.

Info: www.konftel.com

Konftel Collaboration (Foto: Konftel)

Installationsprojektor mit Laserlichtquelle für Konferenzräume und Hörsäle

Vivitek erweitert die Large Venue-Projektorenfamilie um den DU6693Z. Der Laserprojektor ist für den Einsatz in größeren Konferenzräume und Hörsälen ausgelegt. Die Laserlichtquelle ermöglicht einen Dauerbetrieb und bietet 7.000 Lumen Helligkeit, so dass auch von weit entfernten Positionen im Raum die Bilder, die in WUXGA-Auflösung (1.920 x 1.200 Pixel) projiziert werden, gut erkennbar sind.

Das Gerät verfügt über einen horizontalen wie vertikalen Lens-Shift und einen motorisierten Zoom. Ferner stehen ein zehnstelliger Positionsspeicher für den Lens-Shift und acht Wechselobjektiven für Installationsflexibilität zur Verfügung. Der Projektor kann außerdem im 360°/Portrait-Modus betrieben werden.

Die Betriebsgeräusche betragen 32 dB im Normalmodus. Grund dafür ist das Thermo-Management, das die Luftströmung so durch das Gehäuse lenkt, dass die Lüfterdrehzahl gering gehalten werden kann. Ferner verfügt der Vivitek DU6693Z über eine gekapselte optische Einheit, die den bildgebenden DMD-Chip vor Staubpartikeln schützt. Gemeinsam mit der Laser-Lichtquelle ist der Large Venue Projektor somit extrem wartungsarm.

Info: www.vivitek.de

DU6693Z (Foto: Vivitek)

Mikrofon für Web-Konferenzen mit Kompatibilität zu Zoom

Das AC-360-Z von MXL basiert auf dem AC-404, einem erfolgreichen Konferenzmikrofon mit drei Kapseln. Diese Anzahl hat MXL beim AC-360-Z vervierfacht und mit den zwölf Kapseln den Aufnahmebereich von 180° auf ganze 360° erweitert. Beispielsweise in der Mitte eines großen Konferenztisches platziert, fängt das Mikrofon somit alle Stimmen aus allen Richtungen ein.

Video- und Web-Konferenz Experte Zoom war an der Entwicklung des AC-360-Z beteiligt. Dementsprechend nahtlos fügt sich das Mikrofon in die Zoom Software-Umgebung ein und erweitert die Web-Conferencing-Lösungen um die Mikrofone. Von kleinen, spontanen Besprechungen in „Huddle Rooms“ bis zum großen Meeting, die Kombination von Zoom und dem MXL AC-360-Z gewährleistet gute Sprachübertragung.

Das AC-360-Z wird über eine USB-C-Schnittstelle an einen Computer angeschlossen und von diesem auch direkt mit dem nötigen Strom versorgt. Das System ist mit Mac ebenso kompatibel wie mit Windows und verlangt keine eigene Treiberinstallation. In Verbindung mit Zoom arbeitet jeder der vier Arme des AC-360-Z als eigenständiges Gerät, um Performance und Qualität zu gewährleisten. Bis zu drei AC-360-Z können als Daisy Chain kaskadiert werden, um auch besonders große Konferenzräume abdecken zu können. Kabel und Montageteile gehören zum Lieferumfang.

Info: www.cma.audio, www.mxlmics.com

AC-360-Z (Foto: MXL)

Bosch erweitert Dicentis Konferenzsystem um Dolmetscherpult

Bei der Entwicklung des Dicentis Dolmetscherpults ist die Praxistauglichkeit für Dolmetscher wichtiges Element der Konzeption gewesen. Dabei wurden sowohl Dolmetscher als auch Systemtechniker, die die Konferenzsysteme installieren, einbezogen. Sie wurden bei ihrer täglichen Arbeit begleitet und befragt, wie aus ihrer Sicht die optimale Anlage aussieht.

Das Ergebnis: ein Dolmetscherpult, das laut Hersteller Bosch den bisherigen und zukünftigen Marktanforderungen gerecht wird und Dolmetschern größtmöglichen Spielraum und ein sehr gutes Benutzererlebnis bietet, um sich ganz auf die Aufgabe konzentrieren zu können. Die Installation und Systemkonfiguration geht einfach und schnell. Neueste IP-Technologie sorgt für größtmögliche Flexibilität und ermöglicht eine problemlose Integration von Drittherstellerprodukten in einer zukunftssicheren Gesamtlösung.

Das ergonomische Design mit berührungsempfindlichen Tasten und Reglern ermöglicht intuitive Kontrolle, Dolmetscher brauchen bei der Bedienung nicht auf die Bedienfelder schauen. Dadurch können sie besser die Mimik und die Gesten des Vortragenden beobachten und ihre Aufmerksamkeit auf die Übersetzungsarbeit konzentrieren. Das Dicentis Dolmetscherpult wurde auch speziell für sehbehinderte Dolmetscher getestet und optimiert.

Das spezielle Design des Dicentis Interpreter Desk unterteilt die ein- und ausgehenden Sprachen logisch in zwei vertikal ausgerichtete Spalten. Ein kontrastreicher Bildschirm erleichtert schnelles Verstehen und eine intuitive Bedienung. Drei frei belegbare Tasten bieten dem Dolmetscher Kurzwahltastenfunktionen für den schnellen Zugriff auf unterstützende Funktionen wie beispielsweise „Video Select“. Über den HDMI-Ausgang kann ein externer Bildschirm hinzugefügt werden, über den der Dolmetscher den Redner oder seine Präsentation verfolgen kann.

Das Dolmetscherpult ist Teil des Dicentis Konferenzsystems, das für bis zu 100 Ausgangssprachen ausgelegt ist. Das Konferenzsystem nutzt international anerkannte Verschlüsselungsstandards für sämtliche Audio- und Datendateien und bietet so Abhörsicherheit und hervorragenden Schutz vor unberechtigtem Zugang und Datenmanipulation. Die Audioübertragung erfolgt in Echtzeit und in erstklassiger Qualität. Die Omneo Netzwerkarchitektur erlaubt gleichzeitig den Transport von Steuerdaten verschiedener Geräte. So können Geräte von Drittanbietern in dasselbe Netzwerk ohne zusätzlichen Verkabelungsaufwand integriert werden

Das Pult ist mit der Dicentis Plattform voll kompatibel und entspricht dem ISO-Standard 20109 für Simultandolmetscheranlagen. Mit dem Dolmetscherpult sind Übertragungen in Ausweichräume möglich, falls im Raum, in dem die Veranstaltung stattfindet, nicht alle Zuhörer Platz haben. Über eine Meeting App können die Dolmetscherpulte und alle Spracheinstellungen auch aus der Ferne konfiguriert und betreut werden.

Im Juni 2018 ist weltweiter Marktstart.

Info: de.boschsecurity.com

Dolmetscherpult (Foto: Bosch Sicherheitssysteme GmbH)

Xing Events erweitert Angebot an Analyse-Tools

Xing Events bietet einen neuen Service: die Visualisierung aller vorhandenen Daten zu den Events im Xing TicketingManager. Dafür konnte der weltweit tätige Spezialist Tableau Software als neuer Partner gewonnen werden.

Tableau bietet eine Software an, mit der Daten jeglicher Art und Menge professionell, verständlich und zügig aufbereitet werden können. Kunden, die den Xing TicketingManager nutzen, steht diese Software ab sofort zur Verfügung und ist ohne spezielle Kenntnisse einsetzbar. Über eine Schnittstelle werden die Daten rund um einen Event in das System von Tableau importiert und dort in Form von Diagrammen und Graphen visualisiert. Mit wenigen Klicks können daraus Ad-hoc-Analysen generiert werden, die den Veranstaltern eine umfangreiche Bewertung ihrer Eventvermarktung, des Ticketverkaufs, der Teilnehmerdaten etc. ermöglicht.

Im Xing TicketingManager können die Kunden die Möglichkeiten von Tableau anhand eines interaktiven Dashboards testen und auch gleich eine Testversion herunterladen inklusive Anleitung zur Verknüpfung von Tableau mit XING Events. Für die ersten sechs Wochen ist der Service kostenfrei nutzbar ― eine Zeitspanne, in der ein Event vollumfänglich ausgewertet werden kann. Bei weiterer Nutzung zahlen Kunden eine Lizenzgebühr.

Auch Xing Events selbst hat den eigenen Statistik- und Grafikbereich weiter optimiert. Neu ist unter anderem eine Auflistung der Ticketverkäufe nach Verkaufskanälen, auf die auch an anderen Stellen im TicketingManager entsprechend verlinkt wird. Zudem kann man die Ticketverkäufe jetzt auch nach Ticketstatus filtern ― zum Beispiel können auf diese Weise die Ergebnisse um stornierte und noch nicht bezahlte Tickets bereinigt werden.

Prof. Dr. Cai-Nicolas Ziegler, CEO Xing Events: „Daten zu sammeln, gehört inzwischen überall zur täglichen Routine; diese Daten aber auch gründlich und korrekt auszuwerten, ist in der Regel aufwändig und daher noch lange nicht selbstverständlich. Mit dem neuen Service unseres Partners Tableau geben wir unseren Kunden jetzt ein ebenso ausgefeiltes wie leicht zu bedienendes Instrument an die Hand“, erläutert Ziegler. „Mit den daraus resultierenden Schlüssen und Handlungsempfehlungen können unsere Kunden ihre zukünftigen Events noch erfolgreicher machen.“

Info: www.xing-events.com

Eventmanagement-Software für Mittelständler

Ordnung in das Eventmanagement sowohl von mittelständischen Unternehmen als auch von selbständigen Eventplanern bringen – diesem Zweck  soll die Software XDay dienen. Das Programm richtet sich an Anwender, die kleine bis mittelgroße Events veranstalten, bei denen die Teilnehmer bekannt sind und keine öffentliche Eventwebseite oder Anmeldung notwendig ist. Durch konfigurierbare Einstellungen werden automatisiert Budgetpläne, Aufgaben und Erinnerungen erstellt. Die Software enthält Module zum Verwalten von Kundenstammdaten, Dienstleistern und Veranstaltungsteilnehmern. Ein Terminkalender und ein Raumbelegungsplan sind ebenfalls integriert. Tagesabläufe der Veranstaltungen lassen sich mit detaillierten Ortsangaben bis hin zur Sitzplatzvergabe nach zeitlichen Vorgaben planen. Mit dem integrierten Reportdesigner können Berichte im eigenen Corporate Design erstellt werden. Das neueste Update hat eine Verwaltung von Raumbuchungen in die Anwendung integriert.

XDay ist eine Windows-Anwendung, die lokal auf dem Rechner des Nutzers installiert wird. Daten werden lokal zwischengespeichert und regelmäßig verschlüsselt auf einem deutschen Cloud-Server von Microsoft gesichert. Somit muss keine Internetverbindung bestehen, um die Anwendung nutzen zu können. Bei der Benutzung von mehreren PC oder mit mehreren Personen werden die Daten auf alle Geräte synchronisiert.

Mittelständische Unternehmen und selbstständige Eventplaner bekommen mit der Software ein Werkzeug an die Hand, um die Abläufe durch Automatisierung zu optimieren.

Info: www.xday-software.de

Screenshot (Foto: Max Lock Softwareentwicklung)

Sony entwickelt eine immersive Audiotechnologie

Sony konzipiert mit Sonic Surf VR derzeit ein System zur Erzeugung von räumlichen Audioklängen. Sonic Surf bietet nach Fertigstellung extra entwickelte Mehrkanal-Lautsprechern und eine speziell designte Software. Entwickler sollen mit der intuitiven Softwareanwendung dann Klänge in einem Raum simulieren, bewegen und partitionieren können. So soll ein interaktiver Raum entstehen, in dem Sounds die Illusion erzeugen können, sich wie von selbst zu bewegen.
Auf der Messe ISE 2018 in Amsterdam präsentiert Sony zur Demonstration „das virtuelle Meer“. Die Besucher waren hier von quietschenden Lauten und den Echos von Blasen im Wasser umgeben und hatten dadurch das Gefühl, im Meer bei Delfinen zu sein.
Weiterhin wurde präsentiert, wie mittels Sonic Surf VR Kunst neu erlebt werden kann. Die Besucher betrachten dabei das berühmte Gemälde „Die Freiheit führt das Volk“ von Delacroix und hören gleichzeitig Geräusche wie Schüsse und Pferdegetrappel. Auch die Möglichkeiten von Sonic Surf VR bei der virtuellen Sound-Partitionierung wurden demonstriert: Der Audio-Guide wurde gleichzeitig in mehrere Sprachen übertragen, ohne dass sich die Klänge jeweils überlagerten oder vermischten. 
Sonic Surf VR wird vielseitig einsetzbar sein. Zu den Anwendungsbereichen zählen zum Beispiel standortbasierte Unterhaltung wie Themenparks, Veranstaltungen, Ausstellungen, Museen, Aquarien und Unternehmens-Showrooms mit Digital Signage.

Info: www.pro.sony.eu

MCI stattet Leuphana-Neubau technisch aus

Herzstück des Neubaus der Leuphana Universität Lüneburg ist das Auditorium Maximum mit 1.000 Plätzen und einer verfahrbaren Tribüne. Eine Crestron Mediensteuerung mit einer Digital Media Matrix ist für die Verschaltung von Audio- und Video-Signalen eingebaut. Die durch MCI-Programmierer konfigurierte Mediensteuerung von Crestron ermöglicht sowohl die Steuerung als auch Überwachung der gesamten Medientechnik des Audimax. Hierbei wurde durch die Programmierung verschiedener Benutzerebenen ermöglicht, dass sowohl Dozenten, als auch professionelle Veranstaltungstechniker das Auditorium anforderungsgerecht nutzen können.

Die Beschallung erfolgt über Shure QSC Line-Arrays und die entsprechenden QSC Prozessoren sowie Verstärker. Die Leuphana Universität entschied sich für Funkmikrofon-Systeme von Sennheiser und einen Panasonic 3-Chip DLP Projektor mit 20.000 Ansi Lumen. Als Projektionsfläche wurden zwei je 120 qm große Leinwände, eine vor, die andere am hinteren Ende der Bühne, installiert. Die vordere Leinwand dient bei Vorlesungen als eine Art Raumtrenner, da die Bühne in dieser Situation nicht verwendet wird. Der Projektor stellt sich je nach Nutzung durch Brennweiten- und Fokusänderung automatisch auf die Bildweite und Bildgröße ein. Die weitere Audio-, Video- und Lichttechnik wurde in einem Geräteraum neben der Regie des Audimax installiert. Eine Vielzahl von Versatz- und Wandanschlusskästen ermöglicht die Zuspielung von weiteren AV/IT-Signalen im Gebäude. Neben dem Audimax sind auch 14 Seminarräume mit Crestron Mediensteuerungen und NEC Projektionstechnik ausgestattet.

Eine Besonderheit bei diesem Projekt ist die abstrakte Bauweise des von Daniel Libeskind entworfenen Gebäudes sowie die hohen Maßstäbe an Energieoptimierung und die Verwendung erneuerbarer Energie im Rahmen der Förderlinie „Energieoptimiertes Bauen“.

MCI fungierte mit einem Bauleiter, zwei Planungsingenieuren sowie zwei Monteuren als Generalunternehmer für die Integration der gesamten Medientechnik und verantwortete auch die externen Schnittstellen zu anderen Gewerken. MCI unterstützte bei den ersten Veranstaltungen im Audimax, wie beispielsweise der Eröffnungsfeier, bei der Bedienung der neuen Technik.

Info: www.mci.de

Blick in das Auditorium, Display der Mediensteuerung (Fotos: Johannes Schmid)

Shure Netzwerk-Audio-Verschlüsselung für erhöhte Sicherheitsanforderungen

Shure hat mehrere Produkte mit der neuen Shure Netzwerk-Audio-Verschlüsselung präsentiert, um vernetzte Audio-Übertragungen zwischen Shure-Produkten vor Sicherheitsverletzungen zu schützen. Die Technologie schützt vertrauliche Inhalte, ohne dabei die Audioqualität zu beeinträchtigen. Die Shure Netzwerk-Audio-Verschlüsselung basiert auf dem AES-256-Algoritmus, der von Finanzinstituten, Regierungsbehörden und Gesundheitsdienstleistern, die sich mit Datensicherheit befassen, verwendet wird. Bis vor kurzem war dieser stabile Sicherheitsmechanismus jedoch nicht für den Schutz vernetzter Audiosignale verfügbar.

„Vertraulichkeit ist ein Anliegen, das alle Arten von Unternehmen und Organisationen betrifft“, erläutert Chad Wiggins, Senior Category Director, Networked Systems Products bei Shure. „Sobald Audiosignale in einem Netzwerk verfügbar sind, ist es wichtig zu kontrollieren, wer Zugriff auf dieses Netzwerk hat.“

Die Shure Netzwerk-Audio-Verschlüsselung verwendet eine benutzerdefinierte Passphrase auf jedem Shure-Gerät. Nur Shure-Geräte, die über die korrekte Passphrase verfügen, können die betreffenden Audiosignale verarbeiten. Wenn die Shure Netzwerk-Audio-Verschlüsselung aktiviert ist, wird Dante-Audio verschlüsselt, bevor es im Netzwerk übertragen wird. Wenn Dante-Audio-Signale von einem anderen Shure-Gerät empfangen werden, das die gleiche Funktion unterstützt, werden die Signale entschlüsselt und zur anschließenden IntelliMix-Verarbeitung oder Analogkonvertierung weitergeleitet.

„Der Einsatz dieser Technologie stellt ein wertvolles Sicherheitswerkzeug für IT-Manager dar", bestätigt Wiggins. „Obwohl ein Netzwerk niemals vollkommen sicher sein kann, lässt sich die Shure Netzwerk-Audio-Verschlüsselung mit anderen Netzwerksicherheitsmaßnahmen, wie Gerätezugriffskontrolle und Netzwerkpartitionierung kombinieren, um eine umfassende Sicherheitslösung auf mehreren Ebenen zu erstellen.“

Die Shure Netzwerk-Audio-Verschlüsselung ist seit Anfang 2018 für die Microflex Advance Decken- und Tisch-Mikrofonarray, den P300 Audio Conferencing Processor sowie ausgewählte Audio-Netzwerk-Interfaces erhältlich. Das Microflex Wireless System wird im Verlauf des Jahres 2018 ebenfalls unterstützt. Um bereits installierte Produkte nachträglich mit der Shure Netzwerk-Audio-Verschlüsselung zu versehen, ist lediglich ein einfaches Firmware-Upgrade erforderlich.

Info: www.shure.de

Raumbuchungs-System mit akkubetriebenen WLAN-Panels

Die Display-Reihe „Joan“ von Visionect wartet mit akkubetriebenen WLAN-Panels für einen simplen Installationsprozess auf. Gerade in größeren Unternehmen mit vielen Besprechungsräumen und noch viel mehr Meetings helfen Raumbuchungs-Systeme, Termine zu koordinieren und Doppelbelegungen zu vermeiden. Diverse Systeme basieren auf LED-Panels, die mit Netzstrom versorgt werden und ihre Daten via Ethernet erhalten.

Mit dem neuen Joan-System von Visionect wird dieser Installationsaufwand minimiert. Die Panels basieren auf der E-Ink-Technologie, die auch in E-Book Readern verwendet wird. Damit ist nach Unternehmensangaben der Stromverbrauch um weitaus niedriger als bei einem LED-Panel. Dadurch können die Displays auch mit Akkustrom betrieben werden. Eine volle Ladung soll dabei für bis zu drei Monate reichen. Danach werden die Displays via USB aufgeladen.

Die Joan-Panels erhalten ihre Raumbuchungs-Informationen drahtlos via WLAN. Die Geräte können daher ohne jegliche Kabelverlegung einfach an der Wand montiert und in Betrieb genommen werden. Die Montage erfolgt mit einer speziellen Magnethalterung, die auch auf Glas befestigt werden kann.

Carsten Steinecker, Geschäftsführer Business Development beim Vertriebsunternehmen Comm-Tec, kennt den Integratoren-Alltag: „Im Gespräch mit unseren Kunden erhalten wir viele Rückmeldungen aus der Praxis. Nachträgliche Installationen sind dabei oft ein heikles Unterfangen, weil beim Endkunden möglichst wenig in den Tagesbetrieb eingegriffen werden soll. Die Joan-Panels sind die perfekte Lösung für eine schnelle und unkomplizierte Nachrüstung. Damit haben unsere Handelspartner ganz neue Möglichkeiten, ihre Kunden mit Raumbuchungs-Technologie zu versorgen.“

Das Joan-System unterstützt die verschiedensten Kalendersysteme. Durch die Touch-Fähigkeit zeigen die Displays nicht nur die Belegung, die in den Kalendern gebucht wurde –  sie können auch direkt vor Ort bedient werden. So können zum Beispiel spontan Meetings eingetragen oder auch gelöscht werden. Die Anzeige auf allen Displays ist dabei auf die eigenen Design-Bedürfnisse hin anpassbar.

Neben der Raum-Verfügbarkeit bietet das System auch eine Analysefunktion, mit der Meeting-Muster und Belegungsquoten verfolgt werden können. Für die Bedienung wurde darauf geachtet, dass das System auch mit nur geringem Schulungsaufwand leicht zu bedienen ist.

Joan ist bei Comm-Tec in mehreren Varianten verfügbar.

Info: www.visionect.com

Joan-Panel (Fotos: Visionect)

NEC bringt das „InfinityBoard“ auf den Markt

Das NEC InfinityBoard ist eine skalierbare All-in-One-Lösung für jeden Besprechungsraum und eignet sich für Meetings, Präsentationen, Brainstormings, Nachbesprechungen, Videokonferenzen oder die Zusammenarbeit in Teams. Es verfügt über ein UHD-Display in den Größen 65 oder 84 Zoll für „ pixelfreie “ Darstellung, eine integrierte Huddly-Konferenz-Kamera mit einem Betrachtungswinkel von 120 Grad, 40-Watt-Lautsprecher für den Einsatz bei Konferenzen und einen modularen OPS Slot-in-PC.

Das modulare Design lässt sich nahtlos in Windows 10 IoT Enterprise integrieren und basiert auf einem Ultra-HD NEC MultiSync InGlass Touch-Display, das beste visuelle Leistung bietet. Das NEC InfinityBoard lässt sich vollständig an die Bedürfnisse der Anwender anpassen. Die Lösung eignet sich für jeden denkbaren Einsatzzweck in jeder Umgebung.

Neben passiven Stylus-Stiften ist im Lieferumfang Mosaic Hub enthalten. Die Kollaborations-Lösung bietet einen Echtzeit-Arbeitsbereich, der Nutzer, Inhalte und Ideen näher zusammenbringt. Die Anwendung kombiniert Video und Sprache und verbessert das Teamworking auch über verschiedene Standorte hinweg. Teammitglieder können in Echtzeit an Dokumenten, Texten, Bildern und Skizzen im selben Arbeitsbereich arbeiten. Mosaic wurde gezielt für Displays im Großformat entwickelt und ist ein geeignetes Tool für das NEC InfinityBoard.

„Mit der leistungsfähigen Konferenzraumlösung NEC InfinityBoard können Unternehmen auf der ganzen Welt die Art und Weise verbessern, wie sie Inhalte entwickeln, zusammenarbeiten und kommunizieren “, so Daniela Dexheimer, Product Manager Solutions bei NEC Display Solutions Europe. „ Mit dem NEC InfinityBoard lösen wir einige der größten Herausforderungen, mit denen Unternehmen heute konfrontiert sind. Dazu zählen beispielsweise die Optimierung der Mitarbeiterproduktivität und die effektive Zusammenarbeit von Teams, auch über große Entfernungen hinweg.“

„Die Globalisierung schreitet weiter voran. Flexiblere Arbeitsformen erschweren es Unternehmen jeder Größe, die Zusammenarbeit der Teams auch an verschiedenen Standorten optimal zu ermöglichen. Deshalb haben wir das NEC InfinityBoard entwickelt, um Unternehmen die Flexibilität zu bieten, die sie benötigen “, so Daniela Dexheimer weiter. „Laut Futursource Consulting sind mehr als ein Fünftel der Teilnehmer bei Meetings nicht persönlich vor Ort. Sie benötigen eine umfassende Lösung, die sicherstellt, dass sie effektiv mit ihren Kollegen zusammenarbeiten können – unabhängig davon, wo sie sich aufhalten. Wir haben nach unserem Roll-out in ausgewählten Märkten bereits sehr gutes Feedback erhalten und sind stolz darauf, das NEC InfinityBoard jetzt in ganz EMEA einzuführen.“  

Info: www.nec-display-solutions.com

InfinityBoard in 65 Zoll (Foto: NEC)

Samsung stellt ein neues digitales Flipchart vor

Mit Samsung Flip stellt der Konzern ein digitales Flipchart vor. Das interaktive Produkt soll analoge Flipcharts ablösen. Wer auf ein Samsung Flip schreibt, braucht dazu keinen speziellen Stift. Schreiben funktioniert nahezu mit jedem Gegenstand – vom Essstäbchen bis zum Zahnstocher oder zur Not auch mit einem Fingernagel. Korrekturen sind ebenfalls schnell umgesetzt: Falsche Textpassagen oder Zeichnungen einfach mit einem Finger oder der Handfläche wegwischen und überschreiben. Das Display stellt bis zu 20 Seiten pro digitaler Papierrolle zur Verfügung. Anstatt umzublättern wird gescrollt. Mehrere dieser digitalen Papierrollen können auf dem Gerät abgespeichert oder auf einem USB-Stick mitgenommen werden. Durch das Abspeichern von Inhalten wird es Anwendern zudem leicht gemacht, diese später abzurufen und wieder- oder weiterzuverwenden. Das Samsung Flip kann auf dem dazugehörigen Ständer aus dem Hochformat auch ins Querformat gedreht werden und steht dann als normaler Meeting-Raum-Bildschirm zur Verfügung. Für Diskussionsrunden oder Meetings mit Präsentationscharakter kann das Samsung Flip bei Bedarf auch über eine Halterung an der Wand angebracht werden.

Samsung Flip ermöglicht es, Meeting-Inhalte einfach zu strukturieren, zu bearbeiten und diese im Nachgang zusammenzufassen. Es ist als digitaler Ersatz für klassische Flipcharts gedacht. Trotz dieser Haupteigenschaft bietet Flip einige leicht bedienbare Anschlussmöglichkeiten für mobile Endgeräte an. Verbindungen über WLAN und USB sind beispielsweise Standard. Die integrierte Screen-Sharing-Funktion ermöglicht auch eine direkte Bildschirmübertragung von kompatiblen PCs, Smartphones oder Tablets direkt auf das Samsung Flip.

Zum Ende eines jeden Meetings kann das Samsung Flip alle Inhalte sicher im Gerät speichern, wo sie auch durch einen PIN abgesichert werden können. Somit können nur berechtigte Nutzer auf Meeting-Dateien zugreifen. Besprechungsteilnehmer können Inhalte über einen USB-Stick herunterladen oder per E-Mail teilen.

„Zusammengefasst ist Samsung Flip der Start in die digitale Revolution der Meeting-Räume. Flip kann das, was auch analoge, papierbasierte Flipcharts können. Nur eben ohne die vielen klassischen Nachteile und je nach Anwendung und Bedarf auch mehr“, so Martin Groß, Head of Product Marketing IT Display bei Samsung Electronics GmbH. „Nie wieder Flipcharts ohne Papier, nie wieder Ärger über leere oder vergessene Filzstifte, nie wieder Flipcharts abfotografieren: Samsung Flip, das neue Flipchart.“

Info: www.samsung.com

Flip (Foto: Samsung)

Interactive Flat Panel mit 4K Auflösung für den Meeting-Raum

Das neue Display RP750K von BenQ bietet 4K-Funktionalität und ist auf den Einsatz in Unternehmen und Bildungseinrichtungen ausgelegt. Das „Interactive Flat Panel“ (IFP) bietet 75 Zoll Bildschirmdiagonale und ist dank Plug-and-Play simpel einzurichten. Es verfügt über Multi-Plattform-Kompatibilität, 20-Punkt-Multitouch Bedienung, Eye Care-Features und Handschrifterkennung. Das Panel bietet eine entspiegelte sowie keimresistente Bildschirmoberfläche und ist mit einer Vielzahl an Funktionen, wie beispielsweise nützlichen Annotations-Tools, ausgestattet. Eine Soundbar ist ebenfalls integriert.

Info: www.benq.de

RP750K (Foto: BenQ)

Bedienerfreundliche und simple Steuerung für LED-Displays

Innlights Displaysolutions hat unter dem Namen „Innlights Remote Control Application“ eine Steuerung für Bild- und Videoprogramme auf LED-Screens präsentiert. Die Messebesucher der BoE überzeugten sich auf dem  Gemeinschaftsstand von Innlights und den Partnern Saalbau und Lleyendecker eventsolutions von der Handhabung und Leistungsfähigkeit der Software-Lösung. Interaktiv und einfach ließen sich Videos, Bilder sowie eine 360°-VR-Präsentation auf einem 4,5 Meter breiten curved LED-Display, InnScreen C3, und einer LED-Boden-Anwendung mit InnScreen M5 Floor zuspielen. Lebendig und realistisch zeigten sich so beispielsweise die verschiedenen Event-Locations von Saalbau. Marius Kuschmierz, technischer Leiter von Innlights dazu: „Wir steuerten alle Medien, auch die Virtual Reality-Applikation, mit Hilfe unserer Remote Control App einfach von einem Handy aus. Innlights RCA arbeitet plattformübergreifend und ist für Mobile, Tablet und Laptop/PC ausgelegt.“

Auch die Erstellung von Programmabfolgen oder eine zeitgesteuerte Wiedergabe mit Playlists lassen sich ohne Fachwissen via RCA handhaben. Die erfolgte Programmwiedergabe wird im System dokumentiert, so dass sich beispielsweise kostenpflichtig geschaltete Werbeeinblendungen erfassen und darstellen lassen. Kurzfristige Anpassungsmöglichkeiten oder Programmänderungen durch eine einfache Medienintegration sorgen für Flexibilität. Innlights RCA ist nicht nur auf den Einsatz bei Messen und Events beschränkt. Auch für Festinstallationen ist das System geeignet und ermöglicht automatische, tagesaktuelle oder anlassbezogene Zuspielungen. Kuschmierz: „Das System ist überall dort geeignet, wo ohne Technikereinsatz, ohne Bedienung von komplexer Videotechnik und ohne Kenntnisse zu Pixelmaßen, Skalierungsprozessen, oder ähnlichem LED-Displays flexibel bespielt und bedient werden sollen”.

Info: www.innlights.de

Innlights Remote Control Application (Foto: Innlights)

Best of Events App mit dynamischer 3D-Karte

Die Best of Events präsentiert in diesem Jahr die in die offizielle App integrierte Deep Map(TM) Kartentechnologie. Die App im neuen Design wird bereitgestellt von der Heidelberg Mobil International GmbH. Mit dem mobilen Messeguide können Besucher im Aussteller-, Produkt- und Dienstleistungsverzeichnis stöbern, persönliche Highlights als Favoriten markieren und Termine mit Ausstellern vereinbaren. Push-Mitteilungen erinnern an vorgemerkte Vorträge, dank Selfie-Wall kann auch die Community am Erlebnis BoE teilhaben.

Für noch mehr Komfort beim Messebesuch wurde 2018 erstmals auch die Deep Map(TM) Technologie von Heidelberg Mobil in die App integriert. Die ganzheitliche, dynamische 3D-Karte bildet das gesamte Messegelände inklusive Umgebung ab und zeigt persönliche Favoriten direkt auf der Karte an. Nahtloses Indoor-Outdoor-Routing navigiert Besucher dabei zum individuellen Ziel.

Heidelberg Mobil ist auf der Veranstaltung nicht nur mit einem Servicepoint zur App vertreten: Das IT-Unternehmen bietet an seinem Stand seine digitalen Lösungen für die Eventbranche. Termine mit den Ansprechpartnern Marcel Mechler und Raphael Sobotta können direkt über die App vereinbart werden.

 

Info: www.heidelberg-mobil.com